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Logisch philosophische Bestimmung der kausalen Basis von Zeit und Wirkungen mit einer zwingenden Entwicklungsrichtung.

 

Einleitung

Mit der speziellen Relativitätstheorie lässt sich die messbare Zeit genau bestimmen. Kaum bekannt ist, dass der physikalische Zeitbegriff und „unser“ alltäglicher Zeitbegriff nicht identisch sind. Die Zeit begleitet die Kausalität von Ursache und Wirkung. Wir beachten bei unserer empfundenen Zeit nicht, dass die Kausalität selbst keine Ursache hat. Einstein analysierte die zeitliche Zuordnung der Ursache von Ereignissen auf Basis des kausalen Gesetzes. Die Kausalität hat keine Ursache für eine vorgegebene (Zukunfts-) Richtung, es gibt keinen Grund dafür, dass ein Vorgang unumkehrbar wird, bei einer Kausalität-begleitenden Zeit gilt dies auch für die Zeit. Die Ursache der kausalen Zukunft-Richtung ist folglich beim Modell der Raumzeit nicht vorhanden. Zeit und Gravitation erklären sich gegenseitig durch eine Raumkrümmung. Einsteins Erklärung ist eine geometrische Lösung. Eine geometrische Lösung hat keinen Mechanismus, es entstehen keine vorgegebenen Richtungen. Aus der Basisannahme für seine Formel ergibt sich, dass ein Fließen der Zeit eine subjektive, nur empfundene Wahrnehmung ist. Einstein war sich dessen bewusst, und es ist seine besondere Leistung, die eigene Empfindung eines Zeitflusses in Frage zu stellen, um zu einer Lösung zu kommen. Zitat Einstein: „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nur Illusionen, wenn auch hartnäckige“ * *Albert Einstein im Vorwort von - Max Jammer, Das Problem des Raumes. Die Entwicklung der Raumtheorien. S.14, WBG Verlag Ausgabe Darmstadt 1980.

 

Die grundlegenden Gesetze des Universums sind zeitsymmetrisch, sie sind nicht von irgendeiner Zeitrichtung beeinflusst. Beim Raumzeitmodell hat die Zeit, wie die Kausalität, keine Ursache für eine vorgebende Richtung. Es gibt nichts, was uns in einen zukünftigen Zustand „treibt“. Ein konstantes Fließen der Zeit ist nur noch umgangssprachlich gültig. Unser alltäglicher Zeitbegriff ist so tief in uns verwurzelt, dass die physikalische Definition des Zeitbegriffes, die Konsequenz aus der Basisannahme, selten beachtet wird. Die Raumzeit besitzt keinen gerichteten Zeitfluss. Eine Erklärung für unsere Empfindung einer fließenden Zeit kann aus der Raumzeit nicht abgeleitet werden. Mit Einsteins Basisannahme ist jeder Zeitabschnitt gleichwertig, der Zeitabschnitt fließt nicht. Ein „Antrieb“ für eine vorgegebene Zukunft-Richtung der Zeit ist nicht vorhanden, im Gegenteil, eine Zeitrückwärtsrichtung ist gleichwertig möglich. Warum sich die Zeit, die Kausalkette, nur in einer Richtung entwickelt, ist ungelöst. Bei den grundlegenden physikalischen Gesetzen ist, selbst bei der Zeit, diese Richtung nicht vorhanden. Alle Vorgänge sind umkehrbar. Für einen zwingenden Zeitpfeil wird deshalb ein ständiger Vorgang, ein nicht abgeschlossener Prozess, gesucht, der einen Zustand ausschließlich steigert. Die Zunahme der Entropie galt lange als bewiesener Zeitpfeil. Die Entropie setzt aber eine vorgegebene Richtung voraus und erklärt nicht, warum es die Richtung gibt. Die Richtung ist einfach nur vorhanden. Auch der Entropie fehlt die zwingende Ursache, sie gilt deshalb nicht mehr als Erklärung für die Richtung. Die Zunahme der Entropie zeigt auf das eine Zeitrichtung existiert, ist aber nicht die Ursache.

 

Gut beschrieben wird Einsteins physikalischer Zeitbegriff von Brian Greene:
„Die Zeit ist ein kompliziertes Thema, und wir sind weit davon entfernt, es ganz zu verstehen. (...)Jedenfalls ist das Empfinden, dass die Zeit fließt, tief in unserer Erfahrung verwurzelt und prägt unser Denken und unsere Sprache. So gründlich, dass wir immer wieder in gewohnheitsmäßige, umgangssprachliche Beschreibungen verfallen, in denen die Zeit als fließend dargestellt wird. Doch hüten Sie sich, die Sprache mit der Wirklichkeit zu verwechseln, denn die menschliche Sprache eignet sich weitaus besser dazu, menschliche Erfahrung wiederzugeben, als komplizierte physikalische Gesetze zum Ausdruck zu bringen.“*
* Brian Greene, Der Stoff aus dem der Kosmos ist, Raum Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit. Goldmann 2008, Kapitel 2.5, S.169. - Leicht zu lesendes und auch einfach zu begreifendes Standartwerk über den physikalischen Zeitbegriff, sehr empfehlenswert.
Nachtrag: Eine genaue Erörterung des physikalischen Zeitbegriffes sprengt diesen Rahmen, auch ein gut erklärender Brian Greene braucht ein ganzes Buch dazu. Bitte vor Rückfragen entsprechende Bücher lesen. Als grobe Erklärung eine Analogie:

Bei einer Raumzeit hat die Uhr kein Uhrwerk, es gibt keinen Grund, warum sich der Zeiger nur in einer Richtung bewegt, jede Richtung ist möglich. Das Uhrwerk entspricht nicht der Raumzeit. Die Zeigerstellung (z.B.Entropiezunahme) ist nur ein Bestandteil einer Veränderung. Sie zeigt auf, dass ein Uhrwerk wahrscheinlich existiert, aber nicht wie es angetrieben wird. Die Kraft dafür fehlt. Die Raumzeit selbst hat keinen Antrieb, jede Entwicklung (auch die der Entropie) ist theoretisch auch spiegelbildlich möglich. Theoretisch können Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichwertig und parallel nebeneinander existieren.

 

Oft wird davon ausgegangen das die Ursache von Gravitation und Zeit geklärt ist. Einsteins Formel beschreibt den Zusammenhang von Raum, Zeit und Gravitation, aber nicht die Ursache. Eine Ursache, worauf die Gravitation beruht und warum die Zeit sich nur in einer Richtung entwickelt, ist in der Beschreibung nicht vorhanden und bleibt ungeklärt. Wenn die physikalische Mathematik zu einem nachgewiesenen Modell ohne Zeitrichtung führt, bei dem sogar eine Zeitumkehr möglich ist, stellt sich die Frage nach der logischen Grundlage. Eine Idee, die Zeitrückwerts-Paradoxen ausschließt, muss verändern. Das mathematische Ergebnis ist (annähernd) nachgewiesen, es lässt sich nur das logisch philosophische Vorstellungsmodell für die Basisannahme in Frage stellen. Gravitation und Zeit erklären sich gegenseitig und haben keine eigenständige Ursache. Jede eigenständige Ursache würde die gegenseitige Erklärung zerstören. Warum und womit eine Masse die Raumzeit krümmen soll, lässt sich damit nicht beantworten. Einstein beweist den engen Zusammenhang von Zeit und Gravitation. Eine gemeinsame Ursache ist möglich, aber auch die würde die gegenseitige Erklärung zerstören. Die Ausgangsbasis für den Bezugspunkt ist gegensätzlich. Bei der Zeit die maximale Bewegungsmöglichkeit, die Lichtgeschwindigkeit. Bei der Gravitation ein imaginärer Mittelpunkt, eine nicht definierbare Bewegungsmöglichkeit. Es ist nicht möglich eine gemeinsame Ursache zu finden, ohne das bestehende Vorstellungsmodell zu zerstören.

Nachtrag: Es gibt viele Rückfragen warum der Bezugspunkt für die Zeit die Lichtgeschwindigkeit ist. Eine „eingefrorene Zeit“, ein „Nichts verändert sich“, bedeutet nicht Zeit Null sondern Zeit unendlich. Analogie: Strecke durch Zeit gleich Geschwindigkeit. Das nächste Dorf erreichen wir nur mit „unendlicher Geschwindigkeit in der Zeit Null“. Bei „Zeit Null“ ist die Strecke (der Raum) "nicht mehr vorhanden", Raum und Zeit sind vereint. Wir erreichen das Dorf nicht mit der minimalen Bewegungsmöglichkeit in der kürzesten Zeit, sondern mit der maximalen Bewegungsmöglichkeit des Universums. Die Lichtgeschwindigkeit bestimmt die maximale Bewegungsmöglichkeit der Materie. Raum und Zeit stehen in einem Verhältnis und bilden die Raumzeit. Bei der Raumzeit ist jeder Zeitabschnitt gleichwertig, es gibt keinen Antriebsmechanismus für eine vorgegebene Richtung. Es existiert kein Zeitfluss.

 

Grundlage der Logik

Einsteins Formel beweist den engen Zusammenhang von Zeit und Gravitation. Weniger beachtet wird, dass die Formel auch beweist, dass ein Zeitfluss nicht existiert. Ein Fließen der Zeit gilt physikalisch nur als eine empfundene, subjektive Wahrnehmung. Wir werten ein mathematisches Ergebnis als Beweis. Die Mathematik beschreibt die logische Grundlage und folgt ihr, sie kann nur paradoxen des logischen Vorstellungsmodells aufzeigen. Auch beim geozentrischen Modell lies sich mathematisch kaum was ändern. Wenn die Mathematik aufzeigt dass ein Zeitfluss nicht existiert, beweist dies nur, dass ein Zeitfluss bei unserem Vorstellungsmodell nicht vorhanden ist. Eine nicht umkehrbare Zeit ist eine wesentliche und selbstverständliche Wahrnehmung. Das gesamte Vorstellungsmodell ist in Frage gestellt.

