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17 Mögliches Modell bei einer geänderten kausalen Grenze

Die innere Basiswirkung der Gravitation lässt keine Kausalität für sich selbst und auch keine Kausalität für eine vorgegebene Entwicklungsrichtung zu. Von unseren beiden Basisvorstellungen einer unumkehrbar vorgegebene Zeit- und Entwicklungsrichtung und einer ausschließlich inneren Wirkung der Materie kann nur eine Vorstellung gültig sein. Beides zusammen ist kausal nicht denkbar.

Unsere Wirklichkeit und die logische Basis beruht auf der Interpretation der Gravitation als innere Anziehung. Nur bei Erkenntnissen mit gleicher logischer Basis sind mathematische Beweise möglich. Einstein ging von einer inneren Anziehung aus und stellte bewusst die eigene Zeitempfindung in Frage. Er bewies durch dieses Postulat den engen Zusammenhang von Zeit und Gravitation. Dieser Zusammenhang ist so zweifelsfrei bewiesen, dass wir davon ausgehen, dass er auch die Wirklichkeit des Raumes abbildet und ein Zeitfluss nur eine unbeweisbare Empfindung ist. Die Gegenthese wurde deshalb nie geprüft. Es gibt jedoch zwei Basisvorstellungen, die sich gegenseitig ausschließen. Eine innere Wirkung ist nur ein vorgegebenes Vorzeichen, bei einem Tausch von Vorzeichen ändert sich an den Zusammenhängen nichts. So wie Einstein bewusst die eigene Zeitempfindung in Frage gestellt hat, sollten wir bewusst die nur innere Wirkung in Frage stellen, um die Gegenthese und die zweite Basisvorstellung zu überprüfen.

Die Mengenlehre ist ein vollwertiges Teilgebiet der Mathematik. Wenn wir die unumkehrbare Entwicklung der Materie als Wirklichkeit werten, ist nach der Mengenlehre die Zeit eine äußere Wirkung auf die Materie. Mit einer äußeren Wirkung stimmt unsere Basisannahme der nur inneren Anziehung nicht mehr. Die Gravitation wird ein äußerer Druck auf die Materie. „Etwas“ äußeres wird logisch kausal zulässig. Die logische Basis muss sich nicht mehr innerhalb der Eigenschaften der Materie befinden. „Etwas äußeres“ wird überhaupt erst logisch kausal denkbar. Die logisch kausale Basis verschiebt sich. Das Kausalgesetz wird erweitert.


Wenn wir die nur innere Wirkung in Frage stellen, ist bei der Ausgangsbasis für Kräfte ein äußerer Bezugspunkt vorhanden. Der Bezugspunkt bei der Basiskraft Gravitation ändert sich von innen nach außen. Bei diesem „echten“ Tausch der Vorzeichen wird aus der unbekannten inneren Wirkung der Materie eine unbekannte äußere Wirkung auf die Materie. Bei der Gravitation wird aus der monopolaren Kraft ohne Kausalität, eine „normale“ bipolare Kraft mit Kausalität. Bei einer nicht nur inneren Wirkung ist die Kausalität nicht auf die Materie eingeschränkt. Die Ursache für eine unumkehrbare Entwicklungsrichtung der Materie befindet sich außerhalb der Materie und außerhalb der Lichtgeschwindigkeit. Aus unserer Perspektive damit in der Zukunft. Die Materie befindet sich innerhalb eines laufenden Prozesses. Die Zeit wird eine „normale“ prozessbegleitende Wirkung. Aus der Perspektive der Materie bleibt der Bezugspunkt für die Zeit die Lichtgeschwindigkeit. Der Bezugspunkt ändert sich nur von innerhalb der Lichtgeschwindigkeit auf außerhalb. Wenn wir die innere Wirkung der Gravitation in Frage stellen, wird der Bezugspunkt für Zeit und Gravitation identisch. Der enge Zusammenhang bleibt gegeben. Gravitation und Zeit werden sogar identisch.

