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12 Bestimmung der kausalen Grenze

Die Zunahme der Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums lässt sich aus der Vergangenheit nicht ableiten. Wir gehen inzwischen davon aus, dass unsere wahrnehmbare baryonische Materie nur einen kleinen Teil des Universums abbildet. Die Ausgangsbasis, dass sich unsere logische Grundlage nur auf wahrnehmbare Materie beziehen darf, ist nicht mehr gegeben. Das Kausalgesetz bestimmt unser Vorstellungsmodell und unsere logische Grundlage. Das Vorstellungsmodell kann nur mit Thesen, die auf der gleichen logischen Basis beruhen, verfeinert werden. Nicht beachtet wird, dass damit auch das logisch Denkbare eingeschränkt und das Vorstellungsmodell vorgegeben ist. Das Vorstellungsmodell wird selbst beweisend festgeschrieben. Das Kausalgesetz wird von unserer Sensorik aber nicht bestätigt und die kausalen Grenzen sind historisch nicht unveränderlich. Durch Kopernikus wissen wir, dass Sensorik, Raumerfassung, Perspektive und logisch kausale Basis der Kausalkette nicht zu trennen sind. Wenn der Raum nicht stimmt, bildet die logisch kausale Basis und damit der mathematische Beweis, nicht gesichert die Wirklichkeit ab. Mit dem Wissen, dass der größte Teil des Universums nicht wahrnehmbar ist, muss auch überlegt werden, den nicht wahrnehmbaren Bereich in die logische Kausalität mit einzubeziehen. Mit dem Wissen, dass unsere wahrnehmbare baryonische Materie nur den kleinsten Teil des Universums darstellt, können wir nicht mehr davon ausgehen, dass die Lichtgeschwindigkeit als unsere Wahrnehmungsgrenze mit der Grenze der Kausalität übereinstimmt und der Raum nur von den Grenzeigenschaften der Materie bestimmt wird. Die Ursache für die Gesamtentwicklung muss nicht mehr ausschließlich in der Vergangenheit und innerhalb der Eigenschaften der Materie liegen. Dies wäre aber eine Änderung der kausalen Grundlage. Alle bisherigen Erklärungen basieren auf dieser Grundlage und wären in Frage gestellt.

Zu unserer alltäglichen Erfahrung gehört auch, dass die zeitliche Entwicklung selbstverständlich unumkehrbar ist. Für einen zwingenden Zeitpfeil wird deshalb ein ständiger Vorgang gesucht, der einen Zustand ausschließlich steigert. Eine Unumkehrbarkeit ist das Kennzeichen eines laufenden Prozesses.
Analogie: Bei einer brennenden Kerze befindet sich die Ursache für den Beginn des Verbrennungsprozesses in der Vergangenheit. Die Ursache für die Unumkehrbarkeit des laufenden Prozesses ist aber das Streben zu einem ausgeglichenen Potential, der am Prozess beteiligten Stoffe - in der Zukunft.
Bei der logischen Grundlage befindet sich die Ursache aber grundsätzlich in der Vergangenheit. Das Kausalgesetz lässt nur eine innere Erklärung für die Ursache von Wirkungen und Eigenschaften zu. Die Entstehung der Materie muss mit dem Kausalgesetz ein abgeschlossener Vorgang der Vergangenheit sein. Eine andere Schlussfolgerung, ein angestrebter zukünftiger Zustand, ist mit dem Kausalgesetz nicht möglich. Wenn wir uns mit der Materie innerhalb eines laufenden Prozesses befinden, darf mit unserer logischen Grundlage eine prozessbegleitende Wirkung nur als innere Wirkung (der Vergangenheit) interpretiert werden. Der Wirkung könnte keine logische Ursache zugeordnet werden. Das Kausalgesetz, als logische Basis, lässt einen laufenden Prozess als Vorstellungsmodell nicht zu. Die Zeit ist prozessbegleitend, ohne dass die Materie selbst an einem laufenden Prozess beteiligt sein darf. Für einen zwingenden Zeitpfeil suchen wir ein ständiger Vorgang der einen Zustand ausschließlich steigert – der aber ( paradoxerweise ) kein laufender Prozess sein darf.

Bei einem laufenden Prozess unterscheiden sich die Eigenschaften der Prozessbeteiligten, sonst gäbe es keinen Prozess. Ein Prozess benötigt mindestens zwei Substanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Wir gehen davon aus, dass es keinen laufenden Prozess gibt wenn keine zweite Substanz im wahrnehmbaren Bereich zu finden ist. Nur, die Eigenschaft der Materie bestimmt auch unsere Wahrnehmungsmöglichkeit. Unsere Wahrnehmung ist durch die Lichtgeschwindigkeit begrenzt. Eine Sensorik kann nie den Eigenschaftsbereich der eigenen Substanz überschreiten. Einem laufenden Prozess gibt es nur wenn sich die Eigenschaften der Prozessbeteiligten unterscheiden, der Bereich der Sensorik kann dann nicht identisch sein. Die Wahrnehmungsmöglichkeit kann bei unterschiedlichen Eigenschaften nicht identisch sein. Der größte teil des Universums besteht aus einer nicht wahrnehmbaren Substanz. Wir können nicht davon ausgehen, dass es keinen laufenden Prozess gibt wenn keine zweite Substanz - im wahrnehmbaren Bereich - zu finden ist. Im Gegenteil: Bei einem laufenden Prozess darf die beteiligte Substanz sich nicht im Bereich der eigenen Sensorik befinden.