 

Es ist ein Rätsel, warum eine so selbstverständliche Empfindung wie der Zeitfluss, und dass es unumkehrbare Vorgänge gibt, in der Physik keine Entsprechung findet. Ein Paradox bedeutet grundsätzlich, dass eine Ausgangsannahme nicht stimmt. Einstein analysierte die zeitliche Zuordnung der Ursache von Ereignissen auf Basis des kausalen Gesetzes. Mit einer paradoxen Möglichkeit einer Zeitumkehr im Ergebnis ist das Kausalgesetz in Frage gestellt. In der Philosophie gilt die Kausalität als eine elementare Voraussetzung der Logik. Die Ursache ist grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden. Die Kausalität selbst, hat keine Ursache. Das Prinzip der Kausalität ist, a priori, einfach vorhanden und beruht ausschließlich auf alltäglicher Erfahrung. Die Kausalität bildet eine Kausalkette. Wir suchen nach einen zwingenden Zeitpfeil, nach einer vorgegebenen Entwicklungsrichtung der Kausalkette. Etwas zwingendes ist nur mit einer Ursache möglich. Unsere logisch kausale Basis hat keine Ursache. Die Kausalität bildet eine Kausalkette, ohne Ursache für eine vorgegebene Entwicklung in Zukunftsrichtung. Die Kausalität, ohne Ursache der Kausalität selbst, ist die Ausgangsbasis der Logik und von Einsteins Überlegungen. Die Suche nach einer zwingenden Ursache für den Zeitpfeil ist die Suche nach einer vorgegebenen Zukunftsrichtung der Kausalkette. Mit einer Ursache der Kausalität selbst, würde Einsteins Ausgangsbasis ungültig werden. Die Ursache ist grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden, unsere logische Basis lässt eine Ursache in der Zukunft nicht zu, die logische Basis des gesamten Vorstellungsmodells wäre ungültig. Mit der logisch kausalen Basis ist die Suche nach einem zwingenden Ursache für den Zeitpfeil unlogisch und sinnlos.

 

Dass die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden ist, ist unsere logische Basis. Alle Folgeüberlegungen bauen darauf auf und bestimmen unser Vorstellungsmodell. Die Ursache darf sich nicht in der Zukunft befinden. Ein angestrebter zukünftiger Zustand als Ursache für eine vorgegebene Entwicklungsrichtung darf es nicht geben. Eine Ursache für Wirkungen darf sich nur in der Vergangenheit, und damit innerhalb des bekannten Materiezustandes, befinden. Mit unser logischen Grundlage darf jede Wirkung nur so interpretiert werden. Eine Überschreitung der Materieeigenschaften darf es, mit dieser logischen Grundlage, im Universum nicht geben. Bei „schneller als Lichtgeschwindigkeit“ wäre die Ursache in der Zukunft. Die logisch kausale Basis lässt dies nicht zu. „Schneller als Lichtgeschwindigkeit“ darf es nicht geben oder müsste eine paradoxe Zeitumkehr sein. Eine logisch kausale Basis lässt bei Folgeüberlegungen keinen Gegenbeweis zu, sie kann sich nur selbst beweisen, oder Paradoxen aufzeigen. Dass es keine Ursache für eine vorgegebene (Zukunft) Richtung der Kausalkette geben kann, ist eine selbst beweisende Folge der kausale Basis. Mit dem logischen Grundgesetz kann ein Modell dafür nicht entstehen. Unsere logische Basis begrenzt die Möglichkeiten des logisch Denkbaren. Dass die Ursache grundsätzlich in der Vergangenheit ist, lässt nur ein entsprechendes Vorstellungsmodell zu. Jede Ursache muss innerhalb der Lichtgeschwindigkeit liegen. Mit der Lichtgeschwindigkeit ist unsere Wahrnehmung auf die Eigenschaften der Materie begrenzt. Unser Vorstellungsmodell und unsere logische Grundlage geht davon aus dass, bei einer wahrgenommenen Wirkung, sich auch die Ursache der Wirkung im Bereich der Wahrnehmung befinden muss. Die Lichtgeschwindigkeit wird die logisch kausale Grenze und der maximal mögliche Bezugspunkt für alle Wirkungen.

 

Unsere logische Grundlage lässt eine Ursache nur in der Vergangenheit, innerhalb des bekannten zu. Eine Auswirkung auf die Materie lässt sich nur als innere Wirkung interpretieren. Das Universum wird nur von den Eigenschaften der wahrnehmbaren Materie bestimmt. Das Prinzip der Kausalität beruht ausschließlich auf alltäglicher Erfahrung. Die alltägliche Erfahrung beruht aber auf die Erfahrungen innerhalb eines bereits entstandenen Zustandes. Wenn wir nur das bestehende Kausalgesetzes zulassen, gehen wir davon aus, dass alle Ursachen von Wirkungen und Veränderungen innerhalb des Entstandenen liegen. Dass sich alle Ereignisse und Veränderungen kausal einordnen lassen und die Richtung der Kausalkette nur von der Vergangenheit bestimmt wird.

 

Unser Vorstellungsmodell basiert auf der logischen Grundlage des Kausalgesetzes. Mit unser logischen Grundlage kann nur die Vergangenheit für die Entstehung und Entwicklung bis zu unserem gegenwärtigen Zustand bestimmend sein. Mit diesem Zeitbezug hat die Entwicklung keine vorgegebene Zukunftsrichtung. Etwas als selbstverständlich empfundenes braucht keine logische Grundlage. Dass wir in der Physik für eine selbstverständliche Empfindung keine Erklärung finden, kann schlicht daran liegen, dass die alltägliche Erfahrung, dass sich alles nur in einer Zukunft-Richtung entwickelt, eine so selbstverständliche Empfindung ist, dass wir sie bei unser logischen Grundlage einfach nicht berücksichtigt haben. Dies war auch nicht möglich. Die Ursache einer Unumkehrbarkeit für etwas Gesamtes kann nur in etwas Angestrebtem und im Außerhalb liegen. Das Kausalgesetz lässt beides nicht zu. Es würde ein Paradox entstehen. Die Ursache wäre nicht mehr nur in der Vergangenheit. Das Kausalgesetz selbst wäre ungültig. Zusätzlich wäre der Bezugspunkt im Außerhalb des Vorhandenen. Die Kausalität würde sich in zwei Gültigkeitsbereiche teilen und wäre nicht mehr universell gültig. Es müsste einen angestrebten Zustand außerhalb von Materie geben, wir würden uns „nur“ innerhalb eines laufenden Prozesses befinden. Die logische Grundlage entstand zu einer Zeit mit einem Modell von einer immer vorhandenen Erde oder Materie. Es gab nur unsere baryonische (wahrnehmbare) Materie. Eine äußere Ursache für die Entwicklungsrichtung des Gesamten durfte es nicht geben, die Unumkehrbarkeit konnte nur als etwas selbstverständliches und ohne Ursache vorhandenes gewertet werden. Die logische Grundlage, dass sich eine Ursache grundsätzlich in der Vergangenheit befindet, enthält das Paradox, dass es keine Ursache für eine Unumkehrbarkeit geben darf. Einsteins Überlegungen waren eine Folgeüberlegung, er konnte nur das Paradox übernehmen.

 

Zu unserer alltäglichen Erfahrung gehört auch dass die zeitliche Entwicklung selbstverständlich unumkehrbar ist. Für einen zwingenden Zeitpfeil wird deshalb ein ständiger Vorgang gesucht, der einen Zustand ausschließlich steigert. Eine Unumkehrbarkeit ist das Kennzeichen eines laufenden Prozesses. Analogie: Bei einer brennenden Kerze befindet sich die Ursache für den beginn des Verbrennungsprozesses in der Vergangenheit. Die Ursache für die Unumkehrbarkeit des laufenden Prozess ist aber das streben zu einem ausgeglichenen Potential der am Prozess beteiligten Stoffe - in der Zukunft. Bei der logischen Grundlage befindet sich die Ursache aber grundsätzlich in der Vergangenheit. Das Kausalgesetz lässt nur eine innere Erklärung für die Ursache der Eigenschaften zu. Die Entstehung der Materie muss mit dem Kausalgesetz ein abgeschlossener Vorgang der Vergangenheit sein. Eine andere Schlussfolgerung, eine angestrebter zukünftiger Zustand, ist mit dem Kausalgesetz nicht möglich. Wenn unsere Beobachtungsposition sich innerhalb eines Prozessessbeteiligten befindet lässt unser bisheriges kausales Grundgesetz keine Erkenntnisse über den Prozess zu. Bei Übernahme des Selbstverständlichen in unserer logisch kausalen Basis befindet sich die Ursache für einen zwingenden Zeitpfeil, einer unumkehrbare Entwicklung der Kausalkette, aber in der Zukunft. Die Ursache befindet sich nicht nur in der Vergangenheit und wir befinden uns innerhalb eines laufenden Prozesses. Eine logische Basis lässt sich nicht ändern ohne dass bisherige Erklärungen Ihre Gültigkeit verlieren. Bei einen laufenden Prozess ist das gesamte Erklärungsmodell in Frage gestellt. Die Entwicklung der Materie ist nicht mit der Entstehung abgeschlossen. Alle Basisannahmen und Folgerungen müssen überprüft werden.