Die Gravitation ist kein Fallen in die Zeit mehr, sondern eine eigenständige Kraft. Die Gravitation wird ein Prozess im Universum und bildet, als eigenständiger Vorgang mit einer gesicherter Entwicklung in nur einer Richtung, den gesuchten zwingenden Zeitpfeil. Die Zeit begleitet einfach nur den Gravitationsprozess. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt die Grenze der Materie. Diese Grenze ist aber keine nur innere Grenze. Der Raum des Universums ist nicht mehr identisch mit den Eigenschaften der Materie. Der Raum kann nicht nur aus der Perspektive der Materie bestimmt werden. Die Materie bildet nicht den Raum, sondern wird eine Verteilung im Raum. Wenn wir die Gravitation als Druckmodell interpretieren ,ändert sich die Basis der gesamten Wirklichkeit. Mathematisch ändern sich nur die Vorzeichen. Der Bezugspunkt für die Materie bleibt die Lichtgeschwindigkeit. Der Bezugspunkt bekommt ein Außen und kann nicht mehr als nur innen interpretiert werden. An den mathematischen Zusammenhängen ändert sich (fast) nichts.

18 Mögliches Entstehungsmodell

Wir suchen nach der Einheitsformel. „Etwas“ von dem alle Gesetzmäßigkeiten abgeleitet werden können. Eine Einheitsformel bedeutet auch, dass es eine Ausgangsursache gibt. Alle abgeleiteten Gesetze müssen eine Ursache, ein „Warum“, zulassen. Eine Wirkung von einem Mittelpunkt lässt kein „Warum“ zu. Ein Druckmodell erlaubt die Entstehung aus „Etwas“. Etwas Entstandenes kann nicht identisch sein mit dem Zustand davor. Wenn die Substanz identisch ist, kann die Wirkung nicht identisch sein, sonst gäbe es nichts Entstandenes. Bei einer Entstehung aus „Etwas“ hat die Substanz keine Ursache, nur die Wirkungen haben eine Ursache und sind damit nicht immer vorhanden. Die Wirkungen bestimmen in dem Fall den gegenwärtigen Zustand der Substanz, aber nicht die Ursache der Substanz. Unsere Sensorik bezieht sich auf Wirkung. Bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand, lässt sich die Entstehung nicht aus den nur inneren Wirkungen des Entstandenen erklären. Immer vorhandene innere Wirkungen können nur den gegenwärtigen Zustand der Substanz beschreiben, nicht die Ursache der Substanz.

Wir suchen nach der Einheitsformel. Wenn wir davon ausgehen, dass es etwas gibt, von dem alles abgeleitet werden kann, ist das Abgeleitete nicht vor der Entstehung vorhanden. Mit einer Einheitsformel existiert am Anfang nur ein einheitlicher Zustand, ohne definierbare Wirkungen. Ein einheitlicher Zustand des Universums hat keinen Kontrast, es gibt keine Abgrenzungen für einen Bezugspunkt. Ohne Kontrast entzieht sich ein einheitlicher Zustand vollständig der Wahrnehmung und ist dadurch existent und gleichzeitig nicht existent. „Alles und Nichts“, „Ordnung und Chaos“ sind in einem einheitlichen Zustand nicht zu unterscheiden. Ohne Perspektive sind die Eigenschaften nicht definierbar. Jede Wirkung, auch die Wahrnehmungswirkung, benötigt einen Kontrast für einen Bezugspunkt, eine Abgrenzung. Umgekehrt bedeutet dies aber auch, dass jede Wirkung durch Abgrenzung entsteht. Bei Entstehung der Materie aus einem einheitlichen Zustand sind alle Abgrenzungen eine Folge der Entstehung. Alle Wirkungen der Materie entstehen zusammen mit der Materie. Umgekehrt zu unserem bisherigen Modell bleibt die Substanz vorhanden und die Wirkungen entstehen.