Eine vorgegebene unumkehrbare Zeitrichtung existiert physikalisch nur subjektiv. Auch mit einem Nachweis, dass bei einem laufenden Prozess die zweite beteiligte Substanz sich nicht im gleichen Wahrnehmungsbereich befinden kann, ist ohne diese zweite Substanz ein laufender Prozess nur ein auf Vernunft beruhendes Postulat ohne vorhandene logische Basis. Es gibt keine logische Basis für ein „außerhalb“ der Materieeigenschaften. Ein Prozess besteht aber nicht nur aus den Eigenschaften einer Substanz, er hat auch Wirkungen. Diese Wirkung hat ihren Bezugspunkt außerhalb der jeweiligen Substanz. Das Kausalgesetzes, als logische Basis, kann bei einem laufenden Prozess nicht generell gültig sein. Diese nicht generelle Gültigkeit brauchen wir nicht zu suchen, sie ist schon seit längerem bekannt.

Das Kausalgesetz beruht ausschließlich auf der alltäglichen Erfahrung. Die alltägliche Erfahrung, dass die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden ist, ist seit Urzeiten gültig. Alle Folgeüberlegungen bauen darauf auf und bilden unser Vorstellungsmodell und die Grundlage der Logik. Das Kausalgesetz ist die Ausgangsbasis der gesamten logischen Kette. Eine logische Basis ist ohne Alternative, sonst wäre sie keine Basis und die gesamte logische Kette ungültig. Eine logische Basis lässt bei Folgeüberlegungen keine alternative Ausgangsbasis zu. Unsere Kausalkette befindet sich nur innerhalb des wahrnehmbar Vorhandenen/ Entstandenen. Alle Ereignisse müssen sich bei einer inneren Kausalität aber auch kausal zuordnen lassen. Seit dem Nachweis, dass Quanteneffekte sich nicht logisch kausal einordnen lassen, ist das Kausalgesetz nur noch makroskopisch generell gültig. Die Kausalität wird in zwei Gültigkeitsbereiche geteilt. Bei der kausalen Einordnung von Quanteneffekten stoßen wir an unsere logischen Grenzen. In der Physik kursiert dazu ein berühmtes Zitat:
"Wer glaubt, die Quantentheorie verstanden zu haben, hat sie nicht verstanden."*
*Dieses Zitat wird Richard Feynman, ohne Nachweis, zugeschrieben.

Im Bereich der Quanten sind unsere logischen Gesetze und Erklärungen nur teilweise gültig. Die Erklärungsmöglichkeiten der Bereiche unterscheiden sich und sind nur teilweise übertragbar. Die Lichtgeschwindigkeit bildet nicht generell die kausale Grenze. Weil die logische Basis in diesem Bereich nicht identisch ist, gilt das Kausalgesetz in diesem Bereich nicht mehr generell. Wir trennen deshalb die Kausalität in zwei Bereiche, um die Ergebnisse weiter denkbar zu gestalten. Nur, dies ist nicht zulässig. Das Kausalgesetz beruht nur auf alltäglicher Erfahrung. Mit dem Nachweis, dass Quanteneffekte sich nicht kausal einordnen lassen, ist die alltägliche Erfahrung widerlegt. Das bisherige Kausalgesetz ist infrage gestellt. Nicht beachtet wird, dass bei einer Änderung der logischen kausalen Ausgangsbasis die bisherigen Erklärungen nicht identisch sein können. Die gesamte Kausalkette ändert sich. Das gesamte Vorstellungsmodell wird ungültig. Wenn wir uns etwas „Neues“ vorstellen, sind wir auf bisherige Erklärungen angewiesen. Wenn die neue Vorstellung zu keiner Erklärung passt, können wir davon ausgehen, dass die Vorstellung nicht stimmt und die Vorstellung ausschließen oder ausgrenzen. Wenn die Vorstellung aber die Basisannahme für die bisherigen Erklärungen betrifft, ist diese Ausgrenzung nicht möglich. Das Kausalgesetz ist die logische Basisannahme, auf der alle weiteren Schlussfolgerungen und Erklärungen beruhen. Die Abgrenzung in Bereiche dient nur dazu das Vorstellungsmodell aufrecht zu erhalten und das Gesamte nicht neu denken zu müssen. Die Lichtgeschwindigkeit bestimmt unsere Wahrnehmungsgrenze. Mit unserer Sensorik kann die Lichtgeschwindigkeit aber nicht als maximalen Bezugspunkt für Ursachen definiert werden. Obwohl uns für die Wahrnehmung von Veränderungen nur die Sensorik zur Verfügung steht und die Quantentheorie aufzeigt, dass der maximale Bezugspunkt für die Kausalität nicht stimmt, gehen wir weiterhin davon aus, dass die Lichtgeschwindigkeit mit der Grenze der Kausalität identisch ist. Die logisch kausale Basis für unsere Wirklichkeit wird aufrecht erhalten, indem wir den Bereich der Quanten einfach ausgrenzen. Während der kopernikanischen Wende existierten zwei Modelle mit einer unterschiedlichen logisch kausale Basis für die Wirklichkeit. Die Mathematik konnte nur der jeweiligen logisch kausalen Basis folgen. Nur eine kausale Basis bildete die Wirklichkeit der Kausalkette ab. Historisch war dies nicht die innere Kausalität.

