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Ur-terie Theorie, vereinfachte Kurzfassung

Anmerkung: Für jeden Hinweis für schwer verständliches bin ich dankbar. Diese Kurzfassung der Ur-terie Theorie verändert sich deshalb ständig in der einfacheren Darstellung der Aspekte, aber nicht in der Aussage. Bei dieser vereinfachten Darstellung sind die Aspekte nur sehr verkürzt dargestellt. Für Formalien, Quellennachweise, Wortdefinitionen und ausführliche Darstellung bitte die Originalfassung lesen.

 

Kausalität und Zeit  - Bestimmung der logisch ursächlichen Informationsgrenze -
    Vorwort, Einleitung
1  Kausalität, logisch kausales System und Grenze der logischen Informationen durch das System
2  Grenzen der ursächlichen Logik - der Raummodelle vor und nach Kopernikus
3  Grenzen der ursächlichen Logik vom aktuellen Raummodell
4  Fazit
5  Postulierte Folgerungen
6  Postulierter Ausblick, mögliches Modell

Anmerkung: Harvard Zitierweise, Quellenangabe im Text

 

Vorwort:
Eine nicht umkehrbare zeitliche Entwicklung ist ein wesentlicher Teil für die Wahrnehmung unserer Wirklichkeit. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lassen sich unterscheiden. Diese Wirklichkeit ist „einfach selbstverständlich so wie sie ist“. Uns ist selten bewusst, dass es dafür keine logische Erklärung gibt. Es gibt in der Logik und in der Physik keine denkbare Ursache für diese Wahrnehmung. Dieser Bereich unserer Wirklichkeit ist vollkommen ungeklärt.

 


Oft wird davon ausgegangen, dass der Zeitbegriff durch Einstein vollständig geklärt ist. Einstein war sich bewusst, dass auch sein Modell das Phänomen der Zeit nicht vollständig erklärt. Sein berühmter Satz - Zeit ist das was die Uhr anzeigt – war deshalb ernst gemeint. Aus Einsteins Gespräch mit Carnap:
- Einstein sagte, das Problem des Jetzt beunruhigte ihn ernstlich. Das Erleben des Jetzt bedeute etwas Besonderes für den Menschen. Etwas prinzipiell Anderes als Vergangenheit und Zukunft, doch dieser wichtige Unterschied werde in der Physik nicht erfasst und könnte auch nicht erfasst werden. Dass dieses erleben der Wissenschaft verschlossen bleiben muss, erschien ihm als zwar schmerzlicher, aber unvermeidlicher Verzicht. -*
*  The Philosophy of Rudolf Carnap, Schilipp (Hg.) 1963, S.37

 

Wir gehen oft davon aus, dass alles Wirkliche auch denkbar ist. Die Historie zeigt auf, dass dies leider nicht so ist. Mit der geglaubten Gravitation, dass alles nach unten fällt musste die Erde eine flache Scheibe sein. Mit dieser geglaubten Richtung war das Denkbare eingeschränkt. Die Grenzen dieses Denkmodells wurden durch Paradoxien aufgezeigt. Bei einer Erdkugel würde auf der anderen Seite alles von der Kugel fallen. Mit der Feststellung, dass die Erde eine Kugel ist änderte sich das gesamte Denkmodell der Wirklichkeit. Alle Vorstellungen der geglaubten Gravitationsrichtung wurden ungültig.

 

Im Mittelalter war bekannt, dass die Erde eine Kugel ist. Wir gehen oft davon aus, dass die mittelalterliche Vorstellung, dass alles um die Erde kreiste ein theologischer Glaube war. Dies ist ein falscher Mythos. Es gab vor Kopernikus noch keinen Anlass, dass die Theologie sich mit der Thematik beschäftigte. Es gab dazu kein Bibeltext und keine theologischen Vorgabe. Es war (noch) nicht „theologisch verboten“ darüber nachzudenken, ob die Erde oder die Sonne das Zentrum bildete. Die theologische Festlegung einer zentralen Erde erfolgte erst 90 Jahre nach der Veröffentlichung von Kopernikus Werk.

 

Bei einer Erdkugel musste die Gravitationskraft vom Mittelpunkt der Erde ausgehen. Auch mit dieser geglaubten Richtung war das Denkmodell der Wirklichkeit eingeschränkt. Alle Kräfte gingen nur von der Erde aus. Es konnte nur alles um die Erde kreisen. Das Raummodell wurde ausschließlich von der monopolaren inneren Wirkung der Erde bestimmt. Mit einer zentralen Erde gab es keine logische Ursache außerhalb der Erde. Die Erde war ursächlich allein-bestimmend. Der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Erde“ existierte damals logisch kausal nicht. Ein äußeren Bezugspunkt war unlogisch. Die Mathematik folgt der Logik und bildet kein eigenes logisches Modell. Die Mathematik kann nur die logischen Grenzen des bestehenden Modells beschreiben. Die ausschließliche, zentrale, innere Wirkungsrichtung der Erde galt damals als mathematisch erwiesen. Kopernikus postulierte einen äußeren Bezugspunkt. Sein Raummodell erlaubte und erforderte eine gegenseitige Wirkung der Gravitationskraft. Alle Vorstellungen der geglaubten Gravitationsrichtung wurden ungültig. Es änderte sich das gesamte Denkmodell der Wirklichkeit. Kopernikus Raummodell änderte das bestehende logisch mathematische Denkmodell. Er verstieß mit seinem Postulat gegen das damalige logische Denkmodell und nicht gegen ein theologisches Denkmodell. Es gab noch kein theologisches Modell.

 

Geglaubte Gravitationsrichtung, Raumvorstellung und logisches Denkmodell sind voneinander abhängig und bestimmen sich gegenseitig. Alles entwickelt sich ständig nur zusammen weiter. Die Veränderung eines Faktors verändert alle Faktoren. Alles wird dann ungültig. Es lässt sich kein einzelner Faktor ändern. Es lassen sich nur alle Faktoren zusammen ändern. Die Grenzen eines Denkmodell werden durch logische Paradoxien und mathematische Singularitäten aufgezeigt. Auch unser derzeitiges Denkmodell der Wirklichkeit beruht auf einer geglaubten Gravitationsrichtung. Es gibt, auch bei Einsteins Modell, keine Ursache der Gravitation. Wir glauben, dass die Gravitation eine monopolare innere Anziehung der Materie ist.

Bei der Zeit gibt es keine vorstellbare Ursache. Dass sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterscheidet gilt als selbstverständlich. Es ist „einfach selbstverständlich so, wie es ist“, ohne Ursache und ohne Begründung. Die Zeit existiert so „selbstverständlich“, dass uns selten bewusst ist, dass es nichts gibt was diese Wahrnehmung ursächlich begründet. Ohne Ursache der Zeit gibt es keine Begründung dafür, dass unsere Wahrnehmung der Zeit die Wirklichkeit abbildet. Es gibt in unseren logischen Vorstellungsmodell keine vorstellbare Ursache für die Zeit. Für die Zeit als Wirklichkeit gibt es, ohne vorstellbare Ursache, kein logisches Denkmodell. Eine unumkehrbare Zeit bleibt eine subjektive Wahrnehmung und ein nicht definierbares Phänomen.

 

Ich werde oft darum gebeten im Vorwort auch Einsteins Zeitbegriff ausführlicher zu erklären. Gut beschrieben wird der aus Einstein resultierende physikalische Zeitbegriff von Brian Greene:
„Die Zeit ist ein kompliziertes Thema und wir sind weit davon entfernt, es ganz zu verstehen. (…) Jedenfalls ist das Empfinden, dass die Zeit fließt, tief in unserer Erfahrung verwurzelt und prägt unser Denken und unsere Sprache. So gründlich, dass wir immer wieder in gewohnheitsmäßige, umgangssprachliche Beschreibungen verfallen, in denen die Zeit als fließend dargestellt wird. Doch hüten Sie sich, die Sprache mit der Wirklichkeit zu verwechseln, denn die menschliche Sprache eignet sich weitaus besser dazu, menschliche Erfahrung wiederzugeben, als komplizierte physikalische Gesetze zum Ausdruck zu bringen.“*
*Brian Greene, Der Stoff aus dem der Kosmos ist: Raum, Zeit und die Beschaffenheit der Wirklichkeit. Goldmann 2008, Kapitel 2.5, S.169

 

Eine genaue Erörterung des gegenwärtigen physikalischen Zeitbegriffes sprengt diesen Rahmen. Auch ein gut erklärender Brian Greene braucht ein ganzes Buch dazu. Durch Einsteins Raumzeitmodell entsteht eine sehr komplexe Vorstellung von der Zeit. Unsere gewohnte Zeitvorstellung einer, laufenden, fließenden Zeit existiert bei Einsteins Raumzeitmodell nicht. Die Unterscheidung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bleibt eine subjektive Empfindung. Die Zeitabschnitte werden eine Art gleichwertiger Zeitscheiben. Für alle, die das tiefergehend interessiert, das Buch von Greene ist, auch ohne physikalische Vorkenntnisse, ein leicht zu lesendes und auch einfach zu begreifendes Standardwerk über den gegenwärtigen physikalischen Zeitbegriff und sehr empfehlenswert.

 

 

Einleitung
Einsteins Formeln bestimmen die mathematischen Verhältnisse von Raum, Zeit und Gravitation. Diese mathematischen Verhältnisse sind eindeutig bewiesen. Aus seinen Formeln gehen aber keine Ursachen hervor. Die Ursachen von Raum, Zeit und Gravitation bleiben unbekannt. Bei der Ur-terie Theorie geht es um die Frage, welche einheitliche Ursache möglich ist – ohne die bewiesenen mathematischen Verhältnisse zu ändern.

