user_mobilelogo

 

Es gibt in unserem Vorstellungsmodell des Universums keinen logisch mathematischen Hinweis, dass die Zeitempfindung kausal ist. Jeder Zeitpfeil bleibt akausal. Es gibt keine akausale Logik. Nach den logischen Gesetzen ist die Richtung der Zeit nur eine logisch nicht erfassbare, akausale Empfindung. Die Zeit wird in der Logik als akausale subjektive Empfindung gewertet. Ohne Ursache ist die Zeitempfindung keine kausal begründbare Wirklichkeit. Einstein erkannte logisch korrekt, dass in unserem physikalischen und in unserem logischen Modell keine vorgegebene Zeitrichtung existiert. Bei einer Anziehung geht die Kraft von einem Mittelpunkt aus. Ein Mittelpunkt hat keinen Raum. Es gibt keinen Raum für diese Kraft. Sein Raumzeitmodell war eine logische Konsequenz. Er erkannte, dass es in unserem Modell keinen absoluten Raum und keine vorgegebene Zeitrichtung gibt und entwarf als Postulat das Modell der Raumzeit. Die Raumzeit besitzt keinen Zeitpfeil. Die mathematischen Verhältnisse dieses Modells sind bewiesen. Einstein war sich bewusst, dass sein Modell auf der Gravitationskraft beruht, die Ursache der Gravitationskraft aber unbekannt und unerklärlich ist. Er hielt auch sein Raummodell für eine wahrscheinlich nicht endgültige Erkenntnis.
- Es hat schweren Ringens bedurft, um zu dem für die theoretische Entwicklung unentbehrlichen Begriff des selbständigen und absoluten Raumes zu gelangen. Und es hat nicht geringerer Anstrengung bedurft, um diesen Begriff nachträglich wieder zu überwinden – ein Prozeß, der wahrscheinlich noch keineswegs beendet ist. -*
*Albert Einstein im Vorwort von - Max Jammer, Das Problem des Raumes. Die Entwicklung der Raumtheorien. S.17, (1954) Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt , zweite erweiterte Auflage 1980

Vor Kopernikus gab es den Begriff des selbständigen und absoluten Raumes nicht. Die Planeten umkreisten die Erde innerhalb des Erdmodells. Es gab kein kausales „Etwas“ außerhalb des Erdmodells. Ein Raum, ein „Etwas“ außerhalb des Erdmodells war in dem Vorstellungsmodell unbekannt und akausal. Es gab keine kausale Zeitrichtung und Entstehung (der Erde). Erst Kopernikus Postulat ermöglichte in Folgeüberlegungen die Vorstellung des selbständigen und absoluten Raumes. Einstein beweist, dass es auch bei unserem Vorstellungsmodell den absoluten Raum und eine kausale Zeitrichtung nicht gibt. Wir haben erneut die logische Situation eines Vorstellungsmodells ohne ursächliche Zeitrichtung (der Materie) und ohne selbständigen, absoluten Raum.