  • Obwohl die „alltägliche Erfahrung“ als einzige Ausgangsbasis des Kausalgesetzes durch die Quantentheorie widerlegt wurde, haben wir diese Ausgangsbasis beibehalten.
  • Wir gehen davon aus, dass bei einer Änderung der Wirklichkeit und von Erklärungen die mathematischen Zusammenhänge nicht mehr gegeben sein können, obwohl wir seit Kopernikus wissen, dass dies nicht der Fall sein muss.
  • Mit dem Kausalgesetz darf die Materie nicht an einem Prozess beteiligt sein, obwohl wir die Zeit als Kausalität und prozessbegleitend empfinden.
  • Seit Kopernikus wissen wir, dass bei etwas Entstandenem die Ursache für etwas Entstandenes nicht innerhalb des Entstandenen ist. Die kausale Grenze befindet sich außerhalb des Entstandenem. Obwohl wir inzwischen wissen, dass die Materie eine Entstehung hatte, haben wir die innere kausale Grenze beibehalten und nicht verschoben. Mit einer nur inneren Kausalität kann es nur eine Entstehung aus dem „Nichts“ geben.
  • Die baryonische Materie stellt nur den kleinsten Teil des Universums da. Obwohl die Ausgangsbasis, dass sich unsere logische Grundlage nur auf wahrnehmbare Materie beziehen darf, nicht mehr gegeben ist, haben wir diesen Basisbezug beibehalten.
  • Dass es bei einer nur inneren Kausalität keine vorgegebene unumkehrbare Entwicklungsrichtung der Zeit geben kann, führte nicht zu einer Änderung.
  • Auch das Wissen, dass die Zunahme der Ausdehnungsgeschwindigkeit des Universums sich nicht aus der Vergangenheit ableiten lässt, führte nicht zu einer Änderung. Beim Kausalgesetz darf sich die Ursache auch weiterhin nur in der Vergangenheit befinden.
  • Obwohl wir wissen, dass etwas „Immer Vorhandenes“ keine Information über eine Entstehung haben darf und nur zu einer Entstehung aus dem „Nichts“ führen kann, versuchen wir aus immer vorhandenen inneren Wirkungen die Entstehung der Materie abzuleiten.
  • Obwohl wir seit Kopernikus wissen, dass monopolare innere Kräfte keinen Raumbezug und keine Kausalität haben und ein selbstbeweisendes System bilden, bilden wir unser Zeit- und Raummodell auf Basis der monopolaren inneren Gravitationskraft. Unser kausales Modell und unser Raummodell basieren auf der akausalen Wirkung von einem Mittelpunkt.
  • Obwohl wir seit Kopernikus wissen, dass mathematische Beweise nur die logische Basis des Vorstellungsmodells bestätigen können, gehen wir davon aus, dass sie die Wirklichkeit abbilden. Aufgezeigte Paradoxien werden ausgeklammert.

13 Kausalkette und Wirklichkeit

Seit Kopernikus wissen wir, dass die Kausalkette die gedachte Wirklichkeit abbildet. Die gedachte Wirklichkeit wiederum bestimmt die kausale Grenze der Logik, die wiederum die Kausalkette bestimmt. Unser logisches System ist auch nach Kopernikus selbstbestimmend geblieben. Unsere logische Grenze wird von der Kausalität bestimmt, unsere bisherige Kausalkette befindet sich nur innerhalb von wahrnehmbar Vorhandenem. Die kausale Grenze befindet sich nur innerhalb des Entstandenen. Mit dem Kausalgesetz ist außerhalb der Materie „Nichts“ und darf auch nur „Nichts“ sein. Wenn sich nicht alles kausal zuordnen lässt, befindet sich aber „etwas“ außerhalb der bisherigen Kausalkette. Die Kausalkette zeigt unsere gedachte Wirklichkeit auf. Die Kausalität ist die Basis der Kausalkette. Bei der Quantentheorie gibt es eine geänderte kausale Basis. Die Basis der Wirklichkeit ist nicht mehr identisch. Die Quanteneffekte zeigen auf, dass „etwas“ außerhalb der bisherigen Kausalkette und damit auch außerhalb der logischen Erfassung und der gedachten Wirklichkeit existiert. Die Lichtgeschwindigkeit kann nicht mehr als generelle Grenze der Kausalität definiert werden. Die logische Ausgangsbasis und damit auch Einsteins Ausgangsbasis für die Erklärung der Zeit, ist nicht mehr vorhanden. Das Kausalgesetz beruht nur auf alltäglicher Erfahrung. Wir wissen inzwischen, dass das Kausalgesetz im Bereich der Quanten nicht mehr generell gültig ist. Trotz dieser Wiederlegung der alltäglichen Erfahrung, der universellen Gültigkeit des Kausalgesetzes, haben wir das Vorstellungsmodell, dass sich aus dem Kausalgesetz ergibt, beibehalten. Mit den Erkenntnissen aus dem Bereich der Quanten ist die alltägliche Erfahrung, als Basis des Kausalgesetzes, widerlegt. Die kausale Basis und damit das gesamte Erklärungsmodell unserer Wirklichkeit, ist in Frage gestellt. Die bisherige Bewertung des Zeitflusses, als nur subjektiv vorhanden, geht davon aus, dass es ein Außerhalb der Materieeigenschaften nicht gibt. Die innere Wirkung der Materie, die innere Trägheitskraft, ist die Ausgangsbasis von allen Kräften, es darf keinen äußeren Bezugspunkt für Wirkungen geben.

Bei einer gerichteten Entwicklung der Kausalkette kann der Bezugspunkt dafür nicht innerhalb des Bezugssystems liegen. Dass eine Bewegung, eine gleichmäßige Veränderung des Gesamten, sich nur mit einem äußeren Bezugspunkt erfassen lässt, gilt auch im Umkehrschluss. Eine Bewegung, eine gerichtete Veränderung des Gesamten, muss einen äußeren Bezugspunkt haben. Ein „Außerhalb“ der Materieeigenschaften befindet sich nicht mehr innerhalb der logischen Grenze von unserer Kausalkette. Ein „Außerhalb“ lässt sich nicht eingrenzen. Mit der Mathematik lässt sich ein nicht abgegrenztes „Außerhalb“, etwas Unendliches, nicht erfassen. Auch mit der Mengenlehre, als vollwertiges Teilgebiet der Mathematik, ist unendlich nicht zu erfassen. Die Mengenlehre lässt aber ein Außerhalb zu. Dass es in der Physik keinen Zeitfluss gibt, wir aber eine gerichtete (Zeit-) Entwicklung wahrnehmen, lässt sich mathematisch mit der Mengenlehre darstellen: Wahrnehmung, Materie und alle physikalischen Gesetze sind begrenzt durch die Lichtgeschwindigkeit. Innerhalb einer Menge, die von „Lichtgeschwindigkeit gleich Zeitstillstand“ begrenzt ist, lässt sich kein Punkt bestimmen, der keine Zeit-Gegenrichtung zulässt. Einen Zeitpfeil innerhalb der Materieeigenschaften gibt es nur ohne zwingende Ursache. Die Suche nach einem zwingenden Zeitpfeil innerhalb der Materieeigenschaften ist akausal und sinnlos. Nach der mathematischen Mengenlehre ist der Bezugspunkt für eine zwingende (Zukunfts-) Entwicklungsrichtung der Kausalkette außerhalb der Menge mit Lichtgeschwindigkeit. Die Materie mit ihren gesamten Eigenschaften ist nur eine Teilmenge. Die Entwicklungsrichtung wird nicht innerhalb unserer Teilmenge bestimmt. Die Kausalität lässt sich nicht in Gültigkeitsbereiche innerhalb der Teilmenge aufteilen. Die bisherige Kausalgrenze befindet sich zwischen zwei Teilmengen. Mit unserer Sensorik können wir nur die Auswirkung einer Wirkung registrieren. Es gibt keine Sensorik worauf eine Wirkung beruht. Die Wirkung für unumkehrbare Veränderungen ist eine Auswirkung, die Ursache der Wirkung befindet sich außerhalb des Veränderten.

