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Seit Kopernikus wissen wir, dass die kausale Grundlage von etwas „immer Vorhandenem“ nicht identisch ist mit etwas „Entstandenem“. Die logisch kausale Basis verschiebt sich. Bei etwas Entstandenem befindet sich die kausale Grenze nicht innerhalb des Entstandenen. Bei etwas „immer Vorhandenem“ kann und darf eine Basisannahme keine kausale Ursache haben. Bei etwas Entstandenem muss eine Basisannahme eine Entstehung kausal zulassen. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die Information ein. „Immer vorhanden“ darf keine Information über eine Entstehung haben.

Historisch beruht unser Modell auf einer immer vorhandenen Materie. Etwas immer vorhandenes darf keine logische Information über eine Entstehung besitzen. Es kann nur ein entsprechendes logisches Modell entstehen. Die Erkenntnis, dass die Materie eine Entstehung hat, erfolgte erst nach Einsteins Formulierung der Basisgesetze. Einstein konnte nur davon ausgehen, dass es eine Vergangenheit der Materie nicht gibt. Er konnte nur von den immer vorhandenen Wirkungen der Materie ausgehen. „Immer vorhanden“ stellt die Zeitempfindung in Frage. Er konnte nur die Zeitempfindung infrage stellen und nicht die Gravitation. Mit der Erkenntnis, dass „die immer vorhandene Materie“ eine Entstehung hat, muss auch überprüft werden, ob die Basisannahmen für das Vorstellungsmodell weiterhin gültig sind und eine Entstehung kausal zulassen.

Es gibt keine akausale Logik. Auf Kausalität und Kausalgesetz beruhen alle Folgeüberlegungen. Die logische Basis des Kausalgesetzes beruht nur auf alltäglicher Erfahrung – des bereits Entstandenen. Eine Logik braucht Bezugspunkte. Es gibt nur die Bezugspunkte des bereits Entstandenen. Zur Zeit von Einsteins Überlegungen gab es nur die wahrnehmbare baryonische Materie. Es gab nur den Bezugspunkt Materie. Dass die Ursache sich grundsätzlich in der Vergangenheit – der Materie befindet -, das Kausalgesetz, ließ sich zur Zeit von Einsteins Überlegungen nicht infrage stellen. Mit den Erkenntnissen, dass Materie eine Entstehung hat, dass der größte Teil des Universums nicht wahrnehmbar ist, das Kausalgesetz im Bereich der Quanten nicht mehr generell gültig ist, lässt sich das Kausalgesetz infrage stellen. Das Kausalgesetz gilt seit ewigen Zeiten. Es galt schon vor Kopernikus. Vor Kopernikus gab es keine ursächliche Zukunftsrichtung der Erde. Vergangenheit und Zukunft der Erde waren unerklärlich, beides war nur göttlich erklärbar. Bei genauer Betrachtung ist das Kausalgesetz, welches keinen logischen Bezugspunkt für eine vorbestimmte Zukunft zulässt, schon seit Kopernikus infrage gestellt. Die Erde ist seit Kopernikus ständig von einer logisch kausal ableitbaren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umgeben. Dass Kausalgesetz wurde schon einmal, sicherlich nicht beabsichtigt, von Kopernikus durchbrochen. Das Kausalgesetz beruht nur auf alltäglicher Erfahrung. Genau genommen ist das Kausalgesetz schon seit damals nicht mehr gütig. Eine Logik braucht Bezugspunkte. Für unsere logischen Gesetze gab es bei einer „Immer vorhandenen Materie“ nur den Bezugspunkt Materie. Für die Basis der Logik existiert nur der Bezugspunkt Materie. Die Kausalkette darf sich nur innerhalb der Materie befinden. Jedes „außerhalb der Kausalkette“, jede Erweiterung der Kausalkette in Richtung Vergangenheit oder Zukunft zerstört die logisch kausale Basis von allen Folgeüberlegungen. Mit unserer logisch kausalen Basis darf es kein außerhalb der Materie geben.

Unsere Wahrnehmung wird bestimmt von unserer Sensorik. Unsere Sensorik erfasst nur Wirkungen. Wir versuchen deshalb, die Entstehung der Substanz aus universellen, immer gültigen Wirkungsgesetzen abzuleiten. Ohne Ursache ist eine Wirkung immer gültig. Bei immer gültigen Wirkungen können wir nur von einem „Nichts“ als Ursprung ausgehen. Aus dem „Nichts“ können nur Wirkungen ohne Ursache entstehen. „Immer gültig“ und „Entstehung aus dem Nichts“ beweisen sich gegenseitig und bilden einen logischen Kreis, einen Zirkelschluss als logische Informationsgrenze. Aus „immer vorhandenen“ inneren Kräften lässt sich eine ursächlich kausale Entstehung nicht ableiten. Die logische Kette kann nur zu einer Entstehung aus dem „Nichts“ führen. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die logische Information ein. Wenn wir die Gravitation als immer vorhandene innere Wirkung interpretieren, kommen wir logisch zwingend zu einer Entstehung aus dem „Nichts“. Die Gravitation wiederum darf bei einer Entstehung aus dem „Nichts“ keine logische Informationen über eine Ursache haben. Wenn wir versuchen, aus immer vorhandenen inneren Wirkungen die Entstehung der Substanz abzuleiten, entsteht ein logischer Zirkelschluss mit einer logischen Informationsgrenze. Es kann nur ein logisches Modell mit einer Entstehung aus dem „Nichts“ entstehen. Eine Wirkung ohne Ursache gibt es nicht. Eine Ursache ist grundsätzlich vor der Ursache vorhanden. Bei einer Entstehung aus „Etwas“ ist die Substanz vorher vorhanden. Das Entstandene wird eine Ausgrenzung aus „Etwas“. Es muss keine Substanz entstehen. Es müssen nur Wirkungen und Eigenschaften einer neuen „Form“ der Substanz entstehen.