 

Einstein stellte bewusst die eigene Empfindung eines Zeitflusses in Frage. Er bewies den engen Zusammenhang von Zeit und Gravitation. Das Vorstellungsmodell der Gravitation steht in einen engen Zusammenhang mit unserer Zeitvorstellung. Einstein bewies dass ein Zeitfluss bei unserem Vorstellungsmodell der inneren Wirkung von Materie nicht existiert. Mit der Annahme, dass unsere Vorstellung der Gravitation als Anziehung gültig ist, wird unsere Vorstellung einer fließenden Zeit ungültig. Die Ursache der Gravitation ist unbekannt, die Ausgangsbasis der Wirkung beruht auch weiterhin auf einer empfundenen Annahme der inneren Anziehung. Eine gefühlte Ausgangsrichtung ist aber nicht zwingend. Analogie: Wir empfinden Wind als äußeren Druck. Für einen Gegenstand in einem Windkanal ist es egal, ob die Luft von einer Seite angesaugt oder von der anderen Seite gepustet wird, die Wirkung bleibt gleich. Wenn der Wirkungsmechanismus nicht bekannt ist, ist beides möglich. Für den Gegenstand ändert sich nichts. Ob die Luft von einer Seite von innen angesaugt wird, oder von der anderen Seite ausgeblasen wird und drückt, ist eine Empfindung der Perspektive. Ohne Ursache und ohne bekannten Wirkungsmechanismus ist die Ausgangsbasis der Gravitation nur eine Empfindung der Perspektive. So wie Einstein bewusst die eigene Zeitempfindung in Frage gestellt hat, sollten wir bewusst die eigene Empfindung der Gravitation in Frage stellen, um die Gegenthese zu überprüfen. Eine nicht umkehrbare Zeit, eine zwingende Kausalkette, ist eine wesentliche und selbstverständliche Wahrnehmung. Bei einer unumkehrbaren, fließenden, Zeit ist das Vorstellungsmodell, der innere Anziehung und der inneren Wirkungen von Materie, in Frage gestellt. Einstein beweist auch dass das Vorstellungsmodell der Gravitation in einen engen Zusammenhang mit unserer Raumvorstellung steht. Die Gravitationsvorstellung wird die Basis der Raumvorstellung. Bei unserem Vorstellungsmodell der Anziehung geht die Wirkung von einem Mittelpunkt aus. Ein Punkt hat keinen Raum. Die Anziehung ist eine empfundene Perspektive. Eine Perspektive ist abhängig vom erfassten Raum. Bei einem Vorstellungsmodell dass bei einer elementare Grundkraft von einem Punkt als Wirkungsbasis ausgeht, stellt sich die Frage welchen Raum das Vorstellungsmodell erfasst oder kausal zulässt. Wir werten ein mathematisches Ergebnis als Beweis. Bei einem Tausch von Vorzeichen ändert sich am Ergebnis nichts. Bei eine Basiskraft mit einem ungeklärten Vorzeichen kann aus einem Folgeergebnis kein gesichertes Vorzeichen abgeleitet werden. Die Vorzeichen bleiben ungeklärt. Die Ausgangsrichtung einer Basiswirkung kann mathematisch nicht geklärt werden. Wenn die logische Philosophie paradoxen aufzeigt und geändert werden muss, sich mathematisch aber (fast) nichts verändern darf, ist dies nur möglich mit einem Tausch der Vorzeichen.

 

Unsere Vorstellung von Veränderungen bestimmt unser Zeitempfinden. Dass der Zeitfluss nur eine subjektive Empfindung sein kann, wird bisher damit begründet, dass in uns keine eigenständige Sensorik für Veränderungen existiert. Veränderungen beruhen auf Wirkungen. Für die Erklärung von Veränderungen sind wir auf unsere Sensorik für Wirkungen angewiesen. Bei einer Veränderung muss die Ursache für eine Wirkung aber nicht im Bereich der Sensorik liegen. „Total dunkel“ und „total hell“ lassen sich unterscheiden. Die Lampe muss nicht im Blickfeld sein. Nur für die Erklärung der Wahrnehmung, für die Ursache, – Lampe an oder aus – muss der Bezugspunkt innerhalb der Sensorik sein. Die Wahrnehmung einer Veränderung, einer Aus-Wirkung, ist auch möglich, wenn die Ursache der Wirkung außerhalb des direkten Wahrnehmungsbereiches liegt. Mit unserer Sensorik können wir nur die Auswirkung einer Wirkung registrieren. Eine Sensorik, worauf eine Wirkung beruht, gibt es nicht. Bei einer Wirkung ohne Ursache lässt sich nicht bestimmen, worauf eine wahrgenommene Veränderung beruht. Nicht nur die Wirkungen, auch die Erklärung für zeitliche Veränderungen sind ohne Ursache nur ein ungesichertes Vorstellungsmodell. Bei unserem Modell für Veränderungen fehlt eine zwingende Unumkehrbarkeit. Dass wir für die Wahrnehmung einer zeitlichen Unumkehrbarkeit keine physikalische Bestätigung finden, kann daran liegen dass die Ausgangsbasis einer Wirkung auf einer falschen Annahme beruht. Unser Vorstellungsmodell und die logische Grundlage geht davon aus dass, bei einer wahrgenommenen Wirkung, sich auch die Ursache der Wirkung im wahrnehmbaren Bereich befinden muss. Unser Kausalgesetz lässt deshalb nur Lichtgeschwindigkeit als maximalen Bezugspunkt für Wirkungen zu. Der unbekannte Wirkungsmechanismus von kinetischer Energie und Gravitation darf nur innere Ursachen haben. Diese Basisannahme ist aber aus unserer Sensorik nicht ableitbar und unbegründet. Die logisch kausale Grenze für Veränderungen kann, mit unser Sensorik, nicht mit der Lichtgeschwindigkeit als maximalen Bezugspunkt definiert werden. Unsere Sensorik beruht auf den Eigenschaften der Materie und bestimmt unsere Wahrnehmung. Bei einem laufenden Prozess unterscheiden sich aber die Eigenschaften der Prozessbeteiligten. Wir können nicht davon ausgehen dass bei einer wahrnehmbaren Wirkung sich auch die Ursache immer im wahrnehmbaren Bereich befinden muss.

 

Bei einer Entstehung aus „etwas“ kann das Entstandene nicht identisch sein mit dem Ausgangszustand. Bei einer Entstehung aus „etwas“ ist die Substanz identisch, die Wirkungsbereiche können dann nicht identisch sein, sonst gäbe es nichts Entstandenes. Unsere Wahrnehmung beruht auf der Sensorik für Wirkungen, auch der Bereich der Sensorik kann dann nicht identisch sein. Bei einer nicht abgeschlossenen Entstehung aus „etwas“ sind unsere Basiswirkungen eine Aus-Wirkung eines laufenden Prozesses. Die Ursache einer Wirkung auf das Entstandene befindet sich außerhalb der Sensorik und des Wahrnehmungsbereiches vom Entstandenen. Mit unseren Kausalgesetzen ließe sich eine Auswirkung auf die Materie nicht logisch kausal einordnen. Die Ursache der Wirkung und der Veränderung würde außerhalb der logischen Erfassung liegen. Der Wirkung und der Veränderung könnte keine (innere) Ursache logisch zugeordnet werden.

 

Unsere logische Grundlage lässt nur eine materiezentrische Sicht zu. Die Problematik einer Entstehung aus dem „Nichts“ hat sich vom geozentrischen auf das heliozentrische Modell verschoben, aber nicht verändert. Die Kausalität bildet eine Kausalkette von der Entstehung bis zur Gegenwart. Die kopernikanische Wende zeigte auf dass das Vorstellungsmodell der Kausalkette, als logische Grundlage, historisch nicht konstant ist. Das Vorstellungsmodell und die logisch kausale Basis bestimmen sich gegenseitig. Kopernikus zeigt auch auf, dass eine logisch kausale Basis sich nicht ändern lässt ohne das bisherige Vorstellungsmodell zu zerstören, und umgekehrt.

 

Kausale Basis von „immer Vorhandenem“

Bei etwas „immer Vorhandenem“ existiert kein Raum, der eine wechselseitige Perspektive für die Entstehung ermöglicht. Beim historischen geozentrischen Vorstellungsmodell konnte eine immer vorhandene Erde nur aus dem göttlichen „Nichts“ entstehen. Etwas „immer Vorhandenes“ kann und darf keine kausale Ursache haben. Die Kausalkette befindet sich nur innerhalb von Vorhandenem. Alle Bestandteile von „immer Vorhandenem“ können und dürfen sich nur gegenseitig erklären. Vorstellungsmodell und Kausalität bestimmen sich gegenseitig. Die Kausalität ist die Grundlage der Logik. Ohne Ursache oder Raum für die Ursache ist das Vorstellungsmodell eingeschränkt. Bei etwas Entstandenem ist die Ursache für das Entstandene nicht innerhalb des Entstandenen. Die kausale Grenze befindet sich außerhalb des Entstandenen. Mit dem Modell des Raumes von Kopernikus änderte sich auch die logisch kausale Grundlage. Die Existenz eines Raumes außerhalb der Erde ermöglichte eine wechselseitige Perspektive. Eine logisch kausale Grundlage lässt sich nicht ändern, ohne das darauf basierende Modell zu verändern oder sogar zu zerstören. Die Erde musste nicht mehr aus sich selbst heraus entstehen. Wechselseitige Perspektive, Raum und Kausalität stehen in einem Zusammenhang. Die logische Grundlage von etwas Entstandenem ist nicht identisch mit etwas „immer Vorhandenem“. Die kopernikanische Wende zeigt auf, dass die Grenzen der Kausalkette, und damit die Grenzen der Logik, abhängig vom Vorstellungsmodell des Raumes sind.

 

Immer und Nichts.