Bei einer zwingenden kausalen Entwicklungsrichtung ist, nach der mathematischen Mengenlehre, der entstandene Zustand umgeben vom einem unbekannten Zustand mit eigenständigen Eigenschaften. Die selbstverständliche Wahrnehmung, dass alles einer unumkehrbaren Zeitrichtung unterliegt, ist nur möglich, wenn alle inneren Wirkungen der Materie einer äußeren Auswirkung unterliegen. Die Mengenlehre ist ein vollwertiger Teil der Mathematik. Wenn wir die unumkehrbare Entwicklung der Materie als Wirklichkeit werten, ist die Gravitation keine innere Anziehung. Die Kausalität kann, bei einer unumkehrbaren Zeitrichtung, nicht mit der Lichtgeschwindigkeit als maximalen Bezugspunkt begrenzt werden.

Mit dem bestehende Kausalgesetzes gehen wir davon aus, dass die Richtung der Kausalkette nur von der Vergangenheit bestimmt wird. Die spezielle Relativitätstheorie geht deshalb davon aus dass sich eine Ursache von Wirkungen nur innerhalb der Lichtgeschwindigkeit befinden kann. Die Kausalkette befindet sich ausschließlich innerhalb der Materieeigenschaften. Der Raum wird ausschließlich von den inneren Eigenschaften der Materie gebildet. Ausschließlich Materie bestimmt unsere Wirklichkeit, eine andere Perspektive ist nicht vorhanden. In der Quantentheorie lässt sich die Kausalität nicht mit der Lichtgeschwindigkeit als Grenze für Ursachen bestimmen. Die Basisvoraussetzungen der Theorien sind nicht kompatibel. Die spezielle Relativitätstheorie bezieht sich ausschließlich auf Ereignisse innerhalb der Materie. Es ist möglich, dass sie nur im Bereich der wahrnehmbaren baryonischen Materie gültig ist, aber nicht für das gesamte Universum. Die spezielle Relativitätstheorie ist mathematisch sehr weitgehend bewiesen. Wir gehen davon aus, dass ein mathematischer Beweis die Wirklichkeit abbildet und dass bei einer Änderung dieses Bildes die mathematischen Zusammenhänge nicht mehr gleich sein können. Die Gravitation ist eine monopolare Kraft. Durch die kopernikanische Wende wissen wir, dass monopolare Kräfte keinen Raumbezug und keine Kausalität besitzen und dass sich bei einem Raumbezug dieser Kräfte, die Kausalität und die Vorstellung von der Wirklichkeit ändert. Die Kräfte werden bipolar und es ändern sich die Vorzeichen der Wirkungen, ohne dass sich an den mathematischen Zusammenhängen etwas wesentlich ändert. Es ändert sich nur unsere Vorstellung von der Wirklichkeit des Raumes.

14 Gravitation und Perspektive

Nicht nur bei der Zeit, auch bei der Gravitation ergibt sich aus der Relativitätstheorie kein Mechanismus für eine vorgegebene Richtung. Das „Warum“ für Kräfte und Richtungen fehlt. Einsteins Formel behandelt die Gravitation als Trägheitskraft. Die Trägheitskraft, als immer vorhandene innere Eigenschaft der Materie, ist die Ausgangsbasis der Kraft. Die Ausgangsbasis der Kraft ist als innere Eigenschaft der Materie einfach nur als Anziehungsrichtung, vorgegeben vorhanden. Beim Raumzeitmodell haben die Kräfte keine Gegenkraft oder Gegenpol als Ausgangsbasis, die Ausgangsbasis ist einfach nur vorhanden. Die Gravitation gilt deshalb als nur scheinbare Kraft. Die Kraftwirkung erklärt sich aus dem Zusammenhang mit der Zeit. Grob dargestellt, die Anziehung ist ein ewiges Fallen. Die Kraftwirkung entsteht beim ewigen Fallen/ Beschleunigen der Trägheitskraft in die Zeit. Der dahinterstehende Wirkungsmechanismus und die Ursache der Anziehung bleibt auch mit der Erklärung unbekannt. Bei der Gravitation ist die Anziehung, als Wirkungsmechanismus, nur philosophisch begründet: Es muss etwas geben, dass alles zusammenhält. Die Wirkungsrichtung ist eindeutig, alles fällt nach Richtung innen. Wir nehmen deshalb an, dass es eine innere Kraft geben muss und empfinden die Gravitation als Anziehung. Diese Empfindung der Trägheitskraft als innere Wirkung, ist die Ausgangsbasis der wesentlichen physikalischen Grundgesetze. Eine empfundene Ausgangsbasis beruht aber auf einer Perspektive und ist nicht zwingend richtig. Bei einer Wirkung ohne bekannten Wirkungsmechanismus und ohne möglichen Wechsel der Perspektive, ist die Ausgangsbasis der Wirkung nur eine Interpretation.

