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Vorwort
Unsere Materie entsteht aus dem Nichts. Eine Entstehung aus dem Nichts ist ein extremes Paradox. Es stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage Denken und Logik beruhen, wenn dies zu der Schlussfolgerung führt, dass wir aus dem paradoxen Nichts entstanden sind.

Vor Kopernikus gab es keine logisch kausale Entwicklung und Entstehung der Erde. Mit dem Vorstellungsmodell der Erde als Zentrum war die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung der Erde nur göttlich erklärbar. Die Erde konnte nur aus dem „göttlichen Nichts“ entstehen. Durch Kopernikus Modell mit der Sonne als Zentrum ergab sich in Folgeüberlegungen eine logisch kausale Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde. Wir haben mit Kopernikus, dass einzige Beispiel für die Umwandlung eines Vorstellungsmodells mit einer unlogisch akausalen Entwicklung - zu einem Vorstellungsmodell mit einer logisch kausalen Entwicklung und einer Entstehung aus etwas.

Bei unserem Vorstellungsmodell des Universums kommen wir inzwischen erneut zu der Schlussfolgerung, dass die Materie aus dem „Nichts“ entsteht und die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung logisch unerklärlich ist. Bei der Urterie Theorie geht es um die Bestimmung der logischen Informationsgrenze durch das jeweilige Vorstellungsmodell. Eine logische Ausgangsbasis kann sich nur selbst beweisen, da immer alle Folgeüberlegungen betroffen sind. Die Änderung einer logischen Basis führt immer dazu, dass alle Folgeüberlegungen ungültig werden. Eine logische Basis ist unveränderlich. Es stellt sich die Frage auf welcher logischen Basis unser Modell beruht und welche logische Basis Kopernikus für sein Raummodell geändert hat.

1 Das logisch kausale System und die Informationsgrenze vor Kopernikus

Die Sichtweise, dass die Erde als Zentrum damals nur auf einer theologischen Vorstellung beruhte und die Auffassung, dass Einstein die Ursache von Zeit und Gravitation erklärt hat, sind weit verbreitet. Diese Auffassungen stimmen aber nicht. Einstein erklärt den engen Zusammenhang von Gravitation, Zeit und Raumvorstellung, aber nicht die Ursache dieser Vorstellung. Die Ursache von Raum, Zeit und Gravitation bleibt unbekannt.

Wir gehen heute oft davon aus, dass nur die mittelalterliche kirchliche Ignoranz und ein kirchliches Dogma Kopernikus Modell verhinderten. Nur - vor Kopernikus gab es noch keinen Anlass, dass die Theologie sich mit der Thematik beschäftigte. Es gab noch keinen Konflikt. Das Dogma ist ein nachträglicher Mythos. Auch ein Mythos ist ein Glaube. Wenn wir heute davon ausgehen, dass nur der theologische Glaube neue Ideen und Erkenntnisse verhindert hat, ist dies selbst ein (Erkenntnis verhindernder) Glaube. Damals waren Theologie und Wissenschaft nicht getrennt. Auch Kopernikus war Theologe. Sein Werk war aber eine logisch mathematische Abhandlung ohne Theologie. Aus seiner Korrespondenz geht hervor, dass er sich Sorgen um seinen logisch mathematischen Ruf machte – aber nicht um seinen theologischen Ruf. Kopernikus änderte die Basis des gesamten logisch kausalen Systems. Er änderte damit auch die Basis für das gesamte logisch mathematische System und war sich nicht sicher, ob seine Beweisführung reicht. Über die Meinung der Mathematiker machte er sich Sorgen aber nicht über die Meinung der Theologen. In seinem Werk und in seinen Briefen findet sich kein theologischer Hinweis auf einen Glaubenskonflikt. Es gab schlicht (noch) keinen. Sonne oder Erde als Zentrum war ein logisch mathematischer Diskurs. Aus Kopernikus Vorrede zu seinem Buch, an den Papst:
- Es wird aber vielleicht nicht so sehr darüber Deine Heiligkeit erstaunt sein, (...) wie es mir in den Sinn gekommen sein mag, entgegen der anerkannten Meinung der Mathematiker, ja nahezu entgegen allen gesundem Menschenverstand zu wagen, mir irgendeine Bewegung der Erde vorzustellen. -*
* Nicolaus Copernicus - Das Neue Weltbild, Hans Zekl, Meiner Verlag 2006, S.71

