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 ( Ur-terie Theorie, grobe Kurzfassung)

Hinweis: Bei dieser groben Kurzfassung sind die Aspekte nur sehr verkürzt dargestellt. Für Quellennachweise und ausführliche Darstellung bitte die Originalfassung lesen.

Vorwort
Unsere Materie entsteht aus dem Nichts. Eine Entstehung aus dem Nichts ist ein extremes Paradox. Es stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage Denken und Logik beruhen, wenn dies zu der Schlussfolgerung führt, dass wir aus dem paradoxen Nichts entstanden sind.

Vor Kopernikus gab es keine logisch kausale Entwicklung und Entstehung der Erde. Mit dem Vorstellungsmodell der Erde als Zentrum war die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung der Erde nur göttlich erklärbar. Die Erde konnte nur aus dem „göttlichen Nichts“ entstehen. Durch Kopernikus Modell mit der Sonne als Zentrum ergab sich in Folgeüberlegungen eine logisch kausale Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde. Wir haben mit Kopernikus, dass einzige Beispiel für die Umwandlung eines Vorstellungsmodells mit einer unlogisch akausalen Entwicklung - zu einem Vorstellungsmodell mit einer logisch kausalen Entwicklung und einer Entstehung aus etwas.

Bei unserem Vorstellungsmodell des Universums kommen wir inzwischen erneut zu der Schlussfolgerung, dass die Materie aus dem „Nichts“ entsteht und die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung logisch unerklärlich ist. Bei der Urterie Theorie geht es um die Bestimmung der logischen Informationsgrenze durch das jeweilige Vorstellungsmodell. Eine logische Ausgangsbasis kann sich nur selbst beweisen, da immer alle Folgeüberlegungen betroffen sind. Die Änderung einer logischen Basis führt immer dazu, dass alle Folgeüberlegungen ungültig werden. Eine logische Basis ist unveränderlich. Es stellt sich die Frage auf welcher logischen Basis unser Modell beruht und welche logische Basis Kopernikus für sein Raummodell geändert hat.

Kausalität, logisch kausales System und Grenzen der logischen Informationen durch das System
Viele Menschen glauben, dass alles uneingeschränkt denkbar ist. Vorstellbar ist fast alles. Das Vorstellbare ist nicht das Denkbare. Wir können uns vorstellen, über den Boden zu schweben. Für diese Vorstellung lässt sich keine Ursache zuordnen. Die Vorstellung kann verworfen werden und wird nicht vertieft weitergedacht. Alles unbegrenzt vertieft zu denken sprengt das Denken. Die Ursache / die Kausalität, ist wichtig, damit das Denken fokussiert und nicht gesprengt wird. Vorstellbares und Denkbares unterscheidet sich durch die Kausalität. Es gibt kein akausales Denken. Denken und Logik müssen ursächlich begründet sein.

Wenn wir die Vorstellung, über den Boden zu schweben, aufrecht erhalten wollen, sind wir darauf angewiesen eine Ursache zu generieren / uns vorzustellen. Wir glauben dann, dass es eine mögliche Ursache geben muss, die dies ermöglicht. Auch der Glauben benötigt eine unbekannte Kraft, einen unbekannten Mechanismus als Ursache. Nur mit diesem Glauben kann eine Vorstellung vertieft weitergedacht werden. Auch der Glaube benötigt eine (angenommene) Ursache als Basis des Denkens. Alle Folgeüberlegungen beruhen dann auf dieser angenommenen Ursache. Die Folgeüberlegungen können die gedachte Ursache nicht widerlegen ohne dass die Ursache als Ausgangsbasis der Folgeüberlegungen selbst ungültig wird. Eine (angenommene) ursächliche Basis kann sich bei Folgeüberlegungen grundsätzlich nur selbst beweisen, oder die eigene Basis für alle Folgeüberlegungen wird zerstört. Wenn die ursächliche Ausgangsbasis eines Vorstellungsmodells nicht stimmt oder nicht beweis- oder widerlegbar ist, entsteht immer ein sich selbst beweisendes komplexes Konstrukt - des Glaubens oder des logischen Glaubens.

Wir gehen oft davon aus, dass sich sich Glauben und Logik klar unterscheiden. Nur - es gibt keine akausale Logik. Die Logik bildet ein logisch kausales System. Die Kausalität / Ursächlichkeit ist eine Bedingung des Systems. Die Logik vergleicht und wertet Ursachen. Für Unerklärliches sind wir darauf angewiesen, uns eine mögliche Ursache (vorläufig) vorzustellen um eine ursächliche Erklärung zu finden. Eine angenommene Ursache wird immer auch die ursächliche Basis für Folgeüberlegungen der logischen Kette. Die Widerlegung der angenommenen Ursache bedeutet immer, dass alle Folgeüberlegungen der (auf dieser Ursache basierenden) logischen Kette ungültig werden. Auch eine (angenommene) logisch ursächliche Basis kann sich bei Folgeüberlegungen grundsätzlich nur selbst beweisen, oder die eigene Basis für alle Folgeüberlegungen wird zerstört. Folgeüberlegungen können und dürfen nie die eigene logische Ausgangsbasis logisch widerlegen. Sie können nur durch Widersprüche und Paradoxien die logische Informationsgrenze (die Ungültigkeit) der Ausgangsbasis aufzeigen. Wenn bei Unerklärlichem die angenommene ursächliche Ausgangsbasis eines Vorstellungsmodells nicht stimmt, oder nicht beweis- oder widerlegbar ist, entsteht immer ein sich selbst beweisendes komplexes logisches Konstrukt – um die logische Ausgangsbasis aufrecht zu erhalten. Eine angenommene Ursache bildet bis zur Widerlegung oder Bestätigung der Ursache einen logischen Glauben. Auch eine angenommene (vorläufige) subjektive Ursache kann zu der Ausgangsbasis eines selbstbeweisenden logisch kausalen Systems führen. Bei Unerklärlichem bestimmt die (vorläufig angenommene) Kausalität/Ursächlichkeit des Unerklärlichen auch die logische Informationsgrenze und wird ein, die (vorläufige) denkbare Wirklichkeit, bestimmendes Postulat.

