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Die Zeit begleitet den Prozess von Ursache und Wirkung. Wenig beachtet wird, dass der Bezugspunkt für die Zeit vom maximal vorstellbaren Prozess, von der maximal denkbaren Kausalität, bestimmt wird. Die Definition der Zeit ist abhängig von der Definition der Kausalität. Kausalität bedeutet nur ursächlich. Es gibt nur eine ursächliche Logik und auch nur ein ursächliches Denken. Die maximal denkbare Kausalität/Ursächlichkeit ist historisch nicht konstant. Vor Kopernikus war die denkbare Kausalität auf die innere Wirkung der Erde beschränkt. Gegenwärtig bestimmt die Lichtgeschwindigkeit die maximal denkbare Kausalität. Die Historie zeigt auf, dass ungeklärt ist, welche Prinzipien die maximal denkbare Kausalität bestimmen. Um die Zeit zu definieren, muss das Prinzip der Kausalität, der Ursächlichkeit, untersucht und definiert werden.

Viele Menschen glauben, dass alles uneingeschränkt denkbar ist. Wir können uns vorstellen, dass wir wie ein Vogel durch die Luft gleiten. Kausal begründet ist so ein Gedanke aber nicht. Vorstellbar ist fast alles. Alles unbegrenzt vertieft zu denken, sprengt das Denken. Vorstellbares und Denkbares unterscheiden sich. Das Vorstellbare dient dazu, die Grenzen unserer kausalen Wirklichkeit zu überprüfen und zu ermitteln, bildet aber nicht die kausale Wirklichkeit ab. Etwas ohne Ursache bleibt eine subjektive Empfindung. Nur etwas ursächlich Begründbares ist eine ursächlich gesicherte Wirklichkeit. Die Kausalität bündelt unser Denken und bildet die Basis der Logik. Sie hat die wichtige Funktion einen gemeinsamen Konsens der ursächlich gesicherten Wirklichkeit zu bilden. Nur kausal Denkbares wird logisch vertieft weitergedacht. Das Vorstellbare dient dazu, zu ermitteln, was vertieft weiter gedacht werden kann. Auch das Denken ist ursächlich. Es gibt kein nicht ursächliches Denken. Wenn es keine Ursache gibt, sind wir darauf angewiesen uns eine Ursache vorzustellen um ein Vorstellungsmodell der Wirklichkeit zu bilden. Die Logik benötigt, wie das Denken, ursächliche Bezugspunkte. Auch die Logik kommt nicht aus dem Nichts und bildet sich aus dem alltäglichen Vergleich von Ursachen. Die Logik ist nur die Wertung der ursächlichen Basis. Die Logik bewertet nur, wie real die angenommene ursächliche Basis des Denkens und das daraus gebildete Vorstellungsmodel ist. Unsere Vorstellung von der Wirklichkeit wird nur von (kausal) ursächlich Denkbarem bestimmt, alles ursächlich nicht begründbares (akausales) bleibt ein Glaube mit einer unbestätigten Ursache. Alles Akausale bleibt eine subjektive, logisch nicht erfassbare Empfindung. Erst mit einer kausalen, ursächliche Bestätigung wird eine empfundene Vorstellung, ein Vorstellungsmodell, zu einer logisch kausal denkbaren Wirklichkeit. Kausalität und Logik sind untrennbar. Dies führt aber zum Problem der gegenseitigen Voraussetzung von Kausalität und Logik. Logik benötigt, wie das Denken, ursächliche Bezugspunkte. Wenn die Ausgangsursache nicht bekannt ist, gibt es auch bei der Logik keinen Bezugspunkt. Es gibt keine ursächliche Begründung und keine logisch kausales System für die Ausgangsursache. Die Ausgangsbasis bleibt hinter einer logischen Informationsgrenze. Nur Akausales kann eine logische Informationsgrenze aufzeigen. Die Logik und die kausalen Gesetze der Logik beruhen auf dem alltäglichen Vergleich von Ursachen – des bereits Vorhandenen. Vor Kopernikus kausalem Postulat konnte eine ursächlich begründete Entstehung der Erde nicht logisch abgleitet werden.