 

Die Zeit ist ein wichtiger Teil von Einsteins Erklärungsmodell. Das Phänomen der Zeit ist aber nicht logisch vollständig definiert. Es lassen sich Zeitabschnitte logisch definieren und messbar erfassen aber nicht das Phänomen der Zeit selbst. Die Zeit als Gesamtphänomen ist logisch ursächlich nicht definierbar. Auch nicht durch Einstein. Im Gegenteil: Er erkannte, dass es kein logisch ursächliches außerhalb der Materie gibt. Es gibt nichts was die Materie, als Gesamtes, in eine vorgegebene zeitliche Entwicklungsrichtung vorantreibt. Er beweist, dass eine Ursache für eine vorgegebene Zeitrichtung in unserem Vorstellungsmodell nicht existiert und dies im Umkehrschluss bedeutet, dass in unserem Vorstellungsmodell jeder Zeitabschnitt gleichwertig und theoretisch zeitlich umkehrbar ist. Einsteins mathematisch bewiesenes Modell bestätigt, dass es in unserem Vorstellungsmodell nichts gibt was eine Zeitumkehr ursächlich verhindert. Dass die unumkehrbare Zeit, ein gerichteter Zeitfluss, nur eine subjektive Empfindung ist. Bei Einsteins Erklärungsmodell wird die Gravitation eine Art ewiges fallen in die Zeit. Ohne Ursache der Zeit hat dadurch aber auch die Gravitationskraft keine Ursache. „Das Fallen in die Zeit“ als Erklärung dieser Anziehungskraft bleibt, ohne Zeitursache, eine Erklärung ohne Ursache. Wie die Zeitrichtung bleibt auch die Anziehungsrichtung, „das Fallen“, eine subjektive Empfindung ohne Ursache. Ohne eine logisch vollständige Definition der Zeit bleibt auch die Gravitationskraft ursächlich unerklärlich. Ohne eine ursächliche Definition der Zeit bleibt auch Einsteins Erklärungsmodell ursächlich unvollständig. Da Einstein mathematisch beweist, dass eine Ursache der Zeit, eine Unumkehrbarkeit, nicht existiert, kann die Zeit nicht ursächlich definiert werden. Es entsteht eine Grenze der logisch ursächlichen Erklärbarkeit. Einstein beweist, dass in unserem Vorstellungsmodell die Zeit akausal ist. Es sind nur, nicht ursächliche, akausale, Hilfskonstrukte als Erklärung der Zeitrichtung zulässig, z.B. die Entropie. Eine unumkehrbare Zeit ist eine Basisempfindung unserer gesamten Wirklichkeit. Es ist dringend erforderlich das Phänomen der Zeit vollständig zu definieren. Eine umkehrbare Zeitrichtung führt zu logischen Paradoxien. In der Logik sind logische Grenzen und Paradoxien (wie bei der Mathematik ein ungültiges Endergebnis) ein Hinweis, dass eine Vorüberlegung nicht stimmt. Wenn alles theoretisch umkehrbar ist und in unserem Vorstellungsmodell der Wirklichkeit, für das Gesamte, keine Ursache der zeitlichen Entwicklungsrichtung existiert, stellt sich die Frage, ob unser Vorstellungsmodell, als gesamtes, der Wirklichkeit entspricht.

 

Unsere Materie entsteht aus dem Nichts. Eine Entstehung aus dem Nichts ist ein extremes Paradox. Es stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage Denken und Logik beruhen, wenn dies zu der Schlussfolgerung führt, dass wir aus dem paradoxen Nichts entstanden sind.

Vor Kopernikus gab es keine logisch kausale Entwicklung und Entstehung der Erde. Mit dem Vorstellungsmodell der Erde als Zentrum war die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung der Erde nur göttlich erklärbar. Die Erde konnte nur aus dem „göttlichen Nichts“ entstehen. Durch Kopernikus Modell mit der Sonne als Zentrum ergab sich in Folgeüberlegungen eine logisch kausale Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde. Wir haben mit Kopernikus das einzige Beispiel für die Umwandlung eines Vorstellungsmodells mit einer unlogisch akausalen Entwicklung - zu einem Vorstellungsmodell mit einer logisch kausalen Entwicklung und einer Entstehung aus etwas.

Bei unserem Vorstellungsmodell des Universums kommen wir inzwischen erneut zu der Schlussfolgerung, dass die Materie aus dem „Nichts“ entsteht und die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung logisch unerklärlich ist. Bei der Ur-terie Theorie geht es um die Bestimmung der logischen Informationsgrenze durch das jeweilige Vorstellungsmodell. Eine logische Ausgangsbasis kann sich nur selbst beweisen, da immer alle Folgeüberlegungen betroffen sind. Die Änderung einer logischen Basis führt immer dazu, dass alle Folgeüberlegungen ungültig werden. Eine logische Basis ist unveränderlich. Es stellt sich die Frage auf welcher logischen Basis unser Denkmodell beruht und welche logische Basis Kopernikus für sein Raummodell geändert hat.

 

1 Kausalität, logisch kausales System und Grenzen der logischen Informationen durch das System
Viele Menschen glauben, dass alles uneingeschränkt denkbar ist. Vorstellbar ist fast alles. Das Vorstellbare ist nicht das Denkbare. Wir können uns subjektiv vorstellen, über den Boden zu schweben. Für diese Vorstellung lässt sich keine Ursache zuordnen. Die Vorstellung kann verworfen werden und wird nicht vertieft weitergedacht. Alles unbegrenzt vertieft zu denken sprengt das Denken. Die Ursache / die Kausalität, ist wichtig, damit das Denken fokussiert und nicht gesprengt wird. Subjektiv Vorstellbares und Denkbares unterscheidet sich durch die Kausalität. Es gibt kein akausales Denkmodell. Denken und Logik müssen ursächlich begründet sein.

 

Wenn wir eine subjektive Vorstellung aufrecht erhalten wollen sind wir darauf angewiesen eine Ursache zu generieren / uns vorzustellen, um diese Vorstellung denkbar zu gestalten. Auch der Glaube benötigt bei eine unbekannten Kraft eine Ursache. Auch der Glaube benötigt eine (angenommene) Ursache als Basis des Denkens. Es entsteht ein geglaubtes Denkmodell. Alles beruht dann auf dieser angenommenen, geglaubten, Ursache. Alle Überlegungen können die geglaubte Ursache nicht widerlegen ohne das gesamte Denkmodell zu zerstören. Eine geglaubte Ursache kann sich bei Folgeüberlegungen grundsätzlich nur selbst beweisen, oder die eigene ursächliche Basis für alle Folgeüberlegungen, das Denkmodell selbst, wird zerstört. Wenn die geglaubte Ursache, die geglaubte ursächliche Ausgangsbasis, eines Vorstellungsmodells nicht stimmt oder nicht beweis- oder widerlegbar ist, entsteht immer ein, sich möglichst lang selbst erhaltendes, komplexes Konstrukt - des Glaubens – um die Ausgangsbasis des Denkmodells aufrecht zu erhalten.

 

Wir gehen oft davon aus, dass sich sich Glauben und Logik klar unterscheiden. Nur - es gibt keine akausale Logik. Etwas ohne vorstellbare Ursache ist nur eine akausale/subjektive Empfindung und noch nicht logisch kausal erfasst/erfassbar. Die Ursache der Gravitation ist unbekannt. Selbstverständlich fallen wir aber auf den Boden. Wir glauben, dass die Anziehung die Ursache dafür ist. Auch unerklärlich Selbstverständliches benötigt eine (angenommene, geglaubte) Ursache. Die Logik bildet ein logisch kausales System. Die Kausalität / Ursächlichkeit ist eine Bedingung des Systems. Die Logik vergleicht und wertet Ursachen. Für Unerklärliches sind wir darauf angewiesen, uns eine mögliche Ursache (vorläufig) vorzustellen um eine ursächliche Erklärung zu finden. Dabei entsteht ein Denkmodell - und die Gefahr des logischen Zirkelschlusses. Eine Argumentation wird dann zirkular (selbstbeweisend), wenn jemand die These (Ursache) von dem, was er in seiner Argumentation begründen will, bereits voraussetzt. Eine angenommene Ursache wird immer auch die ursächliche Basis für Folgeüberlegungen der logischen Kette. Die Widerlegung der angenommenen Basis-Ursache bedeutet immer, dass alle Folgeüberlegungen der (auf dieser Ursache basierenden) logischen Kette ungültig werden. Auch eine (angenommene) logisch ursächliche Basis kann sich bei Folgeüberlegungen grundsätzlich nur selbst beweisen, oder die eigene Basis für alle Folgeüberlegungen wird zerstört. Folgeüberlegungen können und dürfen nie die eigene logische Ausgangsbasis logisch widerlegen. Das gesamte Denkmodel wäre sonst zerstört. Sie können nur durch Widersprüche und Paradoxien die logische Informationsgrenze (die Ungültigkeit) der Ausgangsbasis aufzeigen. Wenn die ursächliche Ausgangsbasis eines Vorstellungsmodells als logische Basis nicht stimmt, wird die Gültigkeit der Kausalität selbst, eingeschränkt - oder alles wird ungültig. Wenn bei Unerklärliches die angenommene ursächliche Ausgangsbasis eines Vorstellungsmodells nicht stimmt, oder nicht beweis- oder widerlegbar ist, entsteht immer ein sich kausal selbst einschränkendes komplexes logisches Konstrukt – um die logische Ausgangsbasis der Folgeüberlegungen aufrecht zu erhalten. Eine angenommene, geglaubte, Ursache bildet bis zur Widerlegung oder Bestätigung der Ursache einen logischen Glauben. Mit der kopernikanische Wende lässt sich aufzeigen, dass auch eine angenommene subjektive Ursache die Ausgangsbasis eines logisch selbst-einschränkenden Denkmodells bildet. Eine angenommene ursächliche Basis lässt sich nicht verändern ohne dass alle Folgeüberlegungen der Basis ungültig werden. Bei unerklärlichen Basiskräften bestimmt die vorläufig angenommene (geglaubte) Kausalität (Ursächlichkeit) des Unerklärlichen auch die logische Ausgangsbasis des Denkmodells und wird ein, die (vorläufige) denkbare Wirklichkeit, bestimmendes Postulat.