Die kopernikanische Wende ist so lange her, dass wir sie nur für einen einmaligen historischen Zwischenfall halten, der einen theologischen Grundsatz änderte. Nur - vor Kopernikus gab es noch keinen Anlass, dass die Theologie sich mit der Thematik beschäftigte. Es war (noch) nicht „theologisch verboten“ darüber nachzudenken, ob die Erde oder die Sonne das Zentrum bildete. Die theologische Festlegung einer zentralen Erde erfolgte erst 90 Jahre nach der Veröffentlichung von Kopernikus Werk. Es gab auch schon damals Lehrstühle für Logik und Mathematik. Auch damals wurde schon logisch kausal gedacht. Es ist eine nachträgliche Arroganz davon auszugehen, dass die damaligen Logiker nur theologisch verblendet waren. Die Kausalgesetze haben sich nicht geändert. Es gibt keine akausale Logik. Die Logik vergleicht und wertet Ursachen. Logik benötigt ursächliche/kausale Bezugspunkte. Bei einer unbekannten Entstehung existiert dieser ursächliche Bezugspunkt aber nicht. Mit dem Modell der Zentralen Erde gingen alle Ursachen von Wirkungen von der Erde aus. Es gab keinen äußeren, kausalen/ursächlichen Bezugspunkt. Und umgekehrt, ohne äußeren Bezugspunkt musste die Erde der Ausgangspunkt von allen Wirkungen sein. Die Logik, das logisch kausale System bildete einen Zirkelschluss. Die Erde wurde die ursächliche Ausgangsbasis von allen Folgeüberlegungen. Eine zentrale Erde war ein logisch mathematisches Modell und kein nur theologischer Glaube. Die kopernikanische Wende änderte einen logischen Glauben. Kopernikus änderte die vorläufig angenommene ursächliche Ausgangsbasis der gesamten logischen Kette.

Es erfolgt immer erst die Wahrnehmung, dass etwas existiert. Wir sind darauf angewiesen, eine Wirklichkeit des Existierenden zu erstellen. Es gibt nur ein ursächliches Denken. Bei einer unbekannten Entstehung gibt es keine Ursache. Die Erde ließ sich damals nicht ursächlich erklären. Ohne Ursache ist „Etwas“ immer vorhanden. Und umgekehrt, etwas immer Vorhandenes darf keine Ursache haben. Immer vorhanden und Entstehung aus dem „Nichts“ bewiesen sich gegenseitig und bildeten einen Zirkelschluss. Die Entstehung aus dem Nichts ließ sich nicht ursächlich ändern. Es konnte nur ein entsprechendes logisches Modell entstehen. Bei einer Entstehung aus dem Nichts gingen alle Ursachen von der Erde aus. Eine Ursache außerhalb der Erde war akausal. Der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Erde“ existierte damals logisch kausal nicht. Denken und Logik müssen ursächlich begründet sein. Mit einer zentralen Erde gab es kein ursächliches Außen. Jeder ursächliche Bezugspunkt außerhalb der Erde war unlogisch. Vorstellungsmodell und logisch kausale Grenze bestimmten sich gegenseitig. Eine Zentrale Erde mit einer Entstehung aus dem göttlichen „Nichts“ war damals kein nur theologisches Modell. Eine zentrale Erde war eine logisch selbstbeweisendes Modell. Etwas immer vorhandenes kann nur innere Wirkungen haben und kann nur aus dem göttlichen „Nichts“ entstehen, und umgekehrt.

Vor Kopernikus gab es den Begriff des selbständigen Raumes nicht. Ein von der Erde unabhängiger, absoluter Raum war unbekannt. Die Planeten umkreisten die Erde innerhalb des Erdmodells. Es gab kein kausales „Etwas“ außerhalb des Erdmodells / des Vorstellungsmodells. Ein Raum, eine Kraft, ein „Etwas“ außerhalb des Erdmodells war unbekannt und nur göttlich erklärbar. Die Himmelsphären wurden „göttlich angetrieben“. Erst mit Kopernikus Modell war ein kausaler/ursächlicher Bezugspunkt „außerhalb der Erde“ logisch vorstellbar. Kopernikus postulierte einen äußeren Bezugspunkt. Kopernikus wollte nur die beim geozentrischen System bestehenden Paradoxien der Planetenbahnen lösen. Kopernikus Lösung war eine logisch philosophische Lösung für die paradoxen Grenzen des bestehenden logisch kausalen Systems. Mit seinem Postulat wurde aber die Erde als alleinige ursächliche Basis von allen Folgeüberlegungen ungültig. Sein Modell änderte die (angenommene) ursächliche Basis der Logik. Dies bedeute aber auch, dass damals alle Folgeüberlegungen ungültig wurden. Alles musste und konnte neu gedacht werden. Es war nicht theologisch begründet, warum damals kaum jemand diesen Lösungsvorschlag akzeptieren und nachvollziehen konnte. Über die Meinung der Mathematiker machte Kopernikus sich Sorgen, aber nicht über die Meinung der Theologen. Sonne oder Erde als Zentrum war (noch) ein logisch mathematischer Diskurs. Es gab damals (noch) keinen theologischen Konflikt. Unser logisches System für ein kausales Außerhalb der Erde existiert erst seit - und durch - Kopernikus. Die Raumvorstellung, ein logisch vorstellbarer selbständiger und absoluter Raum, ein logischer Bezugspunkt außerhalb der Erde, wurde durch Kopernikus erst ermöglicht.