Es gab noch keinen theologischen Konflikt. Es war (noch) nicht „theologisch verboten“ darüber nachzudenken, ob die Erde oder die Sonne das Zentrum bildete. Es stellt sich die Frage, warum vor Kopernikus (fast) niemand auf diese „einfache“ Lösung kam. Die Sichtweise des theologischen Dogmas behindert, dass wir uns mit den logischen Grundlagen der Modelle vor und nach Kopernikus beschäftigen. Auch vor Kopernikus beruhte das logische System auf Ursache und Wirkung - auf Kausalität. Mit der Dogma Sichtweise ignorieren wir, dass Kopernikus für sein Modell auch die Ausgangsbasis für das Prinzip von Ursache und Wirkung als Postulat verändert hat. Er hat nicht nur ein Modell entworfen, sondern auch die Basis der Logik geändert, auf der alle logischen Folgeüberlegungen beruhten. Kopernikus hat ein neues logisch kausales System entworfen und zusammen mit seinem Modell postuliert. Vor Kopernikus ließ sich der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Erdwirkung“ nicht logisch kausal einordnen. Erst mit seinem Modell gab es die kausale Basis für logische Folgeüberlegungen. Kopernikus hat damals die logische Informationsgrenze neu bestimmt – und mit seinem Modell überschritten. Damals hieß die logische Informationsgrenze nur anders. „Gottes Wirkung kann nur eine (zentrale, innere) Wirkung der Erde sein“ galt damals als logisch bewiesen. Die logisch mathematische Informationsgrenze wurde mit: „ab da an ist es göttlich“ beschrieben. Diese Beschreibung der logischen Informationsgrenze bedeutete aber keine theologische Festlegung. Es bedeutete nur, dass es keine logische Erklärung gibt. Die Begriffe änderten sich, nicht aber der Sinn. Die Zentrale Erde war damals ein logisch bewiesenes Modell.

Es gab auch schon damals Lehrstühle für Logik und Mathematik. Auch vor Kopernikus wurde schon logisch kausal gedacht. Es gibt keine akausale Logik. In der Logik bedeutet der Begriff Akausal nur: ohne Ursache, nicht ursächlich begründet. Wenn die Ursache einer Wirkung nicht bestimmt werden kann, gibt es kein (ursächliches) logisch kausales Modell für die Wirkung. Mit dem Vorstellungsmodell der Erde als Zentrum gingen auch alle Wirkungen ursächlich von der Erde aus. Ein äußerer Bezugspunkt, eine Wirkung von „außerhalb der Erde“ auf die Erde war akausal und damit unlogisch. Innere Wirkungsbasis und ursächliches Außen schlossen einander logisch kausal aus. Das Prinzip von Ursache und Wirkung, die Kausalität, ist die Basis der Logik. Jede Wirkung von „außerhalb der Erde“ auf die Erde zerstörte die kausale Ausgangsbasis, die zentrale innere Wirkung der Erde. Jede Ursache einer Wirkung konnte nur der Erde kausal (ursächlich) zugeordnet werden. Alle logisch mathematische Folgeüberlegungen beruhten auf dieser kausalen Basis. Die Folgeüberlegungen des damaligen logisch kausalen Systems waren sehr komplex und in sich logisch schlüssig. Das logisch kausale System und die logische Informationsgrenze waren durch das Vorstellungsmodell vorgegeben. Das konnte aber damals niemand wissen. Erst Kopernikus Überlegungen zeigten dies auf.

Dass eine zentrale Erde nur ein unlogisches theologisches Modell war, stimmt historisch nicht. Es gab (noch) kein theologisches Dogma. Es gab (noch) keinen Grund für einen theologischen Diskurs. Die zentrale Erde war damals ein in sich selbst logisch schlüssiges Modell. Alle Kräfte konnten monopolar nur von der Erde ausgehen, es gab kein bipolares System. Wenn die Basisannahme nur von einem Zentrum als Ursache von Wirkungen ausgeht, gibt es keine (kausale) äußere Ursache und damit auch keine logische Basis für eine Wirkung von außen. Mit der Basisannahme der nur inneren Ursache gab es kein logisch kausales System für äußere Ursachen. Ein kausales Außen konnte nur postuliert, aber nicht logisch kausal abgeleitet werden. Mit einem postulierten kausalen „Außen“ wäre aber die kausale Basis des gesamten logisch kausalen Systems ungültig. Alle logisch mathematischen Folgeüberlegungen und Erklärungen würden ungültig und sich ändern. Jedes postulierte Außerhalb zerstörte auch das gesamte logisch mathematische Modell - und das Modell selbst. Sonne oder Erde als Zentrum war (noch) ein logisch-mathematischer Diskurs. Die Theologie als Beweisführung war (noch) irrelevant. Die Beweisführung war (noch) logisch kausal und logisch mathematisch. Ein Argument gegen Kopernikus Modell war deshalb, dass eine äußere Wirkung akausal und damit unlogisch ist. Die bewiesenen mathematischen Verhältnisse der Planetenbewegungen und der Erde selber beruhten auf der inneren Wirkung der Erde als Ursache - bei eine Wirkung von außen würden sich alle Erklärungen ändern. Die Erklärungen galten aber als logisch mathematisch bewiesen. Die bewiesenen mathematischen Verhältnisse der Planetenbahnen und auch der Erde selbst könnten bei einer Änderung aller Erklärungen nicht mehr gleich sein. Mit Kopernikus Modell ließen sich die Planetenbahnen aber (noch) nicht besser mathematisch bestimmen. Die monopolare, nur innere Ursache, von allen Wirkungen und Kräften - die nur innere Kausalität der zentralen Wirkungsbasis Erde - galt deshalb als logisch und mathematisch bewiesen. Mit der nur inneren Kausalität war auch der Beginn der Kausalkette festgelegt. Es gab keinen logisch kausalen äußeren Bezugspunkt. Die Erde konnte sich, auch logisch kausal, nur selbstbestimmend aus sich selbst heraus entwickeln und entstehen. Es gab keine logisch kausale Entwicklungsrichtung der Erde. Die Erde konnte logisch kausal nur aus dem göttlichen „Nichts“ entstehen. Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde waren - ohne kausales „Außerhalb“ - nicht logisch kausal ableitbar. Beides war logisch nicht erklärbar und konnte nur „göttlich“ sein. Dass dies so ist, wie sie ist, wurde einfach als logisch unerklärlich hingenommen und galt als logisch unlösbar.