Ein Wechseln der Vorzeichen ist bei bipolaren Kräften eine Sache der (vorhandenen) Perspektive und ändert am Ergebnis nichts. Eine umgedrehte Betrachtung, ein Tausch der Wirkungsrichtung ändert nichts, außer der gewohnten Wahrnehmungsweise. Fast alles ist bipolar und wir sind daran gewöhnt, dass sich die Vorzeichen tauschen lassen, ohne dass sich am Vorstellungsmodell etwas ändert. Da die Anziehung nur eine gewohnte Annahme ist, wurden auch Modelle mit getauschten Vorzeichen geprüft. Wir wissen daher, dass „die Wirkungen der Materie“ ein funktionierendes Modell für einen Druck von außen nicht zulässt. Die Versuche, die Gravitation mit einem äußeren Druck zu erklären, sind eher historisch und heute nur noch selten. Die Schlussfolgerung ist aber heute noch gültig. Allen Versuchen ist gemeinsam, dass sie von Wirkungen der Materie ausgehen. Es werden nur die Vorzeichen getauscht. Der bisherige Ausschluss des Druckes von außen beruht darauf, dass, bis auf die Anziehung, alles andere wie gewohnt unverändert bleibt. Die Gravitation ist aber nicht bipolar und die Anziehung eine Basisannahme, auf der weitere Annahmen beruhen. Es kann nicht alles andere wie gewohnt unverändert bleiben. Ein einfacher Tausch der Vorzeichen, ohne Überprüfung der Ausgangsbasis von allen Kräften, ist nicht zulässig und ist kein „echter“ Tausch.

Für unsere Empfindung haben wir nur die Perspektive der Materie zur Verfügung. Bei der Gravitation existiert keine wechselbare Perspektive. „Echte“ Kräfte können ihre Wirkung nur mit einer Gegenkraft entfalten. Ohne Gegenkraft „verpufft“ eine Wirkung ins Nichts. Fast alle Kräfte sind deshalb bipolar und die Perspektive wechselbar. Die Gravitation ist monopolar, eine Gegenkraft, ein Gegenpol, ist nicht vorhanden. Es gibt keine tauschbaren Vorzeichen. Eine monopolare Kraft besitzt keine Gegenseite, auf der Gegenseite ist „nichts“. Die Wirkungsrichtung ist eine Empfindung, die sich auf einen Mittelpunkt bezieht. Ein Punkt hat keine Vorzeichen, es existiert kein Raum der eine wechselseitige Perspektive zulässt. Nur bei „normalen“ bipolaren Kräften gibt es tauschbare Vorzeichen. Bei der Anziehung ist die Gegenkraft der Gravitation nicht vorhanden. Die Gegenkraft ist ein imaginäres Inneres der Materie. Bei einem Tausch der Vorzeichen behandeln wir diese Kraft wie eine bipolare Kraft, an den Wirkungen darf sich nichts ändern. Wenn wir die monopolare Gravitation wie eine bipolare Kraft behandeln, müssen deshalb auch die Voraussetzungen gleich behandelt werden. Bei einem „echten“ Tausch der Vorzeichen wird aus einer unbekannten inneren Wirkung der Materie eine unbekannte äußere Wirkung auf die Materie. Die Trägheitskraft kann in dem Fall keine ausschließlich innere Wirkung der Materie sein. Bei einem Druckmodell ändert sich bei den Wirkungen auf die Materie nichts. Mathematisch bleibt, bei einem Tausch von Vorzeichen, alles gleich. Nur die Einschränkung der logischen Grundlage und die Erklärung für die Wirkungen ändern sich. Eine Erklärung außerhalb der Eigenschaften der Materie wird zulässig – und sogar benötigt.

Die bestehende Schlussfolgerung, dass ein Modell für einen Druck von außen ausgeschlossen ist, geht von inneren Wirkungen aus. Die Vorstellungen, die sich aus dem Modell der Anziehung ergeben, bleiben bei diesem Ausschluss weiterhin bestehen, dies ist nicht zulässig. Physikalisch gibt es bei der Zeit und der Gravitation keinen Mechanismus für eine vorgegebene Richtung. Bei der Zeit selbst gilt deshalb ein Zeitfluss nur als subjektiv vorhanden, etwas inkonsequent geht die Physik davon aus, dass bei der Gravitation selbst eine innere Anziehungsrichtung existiert. Ohne möglichen Perspektivenwechsel ist die Anziehung aber nur eine subjektive Annahme. Wenn wir von inneren Wirkungen ausgehen, stellen wir die Anziehung nie tiefgründig und ernsthaft in Frage. Die (weiterhin inneren) „Wirkungen der Materie“ lassen kein Modell für einen Druck von außen zu. Aber auch bei unserer derzeitigen Vorstellung der Anziehung hat die Kraft keine kausale Ursache. In beiden Fällen ist eine Ursache innerhalb der Materie nicht möglich, die Kraft ist einfach nur vorhanden. Der wesentliche Unterschied beider Vorstellungen ist die Kausalität. Eine Anziehung lässt generell keine kausale Ursache zu. Energie und Wirkung können keine Gegenkraft haben. Ohne Ursache ist eine Wirkung eine immer vorhandene innere Wirkung und lässt nur eine Entstehung aus dem „Nichts“ zu.