Vor Kopernikus konnte eine Ursache für Wirkungen nur der zentralen Erde kausal (=ursächlich) zugeordnet werden. Jedes äußere Wirkung war akausal und dadurch nicht logisch erfassbar, nur göttlich erklärbar. Die nur innere Ursache der Erde bildete die kausale Basis für das logische System von Ursache und Wirkung. Der Begriff akausal bedeutet nur: ursächlich nicht begründet. Ohne ursächliche Begründung ist eine Ausgangsbasis keine gesicherte logische Basis und keine ursächlich gesicherte Wirklichkeit. Die Erde entstand aus dem akausalen göttlichen „Nichts“ und war damit nicht ursächlich begründet. Dass bei einer Entstehung aus dem göttlichen „Nichts“ die Erde nicht ursächlich begründet war, konnte damals niemand wissen. Kopernikus änderte die ursächliche Basis für das gesamte logisch kausale System. Dass diese Änderung der kausalen Basis in Folgeüberlegungen zu einer nicht mehr göttlichen Entwicklungsrichtung und Entstehung der Erde führen würde, konnte damals niemand ahnen, auch Kopernikus und Galilei nicht. Die Argumentation gegen das Modell beruhte deshalb auch nicht darauf. Ein äußerer Bezugspunkt wurde durch Kopernikus postuliert und nicht aus dem bestehenden logisch kausalen mathematischen System generiert/abgeleitet. Kopernikus änderte die kausale Ausgangsbasis und damit auch die logische Basis. Er verschob die logische Informationsgrenze. Der Beginn der logischen Kausalkette kann erst seit Kopernikus Modell außerhalb der Erde liegen. Dies war aber nicht von Kopernikus beabsichtigt. Das wissen wir erst heute.

Vorstellbares und Denkbares unterscheiden sich. Das Vorstellbare braucht keine ursächliche Bestätigung, es reicht eine angenommene Ursache. Das Vorstellbare dient dazu, die Grenzen unserer kausalen Wirklichkeit zu überprüfen und zu ermitteln, bildet aber nicht gesichert die kausale Wirklichkeit ab. Etwas ohne Ursache bleibt eine subjektive Empfindung. Ein Glaube und kein logisch gesichertes Modell. Aber auch eine angenommene subjektive Ursache kann zu der Ausgangsbasis eines selbstbeweisenden logischen Modells führen. Was damals, vor Kopernikus der Fall war - und auch heute noch der Fall sein kann. Die nur innere Erdwirkung war nur eine subjektive Empfindung. Die angenommene ursächliche Basis des gesamten logisch kausalen Systems / Modells beruhte vor Kopernikus auf einer subjektiv empfundenen Ursache. Auch heute beruht die angenommene ursächliche Basis des gesamten logisch kausalen Systems / Modells auf einer subjektiv empfundenen Ursache. Die innere Anziehung der Materie ist nur eine subjektive Empfindung.

Viele Menschen glauben, dass alles uneingeschränkt denkbar ist. Denken und Logik beruhen aber auf Kausalität. Nur etwas ursächlich Begründetes bildet die ursächlich gesicherte Wirklichkeit. Wenn wir eine Vorstellung aufrecht erhalten wollen, sind wir darauf angewiesen eine Ursache zu generieren. Dies gilt auch für Selbstverständliches ohne Ursache. Es gibt keine akausale Logik. Logik benötigt einen kausalen Bezugspunkt. Wenn eine Ursache unbekannt ist, sind wir darauf angewiesen eine ursächliche Ausgangsbasis zu generieren. Es gibt immer eine (angenommene) ursächliche Ausgangsbasis, auf der alle Folgeüberlegungen beruhen. Die damals (angenommene) ursächliche Ausgangsbasis Erde bestimmte auch alle Folgeüberlegungen. Eine (angenommene) ursächliche Basis kann sich bei Folgeüberlegungen grundsätzlich nur selbst beweisen, oder die eigene Basis für alle Folgeüberlegungen wird zerstört. Die (vorläufig angenommene) Kausalität ist ein die Wirklichkeit bestimmendes, Postulat. Wenn die ursächliche Ausgangsbasis eines Vorstellungsmodells nicht stimmt, oder nicht beweisbar ist, entsteht immer ein sich selbst beweisendes komplexes logisches Konstrukt um die ursächliche Basis aufrecht zu erhalten, was damals der Fall war. Die Entstehung der Erde aus dem „göttlichen Nichts“ war damals eine logische Konsequenz der (angenommenen, falschen) ursächlichen logischen Ausgangsbasis.