 

Die innere Anziehung und eine unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung sind „selbstverständliche“ Basis-Thesen unserer Wirklichkeit. Weder Zeit noch Gravitation sind kausal begründet. Beide Vorstellungen sind akausale Empfindungen, nicht ursächlich begründete Basisannahmen der Wirklichkeit. Für Beides gibt es, auch bei Einsteins Erklärungsmodell, keine physikalische Ursache. Bei der Gravitation können wir uns eine Anziehung als Ursache vorstellen. Das Phänomen Gravitation wird logisch kausal erfassbar/erklärbar und bildet ein Denkmodell. Etwas ohne vorstellbare Ursache ist nur eine akausale/subjektive Empfindung und noch nicht logisch kausal erfasst/erfassbar. Bei der Zeit gibt es keine vorstellbare Ursache. Die Logik bildet ein logisch kausales System. Die Kausalität / Ursächlichkeit ist eine Bedingung des Systems. Ohne vorstellbare Ursache gibt es kein Denkmodell der Zeit. Die Zeit bleibt ein, logisch nicht erklärbares, subjektives Phänomen. Ohne vorstellbare Ursache gibt es keine logische Basis der Zeit. Es gibt in unserem Vorstellungsmodell keinen logisch ursächlichen Bezugspunkt für die Zeit. Es lassen sich Zeitabschnitte logisch definieren und messbar erfassen aber nicht das Phänomen der Zeit selbst. Es gibt nichts was eine Zeitumkehr ursächlich verhindert oder die Zeit in nur eine Richtung vorantreibt. Auch nicht durch Einstein. Im Gegenteil: Einstein beweist sogar, dass in unserem Vorstellungsmodell jeder Zeitabschnitt gleichwertig und theoretisch zeitlich umkehrbar ist. Unser Urknallmodell beruht auf einer singulären, zufälligen, Entstehung aus dem akausalen Nichts. Es gibt keine kausale Entstehung und auch kein kausales Ende der Materie. Eine unumkehrbare zeitliche Entwicklung wird eine, logisch nicht erklärbare, nur subjektiv akausale Beobachtung. Dies gilt auch für die Entropie. Auch die Entropie zeigt nur auf, dass es so ist, aber erklärt nicht „warum die Entropie so ist“. Auch die Entropie ist nur eine Beobachtung ohne Ursache und ist auch bei Einsteins Modell zeitlich spiegelbildlich gültig. Auch die Entropie verhindert keine Zeitumkehr. Die „selbstverständlichen“ Basis-Thesen unserer Wirklichkeit unterscheiden sich dadurch, dass sich bei der Zeit keine vorstellbare Ursache zuordnen lässt. Die Zeit ist in unserem Vorstellungsmodell nur eine subjektive Vorstellung. Bei der Gravitation können wir uns, seit sehr langer Zeit, eine Ursache vorstellen. Aber auch für die vorgestellte Ursache, innere Anziehung, gibt es keine physikalische Ursache. Ohne Ursache der Zeit ist auch „ein fallen in die Zeit “, die Raumzeitkrümmung, eine subjektive Erklärung der Gravitation. Auch die Anziehungskraft ist eine nicht ursächlich begründete Basisannahme der Wirklichkeit und damit auch nur ein akausale subjektive Vorstellung. Unser Denkmodel der „selbstverständlichen“ Wirklichkeit beruht, seit langer Zeit, auf der angenommenen, geglaubten, Ursache der Anziehung.

 

2 Grenzen der ursächlichen Logik - der Raummodelle vor und nach Kopernikus
Die kopernikanische Wende ist so lange her, dass wir sie nur für einen einmaligen historischen Zwischenfall halten, der einen theologischen Glaubensgrundsatz änderte. Nur, vor Kopernikus gab es noch keinen Anlass, dass die Theologie sich mit der Thematik beschäftigte. Es gab dazu kein Bibeltext und keine theologischen Vorgabe. Es war (noch) nicht „theologisch verboten“ darüber nachzudenken, ob die Erde oder die Sonne das Zentrum bildete. Die theologische Festlegung einer zentralen Erde erfolgte erst 90 Jahre nach der Veröffentlichung von Kopernikus Werk. Es gab auch schon damals Lehrstühle für Logik und Mathematik. Auch damals wurde schon logisch kausal gedacht. Es ist eine nachträgliche Arroganz, ein Mythos, davon auszugehen, dass die damaligen Logiker nur theologisch verblendet waren. Mit der Feststellung, dass die Erde keine Scheibe sondern eine Kugel ist ging die Gravitationskraft vom Mittelpunkt der Erde aus. Es konnte nur alles um die Erde kreisen. Die Kausalgesetze haben sich nicht geändert. Es gibt keine akausale Logik. Die Logik vergleicht und wertet Ursachen. Logik benötigt ursächliche/kausale Bezugspunkte. Bei einer unbekannten Entstehung existiert dieser ursächliche Bezugspunkt aber nicht. Mit dem Modell der zentralen Erde gingen alle Ursachen von Wirkungen von der Erde aus. Es gab keinen äußeren, kausalen/ursächlichen Bezugspunkt. Und umgekehrt, ohne äußeren Bezugspunkt musste die Erde der Ausgangspunkt von allen Wirkungen sein. Die Logik, das logisch kausale System bildete einen Zirkelschluss. Die Erde wurde die ursächliche Ausgangsbasis von allen Folgeüberlegungen und war allein-bestimmend. Der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Erde“ existierte damals logisch kausal nicht. Eine zentrale Erde war ein logisch mathematisches Modell und kein nur theologischer Glaube. Die kopernikanische Wende änderte einen logischen Zirkelschluss, einen logischen Glaubensgrundsatz. Durch Kopernikus Raummodell verlor die Erde das Alleinstellungsmerkmal - der nur inneren Wirkung als zulässige Ursache. Er änderte damit auch, ungewollt, die bis dahin angenommene, ursächliche Ausgangsbasis der gesamten logischen Kette.

 

Es erfolgt immer erst die Wahrnehmung, dass etwas existiert. Wir sind darauf angewiesen, eine Wirklichkeit des Existierenden zu erstellen. Es gibt nur ein ursächliches Denkmodell. Bei einer unbekannten Entstehung gibt es keine Ursache. Die Erde ließ sich damals nicht ursächlich erklären. Ohne Ursache ist „Etwas“ immer vorhanden. Und umgekehrt, etwas immer Vorhandenes darf keine Ursache haben. Immer vorhanden und Entstehung aus dem „Nichts“ bewiesen sich gegenseitig und bildeten einen Zirkelschluss. Die Entstehung aus dem Nichts ließ sich nicht ursächlich ändern. Es konnte nur ein entsprechendes logisches Modell entstehen. Bei einer Entstehung aus dem Nichts gingen alle Wirkungen monopolar von der Erde aus. Eine Ursache außerhalb der Erde war akausal. Denken und Logik müssen ursächlich begründet sein. Mit einer zentralen Erde gab es kein ursächliches Außen. Jeder ursächliche Bezugspunkt außerhalb der Erde war unlogisch. Vorstellungsmodell des Raumes und logisch kausale Grenze bestimmten sich gegenseitig. Eine zentrale Erde mit einer Entstehung aus dem göttlichen „Nichts“ war damals kein nur theologisches Modell. Eine zentrale Erde bildete einen logischer Zirkelschluss und war ein logisch selbst-begrenzendes Raummodell. Etwas immer vorhandenes kann nur innere Wirkungen haben und kann nur aus dem göttlichen „Nichts“ entstehen, und umgekehrt.

 

Vor Kopernikus gab es den Begriff des selbständigen Raumes nicht. Ein von der Erde unabhängiger, absoluter Raum war unbekannt. Die Planeten umkreisten die Erde innerhalb des Erdmodells. Es gab kein kausales „Etwas“ außerhalb des Erdmodells / des Vorstellungsmodells. Ein Raum, eine Kraft, ein „Etwas“ außerhalb des Erdmodells war unlogisch und nur göttlich erklärbar. Die Himmelsphären, wurden „göttlich angetrieben“. Das Raummodell wurde ausschließlich von der monopolaren inneren Wirkung der Erde bestimmt. Erst mit Kopernikus Raummodell war ein kausaler/ursächlicher Bezugspunkt „außerhalb der Erde“ logisch vorstellbar. Kopernikus wollte nur die beim geozentrischen System bestehenden Paradoxien der Planetenbahnen lösen. Kopernikus Lösung war eine logisch philosophische Lösung für die paradoxen Grenzen des bestehenden logisch kausalen Systems. Kopernikus postulierte einen äußeren Bezugspunkt. Sein Raummodell erlaubte und erforderte, bipolare Wirkungen. Er änderte damit auch die ursächliche Basis der Logik. Mit seinem Postulat wurde die Erde als alleinige ursächliche Basis ungültig. Dies bedeute aber auch, dass damals alle Folgeüberlegungen ungültig wurden. Die Erde verlor ihr Alleinstellungsmerkmal. Alles musste und konnte neu gedacht werden. Es war nicht theologisch begründet, warum damals kaum jemand diesen Lösungsvorschlag akzeptieren und nachvollziehen konnte. Das gesamte Denkmodell wurde ungültig. Die Mathematik folgt der Logik und bildet kein eigenes logisches Modell. Seine Lösung verstieß gegen das bestehende logisch mathematische Modell. Es gab noch kein theologisches Modell. Über die Meinung der Mathematiker machte Kopernikus sich deshalb Sorgen, aber nicht über die Meinung der Theologen. Sonne oder Erde als Zentrum war (noch) ein logisch mathematischer Diskurs. Es gab damals (noch) keinen theologischen Konflikt. Aus Kopernikus Vorrede zu seinem Buch, an den Papst:
- Es wird aber vielleicht nicht so sehr darüber Deine Heiligkeit erstaunt sein, (...) wie es mir in den Sinn gekommen sein mag, entgegen der anerkannten Meinung der Mathematiker, ja nahezu entgegen allen gesundem Menschenverstand zu wagen, mir irgendeine Bewegung der Erde vorzustellen. -* * Nicolaus Copernicus - Das Neue Weltbild, Hans Zekl, Meiner Verlag 2006, S.71

 

Unser logisches System für ein kausales Außerhalb der Erde existiert erst seit - und durch - Kopernikus. Die Raumvorstellung, ein logisch vorstellbarer selbständiger und absoluter Raum, ein logischer Bezugspunkt außerhalb der Erde, wurde durch Kopernikus erst ermöglicht. Vor Kopernikus konnte eine Ursache für Wirkungen monopolar nur der zentralen Erde kausal (=ursächlich) zugeordnet werden. Jede äußere Wirkung war akausal/subjektiv und dadurch nicht logisch erfassbar, nur göttlich erklärbar. Die nur innere Ursache der Erde bildete die kausale Basis für das logische System von Ursache und Wirkung. Der Begriff akausal bedeutet nur: ursächlich nicht begründet. Ohne ursächliche Begründung ist eine Ausgangsbasis keine gesicherte logische Basis und keine ursächlich gesicherte Wirklichkeit. Die Erde entstand aus dem akausalen göttlichen „Nichts“ und war damit nicht ursächlich begründet. Dass bei einer Entstehung aus dem göttlichen „Nichts“ die Erde nicht ursächlich begründet war, konnte damals niemand wissen. Kopernikus Raummodell änderte die ursächliche Basis für das gesamte logisch kausale System. Dass diese Änderung der kausalen Basis in Folgeüberlegungen zu einer nicht mehr göttlichen Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde führen würde, konnte damals niemand ahnen, auch Kopernikus und Galilei nicht. Die Argumentation gegen das Modell beruhte deshalb auch nicht darauf. Ein äußerer, bipolarer, Bezugspunkt wurde durch Kopernikus postuliert und nicht aus dem bestehenden logisch kausalen mathematischen System generiert/abgeleitet. Kopernikus Raummodell änderte die kausale Ausgangsbasis und damit auch die logische Basis. Er verschob die logische Informationsgrenze. Der Beginn der logischen Kausalkette kann erst seit Kopernikus Raummodell außerhalb der Erde liegen. Dies war aber nicht von Kopernikus beabsichtigt. Das wissen wir erst heute.