In der Logik bedeutet der Begriff Akausal nur: ohne Ursache, nicht ursächlich begründet. Etwas ohne Ursache muss in der Logik gleich gewertet werden. Es fällt auf, dass wir dies nicht tun. Die Zeit wird als ursächlich nicht beweisbare Empfindung gewertet. Die Empfindung eines Zeitflusses wird durch Einstein in Frage gestellt. Die Anziehung wird nicht in Frage gestellt. Aber auch die Gravitation ist ohne Ursache. Nach den logischen Gesetzen ist auch die Richtung der Gravitation nur eine nicht ursächlich begründete Annahme - und damit auch nur eine akausale Empfindung. Bei der Gravitation gehen wir davon aus, dass die Anziehungsrichtung „selbstverständlich“ die logisch kausale Wirklichkeit abbildet. Unsere gesamten Folgeüberlegungen und physikalischen Gesetze basieren darauf und bilden ein komplexes Modell. Dass alle Folgeüberlegungen ein komplexes logisches Modell bilden, ist aber keine kausale Beweisführung. Jede logische Basis kann sich nur selbst beweisen oder alle Folgeüberlegungen werden insgesamt ungültig. Jede logische Basis bildet bei logischen Folgeüberlegungen deshalb immer ein komplexes logisches Modell, um die logische Basis aufrecht zu erhalten. Die Richtung der Gravitation ist nicht „selbstverständlich“. Die Anziehungsrichtung ist nur eine gewohnte „Selbstverständlichkeit“. Es gibt keine kausale, ursächliche, Begründung der Richtung. Wir sind es nicht gewohnt, die Anziehung als akausal zu begreifen. Solange die Ursache der Anziehung unbekannt ist, ist die Anziehungsrichtung aber nicht ursächlich begründet. Die Anziehung ist akausal und damit logisch nicht (gesichert) erfasst. Die Ausgangsbasis für alle Folgeüberlegungen von unserem Modell ist akausal. Das Anziehungsmodell ist kein ursächlich gesichertes Modell der Wirklichkeit. Ohne Ursache ist die Anziehung, wie die Zeit, nur ein Messmodell. Die Anziehung ist nur die akausale Annahme einer empfundenen Richtung und damit, wie die Empfindung einer Zeitrichtung, auch keine kausal begründbare Wirklichkeit.

Die Anziehung ist nur eine akausale Annahme. Wir können nur die Auswirkungen und Veränderungen durch die Gravitation bestimmen und berechnen, kennen aber nicht die Ursache. Wir empfinden die Gravitation als innere Kraftwirkung. Eine empfundene Ausgangsbasis beruht aber auf einer Perspektive und ist nicht zwingend richtig. Bei einer Wirkung ohne bekannten Wirkungsmechanismus und ohne möglichen Wechsel der Perspektive ist die Ausgangsbasis der Wirkung nur eine unbewiesene Interpretation.
--- Analogie: Wir empfinden Wind als äußeren Druck. Für einen Gegenstand in einem Windkanal ist es egal, ob die Luft von einer Seite angesaugt oder von der anderen Seite gepustet wird, die Wirkung bleibt gleich. Wenn der Wirkungsmechanismus nicht bekannt ist, ist beides möglich. Für den Gegenstand ändert sich nichts. Ob die Luft von einer Seite von innen angesaugt wird, oder von der anderen Seite ausgeblasen wird und drückt, ist eine Empfindung der Perspektive. Physikalisch ist das irrelevant, mathematisch ändert sich nichts. ---

Physikalisch ist ein Tausch von Vorzeichen irrelevant, an den mathematischen Verhältnissen ändert sich bei einem Tausch von Vorzeichen nichts. Bei einem Druckmodel statt eines Anziehungsmodells würde sich an den mathematischen Verhältnissen nichts ändern. Ein Wechseln der Vorzeichen ist bei bipolaren Kräften eine Sache der (vorhandenen) Perspektive und ändert am Ergebnis nichts. Eine umgedrehte Perspektive, ein Tausch der Wirkungsrichtung ändert nichts, außer der gewohnten Wahrnehmungsweise. Fast alle Kräfte haben eine Ursache und sind bipolar. Wir sind daran gewöhnt, dass sich die Vorzeichen tauschen lassen, ohne dass sich am Vorstellungsmodell etwas ändert. Da die Anziehung nur eine gewohnte Annahme ist, wurde auch eine Gravitation mit getauschten Vorzeichen geprüft. Wir wissen daher, dass „die Wirkungen der Materie“ ein funktionierendes Modell für einen äußeren Druck nicht zulässt. Die Versuche, die Gravitation mit einem äußeren Druck zu erklären, sind eher historisch und heute nur noch selten. Die Schlussfolgerung, dass dies nicht funktioniert, ist aber heute noch gültig. Allen Versuchen ist gemeinsam, dass sie von Wirkungen der Materie ausgehen. Es wurden nur die Vorzeichen der Gravitation getauscht. Dies ist aber unlogisch, denn die Gravitation ist monopolar, es gibt keine tauschbaren Vorzeichen bei der Gravitation. Es kann nicht, wie bei Bipolaren gewohnt, alles andere unverändert bleiben. Die Anziehung ist eine logische Basisannahme, auf der weitere Annahmen beruhen. Ein einfacher Tausch der Vorzeichen, ohne erneute Überprüfung der Ausgangsbasis von allen Kräften, ist nicht zulässig und ist kein „echter“ Perspektivenwechsel.

