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Alle „normalen“ Kräfte mit bekannter Ursache sind bipolar. Die logische Perspektive lässt sich wechseln. Die Anziehung ist monopolar und ohne logisch wechselbare Perspektive. Wir definieren die Gravitationswirkung nur aus der Perspektive der Materie. Seit langer Zeit bilden wir unser Vorstellungsmodell auf der Basisannahme der inneren Anziehungskraft als Ursache der Gravitation. Die Anziehung wird eine ursächliche Annahme. Alle Folgeüberlegungen bauen darauf auf und bilden ein sehr komplexes Erklärungsmodell. Vor Kopernikus gingen alle Kräfte monopolar von der Erde aus. Es gab keine wechselbare logisch kausale/ursächliche Perspektive. Kopernikus zeigt auf: Eine kausale/ursächliche Basisannahme lässt sich nicht ohne Zerstörung des bestehenden logischen Vorstellungsmodells ändern. Bei einer Änderung einer kausalen/ursächlichen Basisannahme verlieren Folgeüberlegungen ihre Gültigkeit.

Die kopernikanische Wende ist so lange her, dass wir sie nur für einen einmaligen historischen Zwischenfall halten, der einen theologischen Grundsatz änderte. Die Wende änderte aber einen logischen Grundsatz. Die Lehren und logischen Gesetze der Wende sind heute noch gültig. Sie werden nur kaum noch beachtet. Aus der kopernikanischen Wende geht z.B. hervor, dass monopolare innere Kräfte keine kausale Ursache zulassen, keinen Bezug zu Kausalität und Raum haben und ein selbstbeweisendes komplexes logisches System bilden können, ohne die Wirklichkeit des kausalen Raumes zu erfassen. Unser physikalisches Zeit- und Raummodell bilden wir uns trotzdem auf Basis der monopolaren inneren Gravitationskraft. Mit der inneren Anziehungskraft der Materie wird die Materie die Ausgangsbasis von allen Vorstellungen, Wirkungen und Kräften. Alle Folgeüberlegungen bauen darauf auf. Die innere Anziehungskraft der Materie bildet die Ausgangsbasis für die kausale Wirklichkeit und die Ausgangsbasis für die Physik. Der Raum wird ausschließlich aus der Perspektive der Materie bestimmt, es gibt keine wechselbare Perspektive. Jede Wirkung von „außerhalb der Materie“ auf die Materie zerstört die Ausgangsbasis, die nur innere Anziehung. Die logische Ausgangsbasis der inneren Anziehung lässt keine logische Information über eine Ursache außerhalb der Materie zu. Alles außerhalb der Materie ist paradox und akausal. Mit der Interpretation der Gravitation als Anziehung haben wir die logisch kausale Grenze auf innerhalb der Materie festgelegt. Kausale Grenze und logische Informationsgrenze sind untrennbar. Jede Ursache einer Wirkung muss sich innerhalb der Materieeigenschaften befinden. Der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Materie“ existiert logisch kausal nicht. Es gibt keinen kausalen Grund, dass sich die Materie fortlaufend nur in einer Richtung entwickelt. Die Empfindung einer unumkehrbaren zeitlichen Entwicklungsrichtung hat keine kausale Basis. Die Materie entsteht aus einem paradoxen „Nichts“.

