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Unsere Materie entsteht aus dem Nichts. Eine Entstehung aus dem Nichts ist ein extremes Paradox.

Vor Kopernikus gab es keine denkbare Ursache für die Entwicklung und Entstehung der Erde. Mit dem Vorstellungsmodell, der Erde als Zentrum, war die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung der Erde nur göttlich erklärbar. Die Erde konnte nur aus dem „göttlichen Nichts“ entstehen. Durch Kopernikus Modell, mit der Sonne als Zentrum, ergab sich in Folgeüberlegungen eine logisch ursächliche Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde. Wir haben mit Kopernikus Perspektivenwechsel das einzige Beispiel für die Umwandlung - eines Vorstellungsmodells mit einer unlogisch akausalen Entwicklung und Entstehung aus Nichts - zu einem Vorstellungsmodell mit einer logisch kausalen Entwicklung und Entstehung aus Etwas.

 

Bei unserem Vorstellungsmodell des Universums kommen wir inzwischen erneut zu der Schlussfolgerung, dass die Materie aus dem „Nichts“ entsteht und die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung logisch unerklärlich ist. Eine nicht umkehrbare zeitliche Abfolge ist ein wesentlicher Teil für die Wahrnehmung unserer Wirklichkeit. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lassen sich unterscheiden. Uns ist selten bewusst, dass es für diese Unterscheidung keine Erklärung gibt. Es gibt in der Philosophie, der Logik und in der Physik keine denkbare Ursache für diese Wahrnehmung. Dieser Bereich unserer  Wirklichkeit  ist vollkommen ungeklärt. Bei der Ur-terie Theorie geht es um die Frage:

 

 

Warum gibt es keine denkbare Ursache der Zeit?

Die Zeit lässt sich messen und berechnen - das „selbstverständliche“ Phänomen Zeit findet aber keine Erklärung. Die Problematik, der nur begrenzten, eingeschränkten, Definierbarkeit des Zeitbegriffes - in der Mathematik, Physik, Logik, und Philosophie - ist wenig bewusst. Es wird oft nicht beachtet, dass trotz Berechenbarkeit der Zeit - keine mathematische Beweisführung für die Zeitrichtung existiert. Die Zeitrichtung bleibt, auch bei Einsteins Formel, eine Vorgabe der subjektiven Wahrnehmung.

Für jeden Hinweis für schwer verständliches bin ich dankbar. Die vereinfachte Fassung der Ur-terie Theorie verändert sich deshalb ständig in der einfacheren Darstellung der Aspekte, aber nicht in der Aussage. Für Formalien, Quellennachweise, Wortdefinitionen und ausführliche Darstellung bitte die Originalfassung lesen. Die Originalfassung bleibt unverändert - und schwerer verständlich.

 

Warum gibt es keine denkbare Ursache der Zeit?
(vereinfachte Fassung der Ur-terie Theorie)

      Einleitung

1    Die derzeitige logische Definition des Zeitbegriffes und seine Problematik

2    Wir gehen oft davon aus - dass alles Wirkliche auch denkbar ist -
      - und die mathematische Beweisführung die Wirklichkeit abbildet.
      Die Historie zeigt auf, dass dies leider nicht so ist.

3    Fazit

4    Ausblick

 

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Ur-terie Theorie, vereinfachte Fassung PDF

Kurzfassung der Ur-terie Theorie, Prämisse und Mengenlehre des Raumes PDF

 

                                                               Die Bedeutung von Prämisse und Mengenlehre

                                - für die philosophische und logisch mathematische Vorstellung des Raumes

                                                                                       (Kurzfassung der Ur-terie Theorie)