Auch in der Logik gelten die Regeln der Vorzeichen. Bei einem Wechsel der logischen Perspektive, einem Tausch von Vorzeichen, gibt es keine neuen logischen Erkenntnisse. In der Logik gilt diese Regel aber nicht für Monopolares. Etwas Monopolares hat keine logisch tauschbaren Vorzeichen. Ein Wechseln der logischen Perspektive ist nicht möglich. Nur Bipolares besitzt eine logisch tauschbare Perspektive. Etwas Monopolares hat kein logisches Außen, es gibt nur innere Eigenschaften. Wir interpretieren die Gravitation als innere Wirkung der Materie. Die Anziehung wird zur monopolaren Kraft mit nur einem Bezugspunkt, der Materie. Es gibt keine Logik mit nur einem Bezugspunkt. Ein einzelner monopolarer Bezugspunkt ermöglicht keine logischen Erkenntnisse. Mit der Interpretation als Anziehung gibt es kein bipolares System für weitere logische Erkenntnisse. Bei einer inneren Wirkung ist die Wirkung immer von einen Mittelpunkt ausgehend. Es gibt kein logisch kausales „Etwas“ vor einem Mittelpunkt. Ein Mittelpunkt ist eine logische Informationsgrenze. Bei einer Wirkung von einem Mittelpunkt, einem Zentrum, darf es kein logisch kausales Außerhalb geben. Bei einer Wirkung von einem Zentrum gibt es keine logisch kausale Information über ein Außerhalb. Mit der Interpretation als Anziehung bleiben die logischen Erkenntnisse auf den inneren Bezugspunkt Materie beschränkt.

Für unsere Empfindung haben wir nur die Perspektive der Materie zur Verfügung. Bei der Gravitation existiert keine wechselbare Perspektive. „Echte“ Kräfte können ihre Wirkung nur mit einer Gegenkraft entfalten. Ohne Gegenkraft „verpufft“ eine Wirkung ins Nichts. Fast alle Kräfte sind deshalb bipolar und die Perspektive ist wechselbar. Die Anziehung ist eine nur innere Kraft, eine Gegenkraft, ein Gegenpol ist nicht vorhanden. Es gibt keine tauschbaren Vorzeichen. Eine monopolare Kraft besitzt keine Gegenseite, auf der Gegenseite ist „Nichts“. Es existiert kein logischer Bezugspunkt für ein Druckmodell. Die Wirkungsrichtung ist eine Empfindung, die sich auf einen Mittelpunkt bezieht. Ein Punkt hat keine Vorzeichen, es existiert kein Raum, der eine wechselseitige Perspektive zulässt. Nur bei „normalen“ bipolaren Kräften gibt es tauschbare Vorzeichen und eine wechselseitige Perspektive. Bei der Anziehung ist die Gegenkraft der Gravitation nicht vorhanden. Die Ursache ist ein imaginäres Inneres der Materie. Bei einem Tausch der Vorzeichen behandeln wir diese Kraft wie eine bipolare Kraft, bei den mathematischen Verhältnissen darf sich nichts ändern. Wenn wir die monopolare Gravitation wie eine bipolare Kraft behandeln, müssen deshalb auch die logischen Voraussetzungen gleich behandelt werden. Bei einem „echten“ Tausch der Vorzeichen, einem „echten“ Wechsel der logischen Perspektive, wird aus einer unbekannten inneren Wirkung der Materie eine unbekannte äußere Wirkung auf die Materie. Die Trägheitskraft kann in dem Fall keine ausschließlich innere Wirkung der Materie sein. Die Vorzeichen der Gravitation lassen sich nicht tauschen ohne Änderung des gesamten logischen und physikalischen Modells. Bei einem Druckmodell ändert sich bei den Wirkungen auf die Materie nichts. Mathematisch bleibt, bei einem Tausch von Vorzeichen alles (fast) gleich. Nur die Einschränkung der logischen Grundlage und die Erklärung für die Wirkungen ändern sich. Eine Erklärung außerhalb der Eigenschaften der Materie wird zulässig – und sogar benötigt.