Akausales ist nicht logisch begründbar. Wie ein Vogel durch die Luft zu gleiten ist nur ein subjektiver Traum. Alles Akausale, ursächlich nicht begründbare, muss in der Logik gleichwertig behandelt werden. Es fällt auf, dass wir dies nicht tun. Das Akausale wird unterschiedlich gewertet. Wenn die Ursache nicht bekannt ist, dient uns das mess- und berechenbare zur Unterscheidung vom subjektiven Glauben. Das mess- und berechenbare wird als nachgewiesene Wirklichkeit gewertet. Wenn die Ursache für das Berechnete nicht bekannt ist, ist das berechenbare aber keine logisch ursächlich bestätigte, gesicherte Wirklichkeit. Die Mathematik folgt immer der logischen Basis. Auch vor Kopernikus ließen sich die Planetenbahnen berechnen. Während der Kopernikanischen Wende existierten zwei Raummodelle mit zwei verschiedenen logischen Ausgangsbasen. Die Mathematik konnte nur der jeweiligen logisch kausalen Basis folgen. Nur eine Basis konnte gültig sein.

Beim historischen geozentrischen Modell bildeten die mathematischen Ergebnisse nicht die kausale Wirklichkeit ab. Kopernikus Modell war anfangs ein Postulat, das nicht aus dem bestehenden, logisch mathematischen System abzuleiten war. Eine sofortige bessere mathematische Bestimmung aller Planetenbahnen war nicht möglich. Eine neue bessere mathematische Bestimmung entwickelte sich erst langsam mit der zunehmenden Akzeptanz der neuen logisch kausalen Ausgangsbasis. Ein „Außerhalb“ der Erde musste erst logisch begriffen werden. Gegen Kopernikus Modell wurde damals argumentiert, dass dieses Modell sich aus der Logik nicht ableiten ließe und die Wirkungen nicht berücksichtige. Eine Wirkung von außen auf die Erde war akausal. Wenn die mathematischen Zusammenhänge der Planetenbahnen das logische System der nur inneren Wirkungen der Erde beweisen, könnten bei einer Wirkung von außen die mathematischen Verhältnisse nicht mehr gleich sein. Bei dieser Sichtweise wurde nicht beachtet, dass dieses System selbstbeweisend ist und sich, bei einer Änderung von Vorzeichen an den Zusammenhängen nichts ändert. Bei einem Tausch von mathematischen Vorzeichen ändert sich am mathematischen Ergebnis nichts. Bei einer Basiskraft mit einem ungeklärten Vorzeichen kann aus einem Folgeergebnis kein gesichertes Vorzeichen abgeleitet werden. Die Vorzeichen bleiben ungeklärt. Die Mathematik beweist die mathematischen Verhältnisse, aber nicht die Ausgangsrichtung. Die Ausgangsrichtung einer Basiswirkung kann mathematisch nicht geklärt werden. Durch Kopernikus wurden aus monopolaren inneren Wirkungen der Erde - ohne Kausalität und Raumbezug – wechselseitige Wirkungen auf die Erde. Es wurde ein Wechsel der logischen Perspektive ermöglicht. Es änderten sich nur die Vorzeichen der Wirkungen. An den mathematischen Zusammenhängen änderte sich (fast) nichts, es änderten sich nur die Vorzeichen und alle Erklärungen für die Zusammenhänge.