Oft wird davon ausgegangen, dass die Ursachen von Zeit, Raum und Gravitation durch Einstein vollständig geklärt sind. Einstein selbst sagte aber dazu, dass diese Begriffe nicht ursächlich definiert werden können und es deshalb auch in seiner Formel keine Ursache der Begriffe gibt. Einsteins Formel beschreibt den mathematischen Zusammenhang der Faktoren - Gravitation, Raum und Zeit - aber nicht deren Ursache. Die mathematischen Verhältnisse sind hervorragend bewiesen und lassen so exakte vorhersagen zu, dass oft kaum beachtet wird, dass durch die Formel „nur“ die relativen Verhältnisse der Faktoren zueinander bestimmt werden - die Ursache der einzelnen Faktoren - aber unbekannt und unbewiesen bleiben. Einzelne Zeitabschnitte lassen sich messen und berechnen – die Ursache der Zeit und das Phänomen Zeit bleibt aber ein Rätsel. Die Gravitation lässt sich messen und berechnen – die Ursache und das Phänomen Gravitation bleibt aber auch ein Rätsel. Raum und Zeit haben bisher keine ursächliche Erklärung und sind (weitgehend ungeklärte) Begriffe mit vielen Rätseln – auch und grade in der Physik. Die Vorstellung von den Begriffen – Raum, Zeit und Gravitation - hat sich, philosophisch, logisch-physikalisch und logisch-mathematisch, historisch mehrmals geändert. Jede Änderung erforderte dabei ein gewaltiges umdenken der angenommenen Wirklichkeit. Ohne ursächliche Erklärung ist ein Begriff nicht vollständig geklärt. Wir können nicht davon ausgehen, dass unsere heutigen Vorstellungen von diesen Begriffen die endgültige Erkenntnis ist - und die gesicherte Wirklichkeit abbildet.

 

Wir neigen dazu unsere „heutigen“ logischen Vorstellungen auf „damals“ zu übertragen. Wir gehen oft davon aus, dass beim damaligen geozentrischen Modell alle Planeten um die zentrale Erde kreisten. Unsere heutige Raumvorstellung gab es damals aber noch nicht. Die Planeten umkreisten „einfach“ nur die Erde (auf Schalen) – ohne die Vorstellung eines eigenen Raumes. Es gab keinen Raum – es gab nur mehrere (Erde-abhängige) „Schalen“ um die Erde. Mit der Vorstellung einer zentralen Erde gab es keine (von der Erde unabhängige) Menge - außerhalb der Erde. Es gab keinen (von der Erde unabhängigen) Raum und keine logisch mathematische Wirkung von - außerhalb der Erde. Es gab philosophisch und mathematisch keinen äußeren logischen Bezugspunkt. Auch das damalige logisch mathematische Modell beruhte darauf und galt als bewiesen. Die Astronomie war auch schon damals eine mathematische Wissenschaft. Das damalige Raum-Modell war, um paradoxe Planeten Kollisionen zu vermeiden, mehrschalig und mathematisch anspruchsvoll. Wir beachten kaum, dass es sich, bei der Erde als Zentrum, damals um ein astronomisch und logisch mathematisch bewiesenes Raum-Modell handelte – und nicht um ein theologisches Modell. Es gab vor Kopernikus noch keinen Anlass, dass die Theologie sich mit der Thematik beschäftigte. Es gab (noch) kein theologisches Modell. Der Mythos, dass damals nicht logisch Argumentiert wurde und Kopernikus Modell „theologisch verboten“ war - stimmt nicht. Kopernikus Änderungen waren ein (damals nicht mathematisch ableitbares) Postulat. Mit der logischen Prämisse – nur innere Erdwirkung – gab es keine (logische) äußere Ursache und kein logisches „Außen“. Erst mit Kopernikus Raum-Postulat gab es ein logisches (und mathematisches) „Außerhalb“ der Erde. Er änderte mit der neuen Raumvorstellung, der Sonne als Zentrum, auch die Mengenlehre (des Raumes) – und damit auch die logische Ausgangsbasis für die mathematische Beweisführung.