Es gibt keine akausale Logik, eine Logik muss ursächlich begründet sein. Die Logik vergleicht und bewertet Ursachen. Das Problem dabei ist, dass die Logik auf den Vergleich von bereits bestehenden Ursachen angewiesen ist. Es gibt nur ein kausales Denken und eine kausale Logik. Beides bedingt sich gegenseitig. Beides wird nur aus den bereits bestehenden Ursachen generiert. Auch die Gesetze der Logik entstehen nicht aus dem Nichts. Das Kausalgesetz, dass die Ursache sich grundsätzlich in der Vergangenheit befindet, beruht nur auf der alltäglichen Erfahrung - des bereits Entstandenen. Bei einer unbekannten Entstehung existiert kein ursächlicher Bezugspunkt in der Vergangenheit. Das Kausalgesetz lässt bei Folgeüberlegungen zudem keinen ursächlichen Bezugspunkt in der Zukunft zu. Die logische Kausalkette bleibt zwingend innerhalb des Vorhandenen, des bereits Entstandenen. Es gibt keine akausale Logik. Eine Logik braucht kausale Bezugspunkte. Es gibt nur die Bezugspunkte des bereits Entstandenen/Vorhandenen. Auf Kausalität und Kausalgesetz des bereits Entstandenen beruhen alle Folgeüberlegungen. Es kann nur ein logisch selbstbeweisendes System für das bereits Vorhandene entstehen. Da die Logik auf dem Vergleich von Ursachen des bereits Bestehenden angewiesen ist, kann eine (angenommene) ursächliche Basis nicht verändert werden. Alle Folgeüberlegungen wären bei einer Änderung der ursächlichen Basis ungültig. Das logisch Denkbare ist eingeschränkt. Wenn die ursächliche Ausgangsbasis des Vorstellungsmodells als logische Basis nicht stimmt, kann diese Einschränkung als logische Informationsgrenze nur durch Akausales und Paradoxien aufgezeigt werden. Bei einer unbekannten Entstehung des bereits Vorhandenen gibt es keine ursächliche Begründung für eine Entstehung. Es gibt keine akausale Logik. Ohne ursächliche Begründung gibt es keine logische Basis. Etwas ohne Ursache kann nur aus dem „göttlichen Nichts“ entstehen.

Nur Kausales kann logisch gedacht werden und bildet die Wirklichkeit. Das gedachte Modell der Wirklichkeit wiederum bestimmt die Grenze des logisch kausal Denkbaren. Unsere logisch kausale Grenze als Ausgangsbasis der Logik ist, vor und nach Kopernikus, selbstbestimmend geblieben. Am Grundprinzip hat sich nichts geändert. Es existieren nur die kausalen Bezugspunkte des bereits Vorhandenen. Logik benötigt kausale Bezugspunkte. Bei einer unbekannten Entstehung besteht das Problem der gegenseitigen Voraussetzung von Logik und Kausalität/Ursächlichkeit. Eine Kausalkette lässt sich ohne kausalen/ursächlichen Grund nicht logisch erweitern. Bei einer unbekannten Entstehung gibt es diese ursächliche Begründung nicht. Die bestehenden ursächlichen Bezugspunkte können nicht zu einem neuen kausalen Model führen. Sie können nur die Grenzen eines bestehenden kausalen/ursächlichen Modells aufzeigen. Das logisch Denkbare ist eingeschränkt. Nur akausales und Paradoxien können eine logische Informationsgrenze aufzeigen.

Es erfolgt immer erst die Wahrnehmung, dass etwas existiert. Wir sind darauf angewiesen eine Wirklichkeit des Existierenden zu erstellen. Es gibt nur ein ursächliches Denken. Bei einer unbekannten Entstehung gibt es keine Ursache. Ohne Ursache ist „Etwas“ immer vorhanden. Und umgekehrt, etwas immer Vorhandenes darf keine Ursache haben. Historisch beruhen unser heliozentrisches Modell und die Relativitätstheorie auf einer immer vorhandenen Materie. Als Einstein die physikalischen Basisgesetze formulierte, war die Materie immer vorhanden. Etwas immer Vorhandenes darf keine logische Information über seine Entstehung besitzen und darf sich nur selbst erklären. Es kann und darf nur ein logisch selbst erklärendes inneres Modell entstehen. Ein Anziehungsmodell besitzt keine kausale Informationen über ein „Außerhalb“ und kann sich nur selbst erklären. Mit einer äußeren Kausalität/Ursache wäre die Anziehung keine Anziehung. Kausale Grenze und logische Informationsgrenze sind untrennbar. Seit dem Wissen, dass die Materie eine Entstehung hat, ist die bisherige innere kausale Grenze der Materie als Informationsgrenze infrage gestellt. Mit der Erkenntnis, dass „die immer vorhandene Materie“ eine Entstehung hat, muss auch überprüft werden, ob die ursächlichen Basisannahmen für das Vorstellungsmodell weiterhin gültig sind und eine Entstehung kausal zulassen.

Seit Kopernikus wissen wir, dass die kausale Grundlage von etwas „immer Vorhandenem“ nicht identisch ist mit etwas „Entstandenem“. Die logisch kausale Basis verschiebt sich. Bei etwas Entstandenem befindet sich die kausale Grenze nicht innerhalb des Entstandenen. Bei etwas „immer Vorhandenem“ kann und darf eine Basisannahme keine kausale Ursache haben. Bei etwas Entstandenem muss eine Basisannahme eine Entstehung kausal zulassen. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die Information ein. „Immer vorhanden“ darf keine Information über eine Entstehung haben.