Die mathematischen Verhältnisse von Raum, Zeit und Gravitation zueinander sind durch Einstein hervorragend bestimmt. Die Verhältnisse sagen aber nichts über die Ursache aus. Die bewiesenen mathematischen Verhältnisse beweisen nicht, dass die Gravitation eine Anziehung ist. Die Ursache von Zeit und Gravitation bleibt auch mit Einsteins Formel unbekannt. Bei einer Basiskraft mit einem ungeklärten Vorzeichen kann aus einem Folgeergebnis kein gesichertes Vorzeichen abgeleitet werden. Die Vorzeichen bleiben ungeklärt. Die Mathematik beschreibt mathematische Verhältnisse zueinander. Bei einer bipolaren Gravitation, einem Druckmodell, würde sich an den Verhältnissen zueinander (fast) nichts ändern. Der Bezugspunkt Lichtgeschwindigkeit bleibt (fast) gleich. Gravitationskraft und kinetische Energie haben bei einer bipolaren Gravitation, einem Druckmodell, ihren Bezugspunkt nicht mehr innerhalb der Materie. Die Trägheitskraft wird bipolar und ist dann keine (nur) innere Kraft. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt die Grenze und der Bezugspunkt für Materie. Die Lichtgeschwindigkeit kann dann aber nicht mehr als eine nur innere Grenze definiert werden. Mathematisch bleibt der Bezugspunkt (fast) gleich. Auch akausales unterliegt der Logik. Etwas ohne Ursache muss gleichwertig behandelt werden. Wir werten etwas mess- und berechenbares als gegeben. Wir können nicht eine Anziehung ohne Ursache als gesicherte Ausgangsbasis und eine Zeit ohne Ursache als nur subjektive Empfindung werten. Ohne Ursache ist beides logisch gleichwertig. Beides ist berechenbar. Beides ist ohne Ursache nur eine logisch ursächlich nicht erfassbare Empfindung. Beides schließt sich aber einander logisch kausal aus. Eins von Beiden ist nur eine subjektive Empfindung. Nur eines von Beiden kann die Ausgangsbasis für Folgeüberlegungen sein.

Unsere kausale/ursächliche Grenze der Logik ist die Lichtgeschwindigkeit. In unserem logischen System ist die Ursache grundsätzlich in der Vergangenheit. Die Grenze wird eine innere ursächliche Grenze. Das Kausalgesetz, dass die Ursache sich grundsätzlich in der Vergangenheit befindet, beruht nur auf alltäglicher Erfahrung. Die alltägliche Erfahrung ist die einzige Begründung für das Kausalgesetz. Das Kausalgesetz ist die Grundlage der Logik, auf der alle Folgeüberlegungen aufbauen und unser Vorstellungsmodell bilden. Das Kausalgesetz ist die Ausgangsbasis der gesamten logischen Kette. Die Ursache ist grundsätzlich in der Vergangenheit. Keine Ursache darf sich in der Zukunft befinden und darf deshalb nicht schneller als die Lichtgeschwindigkeit sein. Eine logische Basis ist ohne Alternative, sonst wäre sie keine Basis und die gesamte logische Kette ungültig. Eine logische Basis lässt bei Folgeüberlegungen keine wechselbare Perspektive für eine alternative Ausgangsbasis zu. Eine Ursache in der Zukunft - die Lichtgeschwindigkeit als eine äußere ursächliche Grenze, zerstört die logische Ausgangsbasis.

Im Bereich der Quanten ist die logische Basis des Kausalgesetzes nur mit Hilfe der Statistik aufrecht zu erhalten. Nur statistisch ist die Ursache immer in der Vergangenheit. Im Bereich der Quanten sind unsere logischen Gesetze und Erklärungen nur teilweise gültig. Die Erklärungsmöglichkeiten der Bereiche unterscheiden sich und sind nur teilweise übertragbar. Die Lichtgeschwindigkeit bildet in dem Bereich nicht generell die kausale Grenze. Weil die logische Basis in diesem Bereich nicht identisch ist, gilt das Kausalgesetz in diesem Bereich nicht mehr generell. Der Bereich hat eigenständige logische Gesetze. Wir trennen deshalb die logischen Gesetze in zwei Bereiche, um die Ergebnisse weiter denkbar zu gestalten. Im Quantenbereich ist die logisch kausale Ausgangsbasis - die alltägliche Erfahrung dass die Ursache sich immer in der Vergangenheit befindet - infrage gestellt. Das Kausalgesetz beruht aber nur auf alltäglicher Erfahrung. Es gibt seit der Quantentheorie keine gesicherte einheitliche logisch kausale Basis. Die kausale Basis ist nicht mehr einheitlich definierbar. Während der Kopernikanischen Wende existierten zwei verschiedene logische Ausgangsbasen. Nur eine Basis konnte gültig sein. Mit dem Nachweis, dass Quanteneffekte sich nicht generell der Vergangenheit zuordnen lassen ist die alltägliche Erfahrung widerlegt. Seit der Quantentheorie ist die einzige Begründung für das logische Kausalgesetz ungültig. Die logische Basis ist infrage gestellt.