Mit unserem Modell der Anziehung gibt es kein kausales/ursächliches „Außen“. Die Anziehung wäre sonst keine Anziehung mehr. Bei einer Anziehung darf nichts den Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz überschreiten. Die Wirkungen der Materie dürfen nicht überschritten werden. Die Anziehung wird zur kausalen Basis der Logik. Die Lichtgeschwindigkeit wird zur logisch kausalen Grenze. Jede Ursache muss sich innerhalb der Lichtgeschwindigkeit befinden. Dass es kein kausales Außen gibt, wird sensorisch bestätigt. Keine Wirkung ist schneller als Lichtgeschwindigkeit. Nur, eine Sensorik erfasst Wirkungen - aber nicht zwingend die Ursache, die kausale Ausgangsbasis der Wirkung. Jede Wirkung und jede Veränderung ist eine Auswirkung durch eine Ursache. Jede Sensorik erfasst nur die Veränderungen und Auswirkungen durch eine Ursache – aber nicht die Ursache selbst. Analogie: - Die sensorische Wahrnehmung, dass es wärmer wird, sagt nichts darüber aus ob die Heizung oder der Ofen die kausale Ursache der Veränderung ist. - Es gibt keine Sensorik für Ursachen. Veränderungen lassen sich auch ohne Erfassung der Ursache wahrnehmen. Eine Ursache, die kausale Begründung für eine Wirkung, wird immer logisch generiert.

Eine Sensorik kann nie den Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz überschreiten. Es ist physikalisch vorgegeben, dass wir sensorisch nichts Schnelleres als Lichtgeschwindigkeit beobachten können. Der Rückschluss, dass bei einer sensorisch wahrgenommenen Wirkung, einer Veränderung, sich auch die Ursache der Veränderung im Bereich der sensorischen Wahrnehmung befinden muss, ist eine unbegründete Interpretation. Eine Sensorik erfasst Wirkungen, aber keine Ursachen. Die innere Anziehung setzt voraus, dass die Ursache einer Wirkung, einer Veränderung, sich im Eigenschaftsbereich der Materie befinden muss. Bei einer nur inneren Wirkungsbasis der Materie ist es ursächlich (kausal) vorgeben, dass die Ursache einer Beobachtung sich nur innerhalb der Materieeigenschaften befinden darf. Es ist „nur“ logisch vorbestimmt, dass die kausale Ursache einer Veränderung sich nicht außerhalb der Lichtgeschwindigkeit befinden darf. Dass wir nicht schnelleres als die Lichtgeschwindigkeit beobachten können, ist nur eine Bestätigung unserer physikalischen Grenze. Mit einer sensorischen Beobachtung lässt sich keine kausale/ursächliche Grenze bestimmen. Es gibt keine Sensorik für Ursachen. Dass sich die Ursache im Bereich der Lichtgeschwindigkeit befinden muss, ist kausal vorgegeben und bestätigt nur die vorgegebene logische Grenze. Das logisch kausale System der nur inneren Ursache - wird durch die Annahme, dass sich auch die Ursache einer beobachteten Wirkung innerhalb des Wirkungsbereiches befinden muss - selbstbeweisend. Die sensorische Beobachtung, dass nichts schneller als Lichtgeschwindigkeit ist, ist keine zwingende Bestätigung, dass auch die Ursache dafür nicht schneller ist. Die innere Ursache bleibt eine unbewiesene Basisannahme – auf der unser gesamtes logisch kausales System beruht. Die sensorische Bestätigung der kausalen Basis, der Ursache, ist nur eine scheinbare Bestätigung. Für die Messung einer Wirkung muss die Ursache der Wirkung nicht bekannt sein. Akausales kann messbar und berechenbar sein. Auch die Mathematik bestimmt nur die mathematischen Verhältnisse von Etwas. Für diese Bestimmung muss die Ursache des Etwas aber nicht bekannt sein. Eine Ursache wird immer logisch kausal generiert. Eine Ursache kann nicht allein sensorisch bestimmt werden. Wenn wir für sensorisch wahrgenommene Wirkungen und Veränderungen die Ursache nicht kausal zuordnen können - wenn etwas nur messbar und berechenbar aber nicht kausal (= ursächlich) bestimmbar ist - können wir nicht davon ausgehen, dass unsere kausale Basis – und die daraus resultierenden logischen Grenzen - gesichert stimmen.

