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Hinweis: Ich möchte an dieser Stelle nur die neuen Erklärungsmöglichkeiten bei einer geänderten kausalen Grenze aufzeigen. Betonung auf mögliches Modell. Das Modell ist nur ein, aus den Erklärungsmöglichkeiten abgeleitetes, logisch mögliches Modell. Ein Lösungsvorschlag. Das Modell ist nur eine mögliche logische Konsequenz und kein gesichertes Modell. Zumal auch dies Modell auf die logische Grenze einer „immer vorhandenen“ Grundsubstanz stößt. Das Modell ist nur logisch philosophisch begründet und löst das Problem, woher die Materie kommt. Das Problem der ursächlichen Basis der Logik und der Substanz verschiebt sich aber „nur“ ein weiteres Mal. Das Problem, woher die Grundsubstanz für das Universum kommt, bleibt unerklärlich.

Wir suchen nach der Einheitsformel. „Etwas“ von dem alle Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden können. Eine Einheitsformel bedeutet auch, dass es eine Ausgangsursache gibt. Einen gemeinsamen einheitlichen logisch kausalen/ursächlichen Bezugspunkt. Alle abgeleiteten Gesetze müssen eine Ursache, ein „Warum“, zulassen. Eine Wirkung von einem Mittelpunkt lässt kein „Warum“ zu. Ein Druckmodell erlaubt die Entstehung aus „Etwas“. Etwas Entstandenes kann nicht identisch sein mit dem Zustand davor. Wenn die Substanz identisch ist, kann die Wirkung nicht identisch sein, sonst gäbe es nichts Entstandenes. Bei einer Entstehung aus „Etwas“ hat die Substanz keine Ursache, nur die Wirkungen haben eine Ursache und sind damit nicht immer vorhanden. Die Wirkungen bestimmen in dem Fall den gegenwärtigen Zustand der Substanz, aber nicht die Ursache der Substanz. Unsere Sensorik bezieht sich auf Wirkung. Bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand lässt sich die Entstehung nicht aus den nur inneren Wirkungen des Entstandenen erklären. Immer vorhandene innere Wirkungen dürfen keine logische Ursache haben und können nur den gegenwärtigen Zustand der Substanz beschreiben, aber nicht die Ursache der Substanz.

Einstein beschreibt den engen Zusammenhang von Zeit, Gravitation und Raum. Auffällig ist, dass trotz dieses engen Zusammenhanges die logischen Bezugspunkte für Zeit und Gravitation gegensätzlich sind. Bei der Zeit haben wir uns von der einfachen Vorstellung, wenn sich nichts verändert, sei die Zeit Null, gelöst. Mit einer „eingefrorenen“ nicht definierbaren Bewegungsmöglichkeit erreichen wir das nächste Dorf nie. Die Zeit wird unendlich. Wir erreichen das nächste Dorf nur mit der maximaler Bewegungsmöglichkeit in der kürzesten Zeit. Einstein bewies, dass der logische Bezugspunkt für die Zeit die maximale Bewegungsmöglichkeit ist. Wir haben uns von der einfachen Vorstellung gelöst und erkannt, dass der Bezugspunkt für die Zeit die maximale Bewegungsmöglichkeit ist. Die Lichtgeschwindigkeit wird zur kausalen/ursächlichen Grenze und zum Bezugspunkt für Raum und Zeit.