Historisch beruht unser Modell auf einer immer vorhandenen Materie. Bei einem „immer vorhandenen Zustand“ können und dürfen sich alle Bestandteile nur gegenseitig erklären. Mit einer Ursache sind sie nicht immer vorhanden. „Immer vorhanden“ stellt die eigene Zeitempfindung in Frage. Einsteins Formulierung der speziellen Relativitätstheorie erfolgte aus diesem Modell heraus. Die Erkenntnis, dass Materie nicht immer vorhanden war und unsere (wahrnehmbare) baryonische Materie nur den kleinsten Teil des Universums darstellt, kam erst später zustande. Einstein konnte und durfte nur davon ausgehen dass ausschließlich die Wirkungen der immer vorhandenen Materie das Universum bilden. Einsteins Ausgangsbasis konnte nur sein, dass die Kausalität der Materie selbst keine Ursache in der Vergangenheit oder in der Zukunft hat. Einsteins Formel ist eine nahezu bewiesene Basis der Physik. Mathematisch lässt sich (fast) nichts ändern. Bei Folgeüberlegungen darf es keine Ursache für die Entstehung der Materie, oder für unumkehrbare Ereignisse, geben. Die daraus resultierenden Paradoxen einer Entstehung aus den Nichts und einer möglichen Umkehr aller Ereignisse scheinen nicht lösbar zu sein. Die mögliche Umkehr aller Vorgänge lassen sich nur mit möglichen Parallelstrukturen erklären. Die Zeit wird ein kompliziertes Thema. Auch unser Urknall Modell, einer Entstehung aus einer ursprünglichen Singularität, beruht auf mögliche Parallelstrukturen. Aus vielen möglichen Universen bleibt zufällig das Universum, bei dem die Wirkungsgesetze mit uns übereinstimmen, übrig. Singularität ist das physikalische Synonym für ungeklärt und gottgegeben, die Ausgangslage hat sich vom geozentrischen Modell auf das heliozentrische Modell verschoben, aber nicht verändert. Eine Auflösung eines Paradoxes durch mögliche Parallelstrukturen (Universen, Dimensionen) dient dazu, das Ergebnis weiter denkbar zu gestalten, löst aber nicht das Paradox. Auch beim geozentrischen Modell lies sich mathematisch kaum was ändern. Ein Paradox bedeutet grundsätzlich, dass eine Ausgangsannahme nicht stimmt. Nicht die Folgerungen müssen näher untersucht und denkbar gestaltet werden, sondern die Ausgangsbasis.

 

Bei unserem Vorstellungsmodell gehen wir von vorhandenen Wirkungen aus. Etwas Vorhandenes ist bereits entstanden. Wenn wir nur von Vorhandenem ausgehen, können sich die Bestandteile des Entstandenen nur gegenseitig erklären. Die Kausalkette befindet sich nur innerhalb des Entstandenen. Unsere logisch kausale Basis befindet sich damit weiterhin innerhalb eines Modells von „immer vorhandener Materie“. Etwas „immer Vorhandenes“ kann und darf keine Information über eine Ursache haben. Etwas „ohne Ursache Vorhandenes“ kann nur zu einer Entstehung aus dem „Nichts“ führen, alle Informationen müssen verloren gehen.

 

Unsere Wahrnehmung wird bestimmt von unserer Sensorik. Unsere Sensorik erfasst nur Wirkungen. Wir versuchen deshalb die Entstehung der Substanz aus universellen, immer gültigen Wirkungsgesetzen abzuleiten. Ohne Ursache ist eine Wirkung immer gültig. Bei immer gültigen Wirkungen können wir nur von einem „Nichts“ als Ursprung ausgehen. Aus dem „Nichts“ können nur Wirkungen ohne Ursache entstehen. „Immer gültig“ und „Entstehung aus dem Nichts“ beweisen sich gegenseitig. Aus „immer vorhandenen“ Kräften lässt sich die Entstehung nicht ableiten. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die Information ein.

 

Die Zunahme der Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums lässt sich aus der Vergangenheit nicht ableiten. Wir gehen inzwischen davon aus dass unsere baryonische Materie nur ein kleinen Teil des Universums bildet. Die Ausgangsbasis, dass sich unsere logische Grundlage nur auf wahrnehmbare Materie beziehen darf, ist nicht mehr gegeben. Die logisch kausale Grundlage von etwas „immer Vorhandenem“ ist nicht identisch mit etwas „Entstandenem“. Trotz der Erkenntnis, dass Materie nicht immer vorhanden war, wurde die kausale Grundlage nicht geändert. Eine logisch kausale Grundlage lässt sich auch nicht ändern, ohne das darauf basierende Erklärungsmodell zu verändern, oder sogar zu zerstören. Bei etwas „immer Vorhandenem“ existiert kein Raum, der eine wechselseitige Perspektive für eine Entstehung ermöglicht. Er darf sogar nicht existieren. Bei unserem Vorstellungsmodell ist die Kausalkette eingefasst von zwei extremen Paradoxen. Der gegenwärtige Zustand kann kausal nicht überschritten werden, ohne dass die Informationen über einen vergangenen oder zukünftigen Zustand paradox werden. Eine Fortschreibung der Logik führt bei der Vergangenheit zur „Entstehung aus dem Nichts“ und bei der Zukunft zur „Umkehr der Ereignisse“. Die Mathematik beschreibt die logische Grundlage und folgt ihr. Alle Ergebnisse können nur die logische Basisannahme bestätigen oder Paradoxen aufzeigen. Mit einem Paradox im Ergebnis hat ein Vorstellungsmodell keine logische Grundlage. Die logische Ausgangsbasis für unser Vorstellungsmodell ist nicht mehr vorhanden.

 

Bisherige Kausalkette

Die Kausalität bildet eine Kausalkette von der Entstehung bis zur Gegenwart. Unser logisches Vorstellungsmodell basiert auf der Kausalkette. Eine Ursache darf sich nur in der Vergangenheit befinden. Ein angestrebter zukünftiger Zustand als Ursache („Antrieb“) für eine vorgegebene (Zeit) Entwicklungsrichtung darf nicht existieren. Schneller als Lichtgeschwindigkeit muss zu einer Zeitumkehr führen, damit die Ursache nicht den gegenwärtigen Zustand überschreitet. Eine Ursache für die Entstehung und die Zukunft darf es außerhalb der Kausalkette nicht geben.

 

Unsere Kausalkette befindet sich nur innerhalb des Entstandenen / Vorhandenen, alle Ereignisse müssen sich bei einer inneren Kausalität aber auch kausal zuordnen lassen. Seit dem Nachweis, dass Quanteneffekte sich nicht logisch kausal einordnen lassen, ist die Kausalität nur noch makroskopisch universal gültig. Wir trennen damit die Kausalität in zwei Bereiche. Nur - die Kausalität beruht ausschließlich auf alltäglicher Erfahrung. Mit dem Nachweis, dass sich nicht alles kausal einordnen lässt, ist auch die alltägliche Erfahrung widerlegt. Die Kausalkette ist auch makroskopisch nicht mehr universal gültig. Die Ursache befindet sich nicht mehr nur innerhalb von „Vorhandenem“ und nicht zwingend nur in der Vergangenheit. Unsere bisherige logische Basis und das darauf basierende Vorstellungsmodell ist seit der Erkenntnis, dass sich nicht alles kausal einordnen lässt, ungültig. Kausalität und Logik sind nicht zu trennen. Es gibt nur eine Kausalkette von der Entstehung bis zur Gegenwart.

 

Neubestimmung der Kausalkette

Unsere logische Grenze wird von der Kausalität bestimmt, unsere bisherige Kausalkette befindet sich nur innerhalb von Vorhandenem, außerhalb ist „Nichts“ und darf auch nur „Nichts“ sein. Wenn sich nicht alles kausal zuordnen lässt, befindet sich aber „etwas“ außerhalb der bisherigen Kausalkette. Die bisherige Begrenzung der Kausalkette ist ungültig. Die Quanteneffekte zeigen auf, dass „etwas“ außerhalb der bisherigen Kausalkette, und damit auch außerhalb der bisherigen logischen Erfassung, existiert. Seit Kopernikus wissen wir, dass bei etwas Entstandenem die Ursache für das Entstandene nicht innerhalb des Entstandenen ist. Die kausale Grenze befindet sich außerhalb des Entstandenen.

 

Bei einer gerichteten Entwicklung der Kausalkette kann der Bezugspunkt dafür nicht innerhalb des Bezugssystems liegen. Das eine Bewegung, eine gleichmäßige Veränderung des Gesamten, sich nur mit einem äußeren Bezugspunkt erfassen lässt, gilt auch im Umkehrschluss. Eine Bewegung, eine gerichtete Veränderung des Gesamten, muss einen äußeren Bezugspunkt haben. Ein „Außerhalb“ der Materie-Eigenschaften befindet sich nicht mehr innerhalb der logischen Grenze von unserer Kausalkette. Ein „Außerhalb“ lässt sich nicht eingrenzen. Mit der Mathematik lässt sich ein nicht abgegrenztes „Außerhalb“, etwas Unendliches, nicht erfassen. Auch mit der Mengenlehre, als Teilgebiet der Mathematik, ist unendlich nicht zu erfassen. Sie lässt aber ein Außerhalb zu. Dass es in der Physik keinen Zeitfluss gibt, wir aber eine gerichtete (Zeit-) Entwicklung wahrnehmen, lässt sich mathematisch mit der Mengenlehre darstellen: Wahrnehmung, Materie und alle physikalischen Gesetze sind begrenzt durch die Lichtgeschwindigkeit. Innerhalb einer Menge, die von „Lichtgeschwindigkeit gleich Zeitstillstand“ begrenzt ist, lässt sich kein Punkt bestimmen, der keine Zeit-Gegenrichtung zulässt. Einen Zeitpfeil innerhalb der Materie-Eigenschaften gibt es nur ohne zwingende Ursache. Die Suche nach einem zwingenden Zeitpfeil innerhalb der Materie-Eigenschaften ist unlogisch und sinnlos. Nach der mathematischen Mengenlehre ist der Bezugspunkt für eine zwingende (Zukunft-) Entwicklungsrichtung der Kausalkette außerhalb der Menge mit Lichtgeschwindigkeit. Die Materie mit ihren gesamten Eigenschaften ist nur eine Teilmenge.
Die Entwicklungsrichtung wird nicht innerhalb unserer Teilmenge bestimmt. Die Kausalität lässt sich nicht in Gültigkeitsbereiche innerhalb der Teilmenge aufteilen. Die bisherige Kausalgrenze befindet sich zwischen zwei Teilmengen. Mit unserer Sensorik können wir nur die Auswirkung einer Wirkung registrieren. Es gibt keine Sensorik worauf eine Wirkung beruht. Die Wirkung für unumkehrbare Veränderungen ist eine Auswirkung, die Ursache der Wirkung befindet sich außerhalb des Veränderten.