Ein einheitlicher Zustand erlangt erst dann eine (Wahrnehmungs-) Wirkung, wenn er instabil ist und eine Ausgrenzung bildet. Unsere Sensorik bezieht sich auf Wirkung. Bei einer Ausgrenzung aus einem einheitlichen Zustand sind die Wirkungsbereiche nicht identisch, sonst wäre es keine Ausgrenzung. Eine Sensorik für den Ausgangszustand befindet sich nicht mehr im Bereich des Entstandenen. Die Sensorik kann den Bereich des Entstandenen nicht verlassen, ohne sich selbst zu zerstören oder zusammenzubrechen. Die direkte Wahrnehmung für Wirkungen ist auf die Grenzeigenschaften des Entstandenen beschränkt. Die Wirkungen des Entstandenen beruhen auf Auswirkungen. Nur die Auswirkung ist sensorisch wahrnehmbar, nicht die Ursache der Wirkung. Dass wir nur maximal Lichtgeschwindigkeit registrieren können, wäre bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand normal. Bei einer Annäherung an die Grenze des Wirkungsbereiches brechen die Eigenschaften des Entstandenen zusammen. Das Entstandene bestimmt nicht den Raum, sondern wird eine Verteilung im Raum. Bei einer Entstehung aus „Etwas“ bleiben die Informationen erhalten. Die Wahrnehmungsmöglichkeit für die Informationen kann aber nicht identisch sein. Unser „wahrnehmbares“ Universum ist in dem Fall nur ein Teil des Gesamtuniversums.

Analogie: Einem Wesen, das innerhalb eines Eiswürfels entsteht, stehen nur die Eigenschaften des Eises für die eigene Entstehung zur Verfügung. Der Schmelzpunkt ist die Grenze der Sensorik. Wenn der Eiswürfel aus Dampf entstanden und weiterhin umgeben ist, kann das Wesen nur die Auswirkung auf den Eiswürfel wahrnehmen und nicht den Ausgangszustand. Die Auswirkung kann, mit der Sensorik, nur als innere Wirkung interpretiert werden.

Bei einer Interpretation der Gravitation als äußeren Druck finden sich sehr einfache Erklärungen für Gravitation, Zeit und Entstehung der Materie. Die Materie wird die Ausgrenzung aus einer einheitlichen Ursubstanz, einer Urterie*. Alle inneren Wirkungen der Materie sind zusammen mit der Materie entstanden und unterliegen einer äußeren Auswirkung. Bei einer zwingenden Entwicklungsrichtung befinden wir uns innerhalb eines laufenden Prozesses. Eigenschafts- und Wahrnehmungsbereiche der Prozessbeteiligten können nicht identisch sein. Die Basiskraft Gravitation ist eine Auswirkung auf die Materie. Die Materie ist vom Grundzustand Urterie umgeben. Das Universum strebt dazu, den einheitlichen Zustand wiederherzustellen. Materie ist nur vorübergehend vorhanden. Ein einheitlicher Zustand scheint nicht stabil zu sein, sonst wären wir nicht entstanden. Es entsteht ein pulsierendes Modell mit unumkehrbarer Zeitrichtung. *Begriffsvorschlag für ein Zustand „Außerhalb der Materieeigenschaften“.

Bei einer Entstehung aus einem einheitlichen Zustand unterscheiden sich die Wirkungsbereiche durch unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten sind das Kennzeichen von Aggregatzuständen. Die Wirkungen bestimmen den gegenwärtigen Zustand der Substanz, aber nicht die Ursache der Substanz. Die Materie ist nur ein anderer „Aggregatzustand“ einer Urterie. Das Universum besteht aus zwei „Aggregatzuständen“ der selben Substanz. Ein Zustand nimmt zu, der andere ab. Ein Zustand mit einer größeren Bewegungsmöglichkeit benötigt mehr Raum. Das Universum basiert auf Druck und Ausdehnung. Die Entstehung und Entwicklung des Materiezustandes könnte auf einer Tendenz zur Überdehnung des Universums basieren.

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