 

Diese Änderungen der Mengenlehre des Raumes war von enormer Bedeutung. Die logische Prämisse der nur inneren Erd-Wirkung wurde mathematisch ungültig. Das logische Prinzip von Ursache und Wirkung konnte erweitert werden. Die wissenschaftliche Mengenlehre ist die Grundlage der Logik, der Mathematik und der Philosophie. Alle Bereiche änderten sich. Kopernikus Raum-Lösung war ein Postulat, dass die Mengenlehre (des Raumes) und damit auch die mathematische Beweisführung änderte. Ohne seine postulierte - von der Erde unabhängige, äußere, Menge - gab es, auch logisch mathematisch, keinen von der Erde unabhängigen Raum und keine äußere (logische) Wirkung. Die Mengenlehre bestimmte ob es, philosophisch, physikalisch und logisch mathematisch, ein äußeren (von der Erde unabhängigen) Raum mit äußerer (nicht göttlicher) Wirkung gibt – oder vor Kopernikus Postulat, eben nicht. Die Raum-Vorstellungen vor und nach Kopernikus bildetet eine logisch mathematische Kontravalenz. Eine entweder-oder Funktion. Nur eine Vorstellung konnte mathematisch gültig sein. Dies war keine theologische Fragestellung.

 

Dass die Mengenlehre auch die wichtige Grundlage der Mathematik ist und Kopernikus auch die Mengenlehre und die logische Prämisse (durch die Raumvorstellung) veränderte - und es erst dadurch zur kopernikanischen Wende, von Philosophie, Logik, Mathematik und Physik kam – wird heute, kaum beachtet. Oft wird davon ausgegangen, dass die Theologie Kopernikus Raummodell verhinderte. Dies ist aber ein nachträglicher und falscher Mythos. Die philosophische, logische und mathematische Vorstellung eines (von der Erde) unabhängigen und selbständigen Raumes wurde durch Kopernikus Postulat der Mengenlehre erst ermöglicht. Vor Kopernikus war die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung der Erde logisch nicht erklärbar. Entstehung und Entwicklung der Erde waren nur singulär göttlich erklärbar. Wir gehen oft davon aus, dass die mathematische Beweisführung die Wirklichkeit abbildet. Der Fall Kopernikus zeigt auf, dass dies nicht so sein muss. Die Mengenlehre ist die Grundlage der Mathematik, der Logik und der Philosophie und bestimmte die Folgeüberlegungen von allen drei Bereichen.

 

Bei unserem Vorstellungsmodell des Universums kommen wir inzwischen erneut zu der Schlussfolgerung, dass die Materie aus dem „göttlichen Nichts“ entsteht und die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung logisch unerklärlich ist. Eine nicht umkehrbare zeitliche Abfolge ist ein wesentlicher Teil für die Wahrnehmung unserer Wirklichkeit. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lassen sich unterscheiden. Uns ist selten bewusst, dass es für diese Unterscheidung keine Erklärung gibt. Es gibt in der Philosophie, der Logik und in der Physik keine denkbare Ursache für diese Wahrnehmung. Dieser Bereich unserer Wirklichkeit ist vollkommen ungeklärt.

 

Die logische Ausgangsbasis für die mathematische Beweisführung hat sich historisch mehrmals geändert. Die Änderungen der Raumvorstellungen durch Kopernikus und Einstein waren (zu ihrer Zeit) nicht mathematisch ableitbar. Beides waren Postulate die die Ausgangsbasis, die Prämisse, der mathematischen Beweisführung änderten. Was zu der Frage führt: Worauf beruht heute die Ausgangsbasis, die heutige Prämisse?

Die bestimmende Basis-Kraft des Universums ist die Gravitation - mit unbekannter Ursache. Mit der Interpretation der Gravitation als (innere) Anziehung gibt es keine Menge außerhalb der Materie-Menge. Die Anziehung wäre sonst keine (innere) Anziehung mehr. Dies ist aber eine Definition der Basis-Kraft durch die Mengenlehre. Die Mengenlehre ist die Basis der Logik und der Mathematik. Lässt diese Definition bei Folgeüberlegungen überhaupt ein mathematisches außerhalb, - eine äußere logische Kraft, einen (von der Materie unabhängigen) äußeren Raum - zu?