Die Ursache der Gravitation ist ungeklärt. Bei einer Basiskraft mit einem ungeklärten Vorzeichen kann aus einem Folgeergebnis kein gesichertes Vorzeichen abgeleitet werden. Die Vorzeichen bleiben ungeklärt. Die Ausgangsrichtung einer Basiswirkung kann mathematisch nicht geklärt werden. Wir können nicht davon ausgehen, dass ein mathematischer Beweis immer die Wirklichkeit abbildet. Die Mathematik zeigt nur unsere kausal denkbare Wirklichkeit auf. Dabei kann sie nur die logische Basis bestätigen oder Paradoxien aufzeigen. Nicht die Mathematik kann aufzeigen, dass die logisch kausale Basis für die Wirklichkeit nicht stimmt, sondern nur die aufgezeigten Paradoxien. Jedes Paradox stellt die gültige Wirklichkeit infrage. In der Physik gibt es deshalb viele Modelle mit möglichen Paralleluniversen oder Paralleldimensionen. Ein mathematischer Beweis wird wieder für einen so zwingenden Beweis der Wirklichkeit angesehen, dass wir die Möglichkeiten, die sich aus dem Paradox ergeben, untersuchen und wieder mehrschalige Systeme entwerfen. Wir lösen Paradoxien und mathematische Singularitäten mit möglicherweise vorhandenen Parallelstrukturen auf, um unsere kausal denkbare Wirklichkeit aufrecht zu erhalten und weiter denkbar zu gestalten - ohne zu beachten, dass ein Paradox grundsätzlich bedeutet, dass eine Ausgangsannahme nicht stimmt. Die kausale Basis für die Wirklichkeit und der Mathematik wird - wie vor Kopernikus - nicht infrage gestellt. Es deutet sehr viel darauf hin, dass die Kopernikanische Wende kein einmaliger historischer Zwischenfall bleibt.

Obwohl wir seit Kopernikus wissen (könnten), dass mathematische Beweise nur die logisch kausale Basis des Vorstellungsmodells bestätigen können, gehen wir davon aus, dass sie die Wirklichkeit abbilden. Die Mathematik kann aber nur die vor-gedachten kausalen Grenzen des Raumes abbilden. Paradoxien zeigen auf: Eine Ausgangsannahme nicht stimmt. Nicht das Paradox muss untersucht und denkbar gestaltet werden, sondern die Ausgangsbasis. Mit der inneren Anziehung als Basisannahme kann nur ein materiezentrisches logisches System entstehen. Akausale Informationen und Paradoxien sind mathematisch nicht weiter verwertbar. Sie enthalten aber die wertvolle Information, dass eine Überlegung davor nicht stimmt. Ein unumkehrbarer Zeitfluss gilt physikalisch als akausale Information, als eine nur subjektive Empfindung. Ein unumkehrbarer Zeitfluss ist eine Basisempfindung für unsere Wirklichkeit. Akausales und Paradoxien können nicht logisch mathematisch informieren. Beide haben aber die Information, dass es paradox und akausal ist. Es muss die Frage gestellt werden, wann und warum eine Information akausal ist und auf welcher logisch kausalen Grenze das Akausale beruht.