Es gibt keine akausale Logik. Auch heute gilt es als selbstverständlich, dass eine logische Schlussfolgerung kausal sein muss. Dass Kausalität und Logik untrennbare Begriffe sind, ist eine „Selbstverständlichkeit“. Das geozentrische Modell zeigt auf, dass die Kausalität als Basis der Logik keine „Selbstverständlichkeit“ ist. Die kausale Basis für logische Folgeüberlegungen ist nicht selbstverständlich „einfach nur so gegeben“ vorhanden. Auch heute gehen wir davon aus, dass wir für etwas Akausales, etwas mit unbekannterer Ursache, die kausale Ursache nur noch nicht gefunden haben oder das Akausale einfach nicht logisch erklärbar ist. Wir gehen auch heute nicht davon aus, dass etwas Akausales ein Hinweis dafür ist, dass es kein logisch kausales System für das Akausale gibt. Auch damals wurde genauso logisch kausal gedacht wie heute. Die logischen Gesetze haben sich nicht geändert. Ein Außerhalb der Erde war damals „einfach nur“ akausal. Auch damals konnte nicht davon ausgegangen werden, dass etwas Akausales nur die Informationsgrenze des logisch kausalen Systems aufzeigte. Bei dem Modell der nur inneren Wirkungsbasis gab es keinen weiteren Bezugspunkt für die Logik. Ein alleiniger Bezugspunkt ermöglicht keine weiteren logische Erkenntnisse. Die Ursache als kausale Referenz, die kausale Bestätigung der Logik für ein Außerhalb der Erde konnte, vor Kopernikus, nicht abgeleitet werden. In der Logik bedeutet der Begriff Akausal nur: ohne Ursache, nicht ursächlich begründet. Dass Akausales auch bedeuten kann: „Nur deshalb ohne Ursache und damit akausal unlogisch, da die Ursache durch das vorgegebene Modell nicht logisch ursächlich abzuleiten ist“, ist eine Erkenntnis, die es erst durch - und seit Kopernikus gibt.

Beim geozentrischen Modell fehlte die kausale Basis für ein logisches Außerhalb. Es gab dadurch auch keine kausale Basis für ein logisch kausales System, das ein Außerhalb logisch erfassen konnte. Eine Ursache außerhalb der Erde war einfach nur akausal und damit unlogisch. Es gab vor Kopernikus (noch) kein theologisches Dogma. Das „Dogma“ war ein logisch nicht überschreitbares, geschlossenes, logisch kausales System und Modell. Für die damaligen Logiker gab es kein praktisches Beispiel, das eine kausale Ausgangsbasis - und die daraus resultierenden logischen Prinzipien - logisch selbstbeweisend sein könnten. Es gab schon Erwägungen, dass eine logische Basis sich nur selbst beweisen kann, da immer alle Folgeüberlegungen betroffen sind. Es gab aber noch kein Beispiel dafür, dass dies auch für das gesamte logische System gelten könnte. Das praktische Beispiel gibt es erst seit und durch Kopernikus. Damals ging man nicht davon aus, dass ein Vorstellungsmodell als gesamtes, logisch kausal selbstbestimmend sein könnte.

Dass die Mathematik nur der Logik folgt und dadurch kein eigenes logisches Modell bilden kann, war - vor Kopernikus - eine logische Theorie ohne praktisches Beispiel. Dass bei einer ausschließlich inneren monopolaren Erdwirkung, als unbewiesene kausale Wirkungsbasis - alle logischen Folgeüberlegungen ungesicherte Erkenntnisse sind, gilt erst seit der Kopernikanischen Wende - und durch das praktische Beispiel der Wende - als endgültig erwiesen. Bei unserer heutigen Sicht für die damalige Logik berücksichtigen wir selten, dass die innere Wirkung der Erde damals auch die kausale Basis des logisch kausalen Systems bildete. Es gibt keine akausale Logik. Dass die Kausalität die Basis der Logik ist, gilt als so selbstverständlich, dass wir auch heute kaum daran denken, dass diese Basis nicht selbstverständlich gegeben ist - und wir rückblickend kaum beachten, dass kausale Basis und logische Basis ein untrennbares logisch-kausales System bildeten.