Unsere Wahrnehmung wird bestimmt von unserer Sensorik. Unsere Sensorik erfasst nur Wirkungen. Wir versuchen deshalb, die Entstehung der Materie aus universellen, immer gültigen Wirkungsgesetzen abzuleiten. Ohne Ursache ist eine Wirkung immer gültig. Bei immer gültigen Wirkungen können wir nur von einem „Nichts“ als Ursprung ausgehen. Aus dem „Nichts“ können nur Wirkungen ohne Ursachen entstehen. „Immer gültig“ und „Entstehung aus dem Nichts“ beweisen sich gegenseitig und bilden einen logischen Kreis, einen Zirkelschluss als logische Informationsgrenze. Aus „immer vorhandenen“ inneren Kräften lässt sich eine ursächlich kausale Entstehung nicht ableiten. Die logische Kette kann nur zu einer Entstehung aus dem „Nichts“ führen. „Immer vorhanden“ schränkt die Kausalität und die logische Information ein. Wenn wir die Gravitation als immer vorhandene innere Wirkung interpretieren, kommen wir logisch zwingend zu einer Entstehung aus dem „Nichts“. Die Gravitation wiederum darf bei einer Entstehung aus dem „Nichts“ keine logische Informationen über eine Ursache haben. Wenn wir versuchen, aus immer vorhandenen inneren Wirkungen die Entstehung der Substanz abzuleiten, entsteht ein logischer Zirkelschluss mit einer logischen Informationsgrenze. Es kann nur ein logisches Modell mit einer Entstehung aus dem akausalen „Nichts“ entstehen.

Unser physikalisches Zeit- und Raummodell bilden wir auf Basis der monopolaren inneren Gravitationskraft. Mit der inneren Anziehungskraft der Materie wird die Materie die Ausgangsbasis von allen Vorstellungen, Wirkungen und Kräften. Alle Folgeüberlegungen bauen darauf auf. Die innere Anziehungskraft der Materie bildet die Ausgangsbasis für die kausale Wirklichkeit und die Ausgangsbasis für die Physik. Der Raum wird ausschließlich aus der Perspektive der Materie bestimmt, es gibt keine wechselbare Perspektive. Jede Wirkung von „außerhalb der Materie“ auf die Materie zerstört die Ausgangsbasis, die nur innere Anziehung. Die logische Ausgangsbasis der inneren Anziehung lässt keine logische Information über eine Ursache außerhalb der Materie zu. Die Anziehung wäre keine Anziehung mehr. Mit der Interpretation der Gravitation als Anziehung haben wir die logisch kausale Grenze auf innerhalb der Materie festgelegt. Kausale Grenze und logische Informationsgrenze sind untrennbar. Jede Ursache einer Wirkung muss sich innerhalb der Materieeigenschaften befinden. Der „einfache“ Begriff „Außerhalb der Materie“ existiert logisch kausal nicht. Mit der Interpretation der Gravitation als Anziehungskraft haben wir uns auf den logischen Glauben festgelegt, dass ausschließlich Materie existiert. Jede äußere Ursache zerstört das gesamte Anziehungsmodell. Die Materie wird die ursächliche Ausgangsbasis von allen Folgeüberlegungen. Eine ursächliche Basis kann sich nur selbst beweisen oder alles ist ungültig. Alles außerhalb der Materie ist zwingend akausal und paradox. Es gibt bei einer Anziehung keinen kausalen Grund, dass sich die Materie fortlaufend nur in einer Richtung entwickelt. Die Empfindung einer unumkehrbaren zeitlichen Entwicklungsrichtung hat keine logisch kausale Basis. Die Materie entsteht und entwickelt sich aus einem paradoxen „Nichts“.

Der Begriff akausal bedeutet nur: ursächlich nicht begründet. Ohne ursächliche Begründung ist eine Ausgangsbasis keine gesicherte logische Basis und keine ursächlich gesicherte Wirklichkeit. Die Erde entstand aus dem göttlichen „Nichts“ und war damit nicht ursächlich begründet. Dass bei einer Entstehung aus dem göttlichen „Nichts“ die Erde nur eine subjektive Ausgangsbasis war, konnte damals niemand wissen. Mit den inneren Wirkungen der Erde war damals die Erde, die (akausale und subjektive) Ausgangsbasis von allen Vorstellungen, Wirkungen und Kräften. Das logisch kausale System beruhte ausschließlich auf der inneren Wirkung der Erde.

Unser logisch kausales System beruht auf der inneren Anziehung der Materie. Die Ursache der Gravitation ist aber unbekannt. Die Anziehung ist nur eine ursächlich nicht begründete, vorläufig angenommene/vorgestellte Ursache. Die Anziehung ist nur eine subjektive Empfindung, eine ursächlich nicht gesicherte (akausale) Ausgangsbasis, auf der unser gesamtes logisch kausales Modell beruht. Alle physikalischen Gesetze und alle Folgeüberlegungen beruhen auf dieser logischen Basis. Das logisch kausale System führt zu der Schlussfolgerung einer Entstehung aus dem Nichts. Eine Entstehung aus dem Nichts ist ein extremes Paradox. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass unsere ursächliche Ausgangsbasis des logisch kausalen Systems stimmt.

Die Kopernikanische Wende zeigt auf, dass die logische Informationsgrenze durch das Vorstellungsmodell vorbestimmt wurde. Kopernikus verschob die logische Informationsgrenze und veränderte damit auch die logisch kausale Ausgangsbasis. Alle Folgeüberlegungen sind bei einer Verschiebung einer Informationsgrenze infrage gestellt. Kausalität/Ursächlichkeit und Logik sind nicht zu trennen. Die logische Informationsgrenze wird dadurch aufgezeigt, dass wir keine Ursache finden. Nur Akausales (ursächlich Unbegründetes) und Paradoxien (mathematische Singularitäten) können eine logische Informationsgrenze aufzeigen. Sonst wäre es keine logische Informationsgrenze. Die Ursachen von Gravitation und Zeit sind unbekannt. Beides ist akausal. In unserem logisch kausalen System gibt es für eine unumkehrbare zeitliche Entwicklung keine Ursache. Ein unumkehrbarer Zeitfluss gilt physikalisch als akausale Information, als eine nur subjektive Empfindung ohne Ursache. Akausale Informationen und Paradoxien sind mathematisch nicht weiter verwertbar. Sie enthalten aber die wertvolle Information, dass eine Überlegung davor nicht stimmt. In der Logik zeigen Paradoxien grundsätzlich auf, dass eine Vorüberlegung nicht stimmt. Es muss die Frage gestellt werden, wann und warum eine Information akausal ist und auf welcher logisch kausalen Grenze das Akausale und die Paradoxien beruhen.