Aus der sensorischen Beobachtung, dass nichts schneller als Lichtgeschwindigkeit ist, haben wir geschlossen das auch keine Ursache schneller ist. Die Grenzeigenschaft der Materie, die Lichtgeschwindigkeit, wird zur ursächlichen Basis von Raum und Zeit. Es gibt aber keine Sensorik für Ursachen. Der Rückschluss, dass keine Ursache schneller als Lichtgeschwindigkeit sein darf, ist unbegründet. Der Rückschluss beruht nur darauf, dass es mit einer Anziehung auch keine logische Ursache außerhalb des eigenen Eigenschaftsbereiches geben darf. Der Rückschluss ist ein Zirkelschluss. Ein Zirkelschluss bildet immer einen logischen Kreis, einen logischen Selbstbeweis. Durch den unbegründeten Rückschluss wird das logisch kausale System der inneren Ursache selbstbestimmend und nicht logisch kausal/ursächlich überschreitbar. Die Basisannahme, dass keine Ursache schneller als Lichtgeschwindigkeit ist, beruht auf einem Zirkelschluss. Die Lichtgeschwindigkeit ist keine ursächlich gesicherte Basis von Raum und Zeit. Die Lichtgeschwindigkeit ist nur die gesicherte Grenzeigenschaft der Materie.

Seit Kopernikus wissen wir, dass kausale Basis und logische Basis sich untrennbar gegenseitig bestimmen und ein logisch kausales System bilden. Die Gravitation ist eine Basiswirkung der Materie. Mit der Interpretation der Gravitation als Anziehung gehen wir davon aus, dass es kein kausales „Außerhalb“ der Materie gibt. Alles „Außerhalb“ wird akausal und damit unlogisch. Bei einer Anziehung darf es bei allen Folgeüberlegungen kein logisches „Außerhalb“ der Materieeigenschaften geben. Innere Anziehung und kausales Außerhalb schließen sich einander logisch aus. Nur die Materie kann die kausale Ursache von alle Wirkungen sein. Die innere Anziehung wird die kausale Basis von allen logisch kausalen Folgeüberlegungen. Die Anziehung beruht einzig allein auf der gewohnten Vorstellung und darauf, dass alle Folgeüberlegungen ein mathematisch schlüssiges Modell bilden. Für die Zeit und für die Gravitation gibt es aber nur ein Messsystem. Für die Entstehung, für die Zeitrichtung selbst und die Ursache der Gravitation selbst, gibt es kein logisch mathematisches Modell. Diese Vorstellungen sind akausal und beruhen auf einer mathematischen Definitionslücke, einer Singularität. Das logisch mathematische Modell zeigt auf, dass auf diesen Gebieten eine mathematische Singularität besteht. Die Logik folgt der kausalen Basis. Eine logische Basis kann sich immer nur selbst beweisen oder alles ist ungültig. Die Mathematik folgt nur der Logik. Ein komplexes mathematisches Modell gab es auch beim geozentrischen Modell. Seit Kopernikus wissen wir, dass die Mathematik selbst keine kausale Basis ändern kann. Die Mathematik beruht auf einem logisch kausalen System. Die Mathematik selbst ist aber kein Beweis für die kausale Basis des Systems. Logik und Mathematik sind „nur“ Folgerungen der kausalen Basis und können nur durch Akausales aufzeigen, dass die kausale Basis nicht stimmt - aber nicht die kausale Basis des eigenen Systems ändern. Das gesamte logisch kausale System würde ungültig. Alle logisch mathematische Folgeüberlegungen und Erklärungen würden ungültig und sich ändern. Die mathematischen Verhältnisse sind aber bewiesen und dürfen sich nicht ändern.