Es gab vor Kopernikus kein Beispiel dafür, dass die kausale Basis für sämtliche logische Folgeüberlegungen ungültig sein könnte. Es ist eine nachträgliche Arroganz, davon auszugehen, dass die damaligen Logiker und Mathematiker nur theologisch verblendet waren. Wir bedenken dabei erneut nicht, dass ein „Außerhalb“ der Erde vor Kopernikus unlogisch akausal war, und erst durch Kopernikus logisch kausal wurde. Vor Kopernikus gingen alle Wirkungen vom Mittelpunkt Erde aus. Eine Ursache ist stets vor der Wirkung da. Es gibt kein logisch kausales „etwas“ vor einem Mittelpunkt. Ein Mittelpunkt ist eine logische Informationsgrenze. Bei einer Wirkung von einem Mittelpunkt aus sind Wirkungen zwingend monopolar. Es gab kein bipolares System für weitere logische Erkenntnisse. Ein einzelner, monopolarer Bezugspunkt ermöglicht keine weiteren Erkenntnisse. Das Modell der nur inneren Wirkung der Erde, ließ ein logisch kausales „Etwas“, außerhalb der Erde, nicht zu. Es gab mit dem Modell keine logische Information über ein Außerhalb. Modell und logisch kausales System bestimmten sich gegenseitig. Das Modell konnte einen logischen Selbstbeweis nicht überschreiten. Die logische Informationsgrenze war eingeschränkt und wurde erst durch Kopernikus Modell geändert / erweitert.

Die Kausalität ist die Basis der Logik und für das logisch kausale System. Eine logische Basis / ein logisches System kann sich nur selbst beweisen, oder wird insgesamt ungültig. Die Mathematik folgt nur der Logik und kann dadurch keine logische Basis und damit auch nicht die eigene kausale Ausgangsbasis verändern. Das logisch kausale System selbst wäre ungültig. Wenn die Ausgangsbasis ungültig wird, werden auch alle logisch mathematischen Folgeüberlegungen ungültig. Die logische Informationsgrenze war durch das damalige Vorstellungsmodell kausal vorgegeben. Es gab vor Kopernikus kein logisches System für eine kausale Wirkung von Außerhalb - auf die Erde. Es gab keine logisch kausale Basis für ein „Außerhalb“. Ein Außerhalb ließ sich nicht kausal zuordnen und damit auch nicht logisch ableiten. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Mathematik zu einem neuen Modell führte. Im Gegenteil: Jedes kausale Außerhalb zerstörte die Ausgangsbasis für das gesamte logisch mathematische Modell. Die Mathematik folgt der Logik und konnte nur das bestehende logisch kausale Modell bestätigen. Eine Wirkung von außerhalb der Erde war akausal und damit ohne logische Basis. Es gab auch mathematisch keinen Hinweis auf ein Außerhalb. Bei einer unbekannten Entstehung bestand das Problem der gegenseitigen Voraussetzung von Logik und Kausalität/Ursächlichkeit. Eine Kausalkette lässt sich ohne kausalen/ursächlichen Grund nicht logisch erweitern. Bei einer unbekannten Entstehung gibt es diese ursächliche Begründung nicht. Es fehlt die logische Basis. Eine unbekannte Entstehung ließ sich nicht ursächlich ableiten ohne Verschiebung der kausalen/ursächlichen Basis. Diese Verschiebung der logischen Basis hatte aber grundsätzlich zur Folge, dass alle Folgeüberlegungen in Frage gestellt wurden. Alle Erklärungen würden ungültig werden. Das Raummodell und die logische Grenze bestimmten sich gegenseitig und bildeten einen logischen Kreis, einen Zirkelschluss. Bei einer Änderung der kausalen/ursächlichen Basis, einer kausalen Entstehung, konnten logische Basis und Raummodell nicht gleich bleiben. Nur kausales konnte logisch gedacht werden und bildet die Wirklichkeit. Das gedachte Modell der Wirklichkeit wiederum bestimmte die Grenze des logisch kausal Denkbaren. Die logisch kausale Grenze als Ausgangsbasis der Logik beruhte auf einem selbst bestimmenden Zirkelschluss. Die Entstehung befand sich hinter einer logischen Informationsgrenze. Die Entstehung aus dem göttlichen „Nichts“ war eine logische Konsequenz.

Kausalität und Logik sind untrennbar. Wenn alle Wirkungen von einem Zentrum ausgehen, gibt es keine kausale Ursache außerhalb des Zentrums. Ein Außerhalb bleibt akausal. Eine akausale Logik gibt es nicht. Ein „Außerhalb“ kann dadurch logisch nicht abgeleitet werden. Ohne äußere Ursache gibt es kein logisch kausales System für ein Außerhalb. Das logisch kausale System konnte sich nicht selbst erweitern. Eine äußere Ursache war logisch kausal selbstbestimmend ausgeschlossen. Ein kausales Außerhalb wurde durch Kopernikus postuliert und nicht aus dem bestehenden logisch kausalen System abgeleitet. Die kausale Basis für ein logisches System, dass auch ein Außerhalb logisch erfassen konnte, wurde erst durch Kopernikus mit seinem Modell neu bestimmt.