Einstein beschreibt den engen Zusammenhang von Zeit, Gravitation und Raum. Auffällig ist, dass trotz dieses engen Zusammenhanges die Bezugspunkte für die Ausgangsbasis gegensätzlich sind. Bei der Zeit die maximale Bewegungsmöglichkeit, die Lichtgeschwindigkeit. Bei der Gravitation ein imaginärer Mittelpunkt, eine nicht definierbare Bewegungsmöglichkeit. Es ist dadurch nicht möglich eine gemeinsame Ursache zu bestimmen. Gravitation und Zeit erklären sich gegenseitig, es ist deshalb nicht möglich eine einzelne Ursache zu bestimmen. Jede eigenständige Ursache würde die gegenseitige Erklärung zerstören. Wir wissen, dass wir das nächste Dorf nicht mit der minimalen Bewegungsmöglichkeit in der kürzesten Zeit erreichen, sondern mit der maximalen Bewegungsmöglichkeit des Universums. Wir wissen, wenn sich nichts verändert, ist die Zeit nicht Null sondern unendlich. Unendliches ist logisch nicht erfassbar. Wir haben deshalb die empfundene Ausgangsbasis für die Zeit geändert. Bei der Gravitation haben wir die empfundene Ausgangsbasis beibehalten. Der Bezugspunkt, die Ausgangsbasis für die Kraft, ist eine nicht definierbare und logisch nicht erfassbare Bewegungsmöglichkeit geblieben.

Einsteins Raummodell basiert auf den Zusammenhang von Gravitation und Zeit. Wir empfinden die Gravitation als innere Wirkung der Materie und Wirkung von einem Mittelpunkt. Die Ursache der Gravitation ist vollkommen unbekannt. Ohne Ursache ist eine Empfindung aber nur eine Interpretation. Bei der Gravitation hat diese Empfindung sogar keine logisch erfassbare kausale Basis. Eine Ursache ist grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden, ein „Vor einem Mittelpunkt“ gibt es nicht. Die innere Anziehung ist akausal. Es gibt keine kausale Basis für die Empfindung. Die Gegenkraft der Gravitation ist unbekannt, die Gravitation ist deshalb eine monopolare Kraft. Der Bezugspunkt der Gravitation ist nur eine scheinbare Abgrenzung, eine Gegenkraft ist nicht vorhanden. Die Gravitation gilt deshalb nur als eine scheinbare Kraft. Hinter einem Mittelpunkt gibt es keinen Raum für eine Gegenkraft. Ein Punkt besitzt keinen Raum. Wir interpretieren die Gravitation als eine Wirkung von einem Punkt ohne Kausalität und Raum für eine Gegenkraft. Einsteins Formel behandelt die Gravitation als Trägheitskraft. Die Ausgangsbasis von Kraft und Richtung ist als innere Eigenschaft der Materie einfach nur vorgegeben vorhanden. Die Empfindung der inneren Wirkung beweist sich selbst mit der Basisannahme von inneren Kräften. Diese Interpretation ist die Ausgangsbasis für unser physikalisches Raummodell. Es stellt sich die Frage welchen Raum und welche Kausalität wir erfassen können, wenn wir von einem Punkt als Ausgangsbasis der Gravitation ausgehen.

Diese Interpretation ist auch die Basis der kinetische Energie. Unsere Vorstellung der Gravitation steht in engem Zusammenhang mit der kinetischen Energie. Auch bei der kinetischen Energie ist die Trägheitskraft die Basis. Die Grundlage der Energie entsteht nicht, sie ist einfach nur vorhanden. Die innere Wirkung der Trägheitskraft ist die Ausgangsbasis der grundlegenden physikalischen Gesetze für den Zusammenhang von Energie und Materie. Wenn wir einen Stein werfen, wird die Energie zum Beschleunigen im Stein gespeichert und beim Aufprall wieder freigesetzt. Je mehr wir beschleunigen desto mehr Energie wird benötigt. Die zugefügte kinetischen Energie ist eine scheinbare Änderung der Masse. Der Speicherort der Energie ist innen. Der Wirkungsmechanismus des Speichers ist unbekannt. Der Speicherort ist imaginär. Ohne Wirkungsmechanismus ist die „Wirkung von innen“ eine Empfindung. Auch bei der kinetischen Energie existiert keine wechselbare Perspektive. Die Annahme der inneren Wirkung beruht darauf, dass ausschließlich Materie, als mögliche Perspektive, existiert. Die kinetische Energie steht in einem engen Zusammenhang mit der Gravitation. Wenn wir einen Kanister Wasser auf den Berg tragen, hat er eine höhere Energie gespeichert. Die Gravitation als innere Anziehung bestätigt den inneren Speicherort. Aber auch der Wirkungsmechanismus der Anziehung ist unbekannt. Aus Einsteins Formel ergibt sich keine Ursache für eine vorgegebene Richtung. Die Anziehung bleibt eine Empfindung. Die Bestätigung ist nur eine scheinbare Bestätigung. Bei einem Druck von „außen“, bei einer Interpretation der Gravitation als Druckmodell, befindet sich der Speicherort der kinetischen Energie außen. Die innere Wirkung der kinetischen Energie basiert auf der Annahme der inneren Anziehung. Mit der Festlegung als Anziehungsmodell ist der innere Speicherort als Ausgangsbasis der grundlegenden physikalischen Gesetze festgelegt. Ohne Wirkungs­mechanismus ist die Anziehung der Gravitation und der innere Speicherort der kinetischen Energien aber nur eine sich gegenseitig beweisende Empfindung. Für beides gibt es keine Ursache, beides beruht darauf, dass nur Materie als mögliche Perspektive vorhanden ist und es nur ein innen gibt. Die Trägheitskraft wird als monopolare, nur innere Wirkung, zur logischen Basis.