 

Vorstellbares und Denkbares unterscheiden sich. Mit einer angenommenen Ursache wird etwas Vorstellbares denkbar. Es entsteht ein Denkmodell. Eine angenommenen Ursache dient dazu etwas denkbar zu gestalten um die Grenzen unserer kausalen Wirklichkeit zu überprüfen und zu ermitteln. Eine angenommenen Ursache bildet aber nicht gesichert die kausale Wirklichkeit ab und bleibt eine subjektive Empfindung. Ein geglaubtes Denkmodell und kein logisch gesichertes Modell. Auch eine angenommene subjektive Ursache kann zu der Ausgangsbasis eines selbstbeweisenden logischen Modells führen. Was damals, vor Kopernikus der Fall war - und auch heute noch der Fall sein kann. Die angenommene ursächliche Basis des gesamten logisch kausalen Systems, des gesamten Denk-Modells, beruhte vor Kopernikus auf der monopolaren innere Erdwirkung. Einer subjektiv empfundenen Ursache. Auch heute beruht die angenommene ursächliche Basis des gesamten logisch kausalen Systems, unser gesamtes Denk-Modell, auf einer subjektiv empfundenen Ursache. Die nur monopolare innere Anziehung der Materie ist, ohne Ursache, nur eine subjektive Empfindung.

 

Viele Menschen glauben, dass alles uneingeschränkt denkbar ist. Denkmodell und Logik beruhen aber auf Kausalität. Nur etwas ursächlich Begründetes bildet die ursächlich gesicherte Wirklichkeit. Wenn wir eine Vorstellung aufrecht erhalten wollen, sind wir darauf angewiesen eine Ursache zu generieren. Dies gilt auch für Selbstverständliches ohne Ursache. Es gibt keine akausale Logik. Logik benötigt einen kausalen Bezugspunkt. Wenn eine Ursache unbekannt ist, sind wir darauf angewiesen eine ursächliche Ausgangsbasis zu generieren. Es gibt immer eine (angenommene) ursächliche Ausgangsbasis, auf der alle Folgeüberlegungen beruhen. Die damals (angenommene) ursächliche Ausgangsbasis Erde bestimmte auch alle Folgeüberlegungen. Eine (angenommene) ursächliche Basis kann sich bei Folgeüberlegungen grundsätzlich nur selbst beweisen, oder die eigene Basis für alle Folgeüberlegungen, das Denkmodell selbst, wird zerstört. Die (vorläufig angenommene) Kausalität ist ein die Wirklichkeit bestimmendes, Postulat. Wenn die ursächliche Ausgangsbasis eines Vorstellungsmodells nicht stimmt, oder nicht beweisbar ist, entsteht immer ein sich selbst beweisendes komplexes logisches Konstrukt um die ursächliche Basis aufrecht zu erhalten, was damals der Fall war. Die Entstehung der Erde aus dem „göttlichen Nichts“ war damals eine logische Konsequenz der (angenommenen, falschen) ursächlichen logischen Ausgangsbasis.

 

Es gibt keine akausale Logik, eine Logik muss ursächlich begründet sein. Die Logik vergleicht und bewertet Ursachen. Das Problem dabei ist, dass die Logik auf den Vergleich von bereits bestehenden Ursachen angewiesen ist. Es gibt nur ein kausales Denken und eine kausale Logik. Beides bedingt sich gegenseitig. Beides wird nur aus den bereits bestehenden Ursachen generiert. Auch die Gesetze der Logik entstehen nicht aus dem Nichts. Das Kausalgesetz, dass die Ursache sich grundsätzlich in der Vergangenheit befindet, beruht nur auf der alltäglichen Erfahrung - des bereits Entstandenen. Bei einer unbekannten Entstehung existiert kein ursächlicher Bezugspunkt in der Vergangenheit. Das Kausalgesetz lässt bei Folgeüberlegungen zudem keinen ursächlichen Bezugspunkt in der Zukunft zu. Die logische Kausalkette bleibt zwingend innerhalb des Vorhandenen, des bereits Entstandenen. Es gibt keine akausale Logik. Eine Logik braucht kausale Bezugspunkte. Es gibt nur die Bezugspunkte des bereits Entstandenen/Vorhandenen. Auf Kausalität und Kausalgesetz des bereits Entstandenen beruhen alle Folgeüberlegungen. Es kann nur ein logisch selbstbeweisendes System für das bereits Vorhandene entstehen. Da die Logik auf dem Vergleich von Ursachen des bereits Bestehenden angewiesen ist, kann eine (angenommene) ursächliche Basis nicht verändert werden. Alle Folgeüberlegungen wären bei einer Änderung der ursächlichen Basis ungültig. Das logisch Denkbare ist eingeschränkt. Wenn die ursächliche Ausgangsbasis des Vorstellungsmodells als logische Basis nicht stimmt, kann diese Einschränkung als logische Informationsgrenze nur durch Akausales und Paradoxien aufgezeigt werden. Die Gültigkeit der Kausalität selbst, wird eingeschränkt. Bei einer unbekannten Entstehung des bereits Vorhandenen gibt es keine ursächliche Begründung für eine Entstehung. Es gibt keine akausale Logik. Ohne ursächliche Begründung gibt es keine logische Basis. Etwas ohne Ursache kann nur aus dem akausalen „göttlichen Nichts“ entstehen.

 

3 Grenzen der ursächlichen Logik vom aktuellen Raummodell
Nur Kausales kann logisch gedacht werden und bildet die Wirklichkeit. Das gedachte Modell der Wirklichkeit wiederum bestimmt die Grenze des logisch kausal Denkbaren. Unsere logisch kausale Grenze als Ausgangsbasis der Logik ist, vor und nach Kopernikus, selbstbestimmend geblieben. Am Grundprinzip hat sich nichts geändert. Es existieren nur die kausalen Bezugspunkte des bereits Vorhandenen. Logik und Denken benötigen kausale Bezugspunkte. Bei einer unbekannten Entstehung besteht das Problem der gegenseitigen Voraussetzung von Logik und Kausalität/Ursächlichkeit. Eine Kausalkette lässt sich ohne kausalen/ursächlichen Grund nicht logisch erweitern. Bei einer unbekannten Entstehung gibt es diese ursächliche Begründung nicht. Die bestehenden ursächlichen Bezugspunkte können nicht zu einem neuen kausalen Model führen. Sie können nur die Grenzen eines bestehenden kausalen/ursächlichen Denkmodells aufzeigen. Das logisch Denkbare ist eingeschränkt. Nur akausales und Paradoxien können eine logische Informationsgrenze aufzeigen.

 

Es erfolgt immer erst die Wahrnehmung, dass etwas existiert. Wir sind darauf angewiesen eine Wirklichkeit des Existierenden zu erstellen. Es gibt nur ein ursächliches Denkmodell. Bei einer unbekannten Entstehung gibt es keine Ursache. Ohne Ursache ist „Etwas“ immer vorhanden. Und umgekehrt, etwas immer Vorhandenes darf keine Ursache haben. Historisch beruhen unser heliozentrisches Modell und die Relativitätstheorie auf einer immer vorhandenen Materie. Als Einstein die physikalischen Basisgesetze formulierte, war die Materie immer vorhanden. Zu seiner Zeit gab es zudem nur die wahrnehmbare baryonische Materie als logischen Bezugspunkt. Etwas immer Vorhandenes darf keine logische Information über seine Entstehung besitzen und darf sich nur selbst erklären. Es kann und darf nur ein logisch selbst erklärendes inneres Modell entstehen. Ein Anziehungsmodell besitzt keine kausale Informationen über ein „Außerhalb“ und kann sich nur selbst erklären. Mit einer äußeren Kausalität/Ursache wäre die Anziehung keine Anziehung.

 

 

Seit Kopernikus wissen wir, dass die kausale Grundlage von etwas „immer Vorhandenem“ nicht identisch ist mit etwas „Entstandenem“. Die logisch kausale Basis verschiebt sich. Bei etwas Entstandenem befindet sich die kausale Grenze nicht innerhalb des Entstandenen. Seit dem Wissen, dass die Materie eine Entstehung hat und unsere wahrnehmbare baryonische Materie nur den kleinsten Teil des Universums abbildet, ist die bisherige innere kausale Grenze der Materie als Informationsgrenze infrage gestellt. Mit der Erkenntnis, dass „die immer vorhandene Materie“ eine Entstehung hat, muss auch überprüft werden, ob die ursächlichen Basisannahmen für das Vorstellungsmodell weiterhin gültig sind und eine Entstehung kausal zulassen. Bei etwas „immer Vorhandenem“ kann und darf eine Basisannahme keine kausale Ursache haben. Bei etwas Entstandenem muss eine Basisannahme eine Entstehung kausal zulassen. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und damit die logische Information ein. „Immer vorhanden“ darf keine ursächliche Information über eine Entstehung haben.