 

In der Physik gibt es ein mathematisches Vorstellungsmodell - aber keine Ursache - der Gravitation. Damit ist die Anziehung aber nur eine Annahme. Eine unbewiesene angenommene Ursache - eine Prämisse - die auch die Mengenlehre des Universums bestimmt. Mit einer Anziehung darf es, auch mathematisch, keinen äußeren Bezugspunkt der Materie - und keine (von der Materie unabhängige) Menge (und keinen Materie-unabhängigen Raum) außerhalb der Materie-Menge geben - was durch Einstein mathematisch bewiesen wurde. Einstein erkannte (und postulierte), dass kein objektiver Bezugspunkt für Richtungen und Geschwindigkeiten der Materie existiert. Gravitations- und Zeitrichtung haben, in seiner Formel, keine Ursache. Uns ist selten bewusst, dass Einstein damit auch beweist, dass es unsere „einfache“ Raumvorstellung - den selbständigen und absoluten Raum - logisch mathematisch nicht gibt. Mit seiner geometrischen Raum-Lösung - für die Gravitationskraft und die Zeit - der Raumkrümmung durch Zeit und Gravitation, gab es den selbständigen und absoluten Raum nicht mehr.
- Es hat schweren Ringens bedurft, um zu dem für die theoretische Entwicklung unentbehrlichen Begriff des selbständigen und absoluten Raumes zu gelangen. Und es hat nicht geringerer Anstrengung bedurft, um diesen Begriff nachträglich wieder zu überwinden – ein Prozeß, der wahrscheinlich noch keineswegs beendet ist. -*
*Albert Einstein im Vorwort von - Max Jammer, Das Problem des Raumes. Die Entwicklung der Raumtheorien. S.17, (1954) Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, zweite erweiterte Auflage 1980


Die Anziehung ist nur eine angenommene Ursache. Eine Prämisse. Die Historie zeigt auf, dass die Prämisse der Gravitation sich mehrmals änderte und immer alle Folgeüberlegungen in allen Bereichen (auch der Mathematik) bestimmte. Bei der historischen Entwicklung der Raumvorstellung waren immer Gravitations- Raum- und Zeit- Vorstellung untrennbar logisch verknüpft. - Bei einer Erdscheibe fiel alles nur nach unten. Es gab keinen logisch mathematischen Bezugspunkt für eine Kreisbahn der Sonne. Auf und Untergang der Sonne waren singuläre Ereignisse. Die zeitliche Abfolge von Tag und Nacht war nicht logisch sondern nur singulär göttlich erklärbar. - Bei einer Erdkugel musste die Wirkung vom Zentrum der Erde ausgehen. Es gab keinen äußeren logisch mathematischen Bezugspunkt. Entstehung und zeitliche Entwicklungs­richtung der Erde waren nicht logisch sondern nur göttlich erklärbar. - Kopernikus postulierte ein Raummodell und änderte die zentrale Wirkungsrichtung der Erde. Entstehung und zeitliche Entwicklungsrichtung der Erde wurden, in Folgeüberlegungen, logisch kausal erklärbar. Unsere Raumvorstellung und unsere Vorstellung der zeitlichen Entwicklung hat sich durch die Änderung der Prämisse Gravitationsrichtung schon mehrmals geändert. Die Historie zeigt auf, dass die Faktoren sich immer gegenseitig bestimmten und sich nur gemeinsam ändern ließen. Einsteins Formel beweist den engen Zusammenhang der Faktoren - Raum, Zeit und Gravitation. Einstein war sich aber bewusst, dass seine Formel nicht die Ursache der Faktoren beschreibt oder erfasst. Einsteins Lösung ist eine geometrische Raum-Lösung und keine ursächliche Lösung. Es gibt in seiner Formel keine Ursache der Zeit- und der Gravitationsrichtung. Das Phänomen Zeit bleibt unerklärlich. Die Ursache Anziehung bleibt eine Annahme. Einsteins Formel beschreibt und beweist den engen logisch mathematischen Zusammenhang der Faktoren Raum, Zeit und Gravitation. Dies bedeutet aber auch, - dass die Faktoren sich nur gemeinsam ändern lassen – und unsere logisch mathematischen Vorstellung von Zeit und Raum auf der angenommene Ursache Anziehung beruhen.