Nicht beachtet wird, dass bei diesem Vorstellungsmodell die innere Wirkung der Trägheitskraft eine empfundene Basisannahme ist, die darauf beruht, dass ausschließlich Materie als mögliche Perspektive existiert. Seit Kopernikus wissen wir, dass Perspektive und logisch kausale Basis nicht zu trennen sind. Die Wirkung von einem Mittelpunkt ist akausal. Mit der Interpretation der Gravitation als innere Anziehung wird die Materie die Ausgangsbasis von allen Vorstellungen, Wirkungen und Kräften. Es gibt keine wechselbare Perspektive, jedes außerhalb wird akausal. Die ausschließliche Existenz von Materie wird eine logische Basisannahme die keinen Gegenbeweis zulässt. Die Trägheitskraft ist bei einer Anziehung die Selbstbeweisende innere Eigenschaft der Materie. Die Anziehung ist aber nur eine Empfindung. Unsere Basis der Physik beruht damit auf einer subjektiven selbstbeweisenden Empfindung ohne mögliche kausale Ursache. Die Interpretation der Gravitation als Anziehung führt zu einem Modell der nur inneren Eigenschaften. Ein Modell, das auf innere Eigenschaften beruht, lässt nur Eigenschaften der Materie als Erklärung zu. Und umgedreht, ein Modell, das nur auf innere Eigenschaften beruht, lässt nur eine Interpretation als Anziehung zu. Ausgangsthese und Schlussfolgerung beweisen sich gegenseitig und lassen keinen „Zustand außerhalb der Materie“ zu. Eine Gegenperspektive wird nicht ermöglicht, die Ausgangsperspektive bleibt zwingend erhalten. Die Grenzen der Kausalkette befindet sich nur innerhalb des Entstandenen. Die Ausgangsbasis von Kräften darf keine äußere Ursache haben. Bei einer Interpretation der Gravitation als Anziehungskraft wird die innere Wirkung eine Basisannahme mit vorgegebener Raum- und Kausalgrenze. Die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie sind eine Folgeerklärung. Eine logisch kausale Basisannahme lässt bei Folgeüberlegungen keinen Gegenbeweis zu, sie kann sich nur selbst beweisen, oder Paradoxien aufzeigen.

Die philosophische Begründung der Anziehung, dass es etwas geben muss, dass alles zusammenhält, hält einer Überprüfung nicht stand. Auch die philosophische Begründung beruht auf der Annahme, dass ausschließlich Materie als mögliche Perspektive existiert.
- Analogie: Ein Tropfen Öl auf Wasser wird nicht ausschließlich von den inneren Kräften des Öls zusammengehalten. -
Wir gehen davon aus, dass der größte Teil des Universums aus zwei unbekannten Substanzen besteht. Ein sehr großer Teil mit ausdehnenden und ein kleinerer mit anziehenden Eigenschaften. Auch diese Schlussfolgerung beruht darauf, dass wir bei der Gravitation nur von Anziehung ausgehen. Wenn der ausdehnende Faktor auf unsere Materie drückend, umhüllend wirkt, lässt sich auch ein Modell nur mit der ausdehnenden Substanz denken. Eine unbekannte (Grund-) Substanz ist wahrscheinlicher als zwei unbekannte Substanzen mit gegensätzlichen Eigenschaften.

15 Gravitationslinse und Raumkrümmung

Die Gravitationslinse wird als Beweis gewertet, dass der Raum gekrümmt ist. Die Raumkrümmung ist die Schlussfolgerung aus einem Linseneffekt. Bei einem Druckmodell ist die Lichtgeschwindigkeit kein universeller Maßstab für das Universum und die Vorstellung von der Raumzeit und der Raumkrümmung ist infrage gestellt. Es muss die Frage gestellt werden, wie eine Gravitationslinse funktioniert und warum das Licht - bei einer Linse - abgelenkt wird.

Eine optische Linse beruht auf der Ablenkung des Lichtes. Die Ablenkung beruht auf dem Brechungsindex, dieser wiederum auf der Lichtgeschwindigkeit. Diese ist im Glas, einer Glaslinse, nicht identisch mit der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum. Dass eine Ablenkung stattfindet, beruht auf dem Prinzip der unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Lichtes in verschiedenen Stoffen. Für die Bildung eine Linse sind unterschiedliche Brechungsindexe erforderlich. Für einen Linseneffekt muss der Brechungsindex eines Raumes geändert werden, aber nicht zwingend der Raum gekrümmt werden. Die Raumkrümmung ist nur eine mögliche Interpretation eines Linseneffektes. Bei einem Druckmodell bleiben die mathematischen Verhältnisse gleich. Die Zeitdilatation bleibt gegeben. Auch bei einem Druckmodell verändert die Gravitation die Zeit und die maximale Lichtgeschwindigkeit. Die Gravitation verändert den Brechungsindex. Die Gravitationslinse bleibt auch bei einem Druckmodell gegeben. Wenn wir davon ausgehen, dass Raum und Zeit eine Einheit bilden, beruht der Linseneffekt auf einer Raumkrümmung. Wenn wir davon ausgehen, dass Gravitation und Zeit eine Einheit bilden, beruht der Linseneffekt einfach nur auf dem veränderten Brechungsindex - ohne Biegung des Raumes.

Bei unserem Modell der Raumzeit ist die Gravitation ein ewiges fallen in die Zeit und ist nur eine scheinbare Kraft, der Raum wird durch „die Masse“ gekrümmt. Woher „die Masse“ die Kraft dazu hat bleibt unbeantwortet. Bei einem Druckmodell wird die Gravitation eine normale bipolare „echte“ Kraft. Bei einem Druckmodell krümmt die Gravitation die Zeit aber nicht zwingend auch den Raum. Wenn sich nur die Zeit biegt wird die Lichtgeschwindigkeit nur ein relativer Maßstab für den Raum, der Raum kann nur scheinbar gekrümmt sein. Aus der Raumzeit wird eine Gravitationszeit. Die mathematischen Verhältnisse zwischen Raum, Zeit und Gravitation bleiben gleich. Der Raum kann - bei einem Druckmodell - aber nur scheinbar gekrümmt sein.