Bei der Gravitation haben wir die einfache Vorstellung beibehalten. Bei der Gravitation ist der logische Bezugspunkt ein imaginärer Mittelpunkt. Ein Mittelpunkt ist kein Raumbezug und hat keinen Raum für eine Bewegungsmöglichkeit. Ein Mittelpunkt ist eine nicht definierbare Bewegungsmöglichkeit. Die logischen Bezugspunkte von Zeit und Gravitation sind gegensätzliche Bewegungsmöglichkeiten. Bei der Zeit bezieht sich der logische Bezugspunkt auf die äußere Grenzeigenschaft der Materie. Bei der Anziehung auf die innere Grenzeigenschaft der Materie. Bei gegensätzlichen logischen Bezugspunkten ist es nicht möglich eine gemeinsame Ursächlichkeit zu bestimmen. Bei der Bestimmung von einzelnen Ursachen gibt es aber das logische Problem, dass die mathematischen Verhältnisse von Raum, Zeit und Gravitation zueinander durch Einstein bewiesen sind. Beim Raumzeitmodell haben Gravitation und Zeit keine Ursache und erklären sich gegenseitig. Es entsteht das logische Problem, eine einzelne Ursache zu bestimmen – und damit eine einzelne Erklärung zu ändern - ohne die gegenseitige Erklärung zu ändern und damit zu zerstören. Gegenseitige Erklärungen bilden einen logischen Zirkelschluss. Ein einzelner Faktor lässt sich bei gegenseitigen Erklärungen nicht ändern. Es können entweder die mathematischen Verhältnisse oder die Erklärungen gleich bleiben. Beides zusammen ist nicht möglich. Bei einer gegenseitigen Erklärung ändert ein Faktor alle anderen Faktoren. Es lassen sich nur alle Faktoren zusammen ändern. Eine Einheitsformel ist nur möglich, wenn die logischen Bezugspunkte für die kausale/ursächliche Grenze gleich sind. Bei unseren Basisannahmen der Wirklichkeit sind die logischen Bezugspunkte von Zeit und Gravitation gegensätzlich.

Die Gravitation ist eine Basiskraft des Universums. Bei einem Anziehungsmodell ist der logische Bezugspunkt für diese Kraft ein imaginärer Mittelpunkt. Ein Mittelpunkt hat keinen Raum. Bei einem logischem Bezugspunkt Mittelpunkt existiert kein Raum. Mit der logischen Basis der Anziehungskraft können Folgeüberlegungen nur zu dem Schluss kommen, dass kein selbständiger und absoluter Raum für diese Kraft existiert. Raum und Zeitvorstellung werden ein komplexes Konstrukt. Bei einem Druckmodell existiert ein selbständiger und absoluter Raum (außerhalb der Materieeigenschaften) und der logische Bezugspunkt von Zeit und Gravitation wird identisch. Einstein bewies, dass der logische Bezugspunkt für die Zeit die maximale Bewegungsmöglichkeit ist. Der Bezugspunkt für die Zeit ist die äußere Grenze der Materieeigenschaften. Bei einem Druckmodell bezieht sich auch der Bezugspunkt für die Gravitation auf die äußere Grenze der Materieeigenschaften. Bei einem Druckmodell ändert sich an den mathematischen Verhältnissen (fast) nichts und der logische Bezugspunkt von Zeit und Gravitation wird identisch. Bei einem identischen Bezugspunkt von Gravitation und Zeit begleitet die Zeit nur den Gravitationsprozess. Die Gravitation wird die ursächliche Basis. Dies wäre aber eine Änderung des Raummodells und der logisch kausalen/ursächlichen Basis. Alles müsste neu gedacht werden. Der logisch mathematische Bezugspunkt der Materie ändert sich (fast) nicht, er verschiebt sich nur von innerhalb auf außerhalb der Lichtgeschwindigkeit. Die logische Basis des Kausalgesetzes würde sich ändern. Dass sich die Ursache für Veränderungen nur in der Vergangenheit der Materie befinden muss, - würde nicht mehr für das Universum gelten. Die Ursache der Materie wäre in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vorhanden. Die Materie wäre ständig umgeben von ihrer eigenen Ursächlichkeit. Die Materie wird ein laufender Prozess von ursächlich vorbestimmter Entstehung und ursächlich vorbestimmter Zukunft im Universum.

Wir suchen nach der Einheitsformel. Wenn wir davon ausgehen, dass es etwas gibt, von dem alles abgeleitet werden kann, ist das Abgeleitete nicht vor der Entstehung vorhanden. Mit einer Einheitsformel existiert am Anfang nur ein einheitlicher Zustand, ohne definierbare Wirkungen. Ein einheitlicher Zustand des Universums hat keinen Kontrast, es gibt keine Abgrenzungen für einen Bezugspunkt. Ohne Kontrast entzieht sich ein einheitlicher Zustand vollständig der Wahrnehmung und ist dadurch existent und gleichzeitig nicht existent. „Alles und Nichts“, „Ordnung und Chaos“ sind in einem einheitlichen Zustand nicht zu unterscheiden. Ohne Perspektive sind die Eigenschaften nicht definierbar. Jede Wirkung, auch die Wahrnehmungswirkung, benötigt einen Kontrast für einen Bezugspunkt, eine Abgrenzung. Umgekehrt bedeutet dies aber auch, dass jede Wirkung durch Abgrenzung entsteht. Bei Entstehung der Materie aus einem einheitlichen Zustand sind alle Abgrenzungen eine Folge der Entstehung. Alle Wirkungen der Materie entstehen zusammen mit der Materie. Umgekehrt zu unserem bisherigen Modell bleibt die Substanz vorhanden und die Wirkungen entstehen.