Bei einer zwingenden kausalen Entwicklungsrichtung ist, nach der mathematischen Mengenlehre, der entstandene Zustand umgeben vom einem unbekannten Zustand mit eigenständigen Eigenschaften.
Die selbstverständliche Wahrnehmung, dass alles einer unumkehrbaren Zeitrichtung unterliegt, ist nur möglich, wenn alle inneren Wirkungen der Materie einer äußeren Auswirkung unterliegen. Die Kausalität kann nicht mit der Lichtgeschwindigkeit als maximalen Bezugspunkt begrenzt werden.

 

Kausale Basis von Entstandenem, Kausalität der Gravitation

Die kopernikanische Wende zeigt auf, dass die Grenzen der Kausalkette und die logische Grundlage nicht zu trennen sind. Bei etwas „immer Vorhandenem“ kann und darf eine Basisannahme keine kausale Ursache haben. Bei etwas Entstandenem muss eine Basisannahme eine Entstehung kausal zulassen. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die Information ein. Mit der Erkenntnis, dass „etwas immer Vorhandenes“ eine Entstehung hat, muss auch überprüft werden, ob die Basisannahmen für das Vorstellungsmodell weiterhin gültig sind und eine Entstehung kausal zulassen.

 

„Echte“ Kräfte können ihre Wirkung nur mit einer Gegenkraft entfalten. Ohne Gegenkraft „verpufft“ eine Wirkung ins Nichts. Fast alle Kräfte sind deshalb bipolar. Die Gravitation ist monopolar, eine Gegenkraft, ein Gegenpol, ist nicht vorhanden. Gravitation wird mit dem engen Zusammenhang von Zeit erklärt, ein Fallen in die Raumzeit. Zeit und Gravitation erklären sich gegenseitig. Auffällig ist, dass die Ausgangsbasis gegensätzlich ist. Bei der Zeit die maximale Bewegungsmöglichkeit, die Lichtgeschwindigkeit. Bei der Gravitation ein imaginärer Mittelpunkt, eine nicht definierbare Bewegungsmöglichkeit. Da die Zeit keine Ursache hat, hat auch die Gravitationskraft keine Ursache. Bei dieser Erklärung darf sogar keine Ursache existieren, sonst erklärt es sich nicht mehr gegenseitig. Kräfte entstehen bei dieser Erklärung nicht. Die Kraft erklärt sich durch die Trägheitskraft der Materie. Dieses Modell setzt voraus dass bei der Materie die Trägheitskraft als innere Eigenschaft der Materie, ohne Ursache, einfach nur vorhanden ist.

 

Der Bezugspunkt der Gravitation ist nur eine scheinbare Abgrenzung, eine Gegenkraft ist nicht vorhanden. Die Gravitation gilt deshalb nur als eine scheinbare Kraft. Bei unserem Modell der Anziehung von innen wurde für die Kraft selbst keine kausale Erklärung gefunden. Was nicht verwundert, da die Zeit keine Ursache hat, darf auch die Gravitation keine Ursache haben, und umgekehrt. Die Kraft ist, als innere Eigenschaft der Materie, einfach nur vorhanden. Physikalisch gibt es bei der Zeit und der Gravitation keinen Mechanismus für eine vorgegebene Richtung. Bei der Gravitation ist die Anziehung, als Wirkungsmechanismus, nur philosophisch begründet: Es muss etwas geben das alles zusammenhält. Wir sind es gewohnt die Gravitation als Anziehung und Wirkung zu einem Mittelpunkt zu empfinden. Der Bezugspunkt ist ein imaginärer Mittelpunkt. Eine Ursache ist stets vor der Wirkung da. Es gibt kein „hinter einem Mittelpunkt“. Eine Gegenkraft und eine kausale Ursache ist nicht zulässig. Eine Anziehung von innen ermöglicht keine logische Kausalität. Selbst eine imaginäre Gegenkraft ist kausal ausgeschlossen. Ohne eine kausale Ursache können Wirkungen nur immer vorhanden sein. Bei einer Anziehung als Annahme beruhen Wirkungen auf einer immer vorhandenen, inneren Wirkung der Materie. Diese empfundene Basisannahme lässt keine kausale Entstehung zu. Die gegenseitige Erklärung von Zeit und Gravitation lässt zudem keine eigenständige Ursache zu und kann nur zu einem selbstbeweisenden Modell mit einer paradoxen Entstehung aus dem „Nichts“ führen. Es passt nur zu einem Modell von immer vorhandener Materie, zu der historischen Ausgangsbasis zur Zeit von Einsteins Grundidee. Einstein beschreibt nicht die Ursache, er beschreibt den Zusammenhang von Raum, Zeit und Gravitation. Bei einer Wirkung zu einem Mittelpunkt ist der Raum für die Gravitation aber nicht vorhanden. Mit der Anziehung als Annahme darf es keinen Raum für die Basiskraft geben.

 

Bei einer Basiskraft ohne gesicherte Vorzeichen haben auch die Folgeüberlegungen keine gesicherten Vorzeichen. Ein mathematisches Ergebnis bleibt bei getauschten Vorzeichen gleich. Aus dem mathematischen Ergebnis der Folgeüberlegungen kann nicht abgeleitet werden, ob die Ausgangsperspektive stimmt. Ein Wechseln der Vorzeichen ist bei bipolaren Kräften eine Sache der (vorhandenen) Perspektive und ändert am Ergebnis nichts. Eine umgedrehte Betrachtung, ein Tausch der Wirkungsrichtung, ändert nichts außer der gewohnten Wahrnehmungsweise. Fast alles ist bipolar und wir sind daran gewöhnt, dass sich die Vorzeichen tauschen lassen, ohne dass sich am Vorstellungsmodell etwas ändert. Analogie: Wir empfinden Wind als äußeren Druck. Für einen Gegenstand in einem Windkanal ist es egal, ob die Luft von einer Seite angesaugt oder von der anderen Seite gepustet wird, die Wirkung bleibt gleich. Wenn der Wirkungsmechanismus nicht bekannt ist, ist beides möglich. Für den Gegenstand ändert sich nichts. Ob die Luft von einer Seite von innen angesaugt wird, oder von der anderen Seite ausgeblasen wird und drückt, ist eine Empfindung der Perspektive. Physikalisch ist das irrelevant, mathematisch ändert sich nichts.

 

Da die Anziehung nur eine gewohnte Annahme ist, wurden auch Modelle mit getauschten Vorzeichen geprüft. Wir wissen daher, dass die Wirkungen der Materie ein funktionierendes Modell für einen Druck von außen nicht zulässt. Bei bipolaren Kräften ändert sich, außer der gewohnten Wahrnehmungsweise, nichts. Der bisherige Ausschluss des Druckes von außen beruht darauf, dass, bis auf die Anziehung, alles andere wie gewohnt unverändert bleibt. Nur - die Gravitation ist monopolar. Es gibt keinen Gegenpol und keinen Mechanismus für eine vorgegebene Richtung. Die Wirkungsrichtung ist eine Empfindung, die sich auf einen Mittelpunkt bezieht. Ein Punkt hat keine Vorzeichen, es existiert kein Raum der eine wechselseitige Perspektive zulässt. Nur bei „normalen“ bipolaren Kräften gibt es tauschbare Vorzeichen. Die Anziehung ist eine Basisannahme, auf der weitere Annahmen beruhen. Bei der Anziehung ist die Gegenkraft der Gravitation nicht vorhanden und ist ein imaginäres Inneres der Materie. Bei einem Tausch der Vorzeichen ist die Gegenkraft ein imaginäres Äußeres. Unsere logische Grundlage geht davon aus dass, bei einer wahrgenommenen Wirkung, sich auch die Ursache der Wirkung im wahrnehmbaren Bereich befindet. Das Kausalgesetz lässt eine Ursache „außerhalb“ der Materieeigenschaften nicht zu. Das bisherige Kausalgesetz wird bei einem Tausch der Vorzeichen ungültig. Die logisch kausale Basis des gesamten Vorstellungsmodells ändert sich. Alle Erklärungen sind in Frage gestellt. Ein einfacher Tausch der Vorzeichen, ohne Überprüfung der Ausgangsbasis von allen Kräften, ist nicht zulässig.

 

Die innere Wirkung der Trägheitskraft ist die Ausgangsbasis der grundlegenden physikalischen Gesetze. Wenn wir einen Stein werfen, wird die Energie zum Beschleunigen im Stein gespeichert und beim Aufprall wieder freigesetzt. Der Speicherort der kinetischen Energie ist innen und eine scheinbare Änderung der Masse. Der Wirkungsmechanismus des Speichers ist unbekannt. Der Speicherort ist imaginär. Ohne Wirkungsmechanismus ist die „Wirkung von innen“ eine Empfindung. Die Annahme der inneren Wirkung beruht darauf, dass ausschließlich Materie, als mögliche Perspektive, existiert. Die kinetische Energie steht in einem engen Zusammenhang mit der Gravitation. Wenn wir einen Kanister Wasser auf den Berg tragen, hat er eine höhere kinetische Energie gespeichert. Die Gravitation als innere Anziehung bestätigt den inneren Speicherort. Aber auch der Wirkungsmechanismus der Anziehung ist unbekannt. Aus Einsteins Formel ergibt sich keine Ursache für eine vorgegebene Richtung. Die Anziehung bleibt eine Empfindung. Die Bestätigung ist nur eine scheinbare Bestätigung. Bei einem Druck von „außen“, bei einer Interpretation der Gravitation als Druckmodell, befindet sich der Speicherort der kinetischen Energie außen. Die innere Wirkung basiert auf der Annahme der inneren Anziehung. Mit der Festlegung als Anziehungsmodell ist der innere Speicherort als Ausgangsbasis der grundlegenden physikalischen Gesetze festgelegt. Ohne Wirkungsmechanismus ist die Anziehung und die innere Wirkung aber nur eine sich gegenseitig beweisende Empfindung. Für beides gibt es keine Ursache.