16 Schlussfolgerung

Beim geozentrischen Modell wurde durch eine verbesserte Sensorik der Raum erfasst und die kausale Grundlage erweitert. Die Vorstellung von der Wirklichkeit änderte sich. Bei unserem heliozentrischen Modell wissen wir, dass der größte Teil des Universums nicht wahrnehmbar ist. Wir können nicht weiterhin davon ausgehen, dass dieser Teil die Grenzeigenschaften der Materie teilt. Unsere Wahrnehmung ist durch die Lichtgeschwindigkeit begrenzt. Eine Sensorik ist an die eigenen Eigenschaften gebunden. Wir können nicht davon ausgehen, dass mit einer verbesserten Sensorik der nicht wahrnehmbare Raum zu erfassen ist. Wir können uns nur vorstellen, dass „etwas“ außerhalb der Materie existiert. Nur, die logische Grundlage für diese Vorstellung fehlt. Unsere logische Grundlage ist auf die Eigenschaften der Materie beschränkt. Mit unserem Kausalgesetz ist „etwas“ außerhalb der Materie nur vorstellbar, aber nicht kausal denkbar. Mathematisch darf es ein Außerhalb nicht geben. Mit der Vorstellung, dass „etwas außerhalb der Materie existiert“ stimmt unsere kausale Basis für die gedachte Wirklichkeit und das logisch kausale Modell nicht mehr. Die Vorstellung, dass „etwas“ außerhalb der Materie existiert und auf Materie wirkt, zerstört außerdem die logische Ausgangsbasis für unser Vorstellungsmodell, die nur inneren Gravitationskraft.

Beim Kausalgesetz darf sich jede Ursache nur in der Vergangenheit befinden. Die Lichtgeschwindigkeit wird die kausale Grenze. Mit der Lichtgeschwindigkeit als kausale Grenze schränken wir die Kausalität auf die Perspektive der Materie ein. Nur innere Eigenschaften der Materie bilden unsere logisch kausale Basis. Nur bei Erkenntnissen mit gleicher logischer Basis sind mathematische Beweise möglich. Die Wirklichkeit wird ausschließlich von den Eigenschaften der Materie gebildet. Die innere Wirkung der Materie wird zur Basisannahme für das Universum. Die innere Trägheitskraft wird zur Basisannahme für den Ausgangspunkt von allen Kräften. Die Basisannahme der innere Anziehung lässt kein außerhalb zu.

Es finden sich viele Hinweise, dass das Kausalgesetz nicht universal gültig ist und unsere Wirklichkeit nicht erfasst. Die alltägliche Erfahrung, dass die Ursache grundsätzlich vor der Wirkung vorhanden ist, ist seit Urzeiten gültig. Viele Menschen glauben, dass alles Vorstellbare auch denkbar ist. Vorstellbar ist aber fast alles. Alles unbegrenzt denken, sprengt das Denken. Das Denken dient dem Überleben und ist ökonomisch. Nur Vorstellungen, die von der alltäglichen Erfahrung bestätigt wurden, bildeten die Grundlage für unsere Wirklichkeit und für weitere Vorstellungen. Es bildete sich unser Kausalgesetz. Das Kausalgesetz trennt Vorstellbares von Denkbarem. Die Kausalität begrenzt das Denkbare und hat die wichtige Funktion, dass das Denken selbst nicht gesprengt wird. Erst mit dem Modell von Kopernikus für ein Außerhalb gab es eine logische Grundlage für ein Außerhalb. Die Logik und die Mathematik kann nicht zu einem neuen kausalen Modell führen, beides kann nur die Grenzen eines kausalen Modells aufzeigen. Unser Modell der inneren Anziehung lässt kein logisch kausales außerhalb zu. Nur Kausales ist logisch mathematisch erfassbar. Wir gehen selbstverständlich von einer inneren Anziehung als Basis der physikalischen Grundgesetze aus. Selbstverständliches muss nicht kausal überdacht werden. Bei der alltäglichen Erfahrung des Überlebens sind Selbstverständlichkeiten unwichtig. Zeit und Gravitation als Anziehung sind so selbstverständlich, dass sie bei der logischen Grundlage des Kausalgesetzes nicht berücksichtigt wurden. Beides ist derzeit akausal und besitzt keine Kausalität. Beides kann, für sich selbst, und zusammen, mit dem bestehenden Vorstellungsmodell nicht kausal gedacht werden.


Wenn wir uns die selbstverständliche Zeit und die Gravitation mit einer Kausalbasis denken, ist der Bezugspunkt für die Zeit außerhalb der Lichtgeschwindigkeit und die Gravitation ein äußerer Druck auf die Materie. Der enge Zusammenhang von Zeit und Gravitation bleibt gegeben. Der Bezugspunkt wird sogar identisch und die Gravitation eine eigenständige „normale“ bipolare Kraft. Mit einem identischen Bezugspunkt wird die Gravitation eine prozessbegleitende äußere Wirkung und bildet den gesuchten Zeitpfeil. Die Zeit begleitet den, auf äußere Wirkungen beruhenden, Gravitationsprozess. Die Zeit bekommt eine „normale“ natürliche Erklärung. Bei diesem Bezugspunkt liegt die Ursache aber außerhalb der Materie. Die Ursache muss sich nicht mehr nur in der Vergangenheit befinden. Die kausale Basis der denkbaren Wirklichkeit ist bei diesem Bezugspunkt nicht mehr vorhanden. Es bildet sich eine geänderte Wirklichkeit. Alle Erklärungen werden ungültig oder in Frage gestellt. Alles müsste von einer neuen Basis aus neu gedacht werden. Wenn wir uns etwas Neues vorstellen, sind wir auf bisherige Erklärungen angewiesen. Wenn die neue Vorstellung zu keiner Erklärung passt, können wir davon ausgehen, dass die Vorstellung nicht stimmt und die Vorstellung ausschließen. Wenn die Vorstellung aber die Basisannahme für die bisherigen Erklärungen betrifft, ist dieser Ausschluss nicht möglich. Das Kausalgesetz und die Gravitation als innere Anziehung sind eine Basisannahme. Das gesamte Erklärungsmodell beruht auf diese Basis. Auch die Annahme, wenn alle Erklärungen sich ändern, sind die mathematischen Zusammenhänge nicht mehr gegeben, ist historisch bewiesen nicht haltbar.

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