Ein einheitlicher Zustand erlangt erst dann eine (Wahrnehmungs-) Wirkung, wenn er instabil ist und eine Ausgrenzung bildet. Unsere Sensorik bezieht sich auf Wirkung. Bei einer Ausgrenzung aus einem einheitlichen Zustand sind die Wirkungsbereiche nicht identisch, sonst wäre es keine Ausgrenzung. Eine Sensorik für den Ausgangszustand befindet sich nicht mehr im Bereich des Entstandenen. Die Sensorik kann den Bereich des Entstandenen nicht verlassen, ohne sich selbst zu zerstören oder zusammenzubrechen. Die direkte Wahrnehmung von Wirkungen ist auf die Grenzeigenschaften des Entstandenen beschränkt. Die Wirkungen des Entstandenen beruhen auf Auswirkungen. Nur die Auswirkung ist sensorisch wahrnehmbar, nicht die Ursache der Wirkung. Dass wir nur maximal Lichtgeschwindigkeit wahrnehmen können, wäre bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand normal. Bei einer Annäherung an die Grenze des Wirkungsbereiches brechen die Eigenschaften des Entstandenen zusammen. Das Entstandene bestimmt nicht den Raum, sondern wird eine Verteilung im Raum. Bei einer Entstehung aus „Etwas“ bleiben die Informationen erhalten. Die Wahrnehmungsmöglichkeit für die Informationen kann aber nicht identisch sein. Unser „wahrnehmbares“ Universum ist in dem Fall nur ein Teil des Gesamtuniversums.

Bei einer Interpretation der Gravitation als äußeren Druck finden sich sehr einfache Erklärungen für Gravitation, Zeit und Entstehung der Materie. Zeit und Gravitation werden identisch. Die Materie wird die Ausgrenzung aus einer einheitlichen Ur-substanz, einer Urterie*. Alle inneren Wirkungen der Materie sind zusammen mit der Materie entstanden und unterliegen einer äußeren Auswirkung. Bei einer zwingenden Entwicklungsrichtung befinden wir uns innerhalb eines laufenden Prozesses. Eigenschafts- und Wahrnehmungsbereiche der Prozessbeteiligten können nicht identisch sein. Die Basiskraft Gravitation ist eine Auswirkung auf die Materie. Die Materie ist vom Grundzustand Urterie umgeben. Das Universum strebt dazu, den einheitlichen Zustand wiederherzustellen. Materie ist nur vorübergehend vorhanden. Ein einheitlicher Zustand scheint nicht stabil zu sein, sonst wären wir nicht entstanden. Es entsteht ein pulsierendes Modell mit unumkehrbarer Zeitrichtung.
*Begriffsvorschlag für einen Zustand „Außerhalb der Materieeigenschaften“.

Bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand heraus unterscheiden sich die Wirkungsbereiche durch unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten sind das Kennzeichen von Aggregatzuständen. Die Wirkungen bestimmen den gegenwärtigen Zustand der Substanz, aber nicht die Ursache der Substanz. Die Materie ist nur ein anderer „Aggregatzustand“ einer Ur-terie - mit auf Lichtgeschwindigkeit eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit. Die Materie wird ein vorübergehendes „Kondensat“ einer Ur-terie. Das Universum besteht aus zwei „Aggregatzuständen“ der selben Substanz. Ein Zustand nimmt zu, der andere ab. Ein Zustand mit einer größeren Bewegungsmöglichkeit benötigt mehr Raum. Das Universum basiert auf Druck und Ausdehnung. Die Entstehung und Entwicklung des Materiezustandes könnte auf einer Tendenz zur Überdehnung des Universums basieren.

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