 

Unsere Wahrnehmung wird bestimmt von unserer Sensorik. Unsere Sensorik erfasst nur Wirkungen. Wir versuchen deshalb, die Entstehung der Materie aus universellen, immer gültigen Wirkungsgesetzen abzuleiten. Ohne Ursache ist eine Wirkung immer gültig. Bei immer gültigen Wirkungen können wir nur von einem „Nichts“ als Ursprung ausgehen. Aus dem „Nichts“ können nur Wirkungen ohne Ursachen entstehen. „Immer gültig“ und „Entstehung aus dem Nichts“ beweisen sich gegenseitig und bilden einen logischen Kreis, einen Zirkelschluss als logische Informationsgrenze. Aus „immer vorhandenen“ inneren Kräften lässt sich eine ursächlich kausale Entstehung nicht ableiten. Die logische Kette kann nur zu einer Entstehung aus dem „Nichts“ führen. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die logische Information ein. Wenn wir die Gravitation als immer vorhandene innere Wirkung interpretieren, kommen wir logisch zwingend zu einer Entstehung aus dem „Nichts“. Die Gravitation wiederum darf bei einer Entstehung aus dem „Nichts“ keine logische Informationen über eine Ursache haben. Wenn wir versuchen, aus immer vorhandenen inneren Wirkungen die Entstehung der Substanz abzuleiten, entsteht ein logischer Zirkelschluss mit einer logischen Informationsgrenze. Es kann nur ein logisches Modell mit einer Entstehung aus dem akausalen (göttlichen) „Nichts“ entstehen.

 

Unser physikalisches Zeit- und Raummodell bilden wir auf Basis der monopolaren inneren Gravitationskraft. Mit der inneren Anziehungskraft der Materie wird die Materie die Ausgangsbasis von allen Vorstellungen, Wirkungen und Kräften. Alle Folgeüberlegungen bauen darauf auf. Die innere Anziehungskraft der Materie bildet die Ausgangsbasis für die kausale Wirklichkeit und die Ausgangsbasis für die Physik. Der Raum wird ausschließlich aus der Perspektive der Materie bestimmt, es gibt keine wechselbare Perspektive. Jede Wirkung von „außerhalb der Materie“ auf die Materie zerstört die Ausgangsbasis, die nur innere Anziehung. Die logische Ausgangsbasis der inneren Anziehung lässt keine logische Information über eine Ursache außerhalb der Materie zu. Die Anziehung wäre keine Anziehung mehr. Mit der Interpretation der Gravitation als Anziehung haben wir die logisch kausale Grenze auf innerhalb der Materie festgelegt. Kausale Grenze und logische Informationsgrenze sind untrennbar. Jede Ursache einer Wirkung muss sich innerhalb der Materieeigenschaften befinden. Mit der Ursache Anziehung wird die Materie allein-bestimmend. Der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Materie“ existiert logisch kausal nicht. Mit der Interpretation der Gravitation als Anziehungskraft haben wir uns auf den logischen Glauben festgelegt, dass ausschließlich Materie existiert. Jede äußere Ursache zerstört das gesamte Anziehungsmodell. Die Materie wird die ursächliche Ausgangsbasis von allen Folgeüberlegungen. Eine ursächliche Basis kann sich nur selbst beweisen oder alles ist ungültig. Alles außerhalb der Materie ist zwingend akausal und subjektiv. Es gibt bei einer Anziehung keinen kausalen Grund, dass sich die Materie fortlaufend nur in einer Richtung entwickelt. Die Empfindung einer unumkehrbaren zeitlichen Entwicklungsrichtung hat keine logisch kausale Basis. Die Materie entsteht und entwickelt sich aus einem paradoxen „Nichts“.

 

Der Begriff akausal bedeutet nur: ursächlich nicht begründet. Ohne ursächliche Begründung ist eine Ausgangsbasis keine gesicherte logische Basis und keine ursächlich gesicherte Wirklichkeit. Damals entstand die Erde aus dem göttlichen „Nichts“ und war damit nicht ursächlich begründet. Mit den inneren Wirkungen der Erde war damals die Erde, die (akausale und subjektive) Ausgangsbasis von allen Vorstellungen, Wirkungen und Kräften. Das logisch kausale System beruhte ausschließlich auf der monopolaren inneren Wirkung der Erde. Der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Erde“ existierte damals logisch kausal nicht.

 

Unser logisch kausales System beruht auf der inneren Anziehung der Materie. Die Ursache der Gravitation ist aber unbekannt. Die Anziehung ist nur eine ursächlich nicht begründete, vorläufig angenommene/vorgestellte Ursache. Die Anziehung ist nur eine subjektive Empfindung, eine ursächlich nicht gesicherte (akausale) Ausgangsbasis, auf der unser gesamtes logisch kausales Modell beruht. Alle physikalischen Gesetze und alle Folgeüberlegungen beruhen auf dieser logischen Basis. Das logisch kausale System führt zu der Schlussfolgerung einer Entstehung aus dem Nichts. Eine Entstehung aus dem Nichts ist ein extremes Paradox. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass unsere ursächliche Ausgangsbasis des logisch kausalen Systems stimmt.

 

Die kopernikanische Wende zeigt auf, dass die logische Informationsgrenze, die „selbstverständliche Wirklichkeit“, durch das Vorstellungsmodell vorbestimmt wurde. Kopernikus änderte die Raumvorstellung. Er verschob damit (auch) die logisch kausale Ausgangsbasis und die logische Informationsgrenze. Alle Folgeüberlegungen und damit die „selbstverständliche Wirklichkeit“ wurden infrage gestellt. Raumvorstellung, Kausalität/Ursächlichkeit und Logik sind nicht zu trennen. Die logische Informationsgrenze wird dadurch aufgezeigt, dass wir keine Ursache finden. Nur Akausales (ursächlich Unbegründetes) und Paradoxien (mathematische Singularitäten) können eine logische Informationsgrenze aufzeigen. Sonst wäre es keine logische Informationsgrenze. Die Ursachen von Gravitation und Zeit sind unbekannt. Beides ist akausal. In unserem logisch kausalen System gibt es für eine unumkehrbare zeitliche Entwicklung keine Ursache. Ein unumkehrbarer Zeitfluss gilt physikalisch als akausale Information, als eine nur subjektive Empfindung ohne Ursache. Akausale Informationen und Paradoxien sind mathematisch nicht weiter verwertbar. Sie enthalten aber die wertvolle Information, dass eine Überlegung davor nicht stimmt. In der Logik zeigen Paradoxien grundsätzlich auf, dass eine Vorüberlegung nicht stimmt. Es muss die Frage gestellt werden, wann und warum eine Information akausal ist und auf welcher logisch kausalen Grenze das Akausale und die Paradoxien beruhen.

 

Woher die Kraft der Gravitation kommt und warum die Zeit unumkehrbar ist – ist ohne Ursache unerklärlich. Gravitationskraft und Zeit sind, auch bei Einsteins Formel, einfach nur unerklärlich vorhanden. Für Beides haben wir keine logisch ursächliche Informationen. Einstein beweist sogar, dass eine Ursache der Zeit in unserem Vorstellungsmodell nicht existiert. Er beweist, dass jeder Zeitabschnitt gleichwertig und (theoretisch) umkehrbar ist. Dies gilt auch für die Entropie, es gibt nichts was eine Zeitumkehr verhindert. Zeit wird eine nur subjektive akausale Empfindung. Durch Einstein haben wir ein hervorragendes Rechenmodell für Raum, Zeit und Gravitation. Seine Formel beschreibt die mathematischen Verhältnisse zueinander, aber nicht die Ursachen. Die Ursachen von Raum, Zeit und Gravitationskraft bleiben bei der Formel ungeklärt. Auch Einsteins Formeln sind eine Folgeüberlegung der Ausgangsbasis Anziehungskraft. Kräfte müssen irgendwo her kommen. Einsteins Basisgesetze der Physik beruhen auf der Trägheitskraft, die bei einem Anziehungsmodell eine innere Kraft der Materie ist. Die Ursache, woher diese Trägheitskraft / Anziehungskraft wiederum kommt, bleibt dabei aber ungeklärt. Da Zeit nur eine subjektive Empfindung ohne Ursache ist, hat auch ein fallen in die Raumzeit keine Ursache. Eine gegenseitige „ist einfach so“ Erklärung. Mit einer subjektiven Zeit ist auch die Raumzeitkrümmung und die Zeitdilatation nur eine akausal/subjektive Beobachtung. Alles ist nachweisbar, messbar, und hervorragend berechenbar aber nicht ursächlich erklärbar. Alles ist „einfach nur so“, ohne Ursache, „selbstverständlich“ vorhanden und erklärt sich mathematisch gegenseitig. Unsere Erklärungsmodell bleibt innerhalb der vorgegebenen „selbstverständlichen Wirklichkeit“ der selbstverständlichen Anziehung.

 

Bei „normalen“ Linsen unterscheidet sich die gekrümmte Substanz von der umgebenden Substanz. Wenn nur Materie existiert, kann und darf die Gravitationslinse nur eine Raumkrümmung und kein einfacher Linseneffekt, keine perspektivische Verzerrung, sein. Auch das Modell der Raumkrümmung beruht darauf, dass es mit einer Anziehung kein außerhalb der Materie geben darf. Einsteins allgemeine Relativitätstheorie bestimmt physikalisch den Raum. Auch der Raum wird physikalisch ausschließlich aus der Anziehungsperspektive bestimmt. Die Kopernikanische Wende zeigt auf, dass sich eine logische Informationsgrenze nicht verschieben lässt, ohne die logische Ausgangsbasis zu verändern. Wenn alle Erklärungen bestehen bleiben könnten, wäre es keine logische Informationsgrenze. Alle Folgeüberlegungen sind bei einer Verschiebung einer ursächlichen Basis infrage gestellt. Wenn wir eine logische Informationsgrenze überwinden wollen, können wir nicht davon ausgehen, dass bisherige Erklärungen bestehen bleiben. Im Gegenteil: Die kopernikanische Wende zeigt auf, dass bestehende Erklärungen verhindern können, dass eine logische Informationsgrenze die auf einer falschen ursächlichen Ausgangsbasis beruht, überwunden wird.