 

Die bestehende Schlussfolgerung, dass ein Modell für einen Druck von außen ausgeschlossen ist, geht von inneren Wirkungen aus. Die Vorstellungen, die sich aus dem Modell der Anziehung ergeben, bleiben bei diesem Ausschluss weiterhin bestehen, dies ist nicht zulässig. Physikalisch gibt es bei der Zeit und der Gravitation keinen Mechanismus für eine vorgegebene Richtung. Bei der Zeit selbst gilt deshalb ein Zeitfluss nur als subjektiv vorhanden, etwas inkonsequent geht die Physik davon aus, dass bei der Gravitation selbst eine Anziehungsrichtung existiert. Wenn wir von inneren Wirkungen ausgehen, stellen wir die Anziehung nie tiefgründig und ernsthaft in Frage. Die (weiterhin inneren) „Wirkungen der Materie“ lassen kein Modell für einen Druck von außen zu. Aber auch bei unser derzeitigen Vorstellung der Anziehung hat die Kraft keine kausale Ursache. In beiden Fällen ist eine Ursache innerhalb der Materie nicht möglich, die Kraft ist einfach nur vorhanden. Der wesentliche unterschied beider Vorstellungen ist die Kausalität. Eine Anziehung lässt generell keine kausale Ursache zu. Energie und Wirkung können keine Gegenkraft haben. Ohne Ursache ist eine Wirkung eine immer vorhandene innere Wirkung und lässt nur eine Entstehung aus dem „Nichts“ zu.

 

Bei einer monopolaren Kraft existiert keine wechselseitige Perspektive. Bei einem Tausch der Vorzeichen behandeln wir diese Kraft wie eine bipolare Kraft, an den Wirkungen darf sich nichts ändern. Wenn wir die monopolare Gravitation wie eine bipolare Kraft behandeln, müssen deshalb auch die Voraussetzungen gleich behandelt werden. Bei einem Tausch der Vorzeichen wird aus einer unbekannten inneren Wirkung der Materie eine unbekannte äußere Wirkung auf die Materie. Die Trägheitskraft kann in dem Fall keine ausschließlich innere Wirkung der Materie sein. Bei einem Druckmodell ändert sich bei den Wirkungen auf die Materie nichts. Mathematisch bleibt alles gleich. Nur die Einschränkung der logischen Grundlage und die Erklärung für die Wirkungen ändert sich. Eine Erklärung außerhalb der Eigenschaften der Materie wird zulässig – und sogar benötigt.

 

Nicht nur bei der Zeit, auch bei der Gravitation ergibt sich aus der allgemeinen Relativitätstheorie kein Mechanismus für eine vorgegebene Richtung. Das „Warum“ fehlt. Die Anziehung bleibt auch mit der Theorie eine empfundene Annahme. Einsteins Formel behandelt die Gravitation als Trägheitskraft. Es entsteht keine Kraft. Die Kraft ist als innere Eigenschaft der Materie einfach nur vorhanden. Nicht beachtet wird, dass bei diesem Vorstellungsmodell die innere Wirkung eine empfundene Basisannahme ist, die darauf beruht, dass ausschließlich Materie existiert. Die ausschließliche Existenz von Materie wird eine logische Basisannahme. Die Trägheitskraft ist nur bei einer Anziehung die innere Eigenschaft der Materie. Bei der Relativitätstheorie führt die Interpretation der Gravitation als Anziehung, bei der Trägheitskraft, zu einen Modell der inneren Eigenschaften. Ein Modell, das auf innere Eigenschaften beruht, lässt nur Eigenschaften der Materie als Erklärung zu. Und umgedreht, ein Modell, das nur auf innere Eigenschaften beruht, lässt nur eine Interpretation als Anziehung zu. Ausgangsthese und Schlussfolgerung beweisen sich gegenseitig und lassen kein „Zustand außerhalb der Materie“ zu. Die Grenze der Kausalkette befindet sich nur innerhalb des Entstandenen. Die Materie muss aus „Nichts“ entstehen. Bei einer Interpretation der Gravitation als Anziehungskraft ist die Richtung als „innere Wirkung“ vorgegeben. Die innere Wirkung der Gravitation wird eine Basisannahme. Die spezielle  Relativitätstheorie ist eine Folgeerklärung. Da diese Basisannahme die kausale Grenze der Materie mitbestimmt, bestimmt sie auch die logische Basis. Eine logisch kausale Basisannahme lässt bei Folgeüberlegungen keinen Gegenbeweis zu, sie kann sich nur selbst beweisen, oder Paradoxen aufzeigen.

 

Die Philosophische Begründung der Anziehung, dass es etwas geben muss, dass alles zusammenhält, hält einer Überprüfung nicht stand. Auch die philosophische Begründung beruht auf der Annahme, dass ausschließlich Materie existiert. Analogie: Ein Tropfen Öl auf Wasser wird nicht ausschließlich von den inneren Kräften des Öls zusammengehalten.
Wir gehen davon aus, dass der größte Teil des Universums aus zwei unbekannten Substanzen besteht. Ein sehr großer Teil mit ausdehnenden, und ein kleinerer mit anziehenden Eigenschaften. Auch diese Schlussfolgerung beruht darauf, dass wir bei der Gravitation nur von Anziehung ausgehen. Wenn der ausdehnende Faktor auf unsere Materie drückend, umhüllend wirkt, lässt sich auch ein Modell nur mit der ausdehnenden Substanz denken. Eine unbekannte (Grund-) Substanz ist wahrscheinlicher als zwei unbekannte Substanzen mit gegensätzlichen Eigenschaften.

 

Bei etwas „immer Vorhandenem“ existiert kein Raum, der eine wechselseitige Perspektive für die Entstehung ermöglicht. Eine Perspektive benötigt einen Abstand für eine wechselseitige Bezogenheit. Eine wechselseitige Perspektive ist nur mit zwei äußeren Bezugspunkten möglich. Die Gravitation ist monopolar. Unser Vorstellungsmodell lässt einen Wechsel der (nicht vorhandenen) Vorzeichen nicht zu. Bei monopolaren Abgrenzungen ist der Raum/Abstand für eine wechselseitige Perspektive oder kausale Ursache nicht vorhanden. Auf der „nicht vorhandenen Gegenseite“ ist „Nichts“. Eine monopolare Kraft erfasst keinen Raum. Die Anziehung ist eine Wirkung von einem Mittelpunkt. Ein Punkt hat keinen Raum. Bei Folgerungen aus einer Anziehung kann der Raum nur subjektiv sein. Kopernikus zeigt auf, dass die Raumerfassung und die Grenzen der Kausalität nicht zu trennen sind. Ein Wechsel der Wirkungsrichtung betrifft auch das Vorstellungsmodell. Bei einem Wechsel der Vorzeichen ist die Gravitation die Auswirkung eines imaginären Raumes auf die Materie und keine scheinbare innere Kraftwirkung der Materie. Die Gravitation wird eine „normale“ bipolare Kraft. Mit einer Ursache ist die Gravitation nicht „immer vorhanden“ und lässt eine kausale Entstehung zu. Bei einem Druck von außen ist die Gravitation eine echte Kraft. Mit einer Gegenkraft außerhalb der Materieeigenschaften. Die Ursache kann vor der Entstehung des Materie Zustandes vorhanden sein und lässt eine kausale Ursache für die Entstehung zu. In unserem Vorstellungsmodel ist die Gravitation als eigenständige Kraft nicht vorhanden. Für einen zwingenden Zeitpfeil wird ein ständiger Vorgang, ein nicht abgeschlossener Prozess, gesucht, der einen Zustand ausschließlich steigert. Die Gravitation hat dieses Merkmal, ist aber bisher ein Fallen in die Raumzeit, und damit keine eigenständige Kraft.

 

Einheitlicher Zustand

Wenn die Gravitation bei einem Druck von außen eine eigenständige Kraft sein kann und aus der Mengenlehre hervorgeht, dass sich der Bezugspunkt für eine zwingende Zeitrichtung außerhalb der Materieeigenschaften befindet, ist es möglich, dass beides die gleiche Ursache hat. Die Wirkungen ändern sich bei einem Tausch der Vorzeichen nicht und der enge Zusammenhang von Zeit und Gravitation bleibt weiterhin gegeben. Mit einer maximalen Bewegungsmöglichkeit als Bezugspunkt wird die Ausgangsbasis für beides sogar identisch. Die Gravitation wird die (äußere) Ursache für einen laufenden Prozess und bildet den gesuchten Zeitpfeil. Die Wahrnehmung einer gerichteten Zeit würde auf der Gravitation beruhen. Die Wirkungen sind aber eine Auswirkung auf die Materie. Bei einem Druckmodell ändert sich unsere Raumvorstellung. Es stellt sich die Frage, warum unsere Sensorik außerhalb der Lichtgeschwindigkeit nichts wahrnimmt und wir Quanteneffekte nicht kausal einordnen können.

 

Wir suchen nach der Einheitsformel. „Etwas“ von dem alle Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden können. Eine Einheitsformel bedeutet auch, dass es eine Ausgangsursache gibt. Alle abgeleiteten Gesetze müssen eine Ursache, ein „Warum?“, zulassen. Eine Wirkung von einem Mittelpunkt lässt kein „Warum?“ zu. Ein Druckmodell erlaubt die Entstehung aus „Etwas“. Etwas Entstandenes kann nicht identisch sein mit dem Zustand davor. Wenn die Substanz identisch ist, kann die Wirkung nicht identisch sein, sonst gäbe es nichts Entstandenes. Bei einer Entstehung aus „Etwas“ hat die Substanz keine Ursache, nur die Wirkungen haben eine Ursache und sind damit nicht immer vorhanden. Die Wirkungen bestimmen in dem Fall den gegenwärtigen Zustand der Substanz, aber nicht die Ursache der Substanz. Bei einer Entstehung aus einen einheitlichen Zustand lässt sich die Entstehung nicht aus den nur inneren Wirkungen des Entstandenen erklären.