Kopernikus hat nicht nur ein neues Modell entworfen, er hat für das Modell auch die kausale Basis und damit die logische Informationsgrenze verschoben. Vor Kopernikus gab es den Begriff des selbständigen Raumes nicht. Ein von der Erde unabhängiger, absoluter Raum war unbekannt. Die Planeten umkreisten die Erde innerhalb des Erdmodells. Es gab kein kausales „Etwas“ außerhalb des Erdmodells. Ein Raum, ein „Etwas“ außerhalb des Erdmodells war unbekannt. Kopernikus ordnete - ein vorher unbekanntes und akausales „Etwas“ - kausal neu zu und erweiterte mit seinem Postulat das logisch kausale System. Erst sein Postulat für „eine kausale Wirkung von Außen“, einer äußeren Ursache, ermöglichte sein Modell. Mit dem Postulat änderte er aber auch die kausale Basis des logischen Systems. Alle logisch mathematische Folgeüberlegungen und Erklärungen wurden ungültig und änderten sich. Erst dies ermöglichte, in Folgeüberlegungen, logische Erkenntnisse über ein (nun kausales) „Außerhalb“ der Erde und eine kausale Entwicklung und Entstehung der Erde. Wenn wir nur von einem kirchlichen Dogma ausgehen, ist dies eine nachträgliche Arroganz für die damalige kausale Informationsgrenze der Logik und für die eigentliche Leistung von Kopernikus. Dieser erweiterte das logisch kausale System. Dass er damit die anerkannte logische Basis der Mathematik änderte, war ihm bewusst. Aus diesem Grund sorgte er sich um seinen logisch mathematischen Ruf. Die Raumvorstellung und unser logisches System für ein kausales Außerhalb der Erde existiert erst seit - und durch - Kopernikus. Der Beginn der logischen Kausalkette kann erst seit Kopernikus Modell außerhalb der Erde liegen. Diese „Nebenwirkung“ des neuen Raummodells und der neuen ursächlichen Ausgangsbasis der Logik konnte aber damals noch niemand ahnen. Auch Kopernikus konnte nicht ahnen, dass Folgeüberlegungen eine logisch ursächliche Entstehung der Erde ermöglichen. Dies war nicht beabsichtigt. Kopernikus wollte nur die beim geozentrischen System bestehenden Paradoxien der Planetenbahnen lösen.

Es gibt keine akausale Logik. Auf Kausalität und Kausalgesetz beruhen alle Folgeüberlegungen. Eine Logik braucht kausale Bezugspunkte. Es gab nur den Bezugspunkt Erde. Das logisch Denkbare war eingeschränkt. Es ist ein nachträglicher Mythos, dass Kopernikus gegen theologische Prinzipien verstieß. Dass ausschließlich die Erde als Ursache von allem existierte - war ein „logisch mathematischer Glaube“. Kopernikus verstieß „nur“ gegen einen „logischen Glauben“, gegen die damalige kausale Basis der Logik und die daraus resultierenden logischen Prinzipien. Er änderte die Ausgangsbasis für das gesamte logisch mathematische Modell. Ein kirchliches Dogma, mit der Erde als Zentrum, gab es zu Zeiten von Kopernikus (noch) nicht. Auch heute haben wir mit unserem Vorstellungsmodell des Universums für eine gerichtete zeitliche Entwicklung keine kausale Erklärung und halten eine Entstehung aus dem „paradoxen Nichts“ für normal. Das „kirchliche Dogma“ ist mit dem neuen Namen „Informationsgrenze“ wieder da. Das „Dogma“ war nur kurz verschwunden. Der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Erdwirkung“ existierte vor Kopernikus logisch kausal nicht. Eine Wirkung von „Außerhalb der Erdwirkung“ auf die Erde war akausal und damit unlogisch. Heute existiert der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Materiewirkung“ logisch kausal nicht. Heute gilt eine Wirkung von „außerhalb der Materie“ auf die Materie als akausal und damit als unlogisch. Die Begriffe haben sich geändert: Statt göttliche Grenze sagen wir heute logische Informationsgrenze. Aus göttlicher Entwicklungsrichtung (der Erde) mit Entstehung aus dem göttlichen Nichts - wurde eine akausale zeitliche Entwicklungsrichtung (der Materie) mit Entstehung aus einem paradoxes Nichts. Die logische Paradoxie einer Entstehung aus dem Nichts, lässt sich nicht auflösen. Es bleibt immer eine Definitionslücke. Eine Definitionslücke wird mathematisch als Singularität bezeichnet. Auch unser Urknallmodell beruht auf einer Entstehung aus einer ursprünglichen Singularität - aus vielen möglichen Universen bleibt zufällig jenes Universum übrig, bei dem die Wirkungsgesetze mit uns übereinstimmen. Die Paradoxie wird nicht aufgelöst, sondern mit möglichen parallelen Strukturen, die sich aus der Definitionslücke ergeben könnten, scheinbar erklärt. Die mathematische Singularität, die Definitionslücke für parallele Erklärungsmöglichkeiten, gibt es aber wegen der logischen Paradoxie. Die Paradoxie wird durch parallele Strukturen aufgelöst. Die Möglichkeiten, die sich aus dem Paradox ergeben, werden untersucht. In der Logik bedeutet ein Paradox aber grundsätzlich, dass eine Ausgangsüberlegung nicht stimmt. Die Ausgangsüberlegungen müssen untersucht werden, nicht die parallelen Erklärungsmöglichkeiten durch das Paradox. Singularität ist das moderne physikalische Synonym für ungeklärt und gottgegeben. Die logischen Umstände haben sich nicht geändert; sie wiederholen sich. Von Kopernikus wurde „nur“ mit, und durch, seinem Modell eine logisch mathematische Singularität, eine Paradoxie der Planetenbahnen, beseitigt - aber kein Dogma. Das theologische Dogma ist ein nachträglicher Mythos, der historisch nicht stimmt. Das „Dogma“ war ein „logischer Glaube“ und eine logische Informationsgrenze - die wir erneut für normal halten und nur begrifflich anders bezeichnen.