Prämissen sind die Basisannahmen - von Philosophien - und des logischen Denkens. Prämissen haben klare logische Regeln und Gesetze. Eine angenommene Ursache - eine Prämisse - dient dazu die Wirklichkeit zu ermitteln, bildet aber nicht zwingend die Wirklichkeit ab. Auch die innere Erd-Wirkung war eine Prämisse. Wir beachten kaum, dass eine Prämisse immer alle Folgeüberlegungen (auch die der mathematischen Beweisführung) bestimmt. Alle Folgeüberlegungen einer Prämisse sind logisch/mathematisch formal gültig. Die Folgeüberlegungen beruhen aber auch auf der Prämisse. Die Mathematik kann und darf die Prämisse nicht ändern. Die eigene Ausgangsbasis und alle vorherigen Ergebnisse werden sonst ungültig. Die formale mathematische Gültigkeit beweist die Prämisse, aber nicht zwingend die Gültigkeit - die Wirklichkeit - der Prämisse. Alle Folgeüberlegungen einer Prämisse bilden nur die – aus der Prämisse - resultierende Wirklichkeit ab. Dies gilt für Philosophie und Logik gleichermaßen. Auch mit einer logisch mathematischer Beweisführung bildet sich nur - die aus der Prämisse resultierende - logisch mathematische Wirklichkeit ab. Eine angenommene (logische) Prämisse bestimmt die Folgeüberlegungen – und damit auch die angenommene (logische) Wirklichkeit. Eine angenommene Ursache - eine Prämisse - ist deshalb erst gültig wenn auch die Gegenthese logisch/mathematisch und philosophisch, mit gleicher Intensität und tiefe, geprüft wurde.


Die Mathematik ist neutral - sie folgt der Logik und beschreibt die Logik. Die mathematische Beweisführung, für sich allein, kann und darf die (eigene) logische Prämisse nicht widerlegen oder überschreiten – sie kann nur die logisch mathematischen Grenzen (Singularitäten), Paradoxien und Widersprüche der logischen Prämisse aufzeigen / mathematisch beschreiben. Wenn bei einer logischen Basis-Prämisse - eine Gegenthese möglich ist, bilden These und Gegenthese eine mathematische entweder-oder Funktion. Die Gegenthese kann (aus der These) nicht mathematisch abgeleitet werden, sie kann nur postuliert werden. Dies gilt auch philosophisch. Bei Ungültigkeit der Basis-Prämisse einer Philosophie (auch die der logischen Philosophie) sind alle Folgeüberlegungen und damit die gesamte Wirklichkeit der Philosophie infrage gestellt. Singularitäten, Paradoxien, Kontravalenzen (gegenseitige logische Ausschlüsse, entweder-oder Funktionen) und Zirkelschlüsse (die gegenseitigen Bestimmung von Faktoren) sind Hinweise, dass eine logische Prämisse ungültig sein könnte.

 