 

Wir suchen nach der Einheitsformel. Wenn wir davon ausgehen, dass es etwas gibt, von dem alles abgeleitet werden kann, ist das Abgeleitete nicht vor der Entstehung vorhanden. Mit einer Einheitsformel existiert am Anfang nur ein einheitlicher Zustand, ohne definierbare Wirkungen. Ein einheitlicher Zustand des Universums hat keinen Kontrast, es gibt keine Abgrenzungen für einen Bezugspunkt. Ohne Kontrast entzieht sich ein einheitlicher Zustand vollständig der Wahrnehmung und ist dadurch existent und gleichzeitig nicht existent. „Alles“ und „Nichts“ ist in einem einheitlichen Zustand nicht zu unterscheiden. Ohne Perspektive sind die Eigenschaften nicht definierbar. Jede Wirkung, auch die Wahrnehmungs-Wirkung, benötigt einen Bezugspunkt, eine Abgrenzung. Umgekehrt bedeutet dies aber auch, dass jede Wirkung durch Abgrenzung entsteht. Bei Entstehung der Materie aus einem einheitlichen Zustand sind alle Abgrenzungen eine Folge der Entstehung. Alle Wirkungen der Materie entstehen zusammen mit der Materie. Umgekehrt zu unserem bisherigen Modell bleibt die Substanz vorhanden und die Wirkungen entstehen. Ein einheitlicher Zustand erlangt erst dann eine (Wahrnehmungs-) Wirkung, wenn er instabil ist und eine Ausgrenzung bildet. Alle Informationen bleiben erhalten. Wirkungsbereiche können bei einer Ausgrenzung nicht identisch sein, sonst wäre es keine Ausgrenzung. Unsere Sensorik bezieht sich auf Wirkung. Eine Sensorik für den Ausgangszustand befindet sich nicht mehr im Bereich des Entstanden. Die Sensorik kann den Bereich des Entstanden nicht verlassen, ohne sich selbst zu zerstören. Auch die Wahrnehmungsmöglichkeiten der Information können bei einer Ausgrenzung nicht identisch sein. Beim Entstandenen kann und darf die Sensorik nur die Auswirkungen auf das Entstandene vollständig erfassen, nicht die Ursache. Unser „wahrnehmbares“ Universum ist in dem Fall nur ein Teil des Gesamt-Universums.


Analogie: Ein Wesen, das innerhalb eines Eiswürfels entsteht, stehen nur die Eigenschaften des Eises für die eigene Entstehung zur Verfügung. Der Schmelzpunkt ist die Grenze der Sensorik. Wenn der Eiswürfel aus Dampf entstanden, und weiterhin umgeben ist, kann das Wesen nur die Auswirkung auf den Eiswürfel wahrnehmen und nicht den Ausgangszustand. Die Auswirkung kann nur als innere Wirkung interpretiert werden.

 

Zusammenfassung, Schlussfolgerungen

Unser Vorstellungsmodel und unsere bisherige logisch kausale Basis, lässt eine Ursache nur in der Vergangenheit und damit im wahrnehmbaren Bereich zu. Die baryonische (wahrnehmbare) Materie bildet nur den kleinsten Teil des Universums. Die historische Ausgangsbasis, dass sich unsere logische Grundlage nur auf wahrnehmbare Materie beziehen darf, ist nicht mehr gegeben. Kopernikus zeigt auf dass die logisch kausale Basis und das Vorstellungsmodell sich gegenseitig bestimmt. Eine logische Basis lässt sich nicht ändern ohne das bisherige Vorstellungsmodell zu zerstören, und umgekehrt.

Die Erfahrung, dass es unumkehrbare Vorgänge gibt, ist so selbstverständlich, dass wir diese alltägliche Erfahrung bei unser logischen Grundlage einfach nicht berücksichtigt haben. Mit unserer logischen Basis ist etwas Angestrebtes nicht zu erfassen. Die kausale Grundlage, dass sich eine Ursache grundsätzlich in der Vergangenheit befindet, enthält das Paradox, dass es keine Ursache für eine Unumkehrbarkeit geben darf. Einen zwingenden Zeitpfeil, eine Ursache für eine vorgegebenen Zukunftsrichtung der Kausalkette darf es nicht geben. Bereits unsere logische Basis enthält ein Paradox. Nicht die Folgerungen müssen denkbar gestaltet werden, sondern die Ausgangsbasis. Unser bisheriges Kausalgesetz lässt nur eine Materie-zentrische Sicht zu. Die Quanteneffekte lassen sich nicht in die bisherige Kausalkette einordnen. Auch die Zunahme der Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums lässt sich aus der Vergangenheit nicht ableiten. Bei einer zwingenden Entwicklungsrichtung der Kausalkette ist, nach der mathematischen Mengenlehre, der entstandene Zustand umgeben von einem unbekannten Zustand mit eigenständigen Eigenschaften. Dies zeigt auf, dass sich die Grenze der Kausalkette nicht innerhalb der Materie-Eigenschaften befindet. Unsere logisch kausale Basis muss geändert werden, auch das Selbstverständliche muss mit berücksichtigt werden. Bei einer Unumkehrbarkeit gibt es etwas Angestrebtes, eine Ursache für die Richtung der Entwicklung. Bei einer zwingenden Entwicklungsrichtung befinden wir uns innerhalb eines laufenden Prozesses. Die Ursache ist nicht nur in der Vergangenheit. Die Ursache befindet sich nur innerhalb unseres bekannten Zustandes in der Vergangenheit. Die Wirkung für unumkehrbare Veränderungen ist eine Auswirkung, die Ursache der Wirkung befindet sich außerhalb des Veränderten. Dass bei einer Änderung der kausalen Basis bisherige Erklärungen ihre Gültigkeit verlieren, ist bedauerlich, aber nicht neu. Auch beim Wechsel vom geozentrischen auf das heliozentrische Modell änderte sich die Grenze der Kausalkette und die Erklärungen.

 

Bei bipolaren Kräften ist die Interpretation einer Wirkung als Sog oder Druck eine Empfindung. Ein Tausch der Vorzeichen ändert an der physikalischen Wirkung nichts. Das mathematische Ergebnis bleibt gleich. Bei bipolaren Kräften können wir davon ausgehen, dass ein Wechseln der Perspektive, der Denkrichtung, nichts ändert und keine neuen Erkenntnisse ermöglicht. Die Gravitation ist aber eine monopolare Kraft. Eine wechselbare Perspektive ist nicht vorhanden. Bei einer Interpretation der Gravitation als Anziehung befindet sich der imaginäre Speicherort der kinetischen Energie innen. Die Interpretation der Trägheitskraft als innere Kraft wird damit die Ausgangsbasis der grundlegenden physikalischen Gesetze. Alle Erklärungen lassen nur die inneren Eigenschaften der Materie zu. Die Kausalkette befindet sich nur innerhalb der Materie. Die Materie muss aus „Nichts“ entstehen. Ein angestrebter Zustand für eine vorgegebene Entwicklungsrichtung darf nicht existieren. Die Kausalität und die Zeit dürfen keine angestrebte Ursache haben. Ein gerichteter Zeitfluss wird eine subjektive Empfindung. Die Anziehung bezieht sich auf einen Mittelpunkt ohne mögliche Gegenkraft. Ein Punkt erfasst keinen Raum und ermöglicht keine wechselseitige Perspektive. Die Basisannahme der Gravitation als Anziehung, als innere Kraft, erlaubt nur eine innere Sicht. Das Vorstellungsmodell führt dazu, dass die Kausalkette von Paradoxen eingefasst ist, Entstehung aus dem Nichts und möglicher Zeitumkehr.

 

Die innere Wirkung der Trägheitskraft beruht darauf, dass ausschließlich Materie existiert.
Wenn eine logische Ausgangsbasis auf innere Wirkungen beruht, sind nur innere Wirkungen als Folgeerklärung zulässig. Eine äußere Wirkung kann und darf sich in Folge nicht kausal einordnen lassen. Wenn ein Ergebnis ein Paradox aufzeigt, bedeutet dies, dass ein vorausgehender Gedanke nicht stimmt. Eine Auflösung eines Paradoxes durch mögliche Parzellenstrukturen dient dazu, dass Ergebnis weiter denkbar zu gestalten, löst aber nicht das Paradox. Wenn die Philosophie geändert werden muss und mathematisch sich (fast) nichts verändern darf, ist dies nur möglich mit einem Tausch der Vorzeichen. Wenn die Basisempfindung Anziehung davon betroffen ist, sind alle bisherigen Erklärungen in Frage gestellt. Dies ist bedauerlich. Ohne bekannte Ursache oder Wirkungsmechanismus ist die innere Anziehung und die innere Wirkung aber eine Empfindung. Es ist notwendig auch diese Möglichkeit zu überdenken. Bei einen Druckmodell ist die Ursache nicht nur in der Vergangenheit. Der Kausalbereich der Materie wird bestimmt von einem angestrebten Zustand. Die alltägliche Empfindung der Unumkehrbarkeit von Ereignissen bekommt eine physikalische Ursache. Unsere logische Grundlage ändert sich, alle kausalen Zuordnungen müssen neu sortiert werden.

 

Aus der speziellen Relativitätstheorie ergibt sich kein Mechanismus für eine vorgegebene Richtung. Ohne Mechanismus ist nicht unterscheidbar, ob die Gravitation auf Anziehung oder Druck beruht. Die Anziehung bleibt, wie der Zeitfluss, eine Empfindung. Dass sich bei einem Tausch der Vorzeichen nichts ändert, gilt aber nur bei bipolaren Kräften. Nur bei bipolaren ist eine wechselbare Perspektive vorhanden. Bei einer Interpretation der Gravitation als Druck befindet sich der imaginäre Speicherort der kinetischen Energie außen. Die Trägheitskraft kann dann nicht auf ausschließlich inneren Kräften beruhen. Bei einen Druckmodell muss es ein „außerhalb“ der Materie geben. Die Kausalkette ist nicht auf Materie begrenzt. Es kann „etwas“ vor der Entstehung der Materie geben, die Materie muss nicht mehr aus „Nichts“ entstehen. Ein angestrebter Zustand für eine vorgegebene Entwicklungsrichtung darf existieren. Die Kausalkette darf eine vorgegebene Richtung haben. Vorgänge können unumkehrbar werden.