Kopernikus veröffentlichte seine Überlegungen 1543. Das Dekret gegen sein Modell wurde aber erst 1633 erlassen. Vor dem Dekret wurde sein Modell (auch) logisch/mathematisch diskutiert. Fast alle „Gebildeten“ waren sich damals sicher, dass das bestehende Modell, mit der Erde als kausales Zentrum, absolut mathematisch bewiesen war. So wie wir heute von unserem Modell überzeugt sind, dass es mathematisch bewiesen ist. Es galt als erwiesen, dass bei einer Wirkung von außen, sich alle Erklärungen ändern würden und damit auch die bereits bewiesenen, mathematischen Verhältnisse nicht gleich bleiben könnten. Die innere Wirkung der Erde war damals die kausale Ausgangsbasis der Logik. Die innere Wirkung der Erde bildete damals ein in sich geschlossenes, logisches System. Das dieses logisch kausale System selbstbeweisend war und keine logische Erkenntnisse über ein „Außen“ zuließ, ist eine - erst infolge durch Kopernikus Modell – und lange nach ihm - bewiesene Erkenntnis. Es gab, mit der Erde als Zentrum, für alles eine mehr oder minder logische Erklärung, nicht anders als heute. Kopernikus galt damals als mathematisch unbewiesen und eine äußere Wirkung als akausal und damit als unlogisch. Es gab keine logisch mathematische Notwendigkeit, das Vorstellungsmodell zu ersetzen. Das Hauptwerk von Kopernikus wurde 1616 auf den Index gesetzt, aber nicht verboten. Es durfte von da an nur mit dem Hinweis erscheinen, dass das heliozentrische System ein bloßes unbewiesenes mathematisches Modell sei, was es zu dem Zeitpunkt in der Tat auch war. Es war nur ein wenig bewiesenes Postulat für eine neue kausale Ausgangsbasis der gesamten Logik.

Das logische System von Kopernikus war damals nur ein unbewiesener Lösungsansatz, der nur sehr wenige überzeugte. Galilei war überzeugt. Der Papst war ein ehemaliger Schüler von Galilei. Dieser wandte sich an ihn und wurde von Papst ermutigt, über das kopernikanische System zu publizieren, solange er dieses als Hypothese und Wissensdiskurs behandle. Was er nicht tat. Er veröffentlichte 1632 sein Werk nicht in Latein, der Sprache der Gebildeten, sondern in Italienisch. Er wandte sich damit an das Volk und verstieß damit absichtlich gegen die Auflage des Wissensdiskurses (unter Gebildeten). Galilei behauptete in seiner Schrift, dass sich durch dieses neue Modell die Planetenbahnen mathematisch exakter bestimmen ließen. Er unterschlug dabei aber die neuesten Methodiken des geozentrischen Modells. Das neue heliozentrische Modell bot eine einfache Lösung für die Paradoxien der Planetenbahnen; es war zu der Zeit dem Modell von Tycho Brahe aber mathematisch nicht überlegen. Zudem verulkte er in seiner Schrift die vorherrschende geozentrische Sichtweise von Kollegen und die des Papstes und kennzeichnete diese Sichtweise als dumm und lächerlich. Erst diese „Arroganz“ führte 1633 zur Anklage gegen ihn und zum päpstlich bestätigten Dogma - mit der Erde als Zentrum. Erst infolge des Prozesses kam es zum strikten kirchlichen Dogma, mit strikter Ablehnung des neuen Modells. Wir beachten nicht, dass das geozentrische Modell auch ein logisch mathematisch bewiesenes Modell war. Es gab keinen logisch mathematischen Grund dafür, dieses bestätigte Modell zu ändern. Auch Galilei konnte nicht beweisen, dass das Modell von Kopernikus eine bessere mathematische Bestimmung der Planetenbahnen ermöglicht. Zum mathematisch bewiesenen Modell wurde es erst bedeutend später. Dass die mittelalterliche Kirche damals ein mathematisch unbewiesenes Modell schützte, ist ein Mythos. Jeder Mythos und eskalierender Konflikt behindert die Sicht für die eigentliche Basis des Konfliktes.