Die kopernikanische Wende zeigte auf, dass die Entstehung und unerklärliche zeitliche Entwicklungsrichtung der Erde, vor Kopernikus, nicht logisch sondern nur singulär göttlich erklärbar war und, vor Kopernikus, durch die falsche Prämisse - nur innere Erdwirkung - nicht logisch mathematisch abzuleiten war. Unsere zeitliche Entwicklungsrichtung der Materie ist unerklärlich und der Anfang unserer Zeit - unser Urknallmodell - ist eine Entstehung aus dem singulären „Nichts“. Singularität bedeutet - Grenze der logischen mathematischen Bestimmbarkeit. Singulär bedeutet - nicht logisch sondern nur zufällig erklärbar. Aus vielen möglichen Universen bleibt „göttlich zufällig“ jenes Universum übrig, bei dem die Wirkungsgesetze mit uns übereinstimmen. Eine Entstehung aus dem „Nichts“ ist ein extremes Paradox, das sich ohne singulären Zufall nicht auflösen lässt. Unsere logische Situation unterscheidet sich nicht von der logischen Situation - vor Kopernikus. Wir haben nur den Begriff „göttlich“ durch den mathematischen Begriff „Singularität“ ersetzt. Beides bedeutet – nicht definierbar.

 

Die Mengenlehre ist eine Basis der Logik und ein wichtiger Bereich der Mathematik. Sie hat klare logische Regeln und Gesetze. Auch die Mengenlehre bestimmt die Folgeüberlegungen. Mit der Interpretation der Gravitation als Anziehung gibt es keine Menge außerhalb der Materie Menge. Mit dieser Definition durch die Mengenlehre kann und darf es philosophisch, logisch und mathematisch aber auch keinen Bezugspunkt außerhalb der Materie geben. Die Anziehung wäre sonst keine Anziehung. Die möglichen Interpretationen der Gravitations-Richtung - als innere Wirkung der Materie-Menge – oder als äußere Wirkung auf die Materie-Menge - bilden eine Kontravalenz. Eine mathematische entweder-oder Funktion - des gesamten logisch mathematischen Bezugssystems. Das logische System von Ursache und Wirkung wird, mit der Definition innere Anziehung, auf die inneren Materie-Eigenschaften begrenzt. Die Eigenschaftsgrenze der Materie-Menge, die Lichtgeschwindigkeit, - wird mit der Gravitations-Definition als innere Anziehung - auch die Eigenschaftsgrenze der Gesamtmenge (des Universums). Wir wissen inzwischen, dass unsere wahrnehmbare baryonische Materie weniger als 5% des Universums abbildet. Es ist unwahrscheinlich, dass der kleinste Teil des Universums die Wirkungsrichtung/Ursache der Gravitation - und damit auch die Eigenschaftsgrenze des Universums - bestimmt.

 

Es gibt die Wahrnehmung, dass die zeitliche Entwicklungsrichtung unserer wahrnehmbaren baryonischen Materie nur in einer Richtung stattfindet. Für diese „selbstverständliche“ Wahrnehmung gibt es in der Philosophie, Logik, Mathematik und Physik keine Erklärung. Eine Entstehung der Materie aus „Etwas“ und eine unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung der gesamten Materie-Menge ist nur möglich wenn es einen äußeren Bezugspunkt für die Materie-Menge gibt. Mit der Vorstellung der inneren Anziehung kann und darf es dieses „Außerhalb der Materie“ aber nicht geben. Die beiden Basis-Vorstellungen der Wirklichkeit - innere Anziehungsrichtung und unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung - sind, ohne Ursache, nur „selbstverständliche“ Empfindungen. Beide Basisannahmen der Wirklichkeit sind Prämissen der Wirklichkeit die sich gegenseitig - durch die Gesetze der Mengenlehre - logisch und mathematisch ausschließen. Unsere Richtungs-Vorstellungen von Zeit und Gravitation bilden eine logisch mathematische Kontravalenz – eine entweder-oder Funktion. Nur eine, von beiden Basis-Vorstellungen der Wirklichkeit, kann logisch mathematisch gültig sein. Nur eine Vorstellung kann die Ausgangsbasis - die Prämisse - für Philosophie, Logik, Mathematik und Physik bilden.

 

Was ändert sich - wenn die Gravitation keine Anziehung ist?