Nur Kausales kann logisch gedacht werden und bildet die Wirklichkeit. Das gedachte Modell der Wirklichkeit wiederum bestimmt die Grenze des logisch kausal Denkbaren. Unsere logisch kausale Grenze als Ausgangsbasis der Logik ist, vor und nach Kopernikus, selbstbestimmend geblieben. Am Grundprinzip hat sich nichts geändert. Logik benötigt kausale Bezugspunkte. Bei eine unbekannten Entstehung besteht das Problem der gegenseitigen Voraussetzung von Logik und Kausalität/Ursächlichkeit. Eine Kausalkette lässt sich ohne kausalen/ursächlichen Grund nicht logisch erweitern. Bei einer unbekannten Entstehung gibt es diese ursächliche Begründung nicht. Beim historischen geozentrischen Modell bestimmten Raummodell und logische Grenze sich gegenseitig und bildeten einen Zirkelschluss. Raummodell und logisch kausale/ursächliche Basis bestimmten sich gegenseitig. Bei unserem Modell bildet die ursächliche Grenze der Lichtgeschwindigkeit einen Zirkelschluss. Eine unbekannte Entstehung lässt sich nicht ursächlich ableiten ohne Verschiebung der kausalen/ursächlichen Basis. Dies hat aber grundsätzlich zur Folge, dass alle Folgeüberlegungen infrage gestellt sind. Bei einer Änderung der kausalen/ursächlichen Basis, einer kausalen Entstehung, können logische Basis und Raummodell nicht gleich bleiben. Seit Kopernikus wissen wir, dass bei etwas Entstandenem die kausale Grenze nicht innerhalb des Entstandenen ist. Die Entstehung der Erde hat seit der Erfassung des Raumes durch Kopernikus eine kausale Ursache außerhalb der Erde. Mit unserem heliozentrischen Modell haben wir wieder ein Modell mit einer akausalen Entwicklungsrichtung und einer paradoxen Entstehung aus dem „Nichts“. Die Definition der Zeit ist abhängig von der Definition der Kausalität. Seit der Quantentheorie ist die Kausalität aber nicht mehr einheitlich definiert. Die Quantentheorie und die Relativitätstheorie haben eine unterschiedliche logisch kausale Basis. Während der kopernikanischen Wende existierten zwei Modelle mit einer unterschiedlichen logisch kausalen Basis. Nur eine kausale Basis bildete unsere Wirklichkeit des Raumes ab. Die aktuelle Situation ist historisch gesehen gleich. Die bestehende Logik und die Mathematik können nicht zu einen neuen kausalen Modell führen. Beides kann nur die Grenzen eines bestehenden kausalen/ursächlichen Modells aufzeigen. Die vom Modell vorgegebene Kausalkette darf nicht kausal überschritten werden. Jede kausale Überschreitung zerstört das Modell. Erst mit der Verschiebung der kausalen Grenze durch Kopernikus war ein „Außerhalb“ der Erde logisch denkbar und eine kausale Entwicklung und Entstehung der Erde möglich.

Historisch beruhen unser heliozentrisches Modell und die Relativitätstheorie auf einer immer vorhandenen Materie. Etwas immer Vorhandenes darf keine logische Information über eine Entstehung besitzen und darf sich nur selbst erklären. Es kann und darf nur ein selbst erklärendes inneres Modell entstehen. Ein Anziehungsmodell besitzt keine kausale Informationen über ein „Außerhalb“ und kann sich nur selbst erklären. Kausale Grenze und logische Informationsgrenze sind untrennbar. Seit dem Wissen, dass die Materie eine Entstehung hat, ist die bisherige innere kausale Grenze der Materie als Informationsgrenze infrage gestellt. Eine kausale Entwicklung und Entstehung ist nur mit einer wechselbaren (Raum) Perspektive möglich. Wir interpretieren die Gravitation als innere Anziehung und Wirkung von einem Mittelpunkt. Es gibt kein hinter einem Mittelpunkt. Ein Mittelpunkt lässt keine kausale Ursache und keine wechselbare Perspektive zu.

Mit unserer Sensorik kann die Lichtgeschwindigkeit nicht als maximaler Bezugspunkt für Ursachen von Veränderungen definiert werden. Für die Wahrnehmung von Veränderungen steht uns aber nur die Sensorik zur Verfügung. Die alltägliche Wahrnehmung einer unumkehrbaren Entwicklungsrichtung kann eine Aus-Wirkung sein. Jede Sensorik erfasst nur Aus-Wirkungen, eine Sensorik für Ursachen gibt es nicht. Jede Ursache wird logisch generiert. Mit der inneren Anziehung begrenzen wir die logische Basis auf Materieeigenschaften. Die Lichtgeschwindigkeit wird der universelle, nicht überschreitbare Maßstab für das Universum. Diese Begrenzung ist aber aus unserer Sensorik nicht ableitbar und unbegründet. Der Maßstab ist nur für „die Materie selbst“ sichergestellt. Es gibt kein Wissen, welche Eigenschaften und Rückwirkungen etwas außerhalb unserer logischen Basis und unseres sensorischen Wahrnehmungsbereiches hat. Nur der Rückschluss, „Etwas“ mit mehr Bewegungsmöglichkeiten hat nicht die Eigenschaften der Materie und kann keine Materie sein, ist zulässig.

 

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