Vor Kopernikus war auch das geozentrische Modell ein logisch mathematisch bewiesenes Modell. Beim geozentrischen Modell umkreisten die Planeten die Erde. Um die paradoxe Kollision von Planeten zu verhindern, brauchte dies Modell ein sehr komplexes und sehr kompliziertes, aus mehreren parallelen Schalen bestehendes System. Die Paradoxie wurde durch parallele Strukturen aufgelöst. Paradoxien zeigten auf: Eine kausale Basisannahme stimmte nicht. Die Mathematik basierte auf der geozentrischen Basisannahme. Die Mathematik kann nur der Logik folgen. Es gab bis Kopernikus keine mathematischen Beweise für eine heliozentrische Basisannahme. Sie waren schlicht nicht logisch kausal zulässig. Kopernikus Modell bestach nicht durch eine bessere mathematische Bestimmung sondern durch die Auflösung von Paradoxien bei den Planetenbahnen. Sein Modell der Planetenbahnen war bedeutend einfacher und frei von Paradoxien. Das neue heliozentrische Modell von Kopernikus lieferte aber keine bessere mathematische Bestimmung der Planetenbahnen. Dies geschah erst lange nach seiner Zeit. Mathematisch war sein Modell kaum begründet. Er sorgte sich zu Recht, dass sein Modell von den Mathematikern abgelehnt wird. Kopernikus Lösung war eine logisch philosophische Lösung für die paradoxen Grenzen des bestehenden logisch kausalen Systems. Mit seiner Lösung wurde aber auch die Ausgangsbasis für alle Folgeüberlegungen und Erklärungen ungültig. Es war nicht theologisch begründet, warum damals kaum jemand diesen Lösungsvorschlag akzeptieren und nachvollziehen konnte.

Mit dem Mythos des Theologischen Dogmas gehen wir davon aus, dass die Ignoranz - für die ursächliche (=kausale) Wirklichkeit - nicht auf einem logischen System beruhte. Mit dem Mythos wird ignoriert, dass auch vor Kopernikus die Wirklichkeit auf einem logischen System beruhte. Warum auch das geozentrische Modell ein mathematisch bewiesenes Modell war, wird durch den Mythos irrelevant. Die kausale Ausgangsbasis, als logische Informationsgrenze, vor und nach Kopernikus wurde deshalb nicht verglichen. Die Frage nach der logischen Ausgangsbasis, auf der alle Folgeüberlegungen der jeweiligen Modelle beruhen, wurde nie gestellt. Wir gehen heute davon aus, dass ein mathematischer Beweis die Wirklichkeit abbildet. Nur logisch mathematisch bewiesenes gilt als kausale Wirklichkeit. Das galt aber auch schon damals. Es gibt nur bei eskalierenden Konflikten keine obere Entscheidungsgewalt mehr.

Vor Kopernikus konnte eine Ursache für Wirkungen nur der zentralen Erde kausal (=ursächlich) zugeordnet werden. Die nur innere Ursache der Erde bildete die kausale Basis für das logische System von Ursache und Wirkung. Der Begriff akausal bedeutet nur: ursächlich nicht begründet. Ohne ursächliche Begründung ist eine Ausgangsbasis keine gesicherte logische Basis und keine ursächlich gesicherte Wirklichkeit. Die Erde entstand aus dem göttlichen „Nichts“ und war damit nicht ursächlich begründet. Dass bei einer Entstehung aus dem göttlichen „Nichts“ die Erde nicht ursächlich begründet war, konnte damals niemand wissen. Kopernikus änderte die ursächliche Basis für das gesamte logische System. Dass diese Änderung der kausalen Basis, in Folgeüberlegungen, zu einer nicht mehr göttlichen Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde führen würde, - konnte damals keiner ahnen. Auch Kopernikus und Galilei nicht. Die Argumentation gegen das Modell beruhte deshalb auch nicht darauf.

