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20 Fazit

Historisch beruht unser kausales Raummodell auf einer immer vorhandenen Materie. Eine kausale Grenze ist eine Informationsgrenze. Etwas „immer vorhandenes“ darf keine kausale Ursache haben. Die kopernikanische Wende zeigt auf, dass mathematischen Ergebnisse nur das vor-gedachte Raummodell mit der vor-gedachten kausalen informations- Grenze abbilden können. Die Kausalität ist die Basis der Logik. Eine kausale Ausgangsbasis ist immer auch eine logische Ausgangsbasis. Eine logische Ausgangsbasis kann sich nur selbst beweisen oder durch Paradoxien aufzeigen, dass die kausale Ausgangsbasis nicht stimmt. Die Mathematik folgt der Logik, mit einer nur mathematischen Beweisführung wird das vor-gedachte kausale Raummodell festgeschrieben. Das Raummodell wird selbstbeweisend und die kausale/informations- Grenze kann nicht erweitert werden. Wir haben das Raummodell „der immer vorhandenen Materie“ nicht verändert. Seit dem Wissen einer Entstehung hat unser Modell keine kausale Basis. Die Materie entsteht und entwickelt sich aus einem paradoxen „Nichts“. Nur Paradoxien können aufzeigen, dass die kausale Basis, als Informationsgrenze und logisch mathematische Grundlage, nicht stimmt. Mit jedem neuen kausalen Raummodell, ändert sich auch die kausale Basis und infolgedessen auch die logische Basis - mit allen Folgeüberlegungen. Seit Kopernikus wissen wir, dass die kausale Einordnung einer bisher nicht kausal erfassbaren monopolaren inneren Wirkungsbasis mit einem gewaltigem Umdenken des gesamten Vorstellungsmodells und der Wirklichkeit (des kausale Raumes) verbunden ist. Jede Änderung einer kausalen Basisannahme ändert die logische Basis und erfordert damit ein Neudenken des gesamten. Seit dem wissen einer Entstehung ist die monopolare innere Wirkungsbasis der Materie, als kausale Basisannahme und logische Basis, infrage gestellt. Die Entstehung und unumkehrbare Entwicklungsrichtung der Materie lassen sich, mit dem bestehenden Raummodell, nicht kausal zuordnen. Auch die Ursache der monopolaren inneren Anziehungskraft findet keine kausale Zuordnung.

Mit der Interpretation der Gravitation als innere Anziehung wird die Materie die Ausgangsbasis von allen Vorstellungen, Wirkungen und Kräften. Die innere Trägheitskraft wird die physikalische Ausgangsbasis von allen Kräften. Es gibt keine wechselbare Perspektive, jedes außerhalb wird akausal. Die innere Anziehung wird die Grundlage des Kausalgesetzes. Und umgekehrt, mit dem Kausalgesetz kann die Gravitation nur eine Anziehung sein. Nur die Eigenschaften der Materie bestimmen den Raum und das Universum. Die logisch kausale Basis wird eingeschränkt. Die Lichtgeschwindigkeit wird die Informationsgrenze. Die Interpretation der Gravitation als Anziehung, bestimmt die kausale Grenze der denkbaren Wirklichkeit und damit auch die logisch kausale Basis der Mathematik. Die Ursache der Gravitation ist kausal unerklärlich und eine unumkehrbar vorgegebene Zeit- und Entwicklungsrichtung ist kausal nicht vorhanden. Der nicht wahrnehmbare Bereich der „dunklen Energie“ ist unerklärlich. Die Informationen über die Entstehung gehen bei der Entstehung verloren. Die Paradoxien bei der Zeitlichen Entwicklung und Entstehung der Materie sind nur mit möglichen Parallelstrukturen zu erklären. Wir beachten nicht, dass die Sensorik nie den Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz überschreiten kann. Der Rückschluss „Nichts kann schneller als Lichtgeschwindigkeit auf Materie wirken“ ist eine Fortschreibung der Eigenschaften und der Logik über den eigenen sensorischen Wahrnehmungsbereich hinaus und ist nicht sichergestellt.

Einsteins Formel beweist den engen Zusammenhang von Gravitation, Raum und Zeit. Seine Formel und die mathematische Mengenlehre beweisen, dass mit der Basisannahme der Anziehung, keine kausale Informationen für eine unumkehrbare Entwicklungsrichtungsrichtung und Entstehung der Materie existieren. Der enge Zusammenhang von Gravitation, Raum und Zeit bleibt aber auch bei einem Druckmodell gegeben. Bei einer Interpretation der Gravitation als äußeren Druck auf die Materie, ändert sich die gedachte Wirklichkeit des Raummodells und die kausale Informationsgrenze. Die Erklärungen für Gravitation, Zeit, Raum und Entstehung werden bedeutend einfacher und sind frei von Paradoxien, ohne dass sich an den mathematischen Zusammenhängen etwas Wesentliches ändert. Es ändert sich nur die Raumvorstellung und die logisch kausale Basis wird erweitert. Die Erklärungen für das Gesamte können und müssen neu gedacht werden. Die Perspektive wird wechselbar. Der nicht wahrnehmbare Bereich des Universums wird kausal erfasst. Alle Informationen bleiben bei der Entstehung der Materie erhalten.

Seit Kopernikus wissen wir, dass monopolare innere Kräfte keine kausale Ursache zulassen, kein Bezug zu Kausalität und Raum haben und ein selbstbeweisendes, komplexes, logisches System bilden können, ohne die Wirklichkeit des kausalen Raumes zu erfassen. Unser Vorstellungsmodell der gesamten Wirklichkeit basiert trotzdem auf der monopolaren inneren Gravitationskraft. Unsere logische Grundlage ist auf die Eigenschaften der Materie beschränkt. Die logisch kausale Basis ist auf die innere Perspektive eingeschränkt. Wir können uns nur vorstellen, dass „Etwas“ außerhalb der Materie existiert, aber nicht kausal denken. Die logische Basis für diese Vorstellung fehlt beim Kausalgesetz. Die Vorstellung, dass „Etwas“ außerhalb der Materie existiert und auf Materie wirkt, zerstört die logische Ausgangsbasis für unser Vorstellungsmodell, die nur inneren Gravitationskraft. Die logische Ausgangsbasis der inneren Anziehung lässt keine logische Information über eine Ursache außerhalb der Materie zu. Alles außerhalb der Materie wird akausal. Ohne ein „außerhalb“ der Materie gibt es keine unumkehrbar vorgegebene Zeit- und Entwicklungsrichtung und die Materie muss aus einem paradoxen „Nichts“ entstehen. Von unseren beiden Vorstellungen einer unumkehrbar vorgegebene Zeit- und Entwicklungsrichtung und einer ausschließlich inneren Anziehung der Materie kann nur eine Vorstellung gültig sein. Nur eine von beiden Vorstellungen kann die logisch kausale Ausgangsbasis von einem Vorstellungsmodell bilden. Es deutet sehr vieles darauf hin, dass unser derzeitiges Vorstellungsmodell des kausalen Raumes nicht die Wirklichkeit und die kausale Informationsgrenze erfasst. Die kopernikanische Wende bleibt wahrscheinlich kein einmaliger historischen Zwischenfall.

 

 

 

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