 

Eine unbekannte Entstehung lässt sich nicht ursächlich ableiten ohne Verschiebung der kausalen/ursächlichen Basis. Dies hat aber grundsätzlich zur Folge, dass alle Folgeüberlegungen infrage gestellt sind. Bei einer Änderung der kausalen/ursächlichen Basis, einer kausalen Entstehung, können logische Basis und Raummodell nicht gleich bleiben. Seit Kopernikus wissen wir, dass bei etwas Entstandenem die kausale Grenze nicht innerhalb des Entstandenen ist. Die Entstehung der Erde hat seit der logischen Erfassung des Raumes durch Kopernikus eine kausale Ursache außerhalb der Erde. Mit unserem aktuellen Modell haben wir erneut ein Modell mit einer akausalen zeitlichen Entwicklungsrichtung und einer paradoxen Entstehung aus dem „Nichts“. Eine innere Anziehung als angenommene Basis für Folgeüberlegungen lässt keine kausale/ursächliche Entstehung zu. Mit einer Anziehung darf es nur innere Wirkungen geben. Es darf außerhalb der Materieeigenschaften nichts existieren. Jede äußere Ursache zerstört die Ausgangsbasis der Anziehung. Die logische Kausalkette ist auf die Eigenschaften der Materie eingeschränkt. Bei einer Anziehung darf die Materie sich nur aus selbst heraus entwickeln und aus dem „Nichts“ entstehen. Mit einem Anziehungsmodell ist die Ursache der Gravitationskraft unerklärlich und es gibt keine logische Erklärung für unsere Empfindung einer unumkehrbaren zeitlichen Entwicklung. Für Beides gibt es keine logisch ursächliche Informationen. Es deutet sehr viel darauf hin, dass die kopernikanische Wende kein einmaliger historischer Zwischenfall bleibt.

 

Wenn wir eine Vorstellung aufrecht erhalten wollen, sind wir darauf angewiesen eine Ursache zu generieren / vorzustellen. Dies gilt auch für Selbstverständliches ohne Ursache. Wenn eine Ursache unbekannt ist sind wir darauf angewiesen, eine ursächliche Ausgangsbasis zu generieren, anzunehmen. Es gibt keine akausale Logik. Es gibt immer eine (angenommene) ursächliche Ausgangsbasis auf der alle Folgeüberlegungen beruhen. Die (angenommene) Kausalität ist ein die (vorläufige) Wirklichkeit bestimmendes Postulat. Die Gravitation ist selbstverständlich vorhanden. Die Ursache der Gravitation ist unbekannt. Wir nehmen an, dass diese Wirkung auf der Anziehung als Ursache beruht. Mit dieser Vorstellung legen wir die ursächliche Ausgangsbasis als innere Wirkung der Materie fest. Die Materie wird die (angenommene) ursächliche Ausgangsbasis. Bei einer Anziehung darf es keine äußere Ursache geben, die Anziehung wäre sonst keine Anziehung. Die angenommene ursächliche Ausgangsbasis Materie bestimmte auch alle Folgeüberlegungen. Eine (angenommene) ursächliche Basis kann sich bei Folgeüberlegungen grundsätzlich nur selbst beweisen, oder die eigene Basis für alle Folgeüberlegungen wird zerstört. Wenn die ursächliche Ausgangsbasis eines Vorstellungsmodells nicht stimmt oder nicht beweisbar ist, entsteht immer ein sich selbst beweisendes komplexes logisches Konstrukt. Die logischen Grenzen dieses Vorstellungsmodells können nur durch Akausales und Paradoxien aufgezeigt werden.

 

Denken und Logik sind auf den Vergleich von ursächlichen Bezugspunkten angewiesen. Logik und Kausalität sind nicht zu trennen. Es gibt keine akausale Logik. Die Logik bildet ein logisch kausales System. Die Kausalität ist eine Bedingung des Systems. Es gibt immer eine (angenommene) ursächliche (= kausale) Ausgangsbasis, auf der alle Folgeüberlegungen beruhen. Es gibt nur die Bezugspunkte des bereits vorhandenen. Auch die angenommene ursächliche Ausgangsbasis wird aus dem bereits Vorhandenen logisch generiert. Damals war dies die innere Wirkung der Erde. Heute ist dies die innere Wirkung der Materie. Eine angenommene ursächliche Basis lässt sich nicht verändern ohne dass alle Folgeüberlegungen der Basis ungültig werden. In der Logik zeigen Paradoxien grundsätzlich auf, dass eine Vorüberlegung nicht stimmt. Logische Paradoxien sind Hinweise auf einen logischen Zirkelschluss einer Vorüberlegung. Wenn die Paradoxie auf der logischen Ausgangsbasis beruht, kann diese Paradoxie nur hingenommen werden oder die logische Ausgangsbasis von allen Folgeüberlegungen ist nicht mehr vorhanden. Wenn die logisch ursächliche Basis nicht infrage gestellt werden kann, können Akausales und Paradoxien nur als - ist einfach so - hingenommen werden, oder alles wird ungültig. Die Paradoxien werden eine mögliche ursächliche Wirklichkeit. Es werden die aus der Paradoxie sich ergebenen „ist einfach so“ Möglichkeiten untersucht. Es entstehen parallele Denkstrukturen, Beliebigkeit, um die logische Basis aufrecht zu erhalten. Es entstehen parallel denkbare ursächlich beliebige Wirklichkeiten. Auch unser Urknallmodell ist akausal und beruht auf parallel denkbare beliebige Wirklichkeiten. Ein Entstehungsmodell aus dem Singulären und paradoxen Nichts. Aus vielen möglichen Universen bleibt zufällig jenes Universum übrig, bei dem die Wirkungsgesetze mit uns übereinstimmen.

 

Bei einer unbekannten Entstehung besteht das Problem der gegenseitigen Voraussetzung von logisch Denkbaren und Kausalität. Bei einer unbekannten Entstehung existiert kein ursächlicher Bezugspunkt für das Gesamte. Zudem existiert das logische Problem, dass immer schon eine für das Denken generierte / vorgestellte, angenommene ursächliche Basis existiert. Es existiert bereits ein (angenommenes) logisch kausales System. Eine unbekannte, ursächliche Entstehung lässt sich nicht aus dem bestehenden logisch kausalem System ableiten. Wenn eine angenommene ursächliche Basis nicht stimmt zerstört eine ursächliche Entstehung die ursächliche Basisannahme des bestehenden logisch kausalem Systems. Die Änderung einer ursächlichen Basis des gesamten logisch kausalen Systems lässt sich nur postulieren aber nicht logisch kausal ableiten. Historisch war dies schon einmal, durch Kopernikus, der Fall. Alles konnte und musste neu gedacht werden. Die Ursache der Gravitation ist ungeklärt. Mit der Interpretation der Anziehung als Ursache begrenzen wir auch das logisch kausale System und die logischen Erkenntnisse auf die inneren Eigenschaften der Materie. Die Erklärungsmodelle für Gravitation und Zeit sind akausal. Solange die Ursache der Gravitationskraft und die Ursache der unumkehrbaren zeitlichen Entwicklungsrichtung ungeklärt ist können wir nicht davon ausgehen, dass die logisch kausale/ursächliche Basis der Logik und die daraus resultierenden logischen Gesetze (der Kausalität) gesichert stimmen. Einstein beweist, dass es in der Physik keinen logischen Bezugspunkt der zeitlichen Entwicklung gibt. Der Begriff Kausalität gilt deshalb auch in der logischen Philosophie als nur eingeschränkt nutzbar. Einstein erkannte, dass es keinen logischen Bezugspunkt der Zeitrichtung in unserem Vorstellungsmodell (Denkmodell) gibt und es deshalb auch keinen physikalischen geben kann. Die logische Philosophie wiederum bezieht sich bei der Definition auf Einstein. Eine gegenseitige Definition und Begriffseinschränkung.

 

Für unerklärliches sind wir darauf angewiesen uns eine Ursache (vorläufig) vorzustellen um eine ursächliche Erklärung zu finden / zu ermitteln. Auch eine angenommene (vorläufige) subjektive Ursache kann zu der Ausgangsbasis eines selbstbeweisenden logischen Modells führen. Das Vorstellbare, die vorläufige vorgestellte Ursache, dient dazu, die Grenzen unserer kausalen Wirklichkeit zu überprüfen und zu ermitteln, bildet aber nicht gesichert die kausale Wirklichkeit ab. Etwas ohne Ursache bleibt eine subjektive Empfindung. Ein Glaube und kein logisch gesichertes Modell. Bei der Gravitationskraft finden wir in unserem Modell keine Ursache. Die innere Anziehung ist nur eine vorläufig angenommene subjektive Ursache. Die Anziehung ist nur eine unbewiesene Empfindung, ein Glaube an einer vorläufigen Ursache auf der unser gesamtes logisch kausales System basiert. Die Anziehung ist nur eine (vorläufige) angenommene Vorstellung um die kausale Wirklichkeit zu ermitteln. Ein auf dieser Vorstellung beruhendes logisch kausales System kann bei Folgeüberlegungen nur die logischen Informationsgrenzen des Systems aufzeigen – oder die eigene Ausgangsbasis zerstören. Die aufgezeigten logischen Grenzen und Paradoxien des Anziehungsmodells zeigen auf, dass bei der Gravitationskraft die vorläufige subjektive Annahme der Anziehung, als nur innere Ursache der Materie, wahrscheinlich nicht stimmt. Mit der vorläufigen Annahme der Anziehungskraft entsteht kein plausibles Modell der ursächlichen Wirklichkeit. Bei einen Anziehungsmodell finden wir für die Gravitationskraft keine plausible Ursache. Für die Entstehung und die unumkehrbarer zeitlicher Entwicklungsrichtung der Materie darf es mit dem Vorstellungsmodell sogar keine Ursache geben. Beides ist, wie vor Kopernikus, zwingend akausal.

 

Dass ausschließlich die inneren Eigenschaften der Materie den Raum des Universums bestimmen beruht auf der akausalen Ausgangsbasis der Anziehung. Einen logischen Glauben, der bei Folgeüberlegungen keine andere logische Schlussfolgerung zulässt. Damals wie heute beruht die ursächliche Ausgangsbasis des logisch kausalen Systems, des gesamten Denkmodells, auf der vorläufigen, subjektive Annahme der inneren Wirkung des bereits Vorhandenen. Damals die der Erde, heute die der Materie. Die angenommene ursächliche Basis des logisch kausalen Systems ist damals wie heute akausal. Eine logische Basis lässt sich nicht ändern ohne die logische Basis zu zerstören. Eine akausale logische Basis führt logisch zwingend zu einer Entstehung aus dem akausalen (göttlichen) Nichts. Und umgekehrt, eine Entstehung aus dem Nichts lässt nur eine akausale Basis der Logik zu. Die Entstehung aus dem (göttlichen) Nichts war und ist eine logische Konsequenz der logisch ursächlichen (eigentlich akausalen) Ausgangsbasis. Der Unterschied ist nur, dass wir heute das Wort göttlich weglassen.