Woher die Kraft der Gravitation kommt und warum die Zeit unumkehrbar ist – ist ohne Ursache unerklärlich. Gravitationskraft und Zeit sind, auch bei Einsteins Formel, einfach nur unerklärlich vorhanden. Beides ist einfach so, wie es ist. Für Beides haben wir keine logisch ursächliche Informationen. Einstein beweist sogar, dass eine Ursache der Zeit in unserem Vorstellungsmodell nicht existiert. Zeit wird eine nur subjektive akausale Empfindung. Durch Einstein haben wir ein hervorragendes Rechenmodell für Raum, Zeit und Gravitation. Seine Formel beschreibt die mathematischen Verhältnisse zueinander, aber nicht die Ursachen. Die Ursachen von Raum, Zeit und Gravitation bleiben bei der Formel ungeklärt. Auch Einsteins Formeln sind eine Folgeüberlegung der Ausgangsbasis Anziehungskraft. Kräfte müssen irgendwo her kommen. Einsteins Basisgesetze der Physik beruhen auf der Trägheitskraft, die bei einem Anziehungsmodell eine innere Kraft der Materie ist. Die Ursache, woher diese Trägheitskraft / Anziehungskraft wiederum kommt, bleibt dabei aber ungeklärt. Einsteins allgemeine Relativitätstheorie bestimmt physikalisch den Raum. Auch der Raum wird physikalisch ausschließlich aus der Anziehungsperspektive bestimmt. Die Kopernikanische Wende zeigt auf, dass sich eine logische Informationsgrenze nicht verschieben lässt, ohne die logische Ausgangsbasis zu verändern. Wenn alle Erklärungen bestehen bleiben könnten, wäre es keine logische Informationsgrenze. Alle Folgeüberlegungen sind bei einer Verschiebung einer ursächlichen Basis infrage gestellt. Wenn wir eine logische Informationsgrenze überwinden wollen, können wir nicht davon ausgehen, dass bisherige Erklärungen bestehen bleiben. Im Gegenteil: Die bisherigen Erklärungen können verhindern, dass eine logische Informationsgrenze, die auf einer falschen ursächlichen Ausgangsbasis beruht, überwunden wird.

Eine unbekannte Entstehung lässt sich nicht ursächlich ableiten ohne Verschiebung der kausalen/ursächlichen Basis. Dies hat aber grundsätzlich zur Folge, dass alle Folgeüberlegungen infrage gestellt sind. Bei einer Änderung der kausalen/ursächlichen Basis, einer kausalen Entstehung, können logische Basis und Raummodell nicht gleich bleiben. Seit Kopernikus wissen wir, dass bei etwas Entstandenem die kausale Grenze nicht innerhalb des Entstandenen ist. Die Entstehung der Erde hat seit der logischen Erfassung des Raumes durch Kopernikus eine kausale Ursache außerhalb der Erde. Mit unserem heliozentrischen Modell haben wir erneut ein Modell mit einer akausalen zeitlichen Entwicklungsrichtung und einer paradoxen Entstehung aus dem „Nichts“. Eine innere Anziehung als angenommene Basis für Folgeüberlegungen lässt keine kausale/ursächliche Entstehung zu. Mit einer Anziehung darf es nur innere Wirkungen geben. Es darf außerhalb der Materieeigenschaften nichts existieren. Jede äußere Ursache zerstört die Ausgangsbasis der Anziehung. Die logische Kausalkette ist auf die Eigenschaften der Materie eingeschränkt. Bei einer Anziehung darf die Materie sich nur aus selbst heraus entwickeln und aus dem „Nichts“ entstehen. Mit einem Anziehungsmodell ist die Ursache der Gravitationskraft unerklärlich und es gibt keine logische Erklärung für unsere Empfindung einer unumkehrbaren zeitlichen Entwicklung. Für Beides gibt es keine logische Informationen. Es deutet sehr viel darauf hin, dass die Kopernikanische Wende kein einmaliger historischer Zwischenfall bleibt.

Wenn wir eine Vorstellung aufrecht erhalten wollen, sind wir darauf angewiesen eine Ursache zu generieren / vorzustellen. Dies gilt auch für Selbstverständliches ohne Ursache. Wenn eine Ursache unbekannt ist sind wir darauf angewiesen, eine ursächliche Ausgangsbasis zu generieren, anzunehmen. Es gibt keine akausale Logik. Es gibt immer eine (angenommene) ursächliche Ausgangsbasis auf der alle Folgeüberlegungen beruhen. Die (angenommene) Kausalität ist ein die (vorläufige) Wirklichkeit bestimmendes Postulat. Die Gravitation ist selbstverständlich vorhanden. Die Ursache der Gravitation ist unbekannt. Wir nehmen an, dass diese Wirkung auf der Anziehung als Ursache beruht. Mit dieser Vorstellung legen wir die ursächliche Ausgangsbasis als innere Wirkung der Materie fest. Die Materie wird die (angenommene) ursächliche Ausgangsbasis. Bei einer Anziehung darf es keine äußere Ursache geben, die Anziehung wäre sonst keine Anziehung. Die angenommene ursächliche Ausgangsbasis Materie bestimmte auch alle Folgeüberlegungen. Eine (angenommene) ursächliche Basis kann sich bei Folgeüberlegungen grundsätzlich nur selbst beweisen, oder die eigene Basis für alle Folgeüberlegungen wird zerstört. Wenn die ursächliche Ausgangsbasis eines Vorstellungsmodells nicht stimmt oder nicht beweisbar ist, entsteht immer ein sich selbst beweisendes komplexes logisches Konstrukt. Die logischen Grenzen dieses Vorstellungsmodells können nur durch Akausales und Paradoxien aufgezeigt werden.