 

Ein Druckmodell erlaubt die Entstehung aus „Etwas“. Etwas Entstandenes kann nicht identisch sein mit dem Zustand davor. Wenn die Substanz identisch ist, kann die Wirkung nicht identisch sein, sonst gäbe es nichts Entstandenes. Bei einer Entstehung aus „Etwas“ hat die Substanz keine Ursache, nur die Wirkungen haben eine Ursache und sind damit nicht immer vorhanden. Die Wirkungen bestimmen in dem Fall den gegenwärtigen Zustand der Substanz, aber nicht die Ursache der Substanz. Immer vorhandene innere Wirkung können nur den gegenwärtigen Zustand der Substanz beschreiben. Unsere Sensorik bezieht sich auf Wirkung. Bei einer Ausgrenzung aus einem Einheitlichen Zustand sind die Wirkungsbereiche nicht identisch. Eine Sensorik für den Ausgangszustand befindet sich nicht mehr im Bereich des Entstanden. Die Sensorik kann den Bereich des Entstanden nicht verlassen, ohne sich selbst zu zerstören oder zusammenzubrechen. Die direkte Wahrnehmung für Wirkungen ist auf die Grenzeigenschaften des Entstandenen beschränkt. Die Wirkungen des Entstandenen beruhen auf Auswirkungen. Nur die Auswirkung ist sensorisch wahrnehmbar, nicht die Ursache der Wirkung. Dass wir nur maximal Lichtgeschwindigkeit registrieren können, wäre bei einer Entstehung aus einem Einheitlichen Zustand normal. Bei einer Annäherung an die Grenze des Wirkungsbereiches brechen die Eigenschaften des Entstandenen zusammen. Bei einer Entstehung aus „etwas“ bleiben die Informationen erhalten. Die Wahrnehmungsmöglichkeit für die Informationen kann aber nicht identisch sein.

 

Die kopernikanische Wende zeigte auf, dass die Grenzen der Kausalkette, und damit die Grenzen der Logik, abhängig vom Vorstellungsmodell des Raumes sind. Bei etwas Entstandenem ist die kausale Ursache für das Entstandene nicht innerhalb des Entstandenen. Die kausale Grenze befindet sich außerhalb des Entstandenen. Kopernikus zeigt auf, dass für die kausale Entstehung ein Raum für eine wechselseitig Perspektive benötigt wird. Ein Wechseln der Perspektive ist nur bei bipolaren Kräften möglich. Die Gravitation ist eine monopolare Grundkraft. Die Anziehung ist eine Wirkung von einem Mittelpunkt. Eine Wirkung von einem Mittelpunkt lässt keine Ursache zu. Ein Punkt hat keinen Raum. Bei Folgerungen aus einer Anziehung kann der Raum nur subjektiv sein.

 

Bei einem Druckmodell wird aus der Gravitation eine „normale“ bipolare Kraft mit einen Gegenpol. An den Wirkungen ändert sich nichts. Nur das Vorstellungsmodell, die Erklärungen der Wirkungen ändern sich. Die Zeit bleibt Kausalität – begleitend. Die Kausalität bekommt aber eine Ursache. Ein Zeitstillstand wird bei der Materie nicht erreicht. Die bisherige Interpretation als „Zeitstillstand“ ist das Erreichen der inneren Kausalitätsgrenze, des Grenzbereiches des Materie-zustandes. Der Raum wird von einem angestrebten Zustand bestimmt. Nicht die Eigenschaften der Materie krümmen den Raum, ein Zustand außerhalb der Materie begrenzt (krümmt) die Eigenschaften der Materie.

 

Bei etwas „Entstandenem“ ist es notwendig, dass die Bestandteile eine Ursache zulassen. Bei einer Entstehung aus „etwas“ bleibt die Substanz immer vorhanden, aber alle Wirkungen müssen eine Ursache zulassen. Nur bei einem „immer vorhandenen Zustand“ ist es notwendig, dass sich alle Bestandteile gegenseitig erklären. Zu der Zeit von Einsteins Formulierung der speziellen Relativitätstheorie bestand das Vorstellungsmodel von immer vorhandener Materie. Eine immer vorhandene Materie durfte keine Ursache haben. Eine Wirkung von einem Mittelpunkt lässt keine kausale Ursache zu. Mit einer Ursache ist „etwas“ nicht mehr immer vorhanden. Ein Druckmodell lässt eine kausale Ursache zu. Einstein konnte und durfte nicht von einem Druckmodell ausgehen. Seine Formel bewies den engen Zusammenhang von Zeit und Gravitation. Auch bei einem Druckmodell bleibt der enge Zusammenhang weiterhin gegeben. Die Richtung der Kausalkette (Zeit) und die Gravitation haben die gleiche Ursache.

 

Die Kausalkette und die logische Grundlage sind nicht zu trennen. Die Zeit begleitet die Kausalkette. Ein Zeitstillstand, eine nicht unterscheidbare Kausalität, ist erst in einem zukünftigen (und vergangenen) Zustand erreicht. Raum und Kausalität werden identisch. Einsteins Basisannahme der Identität von Raum und Zeit beschreibt einen zukünftigen (und immer vorhandenen) Zustand. Mathematisch ändert sich nichts. Der Bezugspunkt für die Kausalität (Zeit) bleibt die schnellste Bewegungsmöglichkeit im Universum, „etwas“ mit anderen Eigenschaften als die Materie. Raum, Zeit und Gravitation haben die gleiche Ursache, sind aber erst in einem angestrebten zukünftigen Zustand (wieder) identisch.

 

Ausblick auf mögliches Entstehungsmodell

Bei Übernahme des Selbstverständlichen in unserer logisch kausalen Basis entsteht die Materie aus einer Ursubstanz, einer Urterie. Die selbstverständliche Wahrnehmung, dass alles einer unumkehrbaren Zeitrichtung unterliegt, ist nur möglich, wenn alle inneren Wirkungen mit der Materie zusammen entstanden sind und einer äußeren Auswirkung unterliegen. Die Materie wird die Ausgrenzung aus einem einheitlichen Grundzustand. Bei einer zwingenden Entwicklungsrichtung befinden wir uns innerhalb eines laufenden Prozesses. Wirkungs- und Wahrnehmungsbereiche der Prozessbeteiligten können nicht identisch sein. Die Gravitationskraft ist eine Auswirkung auf die Materie. Die Materie ist vom Grundzustand Urterie umgeben. Das Universum strebt dazu, den einheitlichen Zustand wiederherzustellen. Materie ist nur vorübergehend vorhanden. Ein einheitlicher Zustand scheint nicht stabil zu sein, sonst wären wir nicht entstanden. Es entsteht ein pulsierendes Modell.

 

Bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand unterscheiden sich die Wirkungsbereiche durch unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten sind das Kennzeichen von Aggregatzuständen. Die Wirkungen bestimmen den gegenwärtigen Zustand der Substanz, aber nicht die Ursache der Substanz. Die Materie ist nur ein anderer „Aggregatzustand“ einer Urterie. Das Universum besteht aus zwei „Aggregatzuständen“ derselben Substanz. Ein Zustand nimmt zu, der andere ab. Ein Zustand mit einer größeren Bewegungs-möglichkeit benötigt mehr Raum. Das Universum basiert auf Druck und Ausdehnung. Die Entstehung und Entwicklung des Materiezustandes könnte auf einer Tendenz zur Überdehnung des Universums basieren.

 

Abschlussanmerkung

Bisher entsteht die Materie aus dem „Nichts“. Die Entstehung und die Zeit ließen sich nur mit möglichen parallelen Strukturen erklären. An dieser Stelle möchte ich noch mal Brian Greene zitieren:
„Die Zeit ist ein kompliziertes Thema, und wir sind weit davon entfernt, es ganz zu verstehen. (...)Jedenfalls ist das Empfinden, dass die Zeit fließt, tief in unserer Erfahrung verwurzelt und prägt unser Denken und unsere Sprache. So gründlich, dass wir immer wieder in gewohnheitsmäßige, umgangssprachliche Beschreibungen verfallen, in denen die Zeit als fließend dargestellt wird. Doch hüten Sie sich, die Sprache mit der Wirklichkeit zu verwechseln, denn die menschliche Sprache eignet sich weitaus besser dazu, menschliche Erfahrung wiederzugeben, als komplizierte physikalische Gesetze zum Ausdruck zu bringen.“*
* Brian Greene, Der Stoff aus dem der Kosmos ist, Raum Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit. Goldmann 2008, Kapitel 2.5, S.169

 

Dieses Zitat lässt sich auch umkehren:
Das Vorstellungsmodell vom Universums ist weit davon entfernt, es ganz zu verstehen. Wir sollten, wie Einstein, bewusst die gewohnheitsmäßigen Empfindungen in Frage stellen. Einstein stellte die eigene Zeitvorstellung in Frage. Die Zeitvorstellung basiert aber auf der Gravitationsvorstellung. Unser Vorstellungsmodell ist so tief in unserem Denken und alltäglicher Erfahrung verwurzelt, dass wir sogar Parallelstrukturen (Universen, Dimensionen) zur Auflösung von (Zeit- und Entstehungs-) Paradoxen akzeptieren, um das Modell weiter denkbar zu gestalten. Doch hüten Sie sich, eine parallele Struktur mit der Wirklichkeit zu verwechseln. Mit einem Paradox hat ein Vorstellungsmodell keine logische Grundlage. Die logische Ausgangsbasis für das Modell ist nicht mehr vorhanden.

 

 

 

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