Die Mathematik folgt nur der Logik und kann keine kausale/ursächliche Basis verändern. Eine logische Basis lässt sich nicht verändern, ohne dass alle Folgeüberlegungen ungültig werden. Eine logische Basis ist unveränderlich. Nur Akausales und Paradoxien können aufzeigen, dass eine logisch kausale/ursächliche Basis nicht stimmt. Wir werten etwas, das mess- und berechenbar ist, als gegeben. Gravitation und Zeit sind berechenbar, stoßen aber auf mathematische Definitionslücken / Singularitäten. Beides ist akausal = ursächlich nicht bestimmbar. Wenn wir etwas als gegeben werten aber kausal nicht bestimmen können, ist die kausale/ursächliche und die logische Ausgangsbasis nicht gesichert. Zeitliche Entwicklung und ursächlich kausale Entstehung stehen in einem engen Zusammenhang. Mit unserer derzeitigen logisch kausalen Basis ist die Zeit logisch unerklärlich und wir kommen zu einem Entstehungsmodell aus dem paradoxen „Nichts“. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die ursächlich unbegründete Basisannahme der Anziehung stimmt. Die logische Grundbedingung für ein kausales Außerhalb der Materie gibt es nur mit einem Druckmodell. Nur mit diesem gibt es die logische Voraussetzung für eine kausale Bestimmung der unumkehrbaren zeitlichen Entwicklung und Entstehung.

Die kopernikanische Wende zeigt auf, dass die logische Informationsgrenze durch das Vorstellungsmodell vorbestimmt wurde. Kausalität/Ursächlichkeit und Logik sind nicht zu trennen. Die logische Informationsgrenze wird dadurch aufgezeigt, dass wir keine Ursache finden. Nur Akausales, ursächlich Unbegründetes, Paradoxien und mathematische Singularitäten können eine logische Informationsgrenze aufzeigen. Sonst wäre es keine logische Informationsgrenze. Kopernikus verschob die logische Informationsgrenze und veränderte damit auch die logische Ausgangsbasis. Alle Folgeüberlegungen sind bei einer Verschiebung einer Informationsgrenze infrage gestellt. Durch die Wende wissen wir, dass die bewiesenen mathematischen Verhältnisse sich (fast) nicht geändert haben. Es haben sich aber alle Erklärungen geändert.

Woher die Kraft der Gravitation kommt und warum die Zeit so ist, wie sie ist – ist ohne Ursache unerklärlich. Gravitationskraft und Zeit sind, auch bei Einsteins Formel, einfach nur unerklärlich vorhanden. Für beides haben wir keine logische Informationen. Die Kopernikanische Wende zeigt auf, dass sich eine logische Informationsgrenze nicht verschieben lässt, ohne die logische Ausgangsbasis zu verändern. Wenn alle Erklärungen bestehen bleiben könnten, wäre es keine logische Informationsgrenze. Alle Folgeüberlegungen sind bei einer Verschiebung einer Informationsgrenze in Frage gestellt. Wenn wir eine logische Informationsgrenze überwinden wollen, können wir nicht davon ausgehen, dass bisherige Erklärungen bestehen bleiben. Im Gegenteil: Die bisherigen Erklärungen können verhindern, dass eine logische Informationsgrenze überwunden wird.

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