Die logische Informationsgrenze wurde damals mit: „ab da an ist es göttlich“ beschrieben. Diese Beschreibung der logischen Informationsgrenze bedeutete aber (noch) keine theologische Festlegung. Es bedeutete nur, dass es keine logische Erklärung gibt. Die Begriffe für die Informationsgrenze änderten sich, nicht aber der Sinn. Die theologische Festlegung einer zentralen Erde erfolgte erst lange nach Kopernikus. Wir haben erneut die logische Situation eines Vorstellungsmodells ohne ursächliche Entwicklungsrichtung (der Materie) und (wieder) ohne selbständigen, absoluten Raum*. Das logisch Denkbare ist heute wie damals kausal eingeschränkt. Wir halten eine Entstehung und eine zeitliche Entwicklungsrichtung aus dem akausalen singulären Nichts erneut für normal und benutzen nur die Begriffe Singularität und logische Informationsgrenze statt göttlicher Grenze. Es haben sich nur die Begriffe geändert, nicht die logische Situation. Unsere derzeitige logische Situation und die Raumsituation ist identisch mit der logischen Situation vor Kopernikus.

 

* Ich bekomme viele Rückmeldungen, dass wir doch einen entsprechenden Raum haben. Einstein beweist mit der Raumzeit die bestehenden logisch mathematischen Zusammenhänge unserer Raumvorstellung. Er beweist damit, dass es den selbständigen, absoluten Raum in unserem Modell so nicht gibt und unsere gewohnte Zeit- und Raumvorstellung nicht mit den logisch mathematischen Zusammenhängen übereinstimmt. Einstein war sich aber bewusst, dass zwischen logischer Basis (logisch mathematischem Modell) und Raumvorstellung ein untrennbarer Zusammenhang besteht und Beides nicht endgültig sein muss. Beides entwickelt sich ständig nur zusammen weiter: z.B. Erdscheibe - Erdkugel, zentrale Erde – zentrale Sonne. Zitat Einstein:
- Es hat schweren Ringens bedurft, um zu dem für die theoretische Entwicklung unentbehrlichen Begriff des selbständigen und absoluten Raumes zu gelangen. Und es hat nicht geringerer Anstrengung bedurft, um diesen Begriff nachträglich wieder zu überwinden – ein Prozeß, der wahrscheinlich noch keineswegs beendet ist. -*
*Albert Einstein im Vorwort von - Max Jammer, Das Problem des Raumes. Die Entwicklung der Raumtheorien. S.17, (1954) Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, zweite erweiterte Auflage 1980

 

Ich bekomme viele Rückmeldungen, dass die Gravitation doch klar und offensichtlich eine Anziehung ist. Ein Druck ist doch was anderes und die Wirkung müsste dann doch anders sein. Auch damals wurde Argumentiert: Es ist doch offensichtlich und mathematisch bewiesen, dass alles um die Erde kreist. Wenn alles um die Sonne kreist müsste doch alles anders sein und die bewiesenen mathematischen Verhältnisse könnten nicht mehr stimmen. Zum besseren Verständnis diese Analogie:

--- Wir empfinden Wind als äußeren Druck. Für einen Gegenstand in einem Windkanal ist es egal, ob die Luft von einer Seite angesaugt oder von der anderen Seite gepustet wird, die Wirkung bleibt gleich. Wenn der Wirkungsmechanismus nicht bekannt ist, ist beides möglich. Für den Gegenstand ändert sich nichts. Ob die Luft von einer Seite von innen angesaugt wird, oder von der anderen Seite ausgeblasen wird und drückt, ist eine Empfindung der Perspektive. Physikalisch ist ein Perspektivenwechsel irrelevant, an den Beobachtungen, mathematischen Verhältnissen und am Prozess/Ereignis ändert sich nichts. ---

 

Die Richtung einer Wirkung ist auch in der Physik eine Frage der Perspektive. Alle Richtungen und Prozesse sind (theoretisch) spiegelbildlich physikalisch umkehrbar, es ändert sich nichts. Wie Einstein beweist, auch zeitlich, deshalb gibt es das ungelöste Zeitproblem (dies gilt auch für die Entropie). Die Wirkung, das Ereignis und die Beobachtung bleibt bei einem Wechsel der Perspektive (spiegelbildlich) gleich. In der Physik wurden deshalb auch Druckmodelle geprüft. Die Untersuchungen führen zu der Schlussfolgerung, dass Druckmodelle physikalisch nicht möglich sind. Nur, ein Wechsel der Perspektive ist physikalisch irrelevant und sollte auch zum gleichen Ergebnis/Ereignis führen. Alle untersuchten Druckmodelle gehen von den Eigenschaften und inneren Wechselwirkung der Materie aus. Dies ist unlogisch, die innere Perspektive wurde beibehalten. Die inneren Eigenschaften und Wechselwirkungen der Materie sind bei einem Druckmodell, einer Wirkung auf die Materie, nicht mehr maßgebend. Wechselwirkungen und Eigenschaften werden unbekannt. Die (ungeklärte) Anziehungskraft ist eine (vorgegebene) Ausgangsbasis von Einsteins Überlegungen. Einstein war sich darüber bewusst und hielt jedes, auch sein eigenes Raummodell, für wahrscheinlich nicht endgültig solange die Basiskräfte nicht logisch geklärt sind (siehe Zitat oben). Seine Formeln definieren die (logisch mathematischen) Zeit- und Raumeigenschaften eines Anziehungsmodell. Bei einem Druckmodell ist die Ausgangsbasis der Formeln nicht mehr vorhanden. Nur „normale“ bipolare Kräfte besitzen tauschbare Vorzeichen/Perspektiven. Die Gravitation ist eine monopolare Kraft und besitzt keine tauschbare Vorzeichen/Perspektiven. Die Raumeigenschaften und die Wechselwirkungen werden, bei einer Änderung der Wirkungsrichtung, einen logischen Perspektivenwechsel, unbekannt. Bei einem Druckmodell werden nicht einzelne Aspekte, sondern alle Überlegungen infrage gestellt. Alles muss neu gedacht werden. Bei einer Anziehung kann und darf es nur die Eigenschaften und inneren Wechselwirkungen der Materie geben, sonst wäre es keine Anziehung mehr. Dies ist bei einem Druckmodell nicht der Fall. Wir wissen inzwischen, dass unsere wahrnehmbare baryonische Materie nur den kleinsten Teil des Universums abbildet und der größte Teil des Universums aus einer unbekannten Substanz besteht - mit unerklärlich abstoßender Wirkung.

 

Wir werten mathematische Verhältnisse als Beweis. Nur, das galt auch schon zu Kopernikus Zeiten. Die zentrale innere Wirkungsrichtung der Erde galt damals als mathematisch erwiesen. Es gab keine theologische Vorgabe. Durch Kopernikus änderte sich nur die Wirkungsrichtung / die logische Perspektive. Es änderten sich nur die mathematischen Vorzeichen der Wirkungen. Mathematische Verhältnisse beweisen keine Richtungen. Mathematische Verhältnisse bleiben bei einem Tausch der Vorzeichen gleich. An den bewiesenen Verhältnissen änderte sich damals durch Kopernikus (fast) nichts. Auch an den Beobachtungen änderte sich durch den Perspektivenwechsel nichts. Aber alle Erklärungen wurden infrage gestellt.

 

Einstein beweist, dass unsere gewohnte Zeit- und Raumvorstellung nicht mit den logisch mathematischen Zusammenhängen übereinstimmt. Wir werten diese Zusammenhänge als Beweis der Wirklichkeit. Nur, die Mathematik folgt der Logik und bildet kein eigenes logisches Modell. Die Mathematik kann nur die logischen Grenzen des bestehenden Modells beschreiben oder Paradoxien aufzeigen. Die historische Entwicklung zeigt auf, dass zwischen logisch mathematischen Modell und Raumvorstellung ein untrennbarer Zusammenhang besteht. Mathematische Zusammenhänge sind historisch kein zwingender Beweis der (Raum-) Wirklichkeit. Sie beweisen und beschreiben nur die Logik unseres vor-gedachten (Raum-) Modells. Die Historie zeigt auf, dass mathematisch bewiesene akausale Erklärungskonstrukte nur die akausal-subjektive Ausgangsbasis der Logik beschreiben. Auch Einsteins Erklärungsmodell ist akausal. Mit umgekehrter Perspektive gedacht könnten die durch Einstein bewiesenen logischen Grenzen und mathematischen Verhältnisse aufzeigen, dass unser Raummodell und damit auch unser logisches Modell, als Gesamtmodell, nicht stimmt. Bei der Gravitation ändert sich bei einem Tausch der Vorzeichen (einem Druckmodell) an den (durch Einstein bewiesenen) mathematischen Verhältnissen (fast) nichts. Aber, die logisch physikalische Ausgangsbasis ändert sich - wodurch das Gesamtmodell und alle bisherigen logischen Erklärungen infrage gestellt werden. Alles müsste neu gedacht werden. Wie damals durch Kopernikus wäre dies äußerst ärgerlich – aber möglich.

 

4 Fazit
Eine Argumentation wird dann zirkular (selbstbeweisend), wenn jemand die These (Ursache) von dem, was er in seiner Argumentation begründen will, bereits voraussetzt. In der Logik muss „Etwas“ ohne Ursache ergebnisoffen analysiert werden sonst besteht die Gefahr eines logischen Zirkelschlusses. Die möglichen Ursachen müssen gleichwertig behandelt werden. Bei der Gravitation tun wir dies nicht. Wir suchen nur für die vorgegebene Ursache Anziehung die unbekannte Ursache der Anziehung. Sogar bei Druckmodelle gehen wir, unlogisch, von nur inneren (Wechsel-) Wirkungen aus. Wir suchen mit hohen Aufwand das für die Übertragung der Anziehungskraft zugehörige Teilchen. Nur, selbst wenn wir dies Teichen finden, erklärt dies nicht woher die Kraft dafür kommt. Die Gravitationskraft bleibt monopolar und die Ursache der Kraft bleibt unbekannt. „Das Fallen in die Zeit“ als Erklärung bleibt, ohne Zeitursache, eine Erklärung ohne Ursache. Die Lehren und logischen Gesetze der kopernikanischen Wende sind bestätigt und heute noch gültig. Nach diesen Gesetzen sind, bei Entstandenen, innere Kräfte keine ursächliche Ausgangsbasis - und die Gravitation keine monopolare innere (Wechsel-) Wirkung.