Etwas Unbekanntes, nicht zur Unendlichkeit abgrenzbares, lässt sich nicht logisch mathematisch erfassen. Unendliches führt mathematisch immer zu einer Singularität. Die Mengenlehre ist ein vollwertiger Teil der Mathematik. Auch mit der Mengenlehre lässt sich eine unendliche Menge nicht bestimmen. Die Mengenlehre lässt aber logische Schlussfolgerungen aus einer nicht abgegrenzten Menge zu. Bei der Mengenlehre darf es eine nicht abgegrenzte äußere Menge geben.

Einsteins Basisgesetze des Universums sind zeitsymmetrisch. Eine Ausgangsbasis kann sich bei Folgeüberlegungen nur selbst beweisen oder ist ungültig. Die Physik sucht den zwingenden Zeitpfeil - mit dem Basisgesetz. Der Bezugspunkt für die unumkehrbare, gemeinsame (Entwicklungs-) Richtung der Materie wird deshalb innerhalb der Materie gesucht. Nach der mathematischen Mengenlehre kann der Bezugspunkt für eine gemeinsame Richtung einer Menge nicht innerhalb der Menge liegen. Innerhalb eine Menge lässt sich kein Punkt bestimmen, der nur eine Bezugsrichtung zum Rest der Menge hat. Jede Ursache, jeder Bezugspunkt einer gemeinsamen Richtung einer Menge kann sich nur außerhalb der Menge befinden. Bei einem zwingenden Zeitpfeil, einer gemeinsamen unumkehrbaren Entwicklungsrichtung der Materie, ist nach der Mengenlehre die Materie von etwas Unbekanntem umgeben.

Die Suche nach einem zwingenden Zeitpfeil innerhalb der Materie ist paradox und sinnlos. Selbst ein „gefundener“ Zeitpfeil kann sich nur auf Materie beziehen. Er bleibt akausal und ist immer nur ein selbst bestimmender und nur scheinbarer Zeitpfeil. Akausales ist logisch nicht erfassbar. Selbst ein „gefundener“ Zeitpfeil bleibt logisch nicht erfassbar. Ein Bezugspunkt innerhalb der Materie kann nur aufzeigen, dass diese Entwicklungsrichtung (wie bei der Zeigerstellung auf der Oberfläche einer Uhr, als nur beobachtete Veränderung) akausal existiert - aber nicht die zwingende Ursache der Entwicklungsrichtung (das Uhrwerk als kausale Ursache für die Zeigerstellung). Etwas logisch Zwingendes benötigt eine kausale Ursache. Zeitsymmetrie und logisch zwingender Zeitpfeil schließen sich einander logisch aus. Für einen logisch zwingenden Zeitpfeil mit einem Bezugspunkt innerhalb der Materie gibt es kein logisches System – und kann es nach der Mengenlehre auch nicht geben. Wenn wir die unumkehrbare gemeinsame Entwicklung der Materie (einen zwingenden Zeitpfeil) als Wirklichkeit werten beweist die mathematische Mengenlehre, dass unsere Raummodell der nur inneren Kräfte der Materie - als Ausgangsbasis der Basisgesetze - nicht stimmt.

Die Mengenlehre ist ein vollwertiges Teilgebiet der Mathematik. Wenn wir die unumkehrbare Entwicklung der Materie, einen zwingenden Zeitpfeil, als Wirklichkeit werten, ist nach der Mengenlehre die gemeinsame zeitliche Entwicklungsrichtung der Materie eine äußere Wirkung auf die Materie. Mit einer äußeren Wirkung stimmt unsere Basisannahme der nur inneren Anziehung nicht mehr. Die Gravitation wird ein äußerer Druck auf die Materie. „Etwas“ Äußeres wird logisch kausal zulässig. Die logische Basis muss sich nicht mehr innerhalb der Eigenschaften der Materie befinden. „Etwas Äußeres“ wird überhaupt erst logisch kausal denkbar. Die logisch kausale Basis verschiebt sich. Das Kausalgesetz wird erweitert.

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