Dass bei einer Wirkung von außen, statt von innen, die bewiesenen mathematischen Verhältnisse nicht mehr gleich sein könnten, war aber auch schon damals ein Argument gegen Kopernikus Modell. Durch Kopernikus Modell änderten sich aber nur die kausalen Erklärungen für die mathematischen Verhältnisse. Es änderten sich „nur“ die mathematischen Vorzeichen aber nicht die Verhältnisse selbst. Mit der Anziehung gibt es keine äußere Ursache. Die Anziehung wäre sonst keine Anziehung mehr. Das Problem ist aber, dass die Anziehung nur eine akausale Annahme ist, bei der es auch keine äußere kausale Ursache geben darf. Ein ursächliches Außerhalb lässt sich nur postulieren aber nicht logisch kausal ableiten. Jedes postulierte kausale Außerhalb zerstört aber die kausale Basis für das gesamte logisch kausale System und damit auch das logisch mathematische Modell. Unsere logisch mathematische Grenze basiert auf der unbewiesenen Anziehung – und damit auf dem logischen Glauben, dass ausschließlich Materie existiert. Die Lichtgeschwindigkeit als nur innere kausale Grenze ist aber nur logisch selbst bestätigend. Die sensorische Bestätigung der nur inneren Ursachen ist nur eine scheinbare Bestätigung. Mit unserer Sensorik ist nicht ausgeschlossen, dass die Veränderung durch die Gravitation „nur“ eine Auswirkung ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir „nur“ Auswirkungen wahrnehmen. Bei der Anziehungswirkung der Gravitation ist die Lichtgeschwindigkeit eine gesicherte Grenzeigenschaft und ein gesicherter Bezugspunkt - innerhalb der Materie. Bei einer äußeren Auswirkung auf die Materie würde sich dieser Bezugspunkt nur von innerhalb auf außerhalb der Lichtgeschwindigkeit verschieben. Der logisch mathematische Bezugspunkt würde sich (fast) nicht ändern. Die kausale Ursache der Gravitation muss sich nicht im sensorischen Wahrnehmungsbereich der Materie befinden. Solange es keine kausale Ursache der Anziehung gibt, ist nicht gesichert, dass die kausale Basis der Anziehung ein logisch selbstbeweisendes Modell bildet, das schlicht keine äußere Ursache logisch zulässt. Die Lichtgeschwindigkeit ist die gesicherte innere Grenzeigenschaft der Materie. Solange es keine kausale Erklärung, keine Ursache, für die Anziehung gibt, ist die Lichtgeschwindigkeit aber keine gesicherte logisch kausale Grenze für das Universum. Für die Messung einer Wirkung muss die Ursache der Wirkung nicht bekannt sein. Auch akausales lässt sich messen. Mit der Anziehung als angenommene Ursache der Gravitation existiert nur ein nicht logisch kausal überschreitbares, Messsystem für die inneren Eigenschaften der Materie.