 Für die vollständige Kurzfassung bitte Download:  Kurzfassung der Ur-terie Theorie, Prämisse und Mengenlehre des Raumes PDF

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Anmerkung
Ich bekomme viele Rückmeldungen, dass die Gravitation doch klar und offensichtlich eine Anziehung ist. Ein Druck ist doch was anderes und die Wirkung müsste dann doch anders sein. Auch damals wurde, gegen Kopernikus, argumentiert: Es ist doch offensichtlich und mathematisch bewiesen, dass alles um die zentrale (monopolare, nur einseitige) innere Wirkung der Erde kreist. Wenn alles um die Sonne kreisen würde - müsste doch alles anders sein und die bewiesenen mathematischen Verhältnisse der Planetenbahnen (im mathematisch sehr komplizierten Schalen-Raum) könnten nicht mehr stimmen. Durch Kopernikus änderte sich aber nur die logische Perspektive für die denkbare Ursache (im postulierten Raum). Die Vorstellung des Raumes und der Wirkungsrichtung änderten sich. Es änderte sich nur die Vorstellung von den Planetenbahnen im Raum. Die mathematischen Verhältnisse der Bahnen zueinander änderten sich nicht. Es änderten sich nur die mathematischen Vorzeichen (der Wirkungsrichtung). An den Beobachtungen änderte sich durch Kopernikus Perspektivenwechsel - nichts. Es änderte sich nur alle Erklärungen.


Bei einem Tausch von akausalen Richtungsvorstellungen ändern sich die mathematischen Vorzeichen, die mathematischen Verhältnisse bleiben aber gleich. Auch die beobachteten Ereignisse bleiben unverändert. Es ändern sich aber alle Erklärungen. Zum besseren Verständnis diese Analogie:


Wir empfinden Wind als äußeren Druck. Für einen Gegenstand in einem Windkanal ist es egal, ob die Luft von einer Seite angesaugt oder von der anderen Seite gepustet wird, die Wirkung bleibt gleich. Wenn die Ursache, der Wirkungsmechanismus, nicht bekannt ist, ist beides möglich. Für den Gegenstand ändert sich nichts. Ob die Luft von einer Seite von innen angesaugt wird, oder von der anderen Seite ausgeblasen wird und drückt, ist eine Empfindung der Perspektive. Physikalisch ist ein logischer Perspektivenwechsel irrelevant. An den Beobachtungen, mathematischen Verhältnissen und am Prozess/Ereignis ändert sich nichts. Es ändert sich nur die denkbare Ursache.

Allgemein gilt, ein Wechsel der Perspektive ändert physikalisch nichts und führt zu keiner neuen Erkenntnis. Alle Richtungen und Ereignisse des Universums sind mathematisch auch umgekehrt, spiegelbildlich, gültig (auch die Zeitrichtung, deshalb gibt es das Problem der Zeit-Definition). Wenig bedacht wird, dass diese Regel nur für „normale“ bipolare Kräfte und Ereignisse gilt. Die Gravitation ist aber eine monopolare Kraft und ein einseitiges inneres Ereignis. 

 

Ur-terie Theorie, Originalfassung PDF

 

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Für jeden Hinweis "für schwer verständliches" bin ich dankbar. Bitte Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Die durch Einstein bestimmten mathematischen Verhältnisse von Raum, Zeit und Gravitation sind eindeutig bewiesen. Bitte keine Mails die daran zweifeln. Sehr oft wird auch davon ausgegangen, dass die Ursachen von Gravitation und Zeit durch Einstein geklärt sind. In der vereinfachten Fassung gehe ich nun auf diesen Aspekt ein. Vielen Dank für diesen Hinweis. Viele Mails gehen aber weiterhin davon aus, dass der Zeitbegriff und die Gravitationskraft durch Einstein vollständig geklärt sind und Einsteins Ergebnisse nicht infrage gestellt werden können. Bitte beachtet, dass ich sein mathematisches Ergebnis nicht infrage stelle. Die mathematischen Verhältnisse (der Materie) bleiben unverändert.