 

Die innere Anziehung und eine unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung sind „selbstverständliche“ Basis-Thesen unserer Wirklichkeit. Weder Zeit noch Anziehung sind kausal begründet. Beide Vorstellungen sind akausale Empfindungen, nicht ursächlich begründete Basisannahmen der Wirklichkeit. Bei einer angenommenen Anziehung als Wirklichkeit, als Ursache der Gravitation, kann und darf es kein logisch ursächliches/kausales außerhalb der Materie geben. Die Anziehung wäre sonst keine Anziehung mehr und die angenommene Wirklichkeit nicht mehr vorhanden. Die Materie muss sich aus sich selbst heraus weiterentwickeln und darf ursächlich nur aus dem Nichts entstehen. Die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung kann und darf bei einem Anziehungsmodell nur eine subjektive akausale Empfindung sein.

 

Die „selbstverständlichen“ Basis-Thesen unserer Wirklichkeit unterscheiden sich dadurch, dass sich bei der Zeit keine vorstellbare Ursache zuordnen lässt. Mit der Annahme der Anziehung, als Wirklichkeit, darf es diese Ursache aber auch nicht geben. Es gibt zwei akausale, ursächlich nicht begründete, Basisannahmen der Wirklichkeit. Etwas ohne Ursache muss in der Logik gleichwertig behandelt werden. Beide Thesen sind logisch gleichwertig. Auch die These, dass die unumkehrbare zeitliche Entwicklung die ursächliche Wirklichkeit abbildet, muss geprüft werden. Bei einer kausalen Entstehung und Entwicklungsrichtung muss es ein kausales Außen geben. Bei einer Wirkung von Außen auf die Materie kann die Gravitation keine Anziehung sein. Die Thesen, innere Anziehung und eine unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung schließen sich einander logisch aus. Die Basisthesen der selbstverständlichen Wirklichkeit bilden eine logische entweder–oder Funktion, eine Kontravalenz. Die Annahme einer These schließt die andere logisch aus. Nur eine von den beiden Basisthesen der Wirklichkeit kann es logisch kausal geben. Eines von Beiden ist nur eine subjektive Empfindung. Nur eine von den beiden Basisthesen der Wirklichkeit kann die ursächliche Ausgangsbasis für sämtliche Folgeüberlegungen bilden.

 

5 Postulierte Folgerungen
Bei einem Anziehungsmodel darf nichts den Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz überschreiten. Keine logische Ursache darf schneller sein als Lichtgeschwindigkeit. Dies wird von unserer Sensorik bestätigt, wir beobachten nichts schnelleres. Wir werten diese Bestätigung als Beweis für die Anziehung. Dies ist aber nur eine scheinbare Bestätigung. Die Lichtgeschwindigkeit ist die gesicherte Grenzeigenschaft der Materie. Auch eine Sensorik kann den Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz nicht überschreiten. Unsere eigene Substanz gibt vor, dass wir nur maximal Lichtgeschwindigkeit sensorisch erfassen/wahrnehmen können. Die Sensorik erfasst nur (Aus-)Wirkungen und keine Ursachen. Es lässt sich sensorisch wahrnehmen, dass es wärmer wird ohne den Ofen, als Ursache dafür, zu kennen/zu erfassen. Die Ursache einer sensorisch wahrgenommenen Aus-Wirkung muss sich nicht im Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz befinden. Die sensorische Beweisführung für die Anziehung ist unzulässig. Es gibt keine Sensorik für Ursachen. Ursachen werden immer logisch generiert/zugeordnet. Dass keine Ursache schneller als Lichtgeschwindigkeit sein darf ist sensorisch nur für die inneren Wirkungen der Materie sichergestellt, aber nicht für das Universum und nicht für Aus-Wirkungen auf die Materie. Mit der Interpretation der Ausgangs-Basiskraft Gravitation als Anziehungskraft beschränken wir auch die logischen Erkenntnisse auf den Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz. Alle Ursachen müssen zwingend innerhalb des sensorischen Wahrnehmungsbereiches der Lichtgeschwindigkeit bleiben. Die Materie wird, mit der Ursache Anziehung, allein-bestimmend. Unsere wahrnehmbare baryonische Materie bildet weniger als 5% des Universums ab. Es ist unwahrscheinlich, dass der kleinste Teil des Universums die Ausgangs-Basiskraft Gravitation bestimmt nur weil wir das aus unserer Perspektive so empfinden. Wir wissen inzwischen, dass die „dunkle Energie“ als größter Teil des Universums ausdehnende, drückende, abstoßende Eigenschaften hat - und weder sensorisch wahrnehmbar noch logisch erklärbar ist. Bei einem Anziehungsmodell lässt sich für Gravitationskraft, Entstehung/Zeit, Raum und dunkle Energie keine Ursache zuordnen. Alles bleibt logisch kausal unerklärlich, für alles gibt es nur akausale Erklärungskonstrukte. Auch Einsteins Erklärungsmodell ist akausal. Eine monopolare innere Anziehungskraft ist eine akausale, logisch unbegründete, subjektive Empfindung einer einseitigen inneren Perspektive. Nicht anders als damals, vor Kopernikus, die monopolare zentrale Erdwirkung. Auch damals gab es für alles „ist selbstverständlich so“ akausale Erklärungskonstrukte. Bei einem Druckmodell, einen logischen Perspektivenwechsel, lassen sich die Ursachen sehr einfach und ohne Paradoxien logisch kausal zuordnen. Entstehung, Zeit, Raumkrümmung und Zunahme der Tendenz zur Ausdehnung des Universums werden logisch kausal erklärbar. Die Ursachen von Gravitation, Raum, Zeit und Entstehung werden sogar identisch/einheitlich. Gravitation und Zeit sind, nach den logisch kausalen Gesetzen, identische Aus-Wirkungen - auf die Materie.

 

6 Postulierter Ausblick, mögliches Modell
Hinweis: Ich möchte an dieser Stelle nur die neuen Erklärungsmöglichkeiten bei einer geänderten kausalen Grenze aufzeigen. Das Modell ist nur ein, aus den Erklärungsmöglichkeiten abgeleitetes, logisch mögliches Modell. Ein Lösungsvorschlag. Das Modell ist nur eine mögliche logische Konsequenz und kein gesichertes Modell.

 

An den sensorischen Beobachtungen ändert sich bei einem logischen Perspektivenwechsel / Druckmodell nichts. Der logische Bezugspunkt für die Materie, die Lichtgeschwindigkeit, bleibt erhalten. Er ist dann nur kein (nur) innerer Bezugspunkt der Materie. Der Bezugspunkt bleibt (fast) identisch. An den mathematischen zusammenhängen ändert sich (fast) nichts. Es ändert sich „nur“ das Raummodell zusammen mit der logisch kausalen Basis. Es ändern sich „nur“ alle ursächlichen Erklärungen. Alles muss, wie bei der kopernikanischen Wende, neu und bipolar gedacht werden. So wie damals die Erde das Alleinstellungsmerkmal der „nur innere Wirkung“ durch die Wende verloren hat, verliert auch die Materie das Alleinstellungsmerkmal der „nur innere Anziehung“. Die Materie entsteht nicht mehr aus dem singulären (göttlichen) Nichts, sondern wird ein Prozessprodukt des Universums. Es entsteht keine neue Substanz. Es entstehen nur neue Eigenschaften und Wirkungen der Substanz. Umgekehrt zu unserem bisherigen Modell ist die Substanz immer vorhanden und die Wirkungen entstehen. Die Materie wird eine Entstehung aus „Etwas“ und ist umgeben von „Etwas“. Die Lichtgeschwindigkeit bestimmt nur die Grenze zwischen zwei Zuständen der gleichen Substanz. Ähnlich der Grenze zwischen zwei Aggregatzuständen. Bei Annäherung an die eigene ursächliche („Aggregat“) Grenze, der Lichtgeschwindigkeit, „kollabieren, verändern“ sich die inneren Eigenschaften der Materie. Der Raum wird nicht mehr (nur) von der (wahrnehmbaren baryonischen) Materie bestimmt. Die baryonische Materie wird eine Verteilung im, erneut selbständigen/absoluten wieder ungekrümmten, Raum. Die Raumeigenschaften werden vom Ausgangszustand der Materie bestimmt – einer Ur-Materie, einer Urterie*. Bei einer abstoßenden, ausdehnenden, Basiseigenschaft des Universums umschließt die Urterie* (der Urzustand der Materie) - die Materie - durch eine unterschiedliche Dichte/Verteilung. Der Raum ist dadurch nur scheinbar gekrümmt. Bei der bisherigen Gravitationslinse ist der Brechungsindex akausal. Eine Krümmung ist nur eine unvollständige Erklärung für eine Linse. „Normale“ Linsen beruhen nicht allein auf Krümmung sondern benötigen auch eine unterscheidbare Substanz, einen unterschiedlichen Brechungsindex. Bei einem Druckmodell wird die Raumkrümmung ein, auf einem Brechungsindex beruhender, „normaler“ Linseneffekt. Die Raumzeitkrümmung wird eine perspektivische Verzerrung. Raumzeitkrümmung und Zeitdilatation werden Effekte die nur aus der Perspektive der Materie existieren. Zeit und Gravitation werden identisch. Die Zeit begleitet nur den Prozess der Gravitation. Die Beendung des Materie -zustandes wird ein laufender und zeitlich unumkehrbarer Prozess der bipolaren Gravitation. Die Wechselwirkung der Gravitation führt dazu, dass der „niedere Aggregatzustand“ Materie ständig abnimmt und der „höhere Aggregatzustand“ Urterie ständig zunimmt. Das Universum dehnt sich zunehmend aus und hat die Tendenz den einheitlichen Ausgangszustand, der vor der Entstehung der Materie herrschte, wieder herzustellen. Dieser einheitliche Zustand kann aber nicht stabil sein. Ein Einheitszustand erreicht wahrscheinlich einen kritischen instabilen Zustand, eine Art „Kondensationspunkt, Kristallisationspunkt“, sonst wäre die Materie nicht entstanden. Entstehung und vergehen des Materiezustandes ist wahrscheinlich ein sich ständig wiederholender, pulsierender, Prozess des Universums.
*Begriffsvorschlag

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