Die innere Anziehung und eine unumkehrbare zeitliche Entwicklung sind „selbstverständliche“ Thesen unserer Wirklichkeit. Weder Zeit noch Anziehung sind kausal begründet. Beide Vorstellungen sind akausale, nicht ursächlich begründete Basisannahmen der Wirklichkeit. Aus beiden Vorstellungen lässt sich keine kausal begründbare Wirklichkeit ableiten. Beide Vorstellungen sind logisch gleichwertige Thesen. Auf der These der Anziehung beruhen alle Folgeüberlegungen. Wir gehen damit von der These aus, dass die Anziehungsrichtung als innere Wirkung der Materie die ursächliche begründbare Wirklichkeit abbildet. Für die Anziehung haben wir bisher aber keine Ursache gefunden. Die Anziehung bleibt ursächlich unbegründet und akausal. Auch für die zeitliche Entwicklung und die Entstehung der Materie finden wir keine kausale Begründung. Im Gegenteil: Mit einer Anziehung darf es kein logisch ursächliches Außerhalb der Materie geben. Die Materie muss sich aus sich selbst heraus weiterentwickeln und darf ursächlich nur aus dem Nichts entstehen.

Etwas ohne Ursache muss logisch gleich behandelt werden. Es gibt zwei akausale, ursächlich nicht begründete, Basisannahmen der Wirklichkeit. Beide Thesen sind logisch gleichwertig. Auch die These, dass die unumkehrbare zeitliche Entwicklung die ursächliche Wirklichkeit abbildet, muss geprüft werden. Bei einer kausalen Entstehung und Entwicklungsrichtung muss es ein kausales Außen geben. Bei einer Wirkung von Außen auf die Materie kann die Gravitation keine Anziehung sein. Die Thesen schließen sich einander logisch aus. Nur eine von den beiden Basisthesen der Wirklichkeit kann es logisch kausal geben.

Eine Sensorik kann nie den Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz überschreiten. Bei einen laufenden Prozess müssen sich die Eigenschaften unterscheiden, sonst gibt es keinen Prozess. Die sensorischen Grenzen der beteiligten Substanzen können, bei einem laufenden Prozess, nicht identisch sein. Bei einer Wirkung von „Außerhalb“ auf die eigene Substanz muss die Ursache der Wirkung nicht im sensorischen Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz liegen. Veränderungen lassen sich auch ohne Erfassung der Ursache wahrnehmen. Eine kausale Ursache lässt sich nur logisch kausal, aber nicht sensorisch bestimmen. Die Sensorik für Wirkungen muss die Ursache der Wirkungen und damit auch die Ursache für Veränderungen nicht erfassen. Die sensorische Beobachtung, dass keine Wirkung schneller als Lichtgeschwindigkeit ist, oder auf Materie wirkt, lässt nicht den Rückschluss zu, dass auch die Ursache der Wirkung nicht schneller sein darf. Die Ursache einer Veränderung muss sich nicht innerhalb der Lichtgeschwindigkeit befinden. Wir nehmen die Zeit als einen laufenden unumkehrbaren Prozess wahr. Wenn die Materie an einem laufenden Prozess beteiligt ist, darf sich die beteiligte Substanz nicht im gleichen sensorischen Eigenschaftsbereich befinden. Es wäre „normal“, dass die beteiligte Substanz sich außerhalb unserer Sensorik befindet. Wir könnten nur die Auswirkung des Prozesses sensorisch wahrnehmen aber nicht die Ursache. Zeit und Entstehung sind Phänomene, die nur mit einen „Außerhalb der Materie“ kausal erklärbar sind. Mit einer Anziehung gibt es kein logisch kausales System für ein Außerhalb. Kopernikus ordnete ein vorher unbekanntes und akausales „Außerhalb“ kausal neu zu und erweiterte, mit seinem Postulat, das logisch kausale System und das Raummodell. Wir wissen inzwischen, dass unsere wahrnehmbare baryonische Materie nur den kleinsten Teil des Universums abbildet und der größte Teil des Universums aus einer nicht wahrnehmbaren Substanz besteht. Mit unserem Modell hat diese Substanz die gleiche logisch kausale Grenze wie die Materie. Mit der Basisannahme der Anziehung gibt es keine logische Grundlage, um diesem Teil eigenständige Eigenschaften zuzuordnen. Der Raum wird ausschließlich von den Eigenschaften der Materie bestimmt. Mit dem Wissen muss auch überdacht werden, ob unsere kausale Basis stimmt.

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.