Das logisch kausale System beruhte damals - mit allen Folgebelegungen - auf der ursächlich nicht begründeten und unbewiesenen inneren (akausalen) Wirkungsbasis Erde. Die Folgeüberlegungen einer logischen Ausgangsbasis können nie die logische Ausgangsbasis verändern, ohne dass alle Folgeüberlegungen betroffen sind. Eine logische Basis kann sich nur selbst beweisen oder alles wird ungültig. Die nicht ursächlich begründete logische Basisannahme war nur ein „logischer Glaube“. Die (eigentlich akausale, ursächlich nicht gesicherte) logische Basis der inneren Erdwirkung bildete bei Folgeüberlegungen ein komplexes Modell, um die logische Ausgangsbasis aufrecht zu erhalten. Das Modell der inneren Wirkungsbasis der Erde war ein logisch selbstbestimmendes komplexes Modell. Eine alternative logische Basis lässt sich nie logisch und damit auch nie mathematisch ableiten. Nur Akausales und Paradoxien können aufzeigen, dass eine logische Basis nicht stimmt. Eine alternierende, logisch kausale=ursächliche Basis lässt sich nur postulieren. Was Kopernikus tat. Seine postulierte alternative logisch kausale Basis hatte aber zwingend zur Folge, dass alle Folgeüberlegungen und Erklärungen ungültig wurden. Ein von der Erde unabhängiger, absoluter Raum und eine logisch mögliche Erklärung für die ursächliche Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde gab es erst durch das Postulat von Kopernikus.

Unser System beruht auf der inneren Anziehung der Materie. Alle physikalischen Gesetze und alle Folgeüberlegungen beruhen darauf. Auch die von Einstein. Die Ursache der Anziehung ist aber unbekannt und damit eine ursächlich nicht bewiesen Annahme. Die Anziehung ist akausal. Die Anziehung ist eine ursächlich nicht gesicherte (akausale) Ausgangsbasis, auf der unser gesamtes logisch kausale Modell beruht. Es gibt für Zeit und Gravitation kein kausales Modell. Für beides gibt es, durch Einstein, ein komplexes mathematisches Modell, von dem wir – wie damals – überzeugt sind, dass dies Modell die kausale Wirklichkeit des Raumes abbildet. Nur, das Modell ist nicht kausal (=ursächlich) begründet und auch Akausales lässt sich messen und berechnen. Durch Einstein gibt es ein hervorragendes Messsystem – aber kein kausales (=ursächliches) Modell. Es gibt auch bei Einsteins Modell keine kausale Ursache für Zeit und Gravitation. Beides wird berechenbar, bleibt aber akausal. Eine Ursache, worauf die Gravitationskraft beruht und warum die Zeit sich nur in einer Richtung entwickelt, bleibt auch mit dem Modell unbekannt. Woher die Kraft der Gravitation kommt sowie ein zwingender Zeitpfeil wird deshalb noch gesucht. Die Zeitrichtung, eine gerichtete Entwicklung der Materie – und damit auch die Entstehung der Materie – bleibt, bei seinem Modell, akausal. Akausales ist entweder logisch noch nicht erfasst – oder logisch nicht erfassbar. Es gibt die Möglichkeit, dass wir die kausale Ursache schlicht noch nicht gefunden haben - oder es gibt die Möglichkeit, dass die Ursache sich hinter einer kausalen Informationsgrenze befindet und es kein logisch kausales System für die Ursache gibt.

Alle physikalischen Gesetze basieren auf der Anziehungskraft. Solange die kausale Ursache der Anziehung nicht bekannt ist, ist dies aber nur eine akausale Annahme. Die Anziehung ist nur eine gewohnte Interpretation. Wir interpretieren die Gravitation als monopolare innere Wirkung der Materie und suchen die Ursache der Gravitation. Bei einer inneren Wirkung ist die Wirkung aber immer von einen Mittelpunkt ausgehend. - Nur, es gibt kein logisch kausales „Etwas“ vor einem Mittelpunkt. Ein Mittelpunkt ist eine logische Informationsgrenze. Bei einer Wirkung von einem Mittelpunkt sind Wirkungen zwingend monopolar. Es gibt kein bipolares System für weitere logische Erkenntnisse. Ein einzelner monopolarer Bezugspunkt ermöglicht keine weiteren Erkenntnisse. Das Modell, der nur monopolaren inneren Wirkung der Erde, ließ ein logisch kausales „Etwas“, außerhalb der Erde, nicht zu. Es gab mit dem Modell keine logisch kausale Informationen über ein Außerhalb. Die Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde war akausal und selbstbestimmend. Das Modell konnte einen logisch kausalen Selbstbeweis nicht überschreiten. Das logisch kausale System war eingeschränkt. Entwicklung und Entstehung der Erde konnten nur „göttlich“ sein. Die kausale Informationsgrenze wurde erst durch Kopernikus Modell geändert/erweitert. - Bei unserem derzeitigen Modell ist die Entwicklungsrichtung der Materie akausal und die Entstehung beruht auf einer Singularität. Die Begriffe Akausal und Singularität bedeuten aber auch nur: Nicht logisch mathematisch definierbar. Auch bei unserem Modell ist die zeitliche Entwicklungsrichtung und die Entstehung der Materie „göttlich“. Wir haben nur die Begriffe geändert. Es stellt sich die Frage, wie logisch kausal selbstbestimmend unser Modell ist.

 

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