Die Aussagen - dass der Zeitbegriff und die Ursache der Gravitationskraft in seiner Formel ungeklärt bleiben - stammen von Einstein selbst und nicht von mir. Ich greife sie nur auf. Einstein hat ein hervorragendes Mess- und Rechenmodell entworfen, aber kein Modell der Ursachen. Bitte beachtet, dass Einstein sich darüber bewusst war. Bitte keine Mails die alles von Einstein total vergöttern oder total verneinen. Alle anderen Kommentare und Hinweise werde ich weiterhin gerne beantworten.
Einige Mails weisen darauf hin, dass mathematisch bewiesene Singularitäten - mathematisch bewiesen sind und deshalb nicht in angezweifelt werden können. Bitte beachtet, dass der Begriff Singularität bedeutet: Nicht logisch und nicht mathematisch definierbar.

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Anmerkung: Viele Mails wünschen eine ausführlichere Erörterung der Thematik: „Warum sich beim gegenwärtigen physikalischen Zeitbegriff - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht unterscheiden lassen“. Durch Einstein lässt sich die messbare Zeit „einfach“ berechnen - der Zeitbegriff, eine Zeit ohne Ursache, wird aber ein kompliziertes Thema. Eine genaue Erörterung des gegenwärtigen physikalischen Zeitbegriffes sprengt diesen Rahmen. Auch der gut erklärende Physiker Brian Greene braucht ein ganzes Buch dazu. Für alle, die es tiefergehend interessiert, das Buch von Greene* ist, auch ohne physikalische Vorkenntnisse, ein leicht zu lesendes und auch einfach zu begreifendes Standardwerk über den gegenwärtigen physikalischen Zeitbegriff und sehr empfehlenswert. * Brian Greene, Der Stoff aus dem der Kosmos ist: Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit. (siehe auch Greene Zitat im Text)

 

Anmerkung zum Mythos des theologischen Konfliktes: Viele Mails fordern einen ausführlicheren Nachweis, dass Kopernikus Modell nicht „theologisch verboten“ war. Dies ist keine neue Idee und schon lange stand der Dinge. Selbst in Wikipedia sind die Einträge zu Kopernikus, Giordano Bruno und Galilei entsprechend geändert. Bertolt Brechts, Leben des Galilei, ist Literatur und keine Geschichtswissenschaft. Eine ausführliche Schilderung sprengt, auch bei dieser Thematik, den Rahmen. Es gibt viele einzelne Beiträge zu der Thematik. Falls jemand ein Buch, eine zusammenfassende Darstellung, der Thematik kennt - wäre ich dankbar für eine Mail.

 

Anmerkung zur Entropie: Oft wird die Zunahme der Entropie als Beweis der Zeitrichtung gewertet. Bei „etwas“ ohne Ursache muss der mögliche Zirkelschluss beachtet werden. Dies gilt auch für die Entwicklungsrichtung der Entropie. Die Entropie beweist nur, „dass es selbstverständlich so ist, wie es ist“ – aber nicht warum. Ohne existierende Ursache ist die Entropie ein selbst-bestimmender Zirkelschluss, „dass es so ist, wie es ist“. Auch die Entropie beruht auf der „selbstverständlichen“ Zeitrichtung, der Wahrnehmungsperspektive. In Richtung Zukunft nimmt sie nur „selbstverständlich“ zu. Ohne eine Ursache gibt es nichts was die Richtung vorgibt - die Gegenperspektive, der Umkehrschluss, bleibt möglich - sie nimmt dann nur „selbstverständlich“ spiegelbildlich ab. Die (mathematischen) Verhältnisse bleiben (leider) auch spiegelbildlich gültig. „Vorher“ war weniger Entropie verschiebt nur das Problem der Ursache - auf die Entstehung. Die Entropie ist eine wahrgenommene Auswirkung (der Zeit), aber keine Ursache. Bei der Entropie bleiben die zeitlichen Entwicklungs-Richtungen, auch bei Einsteins Formel, mathematisch gleichwertig gültig - und zeitlich spiegelbildlich umkehrbar.

 

 

 

 

 

 

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