Denken und Logik sind auf den Vergleich von ursächlichen Bezugspunkten angewiesen. Logik und Kausalität sind nicht zu trennen. Es gibt keine akausale Logik. Die Logik bildet ein logisch kausales System. Die Kausalität ist eine Bedingung des Systems. Es gibt immer eine (angenommene) ursächliche (= kausale) Ausgangsbasis, auf der alle Folgeüberlegungen beruhen. Es gibt nur die Bezugspunkte des bereits vorhandenen. Auch die angenommene ursächliche Ausgangsbasis wird aus dem bereits Vorhandenen logisch generiert. Damals war dies die innere Wirkung der Erde. Heute ist dies die innere Wirkung der Materie. Eine angenommene ursächliche Basis lässt sich nicht verändern ohne dass alle Folgeüberlegungen der Basis ungültig werden. In der Logik zeigen Paradoxien grundsätzlich auf, dass eine Vorüberlegung nicht stimmt. Logische Paradoxien sind Hinweise auf einen logischen Zirkelschluss einer Vorüberlegung. Wenn die Paradoxie auf der logischen Ausgangsbasis beruht, kann diese Paradoxie nur hingenommen werden oder die logische Ausgangsbasis von allen Folgeüberlegungen ist nicht mehr vorhanden. Wenn die logisch ursächliche Basis nicht infrage gestellt werden kann, können Akausales und Paradoxien nur als - ist einfach so - hingenommen werden, oder alles wird ungültig. Die Paradoxien werden eine mögliche ursächliche Wirklichkeit. Es werden die aus der Paradoxie sich ergebenen Möglichkeiten untersucht. Es entstehen parallele Denkstrukturen um die logische Basis aufrecht zu erhalten. Es entstehen parallel denkbare ursächliche Wirklichkeiten. Auch unser Urknallmodell ist akausal und beruht auf parallel denkbare Wirklichkeiten. Ein Entstehungsmodell aus dem Singulären und paradoxen Nichts. Aus vielen möglichen Universen bleibt zufällig jenes Universum übrig, bei dem die Wirkungsgesetze mit uns übereinstimmen.

Bei einer unbekannten Entstehung besteht das Problem der gegenseitigen Voraussetzung von logisch Denkbaren und Kausalität. Bei einer unbekannten Entstehung existiert kein ursächlicher Bezugspunkt für das gesamte. Zudem existiert das logische Problem, dass immer schon eine für das Denken generierte / vorgestellte, angenommene ursächliche Basis existiert. Es existiert bereits ein (angenommenes) logisch kausales System. Eine unbekannte, ursächliche Entstehung lässt sich nicht aus dem bestehenden logisch kausalem System ableiten. Wenn eine angenommene ursächliche Basis nicht stimmt zerstört eine ursächliche Entstehung die ursächliche Basisannahme des bestehenden logisch kausalem Systems. Die Änderung einer ursächlichen Basis des gesamten logisch kausalen Systems lässt sich nur postulieren aber nicht logisch kausal ableiten. Historisch war dies schon einmal, durch Kopernikus, der Fall. Alles konnte und musste neu gedacht werden. Die Ursache der Gravitation ist ungeklärt. Mit der Interpretation der Anziehung als Ursache begrenzen wir auch das logisch kausale System und die logischen Erkenntnisse auf die inneren Eigenschaften der Materie. Solange die Ursache der Gravitationskraft und die Ursache der unumkehrbaren zeitlichen Entwicklungsrichtung ungeklärt ist können wir nicht davon ausgehen, dass die logisch kausale/ursächliche Basis der Logik und die daraus resultierenden logischen Gesetze gesichert stimmen.

Für unerklärliches sind wir darauf angewiesen uns eine Ursache (vorläufig) vorzustellen um eine ursächliche Erklärung zu finden / zu ermitteln. Auch eine angenommene (vorläufige) subjektive Ursache kann zu der Ausgangsbasis eines selbstbeweisenden logischen Modells führen. Das Vorstellbare, die vorläufige vorgestellte Ursache, dient dazu, die Grenzen unserer kausalen Wirklichkeit zu überprüfen und zu ermitteln, bildet aber nicht gesichert die kausale Wirklichkeit ab. Etwas ohne Ursache bleibt eine subjektive Empfindung. Ein Glaube und kein logisch gesichertes Modell. Bei der Gravitationskraft finden wir in unserem Modell keine Ursache. Die innere Anziehung ist nur eine vorläufig angenommene subjektive Ursache. Die Anziehung ist nur eine unbewiesene Empfindung, ein Glaube an einer vorläufigen Ursache – auf der unser gesamtes logisch kausales System basiert. Die Anziehung ist nur eine (vorläufige) angenommene Vorstellung um die kausale Wirklichkeit zu ermitteln. Ein auf dieser Vorstellung beruhendes logisch kausales System kann bei Folgeüberlegungen nur die logischen Informationsgrenzen des Systems aufzeigen – oder die eigene Ausgangsbasis zerstören. Die aufgezeigten logischen Grenzen und Paradoxien des Anziehungsmodells zeigen auf, dass bei der Gravitationskraft die vorläufige subjektive Annahme der Anziehung, als nur innere Ursache der Materie, wahrscheinlich nicht stimmt. Mit der vorläufigen Annahme der Anziehungskraft entsteht kein plausibles Modell der ursächlichen Wirklichkeit. Bei einen Anziehungsmodell finden wir für die Gravitationskraft keine plausible Ursache. Für die Entstehung und die unumkehrbarer zeitlicher Entwicklungsrichtung der Materie darf es mit dem Vorstellungsmodell sogar keine Ursache geben. Beides ist zwingend akausal.

Dass ausschließlich die inneren Eigenschaften der Materie den Raum des Universums bestimmen beruht auf der akausalen Ausgangsbasis der Anziehung. Einen logischen Glauben, der bei Folgeüberlegungen keine andere logische Schlussfolgerung zulässt. Damals wie heute beruht die ursächliche Ausgangsbasis des logisch kausalen Systems auf der vorläufigen, subjektive Annahme der inneren Wirkung des bereits Vorhandenen. Damals die der Erde, heute die der Materie. Die angenommene ursächliche Basis des logisch kausalen Systems ist damals wie heute akausal. Eine logische Basis lässt sich nicht ändern ohne die logische Basis zu zerstören. Eine akausale logische Basis führt logisch zwingend zu einer Entstehung aus dem akausalen (göttlichen) Nichts. Und umgekehrt, eine Entstehung aus dem Nichts lässt nur eine akausale Basis der Logik zu. Die Entstehung aus dem (göttlichen) Nichts war und ist eine logische Konsequenz der logisch ursächlichen (eigentlich akausalen) Ausgangsbasis. Der Unterschied ist nur, dass wir heute das Wort göttlich weglassen.

Die logische Informationsgrenze wurde damals mit: „ab da an ist es göttlich“ beschrieben. Diese Beschreibung der logischen Informationsgrenze bedeutete aber (noch) keine theologische Festlegung. Es bedeutete nur, dass es keine logische Erklärung gibt. Die Begriffe für die Informationsgrenze änderten sich, nicht aber der Sinn. Die theologische Festlegung einer zentralen Erde erfolgte erst lange nach Kopernikus. Wir haben erneut die logische Situation eines Vorstellungsmodells ohne ursächliche Entwicklungsrichtung (der Materie) und ohne selbständigen, absoluten Raum. Das logisch Denkbare ist heute wie damals kausal eingeschränkt. Wir halten eine Entstehung und eine zeitliche Entwicklungsrichtung aus dem akausalen Nichts erneut für normal und benutzen nur die Begriffe Singularität und logische Informationsgrenze statt göttlicher Grenze. Es haben sich nur die Begriffe geändert, nicht die logische Situation. Unsere derzeitige logische Situation ist identisch mit der logischen Situation vor Kopernikus.

 

Fazit

In der Logik muss „Etwas“ ohne Ursache ergebnisoffen analysiert werden. Die möglichen Ursachen müssen gleichwertig behandelt werden. Bei der Gravitation tun wir dies nicht. Wir suchen nur für die vorgegebene Ursache Anziehung eine Bestätigung. Die Lehren und logischen Gesetze der kopernikanische Wende sind bestätigt und heute noch gültig. Nach diesen Gesetzen sind, bei Entstandenen, innere Kräfte keine ursächliche Ausgangsbasis - und die Ursache der Gravitation keine innere Anziehungskraft.

Die innere Anziehung und eine unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung sind „selbstverständliche“ Thesen unserer Wirklichkeit. Weder Zeit noch Anziehung sind kausal begründet. Beide Vorstellungen sind akausale Empfindungen, nicht ursächlich begründete Basisannahmen der Wirklichkeit. Bei einer angenommenen Anziehung als Wirklichkeit, als Ursache der Gravitation, kann und darf es kein logisch ursächliches/kausales außerhalb der Materie geben. Die Anziehung wäre sonst keine Anziehung mehr und die angenommene Wirklichkeit nicht mehr vorhanden. Die Materie muss sich aus sich selbst heraus weiterentwickeln und darf ursächlich nur aus dem Nichts entstehen. Die unumkehrbare zeitliche Entwicklungsrichtung kann und darf bei einem Anziehungsmodell nur eine subjektive akausale Empfindung sein.

Etwas ohne Ursache muss in der Logik gleichwertig behandelt werden. Es gibt zwei akausale, ursächlich nicht begründete, Basisannahmen der Wirklichkeit. Beide Thesen sind logisch gleichwertig. Auch die These, dass die unumkehrbare zeitliche Entwicklung die ursächliche Wirklichkeit abbildet, muss geprüft werden. Bei einer kausalen Entstehung und Entwicklungsrichtung muss es ein kausales Außen geben. Bei einer Wirkung von Außen auf die Materie kann die Gravitation keine Anziehung sein. Die Thesen, innere Anziehung und eine unumkehrbare zeitliche Entwicklung schließen sich einander logisch aus. Nur eine von den beiden Basisthesen der Wirklichkeit kann es logisch kausal geben. Eines von Beiden ist nur eine subjektive Empfindung. Nur eine von den beiden Basisthesen der Wirklichkeit kann die ursächliche Ausgangsbasis für sämtliche Folgeüberlegungen bilden.

 

 